BDK-Mitgliederversammlung 2011 in Dresden
Die erste Frau im Vorstand des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden/BDK, die erste Vorsitzende, die in eine dritte Legislaturperiode starten konnte – und das mit beifallstarker Unterstützung der Mitglieder und fast 96 Prozent aller Wahlstimmen: Dr. Gundi Mindermann/Bremervörde bleibt unangefochten starke und nun erst recht gestärkte Vorsitzende des BDK.
Die Mitgliederversammlung schien über dieses grandiose Wahl-Ergebnis ebenso glücklich wie die Vorsitzende selbst: Als das Ergebnis verkündet wurde, gab es anhaltenden Beifall. Auch das von Mindermann gewünschte Kollegenteam im künftigen Bundesvorstand wurde mit überwältigender Mehrheit von der Mitgliederversammlung – ebenfalls in geheimer Wahl – bestätigt: Zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt wurde Prof. Dr. Dr. Christian Scherer (Hildesheim), wiedergewählt als Beisitzer wurden Dr. Ortrun Rupprecht-Möchel (Schrobenhausen), Dr. Thomas Miersch (Esslingen) und Dr. Peter Wasiljeff (Hamburg).
Neu im Bundesvorstand ist Dr. Mathias Höschel (Düsseldorf), Vorsitzender des BDK-Landesverbandes Nordrhein. Er folgte auf den Platz von Dr. Achim Nesselrath (Ratingen), der aus privaten Gründen nicht mehr kandidiert hatte. Ebenfalls neues Mitglied ist Dr. Hans-Jürgen Köning, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin, der in den Bundesvorstand aufrückte: Dr. Benno Damm (Bad Liebenwerda) hatte wie schon lange angekündigt seinen Sitz dort zur Verfügung gestellt, um sich anderen Aufgaben zu widmen. Den nun ausgeschiedenen Mitgliedern des früheren Bundesvorstands dankte Mindermann für die großartige Unterstützung und verabschiedete sie mit Beifall der Mitgliederversammlung für ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz.
Vor den Wahlen stand satzungsgemäß der Bericht der Vorsitzenden auf dem Programm der Mitgliederversammlung, bei dem Mindermann die erreichten, aber auch die nicht ganz erreichten Ziele dargelegt hatte. Stichworte aus der standespolitischen Arbeit waren Weiterbildungsordnung und GOZ, zu diesem Aspekt gab es zudem eine erste Analyse des aktuell vom BMG veröffentlichten Kabinettsbeschlusses. Als großen Gewinn für die Kieferorthopäden bezeichnete Mindermann die hervorragende Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO), die nicht nur in der Politik zu viel Akzeptanz geführt habe, sondern in Form der neuen Symposien und Kongresse von BDK und IKG einen fundierten und hoch erfolgreichen Fortbildungs-Service für die Mitglieder liefere. Großen Beifall erhielt die alte und neue BDK-Vorsitzende nicht zuletzt für die umfangreichen und sehr vielfältigen Dienstleistungen des Verbandes zur Erleichterung der Praxisführung. „Ich bin unendlich glücklich über dieses starke Votum,“, sagte Mindermann nach der Wiederwahl und betonte sogleich: „Ich verspreche – wir werden uns weiterhin entschieden für Ihre Zukunft einsetzen!“
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