
Aus Wissenschaft und Praxis Archiv
Wirksam gegen Mukositis und Periimplantitis
Behandlungsstrategien für den Praxisalltag – eine aktuelle Standortbestimmung –
Schätzungen zufolge werden jährlich mehr als eine Million Implantate gesetzt. Rund ein Drittel aller Patienten mit einem oder mehreren Zahnimplantaten benötigt innerhalb von einem Jahrzehnt eine Therapie wegen Entzündungen des periimplantären Weichgewebes. Noch immer fehlt ein evidenzbasiertes Behandlungsprotokoll bei Mukositis und Periimplantitis (PI). In nachstehendem Beitrag gibt Dr. Aneta Pecanov-Schröder...
mehrAuch im hohen Alter noch sinnvoll: keine Altersgrenze für Implantate
25. DGI-Kongress in Dresden – nur wenig Studiendaten zu durchmesserreduzierten Implantaten –
Nicht nur für die Publikumspresse interessant waren die drei Kurzpräsentationen auf der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich (DGI) anlässlich des diesjährigen Jahreskongresses in Dresden zu den Einsatzmöglichkeiten und offenen Fragen in der modernen Implantologie.
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Grundlegende zahnerhaltende Leistungen sollen jedem zugänglich sein
Beschreibung einer endodontische Basistherapie durch den DAZ – konstruktive Kritik durch die zahnärztliche Fachwelt erwünscht –
Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde e.V. (DAZ), ein zahnärztlicher Berufsverband, hat die Beschreibung einer Basistherapie für den Bereich Endodontie (Wurzelkanalbehandlung) veröffentlicht und bittet die Fachwelt um Verbreitung, konstruktive Kritik und Mithilfe.
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Komplikationen der Lokalanästhesie – Injektionsschmerz, Anästhesieversager und „Spritzenangst“
Lothar Taubenheim zu Fragen der intraligamentären Anästhesie – Stichpunkt Anästhesie (11) –
Nicht nur bei Kindern und Patienten mit geistigem Handicap ist die Angst vor der „Spritze“ ein vorkommendes Phänomen, sie ist durchaus auch bei Erwachsenen zu finden. Diese „Angst vor der Spritze“ kann sich zu einer manifesten Spritzenphobie steigern. Schon das Aussehen der Injektionsspritze mit der aufgeschraubten langen Kanüle, die gemachten eigenen Erfahrungen – möglicherweise mit einer...
mehrAugen, Nieren, Nerven und Zähne – Diabetes hat zahlreiche Auswirkungen
Diabetes und Parodontitis stehen in einem besonders engen Zusammenhang. Darauf verweist die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November in ihrer aktuellen Pressemeldung. „Die Zusammenhänge von Mundgesundheit und Diabetes stehen gerade stark im Focus der Wissenschaft", erklärt der Vizepräsident der BZÄK, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich.
mehrProf. Dr. Werner Götz spannt den Bogen von den Grundlagen zur Praxis
Die Implantologie hat sich zu einem Wachstumsmotor innerhalb der Zahnheilkunde entwickelt. Um den aktuellen Forschungsstand ihrer Disziplin dem niedergelassenen Praktiker zu vermitteln, engagiert sich die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI), Düsseldorf, seit langem für den notwendigen Wissenstransfer. Dies gilt auch für die dentale Stammzellforschung. Welche Bedeutung deren Erkenntnisse für die implantologisch tätigen Zahnärzte haben werden, erläutert im folgenden...
mehrNeue Medikamente gegen Schmerz – und alte Bekannte im Zwielicht
Für Schmerzpatienten gibt es eine Reihe neuer Medikamente, deren Vor- und Nachteile Spezialisten beim Deutschen Schmerzkongress 2011 im Mannheimer Congress Center Rosengarten Anfang Oktober 2011 diskutierten. So lassen Nasensprays auf eine verträgliche Anwendung von Cannabis ohne Suchtgefahr hoffen.
mehrNeue Osteoporose-Therapie setzt bei Knochenbiologie an
Antikörper sollen Knochenabbau verhindern und die normale
Knochenbildung erhalten – ohne die Nachteile der Bisphosphonate –
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, der Mayo Clinic in Rochester, USA, sowie Mitarbeiter des Centers for Regenerative Therapies Dresden, CRTD, präsentieren in der Fachzeitschrift The Lancet neue und zukunftweisende Therapien bei Osteoporose.
