
Heimtextil Trends 2012/2013
Fankfurt am Main.
Mit einer farbkräftigen Trendschau präsentierte die Heimtextil 2012 richtungsweisende Designs und Materialien der neuen Saison. Vom 11. bis 14. Januar 2012 erhielten Besucher der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien im Forum 0 einen umfassenden Einblick in die aktuellen Designentwicklungen – visualisiert in vier aufwändig inszenierten Themenwelten. Internationale Designer gaben im begleitenden Vortragsprogramm vertiefende Informationen zu den Trendprognosen.
Colour Riot - Farben proben den Aufstand
Bei Colour Riot treten energiegeladene, vibrierende Töne aus einer synthetischen Künstlichkeit heraus ins Alltägliche. Ein ultramoderner und erwachsener Stil setzt Farbe in einen neuen Kontext – frisch, mutig und eindringlich. Dem Spiel mit dem Licht sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hochglanzmaterialien, kolorierte Laminierungen, Überlagertes sowie fluide und flexible Stoffe betonen die Leuchtkraft der monochromen Farbflächen. Technische Qualitäten scheinen von innen heraus zu leuchten. Neu sind etwa „Optical Fibres“, changierende Effekte oder recycelte Materialien. Es dominieren cleane Filze, glatte Wollqualitäten, technische Maschenwaren, Doppelgewebe, laminierte Oberflächen sowie Leder und Lederoptiken. Entscheidend für die Wirkung sind Qualität, Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit der hochwertigen Materialien. In Sachen Dessinierung erwarten die Trendforscher breite Streifen, All Over Geometrics, grafische Motive mit thermoplastischen 3-D-Effekten, Lackdrucke und geometrische Muster mit Überlagerungseffekten. Diffuse oder verschwommene Muster treffen auf bewegte Elemente. Die Computerwelt fließt in Form von digitalen Dessins, Photoprints und Hologramm-Effekten ein. Die unerwarteten Dessins wirken trotz der spielerischen Experimentierfreude klar und eindeutig.
Dark Lux - Die Schönheit der Nacht
Die Schatten der Nacht bringen eine dunkle, mystische und elegante Farbreihe hervor. Dominiert wird sie von einem tiefen Schwarz, das auf glänzenden Materialien seine volle Ausdruckskraft entfaltet. Die kosmische Farbwelt wird abgerundet durch dunkle Burgunder- und Blautöne. Modernität erhält sie durch metallisches Champagner und angelaufenes Gold. Gummiertes, liquide Optiken, glänzende Oberflächen feiner Leder sowie synthetischer Leder- und Latexqualitäten treffen auf Pelze und langhaarige, glatte Felle. Klarheit und Strenge verleihen den aufwändigen Textilien ihre Modernität. Seide mit grafischen Steppungen und Strickereien sowie geradlinige Applikationen stehen im Spannungsfeld mit unregelmäßig angeordneten Reliefs und Strukturen, die dekorative Akzente setzen. Etwas Mystisches transportieren irisierende, schimmernde und transparente Qualitäten mit bewegter Oberflächenmodulation. Tiefer Glanz, metallischer Schimmer, Pailletten und aufwändige Materialien fließen in fast alle Bereiche ein.
Craft Industry - Tradition und Handwerk treffen auf Moderne und Industrie
Die Verbindung von Traditionellem und Handwerklichem einerseits und dem Industriellen, Maschinellen und Mechanischen andererseits prägt das Erscheinungsbild von „Craft Industry“. Das Offenlegen einfacher, nachvollziehbarer Mechaniken und Erstellungsprozesse bildet einen feinsinnigen Konterpart zur digitalen Wirklichkeit. Eine sonnig-warme und lebhafte Farbreihe wir inspiriert von Himmel, Berge, Seen, Wälder und der intensiven Strahlkraft des Indian Summer. Ihr gegenüber stehen industrielle, metallische Töne von Kohle, Kupfer und altem Gold. Craft Industry zeigt lebendige Oberflächen mit unregelmäßigen Texturen und viel Strukturiertes: Wichtig sind Qualitäten mit authentischem Bild und Materialien mit Vintage-Charakter sowie dezente Destroyed- und Used-Optiken. Neben Nappa und Veloursleder stehen gewachste und verfilzte Oberflächen, geraute und geschmirgelte Wollqualitäten, reiche Stickereien und Lurex-Effekten. Musterungen entstehen durch kreative Techniken in feiner Ausführung. Prägend sind zusammengesetzte oder versetzte Karos, ungewöhnliche Patchbilder, Musterunterbrechungen, Streifen und Karos mit partiellem Floreffekt, Handstich-Optiken, Intarsien und aufwändig eingearbeitete Patches. Geometrische Dessins entstehen in Karomusterungen, Diagonalstreifen und plakativer Ornamentik.
Split Clarity - Weg mit dem Überflüssigem
Weniger ist mehr: „Split Clarity“ konzentriert sich auf das Einfache, Funktionale und Essenzielle. Nachhaltigkeit, Qualität, Hightech und neue Materialien stehen im Fokus. Es entsteht eine cleane, moderne Ästhetik. Die Klarheit spiegelt sich in der natur-inspirierten Farbreihe wider: Die minimalistischen und zurückhaltenden Kompositionen werden meist von nur einem einzigen expressiven Ton unterbrochen. Kühle, metallische Nuancen finden ihre Ergänzung in einem warmen Holzton. Besonders auffallend ist das intensive Zitronengelb. Die Vielfältigkeit des Materials steht im Vordergrund. Eingesetzt werden metallische und spiegelnde Oberflächen, natürlich-cleane Stoffbilder, uni-nahe Musterungen, transparente Materialien, bewegte, aber zurückhaltende Oberflächen sowie warme, ruhige Holztöne und - maserungen. Neu wirken Textilien, wenn ihre extreme Leichtigkeit mit Volumen und einem soften Griff kombiniert wird. Linear, kontrastreich und streng setzen grafische Muster deutliche Akzente. Ihre abwechslungsreichen Kompositionen wirken bewusst konstruiert und architektonisch. Plastizität wird hervorgerufen durch das Spiel mit Licht und Schatten in Lasercuts, Gefaltetem, Plissiertem, bewegten Oberflächen oder blickdichten Prints auf transparenten Qualitäten.
Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Entspannter Schlaf statt nächtlichem Stress
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen finden dank der Audiotherapie Inpulser wieder zu entspanntem Schlaf - das zeigen Studien und persönliche Erfahrungen.
Tests und Studien zeigen: Pflegebedürftige finden dank Audiotherapie mehr Ruhe
„Wer unter Demenz leidet, liegt häufig nachts wach. Das kann ein Anzeichen seiner Erkrankung sein“, sagt Andrea Theßeling. Sie kennt das Problem von den 64 betagten Bewohnern des St. Elisabeth-Pflegezentrums im westfälischen Herten, das sie leitet: Eine Dame murmelt nachts, eine andere schaut stundenlang fern und nickt am nächsten Tag ständig ein. „Das Risiko, vor lauter Müdigkeit zu stürzen, steigt dadurch“, so Theßeling. Über Jahre hinweg beobachtete die Heimleiterin solche Phänomene, bis sie jetzt eine Lösung fand: Sie erfuhr über die Fachhochschule Münster von erfolgreichen Tests mit dem Schlafsystem Inpulser sowie seiner positiven Wirkung bei Pflegebedürftigen mit Schlafstörungen – und sammelte selbst gute Erfahrungen mit der Audiotherapie, die das Hirn in entspannte Schwingungen versetzt.
Pflegekräfte beobachten gute Entwicklungen
„Wir haben die Ist-Situation analysiert und dann die Veränderungen beobachtet, die mit Hilfe des Inpulsers eintraten. Das heißt, die Pflegekräfte kontrollierten nachts häufiger als sonst und beobachteten durchweg gute Entwicklungen“, erzählt Andrea Theßeling. So schlief die Dame, die nachts ständig gemurmelt hat, bereits nach einigen Tagen durch. Andere Bewohner sind inzwischen ebenfalls tagsüber deutlich ausgeruhter, weil ihr Schlaf ungestört verläuft. „Das empfinden auch die Pflegekräfte und die betreuende Psychiaterin als Gewinn“, sagt Andrea Theßeling.
