Kommentar
Die große Enttäuschung
von Chefredakteurin Dr. Marion Marschall –
Vom einstigen jungen Hoffnungsträger der FDP in der Gesundheitspolitik ist nicht mehr viel übrig, so scheint es. Umfragen unter Apothekern und Ärzten bescheren ihm Kellerplätze in der Wertschätzung. Bei den Apothekern ist er unten durch, so zumindest die jüngste Umfrage. Die Hausärzte laufen Sturm gegen seine Sparpläne. Und auch in den Medien – so kürzlich im Spiegel – bekommt der junge liberale Minister keine Bonuspunkte. Immer wieder vorgeführt...
mehrMehr Beteiligungsmöglichkeiten für Frauen – und für Männer
von Chefredakteurin Dr. Marion Marschall –
Die Zahl der Zahnärztinnen unter den „Berufsausübenden“ steigt, und sie wird es weiter tun. Vor Jahren sprach ein Standespolitiker angesichts der Prognosen des Instituts der Deutschen Zahnärzte schon von der „drohenden Feminisierung des Berufsstands“. Klar ist, dass sich damit das Bild der zahnärztlichen Berufsausübung verändern wird. Schon heute ist ein Trend zur Berufsausübungsgemeinschaft, aber auch zur – zeitweisen – Angestelltentätigkeit zu...
mehrQualitätssicherung bei Zahnärzten: ein Denkfehler?
Von Dr. med. dent. Karlheinz Kimmel –
In einem zm-Leserbrief im Jahr 1988 (Nr. 10/88) und einem Beitrag im offiziellen Organ der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz (Nr. 2/88) stellte ein Kollege aus der Pfalz die Frage, ob die damals erstmals ins Blickfeld unseres Berufsstands gerückte Qualitätssicherung auf einem Denkfehler beruhe. Die Individualität der Zahnärzte selbst und die Individualität der einzelnen Behandlungsfälle ließen aus seiner Sicht kein festumschriebenes Konzept der...
mehrWeniger Bürokratie, mehr Vertrauen
von Chefredakteurin Dr. Marion Marschall –
Deutschland ist schon ein merkwürdiges Land: Viele Menschen wünschen sich weniger Bürokratie, mehr Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, und mehr Wettbewerb, wollen aber gleichzeitig alles abgesichert und möglichst vom Staat geregelt haben. Das gilt auch im Gesundheitswesen, und hier für die Versicherten und Patienten ebenso wie für Heilberufler. Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und ihre Mitarbeiter in Praxen und Kliniken leiden unter der Flut von...
mehrDer große Frust
von Chefredakteurin Dr. Marion Marschall –
Es ist schon bewundernswert, wie Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler den jetzt gefundenen Minimal-Sparkompromiss nach altem Schema F für das Milliardenloch in der Gesetzlichen Krankenversicherung auch noch als Erfolg der Koalition verkauft, nachdem er vor allem vom bayerischen Koalitionspartner in alle Richtungen geblockt wurde. Das hat mit den im Koalitionsvertrag festgehaltenen Reform- und Prüfungsvorhaben für das Gesundheitswesen nicht mehr...
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