
„Lernen und Kennenlernen“
DGÄZ startet beliebtes Stammtisch-Programm in überarbeiteter Form –
Mit neuem Konzept startete im Mai 2010 die Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) ihre beliebte Stammtischreihe unter dem Motto „Lernen und Kennenlernen“. Ziel ist es, fachliche Fortbildung im kollegialen Kreis mit intensivem Erfahrungsaustausch zwischen DGÄZ-Repräsentanten und Mitgliedern vor Ort zu verbinden. Im neuen Stammtisch-Konzept arbeitet die DGÄZ mit führenden Unternehmen der Dentalbranche zusammen und bindet Experten und erfahrene Referenten ein.
Die DGÄZ setzt ihre überarbeitete Veranstaltungsreihe als Teil des umfassenden Fortbildungsangebots hoch an, was sich auch in der Leitung der Stammtische durch Mitglieder des Vorstands und des wissenschaftlichen Beirats zeigt. DGÄZ-Präsident Prof. Dr. mult. Robert Sader moderierte den Auftakt-Stammtisch im Mai in Frankfurt (Main) und wird auch bei weiteren Terminen in der Region dabei sein: „Wir sind eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, unsere Mitglieder sind fachlich enorm engagiert und interessiert. Wir wollen ihre Zeit nicht nur für nette Plauderrunden nutzen, sondern mit hochwertiger Fortbildung in entspanntem Umfeld verbinden.“
Den ersten neuen Stammtisch in Frankfurt (Main) mit mehr als 70 Teilnehmern im historischen Römer-Keller richtete man zusammen mit Nobel Biocare und Heraeus Kulzer aus. Bewusst praxisnah angelegt waren die beiden Vortäge „Konventionelle und implantatgetragene Restaurationen – die Kombination moderner Fertigungstechniken und individueller Ästhetik für langfristige Patientenzufriedenheit“ von PD Dr. Stefan Holst (Erlangen) und „Komposit kreativ und effizient!“ von ZA Ulf Krueger-Janson (Frankfurt [Main]). „Muss sich eigentlich nur mein Techniker mit CAD/CAM befassen?“, fragte Holst zum Einstieg. Auch Zahnärzte müssten sich mit der Technologie auskennen, um langfristige Prognosen ihrer Prothetik stellen zu können. Die computergestützte Prothetikfertigung sei aus epidemiologischer Sicht bezogen auf den wachsenden Bedarf an Zahnersatz der richtige Weg, weil die Kosten im Vergleich zu konventioneller Laborfertigung minimierbar seien. Zudem berge jeder Arbeitsschritt ein Fehlerpotenzial, dies werde über standardisierte Frästechnologie reduziert, wobei größere Fräseinheiten eine bessere Genauigkeit lieferten als Tischgeräte.
Indikationsgerecht eingesetzt, sei Zirkon „eines der besten Materialien im Kontakt mit dem Weichgewebe“ und zeige in Form von Abutments einen hohen biologischen Vorteil bei vergleichsweise geringem Bruchrisiko.
Beinahe einer „Liebeserklärung ans Komposit“ glich die Präsentation von ZA Krueger-Janson: „Komposit steht für die Minimalinvasivität als Trend in der Zahnheilkunde und erfüllt die ästhetischen Wünsche der Patienten vom Kind bis zum Senioren.“ Dass dabei die Funktion nicht zu kurz kommt, sei aus zahnärztlicher Sicht eine Selbstverständlichkeit: „Wir werden zu aktiven Gestaltern und Künstlern der Oberflächen, aber wir dürfen nie die Funktion aus den Augen verlieren. Die Versorgung muss den Scherkräften im Mund standhalten.“
Langer Schlussapplaus bewies, dass die neue Serie der DGÄZ-Stammtische einen gelungenen Start hatte. Eine Übersicht über bereits feststehende und noch geplante Stammtische gibt es immer aktuell auf www.dgaez.de.
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