
BMG nimmt Arbeit an GOZ-Novelle auf
Erster Termin für BZÄK am 24. Februar 2010 in Bonn –
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler lässt seinen Ankündigungen zum Neustart bei der GOZ-Novellierung (die DZW berichtete) rasch Taten folgen. Bereits Ende dieses Monats, am 24. Februar 2010, findet im Bundesgesundheitsministerium (BMG) in Bonn ein erstes Sondierungsgespräch statt, in dem die Pläne des BMG konkretisiert werden und die Erwartungen des BMG an die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) formuliert werden sollen. Teilnehmen werden neben den Ministerialen die BZÄK, der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und Vertreter der Beihilfe.
Die BZÄK hat immer gefordert, dass ein wissenschaftsbasierter Katalog zur Grundlage einer Novellierung der zahnärztlichen Gebührenordnung gemacht wird. Dass das Ministerium die fachliche Kompetenz der BZÄK nunmehr anerkennen möchte, dürfe daher als ein großer berufspolitischer Erfolg betrachtet werden, heißt es im aktuellen Klartext der BZÄK.
BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel warnt allerdings vor überzogenen Erwartungen: „Der Minister hat jedenfalls auch zu erkennen gegeben, dass er die finanziellen Auswirkungen der neuen GOZ im Blick haben wird.“ Es sei deshalb davon auszugehen, dass die Bundesregierung die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse der Zahnärzteschaft nur mit starken Einschränkungen berücksichtigen wird. Dennoch wird die BZÄK sich weiterhin mit aller Kraft für eine 1:1-Umsetzung der HOZ einsetzen.
Mehr dazu auch in den Antworten von BZÄK-Präsident Engel und Dr. K. Ulrich Rubehn, Stellvertretender Vorsitzender des GOZ-Senats der BZÄK und Kammerpräsident in Schleswig-Holstein in der Ausgabe 7/10 der DZW in der kommenden Woche.
DZW im Abo
Jede Woche: Die
Zahnarztwoche im
Abonnement
DZW TV
Informationen aus
der Gesundheits- und
Berufspolitik, Neues
aus der Zahnmedizin,
Hinweise auf
interessante
Veranstaltungen,
Interviews u.v.m.



Eigenen Kommentar hinzufügen