Erleichterung für pflegende Angehörige
Erleichtert fühlt sich ebenfalls Christa Burmeister, die ihren leicht dementen Ehemann betreut: „Im Rahmen einer Studie am Pflegeheim Johanniter-Stift in Wuppertal konnten wir die Schlaftherapie testen. Mein Mann hat nun keine wiederkehrenden Unruhezustände mehr während der Nacht, sondern kommt stattdessen in den Tiefschlaf.“ Vergleichbar ging es den Teilnehmern verschiedener Untersuchungen der Universitäten Köln und Wuppertal: Bestimmte Frequenzen, die durch das Gerät des Schlafsystems nachts ausgesendet werden, ließen sie wieder sanft schlummern.
Wie sanfte Schwingungen wirken
Neurostimulation lautet das Zauberwort, das hinter dem Schlafsystem Inpulser steht: Gemeint ist die Wirkung der Audiotherapie auf die Frequenzen, in denen das Gehirn „schwingt“. Bestimmte Frequenzen, die vom Player des Inpulser-Schlafsystems ausgestrahlt werden, können das Hirn ohne Nebenwirkungen in schlaffördernde Schwingungen versetzen. Diese Gehirnwellen sind bei vielen dementen Menschen mit Schlafstörungen uneinheitlich - ihr Hirn schafft es quasi nicht, sich auf die für den Schlaf notwendigen niedrigen Frequenzen einzustellen. Dabei können Pulsationen und Töne helfen, die durch den Player des Inpulser-Systems wiedergegeben werden. Der Player mit Soundchip und ein gemütliches Kissen, in dem Lautsprecher eingebaut sind, gehören zum Inpulser-Schlafsystem. Es kann in verschiedenen Versionen, die ab 399 Euro kosten, unter www.inpulser.de bestellt werden.
Unter www.inpulser.de finden sich weitere Informationen und Untersuchungsergebnisse.
Quelle: www.infrasonics.de
Fotos: djd/infrasonics
The shows go on and on: Musicals in Deutschland
Wir sehen uns im Starlight Express Theater Bochum!
Tempo, Action, Spannung: Das ist Starlight Express.
Mit brandheißen Pyro-Effekten, mitreißenden Songs sowie atemberaubenden Kostümen begeistert das beliebte Familienmusical seine Besucher.
Sterne funkeln, es ist die Nacht der Weltmeisterschaft der Lokomotiven. Die Züge treten zum Wettrennen an – nur einer kann am Ende als Sieger ins Ziel einfahren und das Herz des schönen 1.-Klasse-Waggons Pearl erobern.
Waghalsige Rollschuh-Stunts und akrobatische Show-Einlagen der über 60 Stundenkilometer schnellen Darsteller machen Starlight Express zu einem einzigartigen Erlebnis.
Weit über 13 Millionen Menschen konnten in über 23 Jahren bereits im Theater begrüßt werden: Steigen auch Sie ein in eins der rasantestes Musicals der Welt.
Weitere Informationen unter www.starlight-express.de
Es darf herzhaft gelacht werden:
Hape Kerkelings KEIN PARDON – Das Musical hatte am 12.11.2011 Premiere im Capitol Theater in Düsseldorf und läuft und läuft.
Das Motto: Jeder Mensch hat einen Traum. Wehe nur, wenn der sich erfüllt. Denn dann kennt das Schicksal KEIN PARDON!
Diese Erfahrung macht auch der völlig talentfreie TV-Fanatiker und Sohn einer Schnittchenlieferservice-Familie Peter Schlönzke, der über die Rolle des „Lustigen Glückshasen“ in seiner Lieblingsshow „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ selbst zum Fernseh-Star wird.
www.kein-pardon.com
ELISABETH - Die wahre Geschichte der Sissi
Das Schicksal der Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als „Sissi“, hat ganze Generationen berührt und fasziniert zugleich. Bis heute ist ihr Mythos weit über die Grenzen Europas hinaus lebendig. Musik, die ans Herz geht, prunkvolle Kostüme und grandiose Bühnenbilder machen das erfolgreichste deutschsprachige Musical zu einem unvergesslichen Theatererlebnis. Jeder kennt sie: die wunderbaren Sissi-Filme der 50er Jahre. Doch Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898) war eine weitaus vielschichtigere Persönlichkeit. Als der junge Kaiser Franz Joseph sich in die bildhübsche Sechzehnjährige verliebt, scheint für Elisabeth ein Traum in Erfüllung zu gehen ...
Essen (Musical Theater) 09.02.-04.03.2012, Bremen (Musical Theater) 08.03.-25.03.2012.
Weitere Informationen unter www.kartenkaufen.de
HIER KOMMT GREASE! – Ein Musical mit Herz
„A wop ba-ba lu-mop a wop bam boom!“
Ein knallbunter Musical-Spaß aus Petticoats und Partys, Pferdeschwänzen und Pferdestärken, Cadillacs und Rebellion und natürlich Liebe zum begeisternden Sound von unvergessenen Hits wie „You’re The One That I Want“, „Grease Is The Word“, „Summer Nights“, „Sandy“ … das ist GREASE – ein Dauerbrenner! Erst recht nach der letzten Tournee 2010/2011 durch Deutschland.
Jetzt sind sie wieder da: 25.01.-1902.2012 im Musical Dome Köln.
Alle Preise sind im Internet zu erfahren und verstehen sich zuzüglich Vorverkaufs- und Systemgebühr. Informationen gibt es unter 0211 / 73 44 120; bei Nennung der Kundennummer 21173 erhalten Sie als Kunden und Leser unseres Newsletters die Tickets mit einer Ermäßigung von 10 %.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.kartenkaufen.de
Badestopp in der Blauen Lagune
Wer über Island nach Nordamerika fliegt, erlebt zwei Urlaube in einem.
Auf Fernreisen nutzen immer mehr Passagiere die Möglichkeit, den Flug für einen oder mehrere Tage zu unterbrechen. Die Zwischenstopps sind sehr beliebt, weil man dadurch zwei Urlaube in einem machen und quasi im „Vorbeigehen“ in ein neues Land hineinschnuppern kann. Es lohnt sich deshalb, die Angebote verschiedener Fluglinien zu prüfen. Icelandair beispielsweise bietet auf der Route von Europa und Skandinavien nach Nordamerika einen Stopover auf Island an. Ohne Flugpreisaufwand können Reisende bis zu sieben Tage auf der größten Vulkaninsel der Welt verbringen und ihre faszinierenden Naturwunder kennen lernen.
Islands berühmte „Badewanne“
Die Stadt Reykjavik und die dortigen Hotels sind bequem per Bustransfer vom Flughafen aus erreichbar. Schon auf dem Weg zur Unterkunft kann das Abenteuer beginnen - mit einem Badestopp an der „Blauen Lagune“. Die geothermale Quelle, Islands bekannteste „Badewanne“, lädt mit ihrem mineralienreichen, warmen Wasser zum Verweilen und Entspannen ein. Wer möchte, gönnt sich auch gleich noch eine wohltuende Nackenmassage. Den freien Abend sollte man nutzen, um sich in das quirlige Nachtleben der weltoffenen City zu stürzen. Bei einem Bummel durch die Altstadt Reykjaviks müssen natürlich auch die kulinarischen Leckerbissen, wie fangfrischer Atlantikfisch oder würziges Hochland-Lamm, gekostet werden.
Rundtour zu den schönsten Naturattraktionen
Am nächsten Tag könnte ein Ausflug zu Islands bekanntesten Naturschönheiten auf dem Programm stehen. Eine beliebte Tour führt beispielsweise zum beeindruckenden Gullfoss-Wasserfall in den Nationalpark Thingvellir, in dem vor mehr als 1.000 Jahren das erste europäische Parlament unter freiem Himmel tagte, sowie das Geysirgebiet mit seinen heißen Springquellen. Welche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten noch zu empfehlen sind, kann man auf www.icelandair.de erfahren.
