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Kurzmeldungen KW 28/2018

Kurzmeldungen Digital

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Digitalisierung: Bitkom und SITiG schlagen Bundesagentur für Digitalisierte Medizin vor

 

Mit dem E-Health-Gesetz, also dem Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen, wurde ein wichtiger Grundstein für die Digitalisierung gelegt. Um diese voranzutreiben, fehlt es jedoch weiterhin an Geschwindigkeit und einer Gesamtstrategie. Um elektronische Patientenakten und die darauf aufbauenden E-Health-Anwendungen für die Versicherten und auch die Forschung im Interesse der Patienten schnell zur Verfügung stellen zu können, schlagen der Digitalverband Bitkom und der Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) die Einrichtung einer übergreifenden Bundesagentur für Digitalisierte Medizin vor. Die aktuelle mangelnde Vernetzung aller Akteure und die Fragmentierung des deutschen Gesundheitswesens seien ein Hindernis für die bestmögliche Versorgungsqualität, Effizienz und Sicherheit der Patienten. Eine Bundesagentur für Digitalisierte Medizin könnte hier aus Sicht von Bitkom und SITiG Abhilfe schaffen.

 

DaWanda: Do-it-yourself-Portal wird Ende August eingestellt

 

Der Online-Marktplatz für Selbstgemachtes DaWanda stellt Ende August den Betrieb ein. Zu stark sei die Konkurrenz aus den USA geworden, ließ die Unternehmensführung verlauten. Für viele ist die Entscheidung der Geschäftsführerin Claudia Helming, die als eine Leitfigur der deutschen Gründerszene gilt, ein Schock. Zumal es gerade in der letzten Zeit bei dem Berliner Start-Up, das 2006 mit seinem gleichnamigen Portal online ging, finanziell wieder aufwärts ging. DaWanda gilt als die führende DIY-Plattform im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen versichert auf der Homepage: „Der DIY-Trend geht weiter“ und animiert die Besucher dazu, „handgefertigte Produkte, selbstgemachte Schätze und Material bei Etsy“ zu entdecken. Auch Verkäufern empfiehlt DaWanda, zu dem US-amerikanischen Portal zu wechseln und beabsichtigt, die Website nach der Schließung entsprechend umzuleiten.

 

Uganda: Steuer auf Facebook, Twitter und Co. eingeführt

 

Uganda hat eine Steuer für die Nutzung sozialer Medien über Mobiltelefone eingeführt. Seit wenigen Tagen müssen Bürger Ugandas, die über ihr Handy Anwendungen wie Facebook, WhatsApp, Twitter, Instagram oder Skype nutzen wollen, pro Tag eine Gebühr zahlen. Es handelt sich dabei um umgerechnet rund fünf Cent pro Nutzer und Tag. Die Steuer soll erhebliche Mehreinnahmen einbringen. Nach offiziellen Angaben erhofft sich die ugandische Regierung jährliche Mehreinnahmen in Höhe von rund 310 Millionen Euro, was etwa vier Prozent der gesamten Regierungsausgaben entspräche. In Uganda wird das mobile Internet von knapp der Hälfe der rund 40 Millionen Einwohner des Landes genutzt. Es spielt eine viel größere Rolle als das klassische Desktop-Internet.