mehrVon der belächelten Vision zur etablierten Technologie
Nach vier Jahrzehnten der CAD/CAM-Entwicklung ist klinische Forschung weiterhin gefordert *
Für diese ZahnMedizin-kompakt-Folge hat sich Dr. Karlheinz Kimmel auf die Auswertung von 13 Beiträgen aus fünf Publikationen [1–13] konzentriert, mit der die aktuelle Vielfalt der CAD/CAM-Technologie aufgezeigt wird. Schon jetzt kann man davon ausgehen, dass es im Laufe der nächsten Jahre einerseits zu weiteren Fortschritten, aber andererseits auch zu einer „Kanalisierung“ der ausgeuferten...
mehrOsteoporose betrifft auch Zähne und Zahnersatz
Anlässlich des Welt-Osteoporosetages am 20. Oktober meldet der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI), dass bei Patienten vor Implantation ein genaues Risikoprofil erstellt werden muss, um schwere Komplikationen bei der Behandlung zu vermeiden. Bisphosphonate, die gegen die altersbedingte Knochenerkrankung verabreicht werden, können den Knochenstoffwechsel verlangsamen und die Einheilung von Implantaten behindern.
mehrNur jede vierte Prothese bei Pflegebedürftigen frei von riskantem Zahnstein
Nur jede vierte Vollprothese war frei von Zahnstein, der aufgrund seiner rauen Struktur zu Schäden am Mundgewebe und entsprechend zu schmerzenden Wunden führen kann sowie als ideale Grundlage dient für die Anhaftung weiterer mundschädlicher Bakterien. Das ist die Bilanz eines Modellprojekts in Berlin zur Prothesenhygiene in Alten- und Pflegeheimen, die Ende September 2011 vorgestellt wurde.
mehrDas ITI überschreitet die 10.000er-Marke
Das Internationale Team für Implantologie (ITI), eine der führenden wissenschaftlichen Organisationen auf dem Gebiet der dentalen Implantologie, die sich der Förderung von evidenzbasierter Forschung und Ausbildung verschrieben hat, konnte am 17. Oktober 2011 das 10.000 Mitglied begrüßen.
mehrMundgeruchsprechstunde fördert Lebensqualität
Jeder vierte Erwachsene in Deutschland leidet Schätzungen zufolge unter schlechtem Atem. Grund genug für die Berliner Zahnärztin und Spezialistin für Parodontologie, Dr. Claudia Christan, eine Mundgeruchsprechstunde ins Leben zu rufen. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Patienten den Ursachen des Problems auf den Grund zu gehen, um dann zu einer erfolgversprechenden Lösung zu gelangen. Im Interview beantwortet die Expertin Fragen rund um das Thema Halitosis und erläutert, wie Betroffene dem Übel...
mehrLachgas-Sedierung und zahnärztliche Kommunikation gehen Hand in Hand
Die vom Zahnarzt durchgeführte inhalative Sedierung mit Lachgas wird wegen der fehlenden Beeinträchtigung der Atmung und des Erhalts der kardiovaskulären Stabilität in Deutschland immer populärer. Unterstützend zur pharmakologischen Sedierung können geeignete Kommunikationsformen ein noch entspannteres Arbeiten für den Arzt und ein positiveres Erlebnis für den Patienten bedeuten [1].
mehrPubertät und Zahngesundheit
Eine aktuelle Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland des Robert-Koch-Instituts (Berlin) belegt, dass es um die Zahngesundheit bei Jugendlichen nicht besonders gut bestellt ist. Gerade in der Adoleszenz steht eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht an erster Stelle. Doch schiefe Zähne, aufgrund des meist schon vollständigen Erwachsenengebisses, der Konsum von Fastfood, Softdrinks und Koffein machen zusätzliche Mundhygienemaßnahmen und Prophylaxe erforderlich.
mehrImmer häufiger Osteoporose bei Männern
Wer bei Osteoporose immer noch von einer typischen Frauenkrankheit nach der Menopause ausgeht, muss umdenken: Von den mehr als acht Millionen Deutschen, die an Osteoporose leiden, sind etwa ein Drittel Männer – Tendenz zunehmend. Die Volkskrankheit des fortgeschrittenen Lebensalters steht eng in Zusammenhang mit dem sinkenden Spiegel an Sexualhormonen.
mehrWo die ILA indiziert ist
Lothar Taubenheim zu den Grenzen der intraligamentären Anästhesie – Stichpunkt Anästhesie (7) –
Wegen der eng begrenzten Ausbreitung des injizierten Anästhetikums und der relativ kurzen Dauer der intraligamentären Anästhesie (ILA) kann diese die Anforderungen für extensive chirurgische Eingriffe nicht erfüllen. Obwohl es möglich ist, den Ausbreitungsraum der Analgesie durch zusätzliche Injektionspunkte und die Erhöhung der Anzahl der intraligamentalen Injektionen zu vergrößern, sollte die ILA...