Nach einem abwechslungsreichen Kurzurlaub kann die Reise weitergehen. Vom Flughafen Keflavik aus startet der Flieger direkt nach Boston, New York, Denver oder anderen Zielen in USA / Kanada.
Auf den Spuren der Wikinger
Linienflüge mit Icelandair nach USA/Kanada ab 488 Euro (Hin- und Rückflug).
Icelandair fliegt 10 x pro Woche ab Frankfurt, je 2 x pro Woche ab München und Hamburg mit Verbindungen nach Boston, New York, Washington, Denver, Minneapolis und Seattle sowie Halifax und Toronto.
Infos sind unter www.icelandair.de zu finden
Quelle: www.icelandair.de
Fotos: djd / Icelandair
Gibt es einen Weihnachtsmann?
Der folgende Briefwechsel zwischen Virginia O´Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert - bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 - alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt.
Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief:
„Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, wenn du es in der „Sun“ siehst, ist es wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“
Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selber antwortete:
„Virginia, deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur was sie sehen; sie denken, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. In unserem großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her nur ein Insekt, eine Ameise, im Vergleich zu der grenzenlosen Welt um ihn herum und gemessen an der Intelligenz, die das Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen ermöglicht.
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Hingabe. Und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und dass sie deinem Leben die höchste Schönheit und Freude geben. Ach, wie düster wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es wäre genauso düster, als ob es keine Virginias gäbe. Es gäbe dann auch keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Phantasie, um dieses Leben erträglich zu machen. Wir würden keine Freude haben, außer durch Gefühl und Sehen. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt ausfüllt, wäre erloschen.
Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest genauso gut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa dazu bringen, Leute einzustellen, die am Heiligen Abend in alle Schornsteine gucken, um den Weihnachtsmann einzufangen. Aber selbst wenn sie nicht sehen würden, dass der Weihnachtsmann herunterkommt, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen dafür, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge auf der Welt können weder Kinder noch Erwachsene sehen. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Natürlich nicht, aber das ist kein Beweis, dass sie nicht da sind. Niemand kann sich all die Wunder vorstellen oder begreifen, die auf der Welt ungesehen oder unsichtbar sind.
Du kannst eine Babyrassel auseinander reißen, um zu sehen, was innendrin die Geräusche macht; aber da gibt es einen Schleier, der die unsichtbare Welt bedeckt und den weder der stärkste Mann noch die vereinten Kräfte von allen stärksten Männern aller Zeiten auseinander reißen könnten. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang zur Seite schieben und die überirdische Schönheit und Herrlichkeit dahinter anschauen und beschreiben.
Ist das alles wahr? Ach, Virginia, auf dieser ganzen Welt ist nichts anderes wahr und beständig. Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank! Er lebt und er wird ewig leben. Von jetzt an bis in tausend Jahren, nein, Virginia, in zehn Mal zehntausend Jahren wird er damit fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.“
Die Zeit erleben
Klangschalenuhren machen das morgendliche Wecken zu einem sanften Erlebnis
Ob Piepton oder Musik, der morgendliche Weckruf befördert müde Schläfer eher unsanft in den neuen Tag. Und der hält dann nur allzu oft, was der Wecker verspricht, und wird so laut und hektisch, dass man schon mittags den Abend herbeisehnt. Eine sanfte Alternative ist die erste Klangschalenuhr von Dayasa. Westliche Uhrmacherkunst und fernöstliche Weisheit wurden vereint, um eine Uhr in modernen Designs zu entwickeln, die den Körper mit Klangwellen anspricht. Diese Klangwellen übertragen sich - wie bei einer Klangschalenmassage - auf den Organismus und wirken belebend.
Der Klang wird von einem Klöppel erzeugt, der eine Klangschale anschlägt. Die Klangschalen entstehen nach überlieferten Verfahren in nepalesischen und japanischen Familienbetrieben. Die Chronometer hingegen fertigt ein traditionsreicher Uhrenbauer aus dem Schwarzwald. So steuern zwei Kulturkreise ihre handwerklichen Traditionen zu einer Uhr bei, die nicht für Hektik, sondern für Entspannung sorgt.
Auf www.dayasa.de kann man drei verschiedene Klangschalenuhren bestellen, von denen jede auf ihre Weise klingt und für Wohlbefinden sorgt. Das Modell „Dolaa“ für 540 Euro zum Beispiel hat einen elegant geschwungenen Korpus aus badischem Bacherlenholz, in den das Haupt- und Nebenziffernblatt unter einer Glasscheibe eingebettet ist. Den Korpus gibt es in Natur oder rötlich getönt. Zum Wecken ertönt ein sanfter Gong, der behutsam auf den Tag einstimmt.
Quelle: www.dayasa.de
Fotos: djd / Dayasa
Echte Blumen an der Wand? – Warum eigentlich nicht …!
Interior Flower Design: FlowerBox mit vertikalen Minigärten für den Wohnraum.
Mit der individuell gestaltbaren „FlowerBox“ bietet die FlowerArt GmbH vertikale Minigärten für den Wohnbereich. Das Konzept der FlowerBox vereint Floristik und Design: In einem farbigen Rahmen, der sich wie ein Bild an die Wand hängen lässt, wachsen eine oder mehrere echte Pflanzen – und zwar in den Raum hinein.
FlowerBoxen eignen sich als originelle Geschenkidee, als Einrichtungsobjekt für das eigene Zuhause oder für die grüne Dekoration von Messeständen oder Events. Die „trendigen Mauerblümchen“ lassen sich auf www.flowerbox.de individuell zusammenstellen und sind dort sowie bei ausgewählten Partner-Floristen erhältlich.
FlowerBoxen stellen die einzigartige Kombination von echten Blumen für die Wand und schickem Design dar. Die lebenden Pflanzen hängen in einer „Box“ aus Keramik, Metall oder lichtbeständigem Offset-Karton an der Wand. Die Angebotspalette des „Interior Flower Designs“ reicht von der FlowerBox Carton – für den Preis eines kleinen Blumenstraußes – bis zum FlowerBox Tube 110 – mit einer Größe von mehr als einem Meter ein echter Blickfang für grüne Avantgardisten.
Individuell gestaltbar mit speziellen Minipflanzen und trendigen Farben
FlowerBoxen sind in zehn trendigen Farben und zahlreichen Modellvarianten erhältlich. Von Aloe bis Zierspargel stehen mehr als 40 spezielle Minipflanzen für jeden Geschmack und jedes Interieur zur Auswahl.
Mit dem interaktiven Online-Konfigurator auf www.flowerbox.de können Kunden in fünf einfachen Schritten die Produktlinie, das Modell, die Farbe und die Pflanze individuell bestimmen. In wenigen Sekunden „wächst“ so am Bildschirm beispielsweise eine rote „FlowerBox Ceramic 4“ mit je zwei Drachenbäumen und Grünlilien. Die FlowerBox wird nach den Wünschen des Kunden frisch bepflanzt und per Post innerhalb von ein bis zwei Werktagen versandt. Jede Pflanze kann einzeln ausgetauscht werden, so dass sich FlowerBoxen immer wieder neu gestalten lassen.
Partner-Floristen in verschiedenen Städten in Deutschland und Österreich bieten darüber hinaus bereits fertig bepflanzte FlowerBoxen an.
Lebendiges Design – einfach zu pflegen
Die langsam wachsenden Minipflanzen sind in natürliches Sphagnum-Moos eingebettet. Dieses kann das 20fache seines Volumens an Wasser speichern. Dadurch benötigen die Pflanzen in der Regel nur einmal pro Woche Wasser. Zum Gießen wird die FlowerBox einfach von der Wand genommen, flach hingelegt und mit Hilfe der mitgelieferten Gießhilfe bewässert.
