
Manuelle Aufbereitung ist Thema
Empfehlungen zur Aufbereitung werden überarbeitet– BZÄK im Gespräch mit dem BMG –
Die Aufbereitung von Medizinprodukten ist – auch wegen widersprüchlicher Regelungen – seit Jahren ein Dauerthema für Zahnärzte. Daher habe die Berücksichtigung zahnärztlicher Interessen bei der Änderung medizinprodukterechtlicher Bestimmungen erneut im Mittelpunkt des Gesprächs des Präsidenten der BZÄK, Dr. Peter Engel, mit dem Leiter der Abteilung Arzneimittel und Medizinprodukte im Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Erhard Schmidt, am 23. Februar 2010 gestanden.
Thematisiert wurde laut Klartext die gegenwärtig kontrovers geführte Debatte um die manuelle Aufbereitung von Medizinprodukten der Klasse „kritisch B“. Engel habe in diesem Zusammenhang vor einer zu großen „Maschinengläubigkeit“ der Behörden gewarnt. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Robert Koch-Instituts und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte überarbeitet zurzeit die Empfehlung zur Aufbereitung für Medizinprodukte. Diese Neufassung soll endlich einen Bezug zu der Empfehlung des RKI für die Zahnheilkunde herstellen. Vonseiten des BMG sei der BZÄK eine Mitarbeit in dem Projekt für spezielle Themen zugesagt worden. Für einen schnellen Informationsaustausch wurde die Fortführung der Kontakte zwischen Ministerium und Bundeszahnärztekammer auf Fachebene vereinbart, heißt es.
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