
FVDZ kritisiert KZBV und BZÄK wegen GOZ
Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) kritisiert die Vorstände der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Das berichtet adp-medien mit Bezug auf einen Bericht über die letzte Sitzung des Erweiterten Bundesvorstands des FVDZ Ende Juni 2011.
Im Zusammenhang mit der Übergabe der Protestschreiben beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG, die DZW berichtete) habe der Vertreter des BMG geäußert, BZÄK- und KZBV-Führung hätten gegenüber dem BMG erklärt, dass sie „den GOZ-Referentenentwurf mittragen“ würden. Der FVDZ-Bundesvorsitzende kritisierte, dass BZÄK- und KZBV-Vorstand damit gegen die Beschlüsse und Wünsche ihrer Vertreter- beziehungsweise Bundesversammlungen handelten, in denen die Akzeptanz der GOZ-Novelle von einer deutlichen Anhebung des Punktwerts abhängig gemacht werde. Diese Punktwertanhebung ist auch eine der Kernforderungen des FVDZ. Der EV habe daraufhin einen Beschluss gefasst, in dem die Vorstände von KZBV und BZÄK aufgefordert werden, den GOZ-Referentenentwuf als „gänzlich unzureichend abzulehnen“.
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