Die Befestigung an der Wand erfolgt mit einem Nagel oder einer Schraube – ähnlich wie ein Bild. Darüber hinaus lassen sich einige Modelle, wie die „FlowerBox Tube“, auch aufstellen und so beispielsweise als Tischdekoration nutzen.
Das Konzept der FlowerBox haben Philippe Tisserand und Thibaut de Breyne 2005 in Frankreich erfunden und zum Patent angemeldet. Inspiriert wurden sie dabei von Patrick Blanc, dessen „vertikale Gärten“ an den Wänden von Unternehmen und Institutionen weltbekannt sind. Als exklusiver Vertriebspartner für FlowerBox ist die FlowerArt GmbH mit dem Konzept der „trendigen Mauerblümchen“ seit Juli 2010 auf dem deutschen und österreichischen Mark tätig. Das Unternehmen wurde im April 2010 von dem früheren Unternehmensberater Tobias Mazet gegründet, und hat seinen Sitz und einen Showroom in München.
FlowerBoxen für die individuelle, hochwertige Wandgestaltung mit echten Blumen existieren in vier Produktlinien aus unterschiedlichen Materialien mit einer Preisspanne von 15 Euro für das Einstiegsprodukt „FlowerBox Carton“ bis hin zum Top-Produkt „FlowerBox Tube“ für 149 Euro. Alle weiteren Informationen sind erhältlich unter www.flowerbox.de.
Quelle und Fotos: www.flowerbox.de
Praktikum bei der chinesischen Regierung
Arbeiten und leben im Reich der Mitte
Philipp Neumann sitzt zwischen Sichtschutzwänden an einem weißen Schreibtisch im Bürostuhl und bastelt an einer Internetseite. Nichts in seiner direkten Umgebung deutet darauf hin, dass er nicht in Deutschland, sondern in China ist. Der 20-Jährige aus Langenau hat eine Praktikumsstelle in Peking und arbeitet für die chinesische Regierung. Zusammen mit seinen Kollegen gestaltet er den offiziellen Webauftritt für Ausländer namens www.ebeijing.gov.cn, hilft beim Design, fotografiert und schreibt Texte.
Erfüllung eines Traums
Zu dem Praktikum kam er über die Bonner Jugendaustauschorganisation Stepin. Mit deren Hilfe konnte er sich seinen größten Wunsch erfüllen. „So was auf eigene Faust zu organisieren, ist unheimlich kompliziert“, meint Philipp. Seit er denken kann, ist er von Asien fasziniert: erst der chinesische Staatszirkus, dann die Kung-Fu-Bücher und schließlich das Interesse für den Buddhismus. Jetzt sitzt er in seinem Traum. Seine Erfahrung? „Das Leben ist extrem schnell. Und es gibt so viel zu entdecken und zu tun.“ Oft verbringt er 20 Stunden im Büro. Aber er tut es gerne, denn er sieht sich als Ohr und Auge in die Welt. Auf diese ausländische Sicht der Dinge legen seine Arbeitgeber auch Wert. Trotzdem wird nicht alles, was er für seine Rubrik „Beijing mit den Augen eines Ausländers gesehen“ schreibt, veröffentlicht. Manches, wie zum Beispiel seine Beschreibung der chinesischen Toiletten - ein einfaches Loch im Boden ohne Papier und Wasser - ist der Regierung doch zu kritisch. Philipp nimmt´s gelassen, ganz nach der Tradition des Landes, denn die Chinesen akzeptieren schon seit Jahrhunderten die Entscheidungen der Regierung, ohne zu tadeln.
Tief eintauchen ins chinesische Leben
Auch in seiner Freizeit hat sich Philipp Neumann schon angepasst. Er lebt nicht das abgeschottete Leben vieler Geschäftsleute, sondern spielt Theater und hat sogar eine chinesische Freundin: Amber. Mit ihr möchte er nach seinem Praktikum nach Tibet und ein gemeinsames Film- und Fotoprojekt machen. Danach will Philipp studieren, natürlich Chinesisch.
Ab nach China
Stepin vermittelt in China Praktika, Freiwilligenarbeit, Sprachkurse und „Teach & Travel“ (Englisch unterrichten). Zwischen vier Wochen und einem halben Jahr kann man so das Land kennenlernen. Die Voraussetzungen sind unterschiedlich, meist muss man mindestens 18 Jahre alt sein, gut Englisch sprechen und natürlich Interesse an der chinesischen Kultur haben. Kostenpunkt für die Teilnehmer: zwischen 550 und 2.815 Euro ohne Flug. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.stepin.de, bei den deutschlandweiten Informationsveranstaltungen oder telefonisch unter 0228-95695-0.
Quelle: www.stepin.de
Fotos: djd / www.stepin.de
Erste Süßigkeit mit Deoeffekt

Der bulgarische Süßwarenhersteller Alpi hat Bonbons auf den Markt gebracht, die dafür sorgen, dass es zu Körperausdünstungen kommt, die nach Rose duften.
Deodorants, die möglichst lange vor Schweißgeruch schützen, sind stark gefragt. Jetzt bietet sogar L’Oréal ein Deo, das 96 Stunden – sprich vier Tage – vor Körpergeruch schützen soll: Men Expert Invincible Man 96h Deo Spray. Ob das speziell für Duschmuffel konzipiert wurde? Oder geht es da eher um die umweltverträgliche Variante von Duschabstinenz, bei der das Thema Wasser- und Energieeinsparung heißt?
Wer kennt das nicht: sich kulinarisch mediterran richtig verwöhnen und anschließend übel nach Knoblauch riechen? Keine Frage – Schweißgeruch ist ebenso unerwünscht wie die Knoblauchausdünstungen nach dem üppigen Genuss mediterraner Köstlichkeiten.
Wie wär’s damit, stattdessen etwas zu sich zu nehmen, das dem Körper einen Wohlgeruch verleiht? Nachdem Beneo-Palatinit, eine Tochter von Südzucker, zwei Jahre lang an dieser Idee gearbeitet hatte, hat sie der Süßwarenhersteller Alpi erstmals in Europa umgesetzt und ein Bonbon quasi als „Gegengift“ für die unerwünschten Knoblauchausdünstungen auf den Markt gebracht.
Duft übertragendes Bonbon
Das Parfümbonbon Deo schmeckt nicht nur gut, sondern überträgt auch einen Rosenduft durch die Haut. Es basiert auf den Studienergebnissen japanischer Forscher, die ergaben, dass der Duft des Antioxidans Geraniol, eines farblosen flüssigen Bestandteils von Rosen, Lavendel und Vanille, den Körper durch die Poren verlässt und auf diese Weise für einen natürlichen süßlichen Geruch sorgt, der mehrere Stunden anhält.
Autorin: Angelika Meiss
Artikel erschienen in: COSSMA 7-8/2011, www.cossma.com
Nicht nur die Jugend forscht

Im phaeno Wolfsburg werden auch Erwachsene zu neugierigen Entdeckern
Chemie, Technik und Physik: Natürlich standen diese Fächer auch schon bei heutigen Eltern und Großeltern auf dem Stundenplan. Doch selbst in einem Science-Center experimentieren und alles ausprobieren? Das wäre früher undenkbar gewesen. Aber: Hier darf man wieder Kind sein: Im Mitmachmuseum werden bei allen Besuchern spielerische Instinkte geweckt, die sie alle zu Forschern werden lassen. In einer interaktiven Forscherwelt wie dem phaeno Wolfsburg melden sich Erwachsene daher gerne freiwillig zum „Nachsitzen“ - ob mit Kindern und Enkeln oder auch alleine, können sie sich hier auf eine Entdeckungsreise zu den Phänomenen der Natur begeben.
