Chance Praxis - Das Fachmagazin für Praxisgründer

26. Juli 2011 |  Ankündigungen

Experiment oder Must have

Young ITI Meeting diskutiert über den Nutzen implantologischer Neuheiten –

Mainz, den 24. September 2011: Bereits zum fünften Mal lädt die deutsche Sektion des ITI (International Team for Implantology) im Rahmen der Young-ITI-Veranstaltungsreihe zu einem Streitgespräch ein. „Innovationen in der Implantologie – Zukunftsmusik oder Realität?“, unter dieser Devise stellen die Referenten im September 2011 die derzeit auf dem Markt bestehenden implantologischen Neuheiten auf den Prüfstand.

Das ITI, eine seit 30 Jahren agierende internationale Vereinigung von Experten mit mehr als 9.500 Mitgliedern, beschreibt sich selbst als eine der führenden wissenschaftlichen Organisationen auf dem Gebiet der dentalen Implantologie. Man habe sich zur Aufgabe gemacht, Behandlungsmethoden und -ergebnisse zum Wohle des Patienten kontinuierlich zu beobachten und zu verbessern. So stünden derzeit eine Fülle an neuen implantologischen Techniken und Therapieansätzen zur Diskussion. Jede von ihnen möchte in der Praxis ausprobiert werden und einen festen Platz im zahnärztlichen Alltag bekommen. Dabei gilt es für die Verantwortlichen zu hinterfragen: Befinden sich die Neuerungen und Methoden noch in der experimentellen Phase oder sind diese tatsächlich praxistauglich?

So referiert beispielsweise Dr. Dr. Andres Stricker über die Grenzen der Knochenersatzmaterialien. Dr. Arne Boeckler beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken von Keramik auf Implantaten. Prof. Anton Friedmann stellt in seinem Vortrag zur Diskussion, ob eine Membran aus Polyethylenglykol die moderne Alternative zur herkömmlichen Membran ist.

Insgesamt konnte das ITI acht renommierte Zahnmediziner und MKG-Chirurgen engagieren. Weitere Themen an diesem Tag werden sein: intraorale Scanner, vorgetragen von Dr. Karl Lehmann, computerassistierte Planungen mit dem Chirurgen Prof. Karl-Andreas Schlegel und dem Prothetiker Prof. Stephan Eitner, Guided Bone Regeneration in Englisch durch Prof. Nikos Donos und Implantatdimensionen mit Prof. Bilal Al-Nawas.

In der Einladung zum Diskussionsforum gibt sich die Organisation selbstbewusst. „Das engagierte Team des Young ITI steht als Garant für wissenschaftliche Objektivität und profunde Erfahrung in den verschiedenen Themenbereichen”, so Prof. Gerhard Wahl, Universität Bonn. Für die Teilnahme am 5. Young ITI Meeting werden acht Fortbildungspunkte anerkannt. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Internet unter www.iti.org.

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