
Ein Gewinn für die Praxis, für Patienten und die eigene Karriere
Eine bedarfsgerechte Individualprävention, die passende Konzepte für jede Altersgruppe bietet, wird immer mehr zum Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg einer Zahnarztpraxis – und beinhaltet ein großes Spezialisierungspotenzial. Vorausgesetzt, die Zahnärztin oder der Zahnarzt werden von fortgebildeten Prophylaxe-Fachkräften unterstützt und steigern so Kompetenz und Akzeptanz der Praxis.
Noch vor einigen Jahren war nicht absehbar, welche Entwicklung die zahnärztliche Prävention und die Durchführung der Prophylaxe nehmen würde. Heute steht bereits fest, dass mit dem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung die Individualprophylaxe in der zahnärztlichen Praxis einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Ebenso hat sich gezeigt, dass eine zahnärztliche Praxis, die ihren Patienten eine bedarfsgerechte prophylaktische Betreuung anbieten will, umfassend fortgebildete Mitarbeiter dafür einsetzen muss.
Gesundheitsvorsorge, -erziehung und -aufklärung
Die Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP) ist eine sachkundige und qualifizierte Mitarbeiterin auf dem Gebiet der Prävention. Sie entlastet den Zahnarzt bei der zahnmedizinischen Vorsorge. „Sie ist beispielsweise befähigt, die professionelle Zahnreinigung mit allen zur Verfügung stehenden modernen Apparaten und Hilfsmitteln unter Aufsicht des Zahnarztes selbstständig durchzuführen“, betont Sonja Bethke, erfahrene Dentalhygienikerin und Leiterin der ZMP-Aufstiegsfortbildung an der Haranni Academie in Herne. „Selbstverständlich muss diese Mitarbeit unter Anleitung und Aufsicht des Zahnarztes erfolgen.“ Für die Fachfrau spielen neben den zahnmedizinisch-prophylaktischen Qualifikationen, die für die ZMP ein absolutes Muss sind, selbstverständlich auch der Umgang mit den Patienten eine exorbitant wichtige Rolle: „Die ZMP hat ein Gespür für die Bedürfnisse der Patienten und kann auf Fragen und Ängste mit menschlicher und fachlicher Kompetenz eingehen.“
Dementsprechend ist die ZMP-Aufstiegsfortbildung am renommierten Herner Fortbildungsinstitut aufgebaut und „werden die zukünftigen Prophylaxe-Profis in geradezu praxisidentischen Schulungseinrichtungen ausgebildet“.
Experten gewährleisten den „State of the art“ der Prophylaxe
Innerhalb von neun Monaten und mit ca. 450 Fortbildungsstunden können sich die ZMP-Anwärterinnen in fünf Seminar-Bausteinen auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben in der Praxis vorbereiten. Für die profunde Wissensvermittlung rund um die Zahn- und Mundgesundheit und über die Zusammenhänge zwischen oralem System und Allgemeingesundheit sorgt ein ebenso qualifiziertes wie praxiserfahrenes Referententeam: Eine Zahnärztin, fünf Dentalhygienikerinnen, drei ZMPs und eine ZMF, eine Ökotrophologin, ein Physiotherapeut sowie eine Fachlehrerin und ausgewiesene Expertin für zahnärztliches Praxismanagement.
Von der Anatomie der Mundhöhle über die Ätiologie und Pathogenese der Karies, von Parodontopathien und Schleimhautveränderungen über deren Risikobestimmung und die Grundlagen der Mikrobiologie bis zur PZR reicht das Spektrum der praxisbezogenen Aufstiegsfortbildung. Ernährung und die Auswirkungen auf die Zahngesundheit stehen ebenso im Mittelpunkt wie Patientenführung und -kommunikation. „Dass wir auf Themen wie Befunderhebung, Hygiene am Arbeitsplatz oder den Umgang mit den unterschiedlichsten Instrumentarien besonderen Wert legen, wird schon deutlich an dem nunmehr auf sechs Tage ausgeweiteten Baustein 3“, betont Renate Dömpke, Geschäftsführerin der Haranni Academie. Eine exzellente Mischung aus Theorie und praktischen Übungen, umfangreiche kursvorbereitende Skripte, Präsenzstunden und testatpflichtige Übungsphasen ergeben für die Teilnehmerinnen nicht nur eine gute Vorbereitung für die Zwischenprüfungen nach jedem Seminarblock, sondern auch für das Intensivpraktikum (Baustein 5), in dem „eigene“ Patienten aus dem persönlichen Umfeld beraten werden und eine PZR erhalten.
Selbstständiges Arbeiten muss – wie das vierhändige – erlernt und trainiert werden. Die Behandlungseinheiten und Trainingsplätze in der Academie bieten für die ZMP-Fortbildung perfekte und praxisidentische Voraussetzungen. Sie gestatten „Live-Fortbildung“, ermöglichen einen leichten und fließenden Übergang von der Simulation zur realen Arbeit am Patienten und bauen von vornherein Unsicherheiten ab.
Für das Team von Renate Dömpke ist die persönliche Betreuung der Kursteilnehmer genau so selbstverständlich und inzwischen bundesweit bekannt wie die perfekte Einrichtung des Fortbildungsinstituts mit modernsten Kommunikationsmitteln. Da sie für alle Problemstellungen ein offenes Ohr hat, weist sie – mit Blick auf die Kursgebühren – deshalb gerne noch auf die Möglichkeiten der privaten Berufsförderung der Academie hin.
Die Aufstiegsfortbildung zur ZMP ist eine Fortbildung, die sich lohnt. Ein attraktiver Beruf mit Zukunft und mit mehr Souveränität und Zufriedenheit.
Hedi von Bergh, Berlin
Weitere Informationen und Termine zu dieser Veranstaltung finden Sie in der DZW 26/11 auf Seite 11.
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