Imageschaden durch unglückliche Formulierung
Konstanz/Hanau. Die Dentalhersteller Heraeus Kulzer (Hanau) und Dentsply Detrey (Konstanz) legen ihren Streit über Aussagen zur Biokompatibilität bei. Dentsply Detrey hatte publiziert, dass das Universalkomposit Venus Diamond von Heraeus Kulzer weniger biokompatibel sei. Diese Aussage hält Dentsply Detrey nicht mehr aufrecht. Heraeus Kulzer verweist auf Tests zweier unabhängiger Testinstitute, wonach Venus Diamond alle Anforderungen an die Biokompatibilität erfüllt.
Dentsply Detrey hatte 2010 mit Bezug auf Toxdent-Test-Ergebnisse eines unabhängigen Instituts in einer Marketingbroschüre indirekt den Schluss nahe gelegt, das Komposit Venus Diamond von Heraeus sei weniger biokompatibel als vergleichbare Wettbewerbsprodukte. „Wir nehmen diese Darstellung zurück und bedauern, dass die Broschüre falsche Schlüsse nahegelegt hat,“ erklärt Claus-Peter Jesch, Geschäftsführer der Dentsply Detrey GmbH.
„Jedes Heraeus Medizinprodukt entspricht voll und ganz den internationalen Zulassungsvoraussetzungen, auch bei der Biokompatibilität“, betont Novica Savic, Leiter des weltweiten Heraeus-Dentalgeschäfts für Zahnarztprodukte. „Dies gilt selbstverständlich auch für das Universalkomposit Venus Diamond. Zwei unabhängige Institute in Deutschland und der Schweiz haben Venus Diamond während der Entwicklungsphase und in der Produktion die Biokompatibilität gemäß ISO-Norm 10993 und ISO-Norm 7405 bestätigt.“
„Die unglückliche Darstellung von Dentsply Detrey hat zu einem Imageschaden geführt“, so Savic. „Umso mehr schätzen wir nun die Klarstellung seitens Dentsply Detrey.“
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