Jetzt Kunstkalender 2012 bestellen! Nur begrenzte Stückzahl...

16. August 2010 |  Berichte

„Wir geben unsere Erfahrungen sehr gerne weiter“

Interview mit Dr. Marc A. Hannemüller und Dr. Thomas J. Pakusa

zum 2. Hamburger Symposium für Implantologie und Parodontologie –

 

Im Gespräch mit dem Medizinjournalisten Dr. Michael Prang geben die beiden Hamburger MKG-Chirurgen Dr. Marc A. Hannemüller und Dr. Thomas J. Pakusa Auskunft über das 2. Hamburger Symposium für Implantologie und Parodontologie, das Ende Juni in Hamburg stattgefunden hat.

Dr. Thomas J. Pakusa und Dr. Marc A. Hannemüller (r.)

? Beim 2. Hamburger Symposium für Implantologie und Parodontologie waren mehr als doppelt so viele Teilnehmer wie im vergangenen Jahr. Hat Hamburg nur auf diese Fortbildungsveranstaltung gewartet?
Dr. Marc A. Hannemüller: Als Hamburger MKG-Chirurgen hat uns eine solche Veranstaltung im Norden tatsächlich gefehlt, darum haben wir das Hamburger Symposium für Implantologie und Parodontologie ja auch ins Leben gerufen. Dass wir damit bei den Kolleginnen und Kollegen auf derart viel Interesse stoßen, überrascht uns ein wenig – aber es freut uns natürlich sehr.
Dr. Thomas J. Pakusa: Als wir vor drei Jahren die ersten Überlegungen dazu angestellt haben, war unser beider Leitgedanke tatsächlich: Wir brauchen speziell hier im Norden ein praxisnahes Forum, auf dem sich junge Kolleginnen und Kollegen mit den „alten Hasen“ über die wirklich relevanten Zukunftsthemen austauschen und diskutieren können.

?Welchen Zweck verfolgen Sie mit den Symposien genau?
Hannemüller: Wir wollen wir die Ergebnisqualität in der Implantologie und Parodontologie verbessern. Als Implantologen verfügen wir über Erfahrungen, die viele unser zahnmedizinischen Kolleginnen und Kollegen nicht haben können, weil sie sich hauptsächlich um andere Aufgaben kümmern. Wir dagegen sehen in unser Praxis an einem Tag so viele kompliziert gelagerte Fälle, wie sie wohl die meisten zahnmedizinischen Kolleginnen und Kollegen in einem Jahr nicht haben. Unser Know-how und unsere Erfahrungen geben wir sehr gerne weiter.
Pakusa: Unser aktuelles Veranstaltungsmotto „Quo vadis Implantologie 2010?“ hat deshalb bewusst Aufbruchcharakter. Denn im Idealfall gehen die Kolleginnen und Kollegen am Montag nach dem Symposium hoch motiviert und mit ihrer ureigenen Vision im Kopf in die Praxis.

?Fehlt es den Zahnärzten im Norden denn an Motivation?
Pakusa: Nicht für die zahnmedizinische Arbeit grundsätzlich. Aber gerade in der Implantologie und Parodontologie kann man von vornherein sehr viele Dinge richtig machen, wenn man das nötige Know-how und die Erfahrung hat. Wenn wir also die uns zur Verfügung stehenden modernen Verfahren nutzen und außerdem Zahnärzte, Implantologen, Prothetiker und Labortechniker eng zusammenarbeiten, lassen sich auch in kompliziert gelagerten Fällen Fehlimplantationen vermeiden.
Hannemüller: Mit dem Symposium haben wir eine Plattform ins Leben gerufen, auf der sich Generalisten und Spezialisten mit hohem wissenschaftlichem Anspruch auseinandersetzen. Das führt automatisch dazu, dass man bestimmte Fälle in einem anderen Licht sieht und neue Visionen bezüglich der praktischen Herangehensweise bekommt.

?Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit der Industrie aus?
Pakusa: Zahnärzte, Oralchirurgen, MKG-Chirurgen und die zahnmedizinische Industrie sitzen ja alle in einem Boot. Je kräftiger und harmonischer wir rudern, desto besser kommen wir alle voran. Insofern freut es uns, dass die Industrie in diesem Jahr noch stärker vertreten war als 2009. Wobei dieses Jahr die Präsentation bewährter Implantatsysteme natürlich im Vordergrund stand.