Ein Erlebnis für jedes Alter
Das Mitmachen wird in der Experimentierlandschaft auf über 9.000 Quadratmetern zum Prinzip erhoben: Nur wer sich etwas traut und selbst sein Geschick an einer der über 350 Stationen erprobt, kann sein Wissen erweitern - auf höchst kurzweilige Weise. „Uns geht es darum, auch im Erwachsenen das Kind wieder zu wecken, indem wir dazu animieren, sich auf spielerische Weise mit Phänomenen aus der Natur auseinanderzusetzen“, beschreibt phaeno-Direktor Dr. Wolfgang Guthardt das Konzept und ergänzt: „Spannend ist es zu beobachten, wie sich Eltern oder Großeltern und Kinder gemeinsam an ein Experiment begeben und das Geheimnis ergründen.“
Small Talk mit dem Roboter
Wie fühlt sich Elektrizität an? Gibt es eine Antischwerkraft? Mit welchen Tricks lässt sich das menschliche Auge überlisten? Diesen und vielen weiteren Fragen spüren die interaktiven Experimente nach. Ebenso können die Besucher Small Talk mit einem sprechenden Roboter halten, einen sechs Meter hohen, echten Feuertornado bestaunen oder auch allein mit den eigenen Gehirnströmen einen Ball in Bewegung setzen.
Spielerisch neues Wissen aneignen: Das macht in jedem Alter Spaß
Wer alles erleben will, sollte einen ganzen Tag einplanen - oder besser gleich wiederkommen. „Wenn erst mal die spielerische Neugier wieder entfacht ist, zählen viele Erwachsene zu unseren treuesten Stammgästen“, so Dr. Guthardt. Für Abwechslung ist dank zahlreicher Sonderausstellungen und immer neuer Experimente auf jeden Fall gesorgt.
Tipps für die Experimentierwelt
Das phaeno in Wolfsburg ist täglich außer montags geöffnet (in den niedersächsischen Schulferien ist auch montags geöffnet). Erwachsene zahlen zwölf Euro Eintritt, für Kinder bis fünf Jahre ist der Besuch kostenlos, von sechs bis 17 Jahren kostet er 7,50 Euro. Per Auto ist es über die A7, A2 und A39 (Anschlussstelle Wolfsburg-West) erreichbar. Der Hauptbahnhof befindet sich nebenan, ebenso die Autostadt und ein Outletcenter mit Designergeschäften.
Aktuelle Informationen und Termine gibt es beim Servicetelefon unter 0180-1060600 (bundesweit zum Ortstarif aus dem Festnetz) oder unter www.phaeno.de im Internet.
Quelle: www.phaeno.de
Fotos: djd / phaeno
Erkältungsmythen auf dem Prüfstand
Eine Erkältung dauert immer 14 Tage.
„Mit Arzt dauert eine Erkältung 14 Tage und ohne Arzt zwei Wochen“, sagt der Volksmund spöttisch. Viel richtiger ist allerdings eine andere Weisheit, nämlich dass eine Erkältung drei Tage kommt, drei Tage bleibt und auch drei wieder geht, also insgesamt etwa neun Tage anhält. Die Dauer einer Erkältung (oft auch als grippaler Infekt bezeichnet) ließ sich bislang nicht medizinisch beeinflussen, nur die Symptome konnten gelindert werden.
Eine Erkältung muss stets mit Antibiotika behandelt werden.
Da Antibiotika ausschließlich Bakterien bekämpfen, eine Erkältung (grippaler Infekt) aber durch Viren ausgelöst wird, sind diese Mittel bei einer normalen Erkältung wirkungslos. In besonders schweren Fällen hingegen, in denen zusätzlich zu der Virusinfektion noch eine bakterielle Infektion wie z. B. eine Bronchitis auftritt, kann der Arzt auch einmal zu Antibiotika greifen. Antibiotika sollten niemals vorsorglich eingenommen werden! Anderenfalls können die Bakterien eine Resistenz aufbauen, gegen die im Ernstfall die Medikamente keinerlei Wirkung mehr zeigen.
Heiße Milch mit Honig lindert Halsschmerzen am besten.
Eine heiße Milch mit Honig gilt als bewährtes Hausmittel, um einen gereizten Hals zu beruhigen – und ist außerdem sehr lecker. Doch Vorsicht: Der Honig sollte erst dann in die Milch eingerührt werden, wenn sie Trinktemperatur hat! Die wertvollen Honigenzyme sind sehr temperaturempfindlich und werden durch eine zu heiße Flüssigkeit zerstört.
Bei Erkältungen ist Küssen strikt verboten.
Nicht unbedingt, sagen die Forscher. Beim Küssen steigt der Puls, die Durchblutung wird angekurbelt, und es werden Adrenalin sowie Endorphine, körpereigene Glückshormone, ausgeschüttet. All das beeinflusst das Immunsystem positiv. Zudem werden beim Küssen durch den Speichel übertragene Erkältungsviren sofort in den Magen gespült. Dort überleben sie das Bad in der Magensäure nicht und können folglich keinen Schaden mehr anrichten. Einem Kuschelabend mit dem Liebsten auf dem Sofa steht also nichts entgegen – sofern man ihn nicht direkt anhustet oder anniest.
Erkälten kann man sich nur bei Kälte.
Dass die Erkältungsviren in der nasskalten Jahreszeit Hochkonjunktur haben, ist richtig. Dies wird durch die verstärkte Ansammlung von Menschenmassen in schlecht belüfteten Räumen, etwa bei den zahlreichen Feiern oder beim Weihnachtseinkauf, begünstigt. Die Viren können sich durch Husten oder Niesen rasch auf kurzen Wegen ausbreiten. Dass nur die Kälte für das vermehrte Auftreten von Erkältungen verantwortlich ist, stimmt nicht. Erkältungssaison ist das ganze Jahr lang. In den warmen Sommermonaten können Klimaanlagen im Büro oder bei einer Flugreise die Schleimhäute stark austrocknen. Da bei ausgetrockneten Schleimhäuten die Funktion der feinen Flimmerhärchen, die für den Abtransport von Staubteilchen und Krankheitserregern sorgen, gehemmt ist, können sie ihre Schutzfunktion nicht ausreichend erfüllen. Eine Vermehrung der Viren in den Schleimhäuten wird so gefördert und es kann ebenfalls zu einer Erkältung kommen.
Gegen Husten lutscht man am besten Hustenbonbons.
Hustenbonbons mit Zusätzen wie z. B. einem Hauch Menthol beruhigen den gereizten Hals- und Rachenraum sehr gut. Als weiteres innovatives Mittel zur Bekämpfung von Reizhusten hat sich auch Schokolade erwiesen. Forscher des mperial College of London fanden 2004 heraus, dass der in Schokolade enthaltene Bestandteil Theobromin noch effektiver ist als das Kodein, das in der Medizin als Hustenstiller eingesetzt wird. Und Theobromin kommt hauptsächlich in Kakaobohnen vor!
Durch eine Grippeschutzimpfung bin ich auch vor Erkältungen sicher.
Die alljährliche Grippeschutzimpfung schützt nur vor den Erregern der „echten“ Grippe (Influenza). Gegen eine Erkältung, medizinisch als grippaler Infekt bezeichnet, kann man sich nicht impfen lassen. Hier kann nur ein Immunsystem vorbeugend wirken, das nicht beeinträchtigt ist.
Durch häufiges Händewaschen und die Benutzung von Desinfektionsmitteln kann man Erkältungen vermeiden.
Erkältungsviren zählen zu der Gruppe der Viren, die keine schützende Proteinhülle besitzen. Da jedoch nur Viren mit einer Membran empfindlich gegenüber alkoholischen oder aldehydischen Lösungsmitteln sowie Seifen sind, überleben Erkältungsviren das Desinfizieren oder die Seifenlösung recht problemlos. Wenn an den Händen Erkältungsviren haften, so werden sie allerdings durch das Händewaschen – mit Seife, viel Wasser! und einem sauberen Tuch – abgespült bzw. abgewischt. So können sie nicht mehr so einfach unbeabsichtigt auf die Schleimhäute übertragen werden, wo sie eine Infektion auslösen könnten. US-Forscher haben nachgewiesen, dass häufiges Händewaschen Atemwegserkrankungen um bis zu 45 Prozent vermindern kann.
