Klinische Airfloss-Ultra-Studie: Paper zur Veröffentlichung im „Int J Dent Hyg“ eingereicht

Die Ergebnisse der Hauptstudie zum AirFloss Ultra an den Universitäten Köln und Witten-Herdecke haben die Pilotstudie bestätigt. Jetzt wurde das Paper zur Veröffentlichung im „Int J Dent Hyg“ eingereicht.
06. März 2017
Klinische Airfloss-Ultra-Studie: Paper zur Veröffentlichung im „Int J Dent Hyg“ eingereicht
Gutachter loben mediale Begleitung der Studiendurchführung

Auf der diesjährigen Jahrestagung der International Association for Dental Research (IADR, 22. bis 25. März 2017, in San Francisco) wird Prof. Dr. Michael Noack die Ergebnisse der Köln-Wittener AirFloss-Studie präsentieren.

Die Studie bestand aus zwei Abschnitten – der Vor- und der Hauptstudie. Das Kölner Wissenschaftler-Team (Prof. Dr. Michael Noack, Dr. Sonja Derman, Dr. Isabelle Stauff) hatte unter Monitoring durch die Kollegen der Universität Witten/Herdecke (Prof. Dr. Stefan Zimmer, PD Dr. Mozghan Bizhang) die Fragestellungen untersucht, ob der AirFloss Ultra in der Lage ist, Zahnbelag im Zahnzwischenraum mit dem Wasserstrahl wegzuschießen, und ob das Gerät in der Lage ist, innerhalb der Studiendauer von einem Monat eine entzündungsfreie Gingiva zu schaffen. Als Kontrollgruppe diente jeweils eine zufällig ausgeloste Gruppe, die Zahnseide nutzte.

In beiden wurde nachwiesen, dass der AirFloss Ultra von Philips Sonicare zur Zahnzwischenreinigung genauso effektiv ist wie der „Noch“-Goldstandard Zahnseide. Der Airfloss Ultra wurde gegenüber der Zahnseide lieber angewendet. Die Studienergebnisse zeigen, dass der AirFloss Ultra deutlich konsequenter zum Einsatz kommt, weil der Convenience-Faktor erheblich größer ist.

Konsequenter nächster Schritt: Publikation mit Impact-Faktor

Parallel haben die Autoren der Studie das Manuskript zur Publikation im renommiertem International Journal of Dental Hygiene eingereicht.

Der Titel lautet „Efficacy and acceptance of a high-velocity microdroplet-device for interdental cleaning in gingivitis patients – a monitored randomized controlled trial“. Damit lösen die Kölner und Wittener Wissenschaftler ihr Versprechen ein, die Fachwelt angemessen über die gewonnenen Erkenntnisse zu informieren.

Mediale Studienbegleitung als interessanten Aspekt gewürdigt

Das umfangreiche Manuskript befindet sich jetzt in Begutachtung beim International Journal of Dental Hygiene. Prof. Dr. Michael Noack: „Die Gutachter haben ein erstes, sehr positives Feedback gesendet – und zur gelungenen Umsetzung der Studie gratuliert.

Insbesondere die Begleitung der Studie durch medizinische Fachjournalisten gefiel am Studiendesign – vor allem deshalb, weil Produkte untersucht wurden, die bereits am Markt sind.“ Das DZW-Team war bei der Pilotstudie in Köln an beiden Untersuchungstagen dabei und hatte unter anderem in einer Videoreportage über die Zielsetzung, die Durchführung und die Schlussfolgerungen der Studie berichtet.

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