?Fördern Sie durch Ihr Engagement nicht die implantologische Konkurrenz?
Hannemüller: Nein, das sehen wir überhaupt nicht. Die Symposien ersetzen ja nicht jahrzehntelange implantologische Erfahrung. Aber wenn der eine oder andere künftig bessere und langlebigere Implantate macht, freut uns das wirklich. Und wenn der gleiche Kollege uns in einem besonders komplizierten Fall zu Rate ziehen möchte, dann sind wir sicher gerne zur Stelle.

?Wird es auch 2011 ein Symposium für Implantologie und Parodontologie in Hamburg geben?
Pakusa: Nach dem Symposium ist bekanntlich vor dem Symposium. Und so arbeiten wir natürlich schon an der Veranstaltung für das nächste Jahr. Ort, Zeit und Themen geben wir wie immer frühzeitig bekannt, auch auf unser Website www.hhzip.de.   

 

Dr. Thomas J. Pakusa und Dr. Marc A. Hannemüller (r.)
Dr. Thomas J. Pakusa und Dr. Marc A. Hannemüller (r.)

?Fehlt es den Zahnärzten im Norden denn an Motivation?
Pakusa: Nicht für die zahnmedizinische Arbeit grundsätzlich. Aber gerade in der Implantologie und Parodontologie kann man von vornherein sehr viele Dinge richtig machen, wenn man das nötige Know-how und die Erfahrung hat. Wenn wir also die uns zur Verfügung stehenden modernen Verfahren nutzen und außerdem Zahnärzte, Implantologen, Prothetiker und Labortechniker eng zusammenarbeiten, lassen sich auch in kompliziert gelagerten Fällen Fehlimplantationen vermeiden.
Hannemüller: Mit dem Symposium haben wir eine Plattform ins Leben gerufen, auf der sich Generalisten und Spezialisten mit hohem wissenschaftlichem Anspruch auseinandersetzen. Das führt automatisch dazu, dass man bestimmte Fälle in einem anderen Licht sieht und neue Visionen bezüglich der praktischen Herangehensweise bekommt.

?Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit der Industrie aus?
Pakusa: Zahnärzte, Oralchirurgen, MKG-Chirurgen und die zahnmedizinische Industrie sitzen ja alle in einem Boot. Je kräftiger und harmonischer wir rudern, desto besser kommen wir alle voran. Insofern freut es uns, dass die Industrie in diesem Jahr noch stärker vertreten war als 2009. Wobei dieses Jahr die Präsentation bewährter Implantatsysteme natürlich im Vordergrund stand.

?Fördern Sie durch Ihr Engagement nicht die implantologische Konkurrenz?
Hannemüller: Nein, das sehen wir überhaupt nicht. Die Symposien ersetzen ja nicht jahrzehntelange implantologische Erfahrung. Aber wenn der eine oder andere künftig bessere und langlebigere Implantate macht, freut uns das wirklich. Und wenn der gleiche Kollege uns in einem besonders komplizierten Fall zu Rate ziehen möchte, dann sind wir sicher gerne zur Stelle.

?Wird es auch 2011 ein Symposium für Implantologie und Parodontologie in Hamburg geben?
Pakusa: Nach dem Symposium ist bekanntlich vor dem Symposium. Und so arbeiten wir natürlich schon an der Veranstaltung für das nächste Jahr. Ort, Zeit und Themen geben wir wie immer frühzeitig bekannt, auch auf unser Website www.hhzip.de.   

Eigenen Kommentar hinzufügen

* - obligatorisches Feld

*




*

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.
Drucken / als PDF ausdrucken
DZW im Abo

DZW im Abo

Jede Woche: Die
Zahnarztwoche im
Abonnement

DZW TV

DZW TV

Informationen aus
der Gesundheits- und
Berufspolitik, Neues
aus der Zahnmedizin,
Hinweise auf
interessante
Veranstaltungen,
Interviews u.v.m.

Kommende Veranstaltungen

Abrechnung Herbst-Seminar = GOZ-Power-Seminar 08.02 Fulda
Abrechnung Herbst-Seminar = GOZ-Power-Seminar 08.02 Frankfurt
Abrechnung Herbst-Seminar = GOZ-Power-Seminar 09.02 Heidelberg
alle Termine öffnen
Hier gelangen Sie zum Umfragearchiv.