Erkältungen werden immer über Husten und Niesen übertragen.
Erkältungsviren können auf drei Wegen in unseren Körper gelangen:
- Direkt, durch Tröpfchen von erkälteten Personen, die im Umkreis von etwa vier Metern von uns husten oder niesen. Erst wenn man sich mehr als fünf Meter von einem Erkrankten aufhält, ist man relativ sicher.
- Durch die Tröpfchen in der Atemluft von Infizierten, die sich weiter entfernt im selben Raum aufhalten. Der feine Tröpfchennebel, der voll von Viren ist, kann sich minutenlang in der Luft halten.
- Durch direkten Hautkontakt. Wer sich die Nase geputzt oder mit vorgehaltener Hand gehustet hat, trägt die Viren quasi auf der Haut spazieren. Beim Händeschütteln oder dem Berühren von Gegenständen können die Viren dann leicht übertragen werden. Dabei muss der Kontakt nicht unmittelbar erfolgen; Viren überleben auf glatten Oberflächen – wie z. B. auf der Haut – bis zu drei Stunden lang.
Quelle: Procter & Gamble Service GmbH
Auf Picassos Spuren
Auf Picassos Spuren
Die von Architekt Philip Johnson entworfene Kunsthalle Bielefeld wurde 1968 eröffnet und hat sich seitdem zu einem Ausstellungshaus mit internationalem Ruf entwickelt. Am Eingang begrüßt der „Denker“ von Auguste Rodin die Besucher. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.200 Quadratmetern über drei Etagen widmet sich die Kunsthalle Bielefeld der deutschen und internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Kunsthalle Bielefeld zeigt frühe Werke des Genies
Einen scheinbar vertrauten Künstler neu entdecken: Möglich macht das die große Ausstellung „Picasso 1905 in Paris“ (25. September 2011 bis 15. Januar 2012), die auch überregional die Neugier Kulturinteressierter wecken wird. Denn mit der Schau wird ein bislang eher unbekanntes Kapitel der Künstler-Biographie aufgeschlagen: Im Mittelpunkt stehen die frühen Werke des Malers aus den Jahren 1904 bis 1906, die Pablo Picasso in Paris verbrachte.
Gerade das Jahr 1905 gilt unter Kunstexperten als Schlüsseljahr in der Malerei Picassos. „Die melancholische blaue Phase wird von der helleren rosa Periode abgelöst. Zirkusleute und Artisten, aber auch seine Geliebte Fernande Olivier, stehen plötzlich im Mittelpunkt seiner Werke“, sagt David Riedel, Assistenz-Kurator der Kunsthalle. Mit mehr als 100 Leihgaben aus internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen behandelt die Ausstellung den Aufbruch des Genies zu seinem ganz eigenen, modernen Stil.
„Wir wollen das Publikum begeistern und einen Beitrag zur kunsthistorischen Forschung leisten“, sagt Ausstellungskurator Thomas Kellein. Er rechnet mit mehr als 50.000 Besuchern. Damit führt die Kunsthalle Bielefeld eine Tradition fort, handelt es sich doch bereits um die fünfte Picasso-Ausstellung in der Ostwestfalen-Metropole.
Unter www.bielefeld-bewegt.de gibt es alle weiteren Informationen.
Fotos Kunsthalle: djd/Bielefeld Marketing/Marc Detering
Kunsthalle Bielefeld
Pablo Picasso, „Tête de fou“ (Narrenkopf), 1905, Bronze, schwarz patiniert, 40,6 x 37 x 22 cm, Kunsthalle Bielefeld, Dauerleihgabe der Staff-Stiftung. Foto: djd / © Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2011
Pablo Picasso, „Nude combing her hair“, 1906, Öl auf Leinwand, 105,4 x 81,3 cm, Kimbell Art Museum, Fort Worth, Texas. Foto: djd/ © Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2011
Mehr Energie und Lebensfreude durch die richtige Balance
Jeder von uns kennt Erschöpfungssymptome. Man fühlt sich müde, schlapp und unausgeglichen. Nach akuten Stresssituationen ist das normal und ungefährlich. Hält die Belastung jedoch über einen längeren Zeitraum an, sollte man dringend gegensteuern, damit es nicht zum Burnout-Syndrom kommt. Durch regelmäßige und bewusste Entspannungsübungen und ausgewogene, basische Ernährung kann man den Körper entlasten und für Ausgleich sorgen. Doch wann wird Stress gefährlich und was haben basische Mineralstoffe damit zu tun?
Stress wird gefährlich, wenn er über einen längeren Zeitraum ignoriert und nicht ausgeglichen wird. Entspannungsrituale wie Lesen, Musik hören, Yoga, Muskelentspannung nach Jacobsen oder Bewegung und Sport an der frischen Luft helfen, den Körper in Balance zu halten. Ganz entscheidend für die Entlastung von Geist und Körper sind aber auch die Ernährung und damit verbunden das Säure-Basen-Verhältnis im Körper. Ist das Säure-Basen-Verhältnis ausgewogen, laufen die Stoffwechselvorgänge in den einzelnen Organen optimiert ab. Gerät es dagegen beispielsweise durch falsche Ernährung oder Dauerstress aus dem Gleichgewicht, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen, beginnend mit zunehmender Müdigkeit, Reizbarkeit und Unausgeglichenheit bis hin zu Schlafproblemen. Störende Faktoren sind säurebildende Nahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Käse oder Backwaren. Wer diese Lebensmittel nicht mit ausreichend basischem Obst, Gemüse oder Kräutern kombiniert, kann schnell übersäuern, insbesondere wenn Stress und Anspannung hinzukommen. Unter Säure-Basen-Rechner finden Sie den Säure-Basen-Basenrechner, so dass Sie problemlos herausfinden können, welche Lebensmittel säurebildend oder basisch wirken. Wichtig ist immer, die Zusammenstellung einer Mahlzeit. Ideal ist, wenn der basische Anteil 80 Prozent, der säurebildende 20 Prozent einnimmt. Das entspricht einer Ernährungsumstellung zu Gunsten von mehr Obst und Gemüse. Allerdings kann es einige Zeit dauern, bis sich der Körper von den sauren Stoffwechselschlacken befreien kann. Wer bereits Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung oder Veränderungen an Haut, Haaren und Nägeln spürt, kann durch die Zufuhr basischer Mineralstoffe den Körper schneller wieder ins Gleichgewicht bringen. Organisch gebundene Mineralstoffe, beispielsweise Citratverbindungen, können vom Körper sehr gut verwertet werden und sind deshalb zu bevorzugen.
Ernährungswissenschaftler empfehlen die kurmäßige Einnahme basischer Präparate über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten, bis die belastende Säure neutralisiert und das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder stabil ist. Basisches Granulat ist geschmacksneutral und problemlos anzuwenden. Es kann in Getränke oder Speisen eingerührt werden und eignet sich sogar zum Backen. Für Berufstätige gibt es auch basische Mikroperlen zur direkten Einnahme ohne Wasser.
Apothekerin Elke Engels
Redaktionsbuero@ElkeEngels.de
www.ElkeEngels.de
Natur und Tierwelt hautnah erleben
Botswana: Eine Abenteuerreise in die Perle Afrikas
In die faszinierende Welt Afrikas eintauchen, die Unberührtheit der Natur kennenlernen und die einzigartige Tierwelt hautnah erleben: Für viele ist dies ein lang gehegter Reisetraum. Wer sich ihn erfüllen will, sollte eine Reise nach Botswana unternehmen. Das Land im südlichen Afrika bietet sich mit seinen vielseitigen Wildreservaten und Nationalparks für abwechslungsreiche und spannende Safaris an. Nicht umsonst gilt es als eines der letzten Tierparadiese der Erde, in dem man die Wildnis mit allen Sinnen erleben kann. Der Veranstalter Abendsonne Afrika beispielsweise ist spezialisiert auf Reisen zu den Naturschönheiten des Kontinents und hat verschiedene Reisen nach Botswana im Programm. Unter www.abendsonneafrika.de gibt es alle Informationen.
