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28. März 2011 |  DigitalMedia

Zeig’ her deine Bilder … – Grundregeln für Fotos im Internet

Wer schöne Fotos gemacht hat, der will sie in aller Regel auch anderen Menschen zeigen. Immer mehr Hobby-Fotografen stellen ihre Fotos daher ins Internet. Spezielle Bilder-Portale eignen sich dafür am besten. Dabei hat man die Wahl, wer die Fotos sehen soll: Darf nur ein geschlossener Benutzerkreis oder dürfen alle Internet-Surfer die Bilder bewundern? Mit besonders gelungenen Bildern lässt sich sogar Geld verdienen.

Einige Grundregeln sollte man in jedem Fall beachten, wenn man plant, seine Fotos ins Internet zu stellen:

• Ins Internet gehören – wenn überhaupt – nur Fotos, die man auch als Papierbild jedem anderen Menschen zeigen würde. Denn auch dann, wenn man die Fotos in einen geschlossenen Bereich einstellt, gilt: Das Internet ist ein öffentlicher Raum. Sicher sein kann man nicht, was mit den Fotos dort passiert.
• Ins Internet gehören nur solche Fotos, für die man die Urheberrechte besitzt. Am sichersten ist es daher, nur solche Bilder einzustellen, die man selbst gemacht hat.
• Sind auf einem Foto Menschen zu sehen, sollte man das Einverständnis aller abgebildeten Personen einholen.
• Da man damit rechnen muss, dass die Bilder im Internet unkontrollierbar sind, sollte man vor dem Einstellen auch überlegen, ob man auch in ein paar Jahren noch zu den Bildern steht. Denn das Internet vergisst nichts. Das Löschen von Fotos ist zwar theoretisch möglich. Tatsächlich weiß man aber nicht, was in der Zwischenzeit mit den Bildern geschehen ist und wo sie mittlerweile sonst noch gespeichert sind. Hinzu kommt: Häufig bedeutet „Löschen“ nur, dass der Link auf das Bild von einer Seite entfernt wurde, die Bilddatei bleibt oft auf dem jeweiligen Server im Internet gespeichert.

Bilder im sozialen Netzwerk

Wer ganz sicher gehen will, der sollte seine Fotos allenfalls in ein typisches Bilder-Portal einstellen. Soziale Netzwerke wie etwa „Facebook“ sind in der Vergangenheit immer wieder durch einen laxen Umgang mit Daten- und Bildmaterial der Nutzer aufgefallen. Außerdem: In einem sozialen Netzwerk sind Fotos am schnellsten zu finden (auch von etwaigen Arbeitgebern oder böswilligen Kollegen) und am schwersten zu löschen. Und: Nicht selten überträgt man dem Betreiber des Netzwerks das Recht, die Bilder auch für seine Zwecke zu nutzen! So wird völlig unkontrollierbar, was mit den eigenen Bildern geschieht. Übrigens: Selbst dann, wenn man sich zum Beispiel irgendwann entscheidet, seine „Mitgliedschaft“ zum Beispiel in Facebook zu beenden, bleibt das Profil mit sämtlichen Inhalten – wie den Fotos – gespeichert.

Foto-Portale

Auch für Foto-Portale wie etwa „Flickr“ gelten die erwähnten Grundregeln. Vorteil: Die Dienste haben sich auf das Bereitstellen von Fotos spezialisiert. Meistens hat man dort deutlich mehr Möglichkeiten, seine Fotos zu organisieren und oft sogar zu bearbeiten. Oft gibt es bei derartigen Diensten zwei Bereiche: Der kostenlose Bereich erlaubt das Hochladen und Einstellen einer begrenzten Anzahl von Fotos. Wer mehr Platz und komfortablere Möglichkeiten braucht, der kann in den kostenpflichtigen Bereich „aufsteigen“. Beispiel: Bei „Flickr“ kostet ein Jahr Mitgliedschaft im „Pro“-Bereich etwa 25 Dollar. Dann hat man in aller Regel auch deutlich mehr Möglichkeiten festzulegen, wer welche Fotos sehen kann.

Geld verdienen mit eigenen Fotos

Wer besonders gelungene Bilder gemacht hat und glaubt, dass sie professionellen Ansprüchen genügen, der kann mit seinen Fotos unter Umständen sogar Geld verdienen. Dienste wie „istockphoto“ oder „digitalstock“ machen es möglich. Dort eingestellte Fotos werden von Agenturen oder Zeitschriften gesichtet und bei Gefallen heruntergeladen. Der Fotograf erhält eine Beteiligung am Umsatz. Eine kostenfreie Variante sind Dienste wie „Pixelio“: Auch hier bedienen sich professionelle Nutzer – ein Honorar bekommt man als Fotograf allerdings nicht.   

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