mehrOral-B Preis: Begehrte Auszeichnung geht an Dr. Regina Alessandri
Für die Gewinnerin war es ein Heimspiel: Den diesjährigen „Oral-B Preis für klinische Präsentationen unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Parodontologie“ (SSP) überreichten deren Vorstandsmitglied Dr. med. dent. Marcel Iff und Tanja Burdett, Professional Academic Relations Manager bei Procter & Gamble, am 1. September 2011 anlässlich der 41. SSP-Jahrestagung in Bern an Dr. med. dent. Regina Alessandri, Assistenzärztin an der örtlichen...
mehrWie das intraligamental injizierte Anästhetikum seine Wirkung entfaltet – Lothar Taubenheim zum Wirkmechanismus der ILA
Wie es der Name „intraligamentale Injektion“ bezeichnet, wird – zur Erreichung einer gewünschten Einzelzahnanästhesie – das Anästhetikum in das Ligamentum circulare appliziert; so wird es Anfang des 20sten Jahrhunderts in Frankreich erstmals beschrieben und praktiziert. Und wie entfaltet das intraligamental injizierte Anästhetikum seine Wirkung?
mehr„Leuchtturm für die Zahnmedizin in Deutschland“
Das von Bonner Zahnmedizinern initiierte interdisziplinäre Verbundprojekt „Ursachen und Folgen von Parodontopathien – genetische, zellbiologische und biomechanische Aspekte“ wird ab September 2011 für weitere drei Jahre mit mehreren Millionen Euro durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Medizinische Fakultät der Universität Bonn gefördert, wie Anfang September bekannt wurde.
mehrSeniorenzahnmedizin ist mehr als nur Ersatzzähne im Kunststoffblock für alte Menschen
Die demografische Entwicklung macht auch vor Deutschland keinen Halt, und viele Bereiche des täglichen Lebens haben sich bereits auf die alternde Gesellschaft eingerichtet. In den nächsten Jahrzehnten wird der Anteil der über 65-Jährigen stark ansteigen, verursacht durch eine niedrige Geburtenrate und den Anstieg der Lebenserwartung.
mehrRauchen schädigt Zähne und Mundhöhle
Die zahlreichen Schadstoffe aus dem Tabakrauch sind Gift für Zahnfleisch und Zähne – dementsprechend schützt ein Rauchstopp vor Mundhöhlenkrebs und Zahnverlust. Ein Faltblatt, das gemeinsam von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) entwickelt wurde, weist auf die Gefahren des Rauchens für Mundhöhle und Zähne und die Vorteile eines Rauchstopps hin, wie beide Institutionen jetzt mitteilen.
mehrMigräne kann Nackenschmerzen verursachen
Eine Migräne verursacht nicht nur Kopfweh, sondern kann eine Reihe anderer Schmerzen auslösen. „Neben Kopfschmerzen können bei der Migräne auch Schmerzen im Gesicht, am Nacken, in den Augen oder an den Zähnen auftreten. Weil diese Symptome als Teil einer Migräne-Attacke weniger bekannt sind, bleibt eine korrekte Diagnosestellung bei Betroffenen oft aus und sie erhalten manchmal jahrelang eine falsche Behandlung“, sagt Prof. Stefan Evers von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in...
mehrStraffung des Gaumens per Laser kann helfen
Bei Menschen, die stark schnarchen, liegen die Ursachen häufig in anatomischen Auffälligkeiten des Nasen-Rachen-Raums. Bei vielen Schnarchern ist die Gaumenmuskulatur zu schlaff, das Gaumenzäpfchen zu lang und die Gaumenmandeln sind vergrößert. Diese am Tage nicht spürbaren Besonderheiten können im Schlaf den Atemstrom, je nach Ausprägung, mehr oder weniger stark behindern und zu den typischen Schnarchgeräuschen führen.
mehrKnochenarbeit in der Forschung
Menschliche Knochen sind Regenerationswunder. Nach einem Bruch wachsen sie ohne Narbenbildung wieder zusammen. Überschreitet der Knochendefekt allerdings eine kritische Größe, ist die moderne Medizin gefordert. „In der Regel wird heute ein Implantat eingesetzt, das die Knochenenden verbindet und dadurch das knochenbildende System stimuliert“, weiß Prof. Helmut Schubert vom Institut für Werkstoffwissenschaften und Technologien der TU Berlin. „Häufig wird dazu speziell gereinigter Rinderknochen...
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