Riesige Elefantenherden
Besonders interessant ist das Special „Best of Botswana“, eine Tour, die in die spannendsten Gebiete des Landes führt, fernab vom Massentourismus. Bereits der erste Tag startet mit einem wahren Naturschauspiel, den Victoriafällen in Simbabwe. Danach geht es über die Grenze nach Botswana. Im Chobe-Nationalpark, der berühmt ist für seine riesige Elefantenpopulation, treffen die Teilnehmer bei Fahrten im offenen Jeep auf badende Elefanten, gähnende Flusspferde oder herumstreifende Raubtiere. Der Park ist aber nicht nur bekannt für seine rund 100.000 Dickhäuter, sondern auch für seine mehr als 400 Vogelarten.
Größtes Binnendelta der Welt
Auch die nächsten Stationen, die Khwai-Region und das berühmte Moremi-Wildschutzgebiet, versprechen Abenteuer pur. Bei Nachtfahrten, Buschwanderungen und Wildbeobachtungsfahrten durch das wunderschöne Tierreservat erleben die Reiseteilnehmer hautnah Leoparden, Löwen, Büffel, Giraffen und vieles mehr. Romantisch ist eine Fahrt auf dem Fluss Khwai im Mokoro, einem traditionellen Einbaumkanu. Unvergesslich dürfte die Erkundung des Okavango-Deltas bleiben. Das größte Binnendelta der Welt mit seiner unglaublichen Tier- und Pflanzenvielfalt erforschen die Gäste auf Pirschfahrten, zu Fuß in Begleitung erfahrener Führer oder auf Fahrten durch die Wasserstraßen im Kanu.
Wissenswertes
Die Besucherzahl ist in den privaten Wildschutzgebieten des Okavango-Deltas streng limitiert und garantiert den Reiseteilnehmern ungestörte Tierbeobachtungen. Die Safari-Unterkünfte mit Verpflegung sind sehr komfortabel und bieten Aussichten auf die faszinierende Natur oder Tiere am Wasserloch. Optional kann die neuntägige Reise um vier Tage im Central-Kalahari-Wildschutzgebiet verlängert werden. Preis pro Person im Doppelzimmer für neun Tage ab Victoria Falls/bis Maun: ab 2.698 Euro. Unter www.abendsonneafrika.de gibt es mehr Informationen zur Reise sowie zu weiteren Spezialangeboten.
Quelle: www.abendsonneafrika.de
Fotos: djd / Abendsonne Afrika
Musicals on tour!
Silbrig glänzt der Mond über dem abgelegenen Schrottplatz. Zwischen ausrangierten Möbeln, zerschlissenen Fahrradreifen, Autowracks und rostigen Öfen schleichen sich geheimnisvolle Wesen auf Samtpfoten heran. Ihre gelben Augen funkeln in der Dunkelheit und leises Schnurren ist zu hören. Für eine Nacht haben die Jellicle CATS diesen schummrigen Ort zum Treffpunkt ihres alljährlichen Balls erkoren.
Es ist die Nacht, in der das weise Katzenoberhaupt Alt Deuteronimus eine von ihnen für ein zweites Leben auswählen wird. Alle sind versammelt: junge und alte, liebenswerte und skurrile Katzen. Und alle erzählen ihre Geschichte ... Bis schließlich einer von ihnen die Ehre zuteil wird, in den Katzenhimmel aufzusteigen.
CATS – seit 30 Jahren lebendig, faszinierend, temperamentvoll
Kommt und genießt die Nacht der Nächte … in Bielefeld vom 11.11.-04.12.2011 und in Oberhausen vom 10.12.2011-22.01.2012.
Weitere Informationen unter www.cats.de / Abb.: TM © 1984 RUG Ltd
Es darf herzhaft gelacht werden:
Hape Kerkelings KEIN PARDON – Das Musical kommt jetzt auf die Bühne des Capitol Theaters in Düsseldorf. Das Motto: Jeder Mensch hat einen Traum. Wehe nur, wenn der sich erfüllt. Denn dann kennt das Schicksal KEIN PARDON!
Diese Erfahrung macht auch der völlig talentfreie TV-Fanatiker und Sohn einer Schnittchenlieferservice-Familie Peter Schlönzke, der über die Rolle des „Lustigen Glückshasen“ in seiner Lieblingsshow „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ selbst zum Fernseh-Star wird.
Comedian und Schauspieler Dirk Bach verleiht der Welturaufführung in der Rolle des cholerischen Moderators Heinz Wäscher zusätzlich Gewicht.
Premiere am 12.11.2011
www.kein-pardon.com
ELISABETH - Die wahre Geschichte der Sissi
Das Schicksal der Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als „Sissi“, hat ganze Generationen berührt und fasziniert zugleich. Bis heute ist ihr Mythos weit über die Grenzen Europas hinaus lebendig. Musik, die ans Herz geht, prunkvolle Kostüme und grandiose Bühnenbilder machen das erfolgreichste deutschsprachige Musical zu einem unvergesslichen Theatererlebnis. Jeder kennt sie: die wunderbaren Sissi-Filme der 50er Jahre. Doch Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898) war eine weitaus vielschichtigere Persönlichkeit. Als der junge Kaiser Franz Joseph sich in die bildhübsche Sechzehnjährige verliebt, scheint für Elisabeth ein Traum in Erfüllung zu gehen ...
Köln (Musical Dome) 11.10.-27.11.2011, Essen (Musical Theater) 09.02.-04.03.2012, Bremen (Musical Theater) 08.03.-25.03.2012.
Weitere Informationen unter www.kartenkaufen.de
Alle Preise sind im Internet zu erfahren und verstehen sich zuzüglich Vorverkaufs- und Systemgebühr. Informationen gibt es unter 0211 / 73 44 120; bei Nennung der Kundennummer 21173 erhalten Sie als Leser unseres Newsletters die Tickets mit einer Ermäßigung von 10 %.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.kartenkaufen.de
Dänemark zum Sonderpreis
In der Nebensaison ist eine Reise in das Nachbarland deutlich günstiger
Dänemark hat immer Saison: beim Strandurlaub im Sommer genauso wie im Herbst, wenn das Land zwischen Nord- und Ostsee zum Radfahren, Wandern, Golfen oder Angeln einlädt. Wer nicht auf Schul- oder Betriebsferien angewiesen ist, bevorzugt die Nebensaison, denn dann hat man die ohnehin nur selten überlaufenen Naturstrände fast für sich alleine. Dabei findet man bei den nördlichen Nachbarn nicht nur ideale Bedingungen, um vom Alltag abzuschalten - Ferienhäuser und -wohnungen sind dann auch so günstig wie zu keiner anderen Jahreszeit.
Per Mausklick zum Ferienhaus
Dabei beginnt für viele Dänemarkfans der Urlaub schon im Internet, wenn sie sich beispielsweise auf dem Urlaubsportal www.urlaub.dk auf die Suche nach einem passenden Ferienhaus machen. Mit mehr als 28.000 Objekten bietet die Feline Ferienhausvermittlung Dänemarks größte Auswahl an Urlaubsdomizilen. Ob Blavand mit seinen grandiosen Naturstränden oder Skagen, wo sich Nord- und Ostsee begegnen - über die Suchfunktion gibt man einfach die bevorzugte Region ein, ergänzt diese um die Größe und Bettenzahl des Hauses sowie Sonderwünsche wie Sauna, Kamin oder mitreisende Tiere. Aus der übersichtlichen Auswahl mit Fotos, genauem Lageplan und Entfernungsangaben zur Küste oder der nächsten Einkaufsmöglichkeit ist schnell das passende Domizil gefunden. Anschließend kann die Buchung gleich schnell und sicher erfolgen. Wer den persönlichen Kontakt bevorzugt, erreicht unter der kostenlosen Hotline 0800-4450447 einen deutschsprachigen Ferienberater.
Aktivurlaub im kleinen Königreich
Mit über 7.000 Küstenkilometern an Nord- und Ostsee zeigt sich Dänemark am Wasser von seiner schönsten Seite. Wer Land und Leute lieber mit dem Rad entdeckt, wird mit einem Radwegenetz von mehr als 10.000 Kilometern verwöhnt. Auf die immer größer werdende Gemeinde der Golfer warten rund 140 Golfplätze, von denen etliche mit einem Qualitätslogo ausgezeichnet wurden.
Auf den Spuren der Wikinger
Das legendäre Volk der „Nordmänner“ hinterließ in Dänemark vielfältige Spuren. Historische Denkmäler in freier Natur, die weitgehend unzerstört erhalten blieben, und zahlreiche Museen wie das Nationalmuseum in Kopenhagen, wo einige der wertvollsten Funde wie Waffen, Schmuck, Münzen und Runensteine zu sehen sind, machen die Vergangenheit wieder lebendig. Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Wikingerschiffmuseums in Roskilde oder der Wikingerburgen in Trelleborg und Fyrkat.
Quelle: Feline Holidays AG
Fotos: djd / www.urlaub.dk
Der Zufall stand Pate

50 Jahre Teflon: So entstand die Beschichtung, die das Kochen revolutionierte.
Ob Telefon, Auto, Glühbirne oder Konservenbüchse: So revolutionär diese Erfindungen auch waren, sie wurden alle immer weiterentwickelt, bis sie schließlich im Alltag unzähliger Menschen unentbehrlich wurden. Und bei vielen Entwicklungen geht die Perfektionierung stetig weiter. Das gilt auch für Teflon Antihaftbeschichtungen. Vor genau 50 Jahren kam die erste Versiegelung für Kochgeschirr unter der Marke Teflon in den USA auf den Markt - und seitdem hat der Hersteller DuPont die Qualität und Leistungsfähigkeit dieses Materials, das einfaches und gesundes Kochen und Backen ermöglicht, kontinuierlich verbessert.
Die Geburtsstunde von PTFE
Viele bedeutende Erfindungen beruhen auf einem Zufall - eines der besten Beispiele ist Teflon, das bei der Suche nach Kältemitteln für Kühlschränke entdeckt wurde. Die Geschichte der Antihaftversiegelung begann am 6. April 1938 im Jackson Laboratory von DuPont im US-Bundesstaat New Jersey. Der Chemiker Dr. Roy J. Plunkett experimentierte mit Gasen, die zur Herstellung von Kältemitteln dienten. Er entdeckte, dass sich eine gefrorene und unter Druck stehende Tetrafluorethylen-Probe unerwartet in eine weiße, wachsartige Substanz - nämlich Polytetrafluorethylen, abgekürzt PTFE - verwandelt hatte. Dies war die Geburtsstunde des ersten Fluorkunststoffs, der nicht nur eine außergewöhnliche Chemikalien- und Hitzebeständigkeit besaß, sondern auch herausragende Gleiteigenschaften aufwies. 1944 ließ DuPont PTFE unter dem Markenzeichen Teflon registrieren.
Kontinuierliche Weiterentwicklung
1961, also vor genau 50 Jahren, kam das erste, mit diesem Markenzeichen versehene Kochgeschirr in den Vereinigten Staaten auf den Markt, nachdem die US Food and Drug Administration (FDA) DuPont die Eignung für den Einsatz bei Kochgeschirr und in der Lebensmittelverarbeitung bestätigt hatte. Seitdem wurden über zwei Milliarden Töpfe und Pfannen mit Antihaftbeschichtungen hergestellt und hat DuPont kontinuierlich daran gearbeitet, Herstellern von Kochgeschirr und dem Handel innovative Antihaftsysteme zur Verfügung zu stellen. Die damit ausgestatteten Produkte stehen für lange Haltbarkeit und Antihafteigenschaften, die gleichbedeutend mit leichtem und gesundem Kochen sowie einfacher Reinigung und Pflege sind.
Verlängerung der Lebensdauer dient dem Umweltschutz
Die Geschichte der Weiterentwicklungen von Teflon ist lang: 1976 brachte DuPont etwa ein Dreischicht-System auf den Markt, das die Haltbarkeit der Antihaftversiegelungen signifikant erhöhte. Anfang 2009 schließlich wurde „Teflon Platinum Plus“ vorgestellt. Diese Antihaftversiegelung ermöglicht eine noch einmal deutlich verbesserte Kratzfestigkeit von Kochgeschirr. Die dadurch erzielbare Verlängerung der Gebrauchsdauer ist effektiver Umweltschutz - denn solche Pfannen müssen deutlich seltener erneuert werden.
Fotos: djd / du Pont
Quelle: www.dupont.com
Radeln macht hungrig
Die Uckermark: ein perfektes Naturerlebnis
In der Uckermark wird nach einem sportlichen Tag gern geschlemmt. Idyllische Seeufer, schattige Buchenwälder, geheimnisvolle Moore und sonnige Felder: Die Uckermark im Nordosten Deutschlands lässt sich am besten auf dem Fahrrad erkunden. Urlauber, die von Outdoorabenteuern begeistert sind, erwartet hier eine außerordentlich vielfältige Landschaft. Über 400 Seen sowie ein gut ausgebautes und gepflegtes Radwegenetz wetteifern mit der deftigen uckermärkischen Küche um die Gunst der Pedalritter. Nach der körperlichen Aktivität ist dann Zeit für die Köstlichkeiten am Wegesrand.
Eine Radtour für die Sinne
Naturparkexperte Thomas Volpers beispielsweise bietet Outdoorfans eine geführte „Radtour für die Sinne“ an. Keine Frage, dass der Naturschutzberater, Naturführer und Landschaftsplaner, der seit 1993 in der Uckermark zu Hause ist, hier die schönsten Plätze kennt. Und er zeigt sie gern den Urlaubern, die mit ihm die Natur erkunden wollen. Da ist etwa das Aschbergmoor, wo man im Sumpf außergewöhnliche Lebensräume entdecken und den schaurigen Geschichten vom Moor lauschen kann. Oder die eindrucksvollen Buchenwälder bei Gandenitz und das nahe gelegene Damwildgehege. Wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt, geht’s hinein in den Glambecksee. Der bringt es übrigens auf 95 Prozent Trinkwasserqualität. Die von Thomas Volpers geführte Tour lässt sich auf www.tourismus-uckermark.de im Voraus online buchen. Dort kann man sich auch umfassend weiter informieren.
Leckeres aus der Uckermark
Wer auf dem Drahtesel fleißig Kalorien verbraucht hat, der wird die Köstlichkeiten aus den Wäldern und Seen der Region mit traditionellen Gerichten wie Karpfen in Biersoße oder Zander auf Fliederkräude - einem Mus aus Holunderbeeren - am Abend genießen. Eine besondere Spezialität ist die Lychener Fischsuppe, die am besten während einer Floßfahrt schmeckt.
Es lohnt sich, die Speisekarten der Gasthöfe intensiv zu studieren. So lockt die „Speicherstube“ vom Gut Kerkow in Angermünde mit Angussteaks, deren Fleisch ausschließlich vom Gutshof stammt. Auch die süße Seite des Lebens kommt in der Uckermark nicht zu kurz. Ein Bioeis im Templiner Eiscafé „Cadillac“ zum Beispiel macht müde Radler bestimmt wieder munter.
Die Hofläden der Uckermark
Wer durch die Uckermark radelt, kommt auch an den Hofläden vorbei - zum Beispiel an diesen:
- Im „Hofladen unter'm Storchennest“ in Meyenburg, in der Nähe des neuen Oder-Neiße-Radwegs, gibt es Kräuterlikör, Marmeladen und Gelees von der „Uckermärker Landhexe“.
- Im „Haus Lichtenhain“ im Boitzenburger Land bietet die Apfelgräfin Daisy von Arnim alles rund um den Apfel: Apfel-Früchtebrot im Glas, Apfel-Caramel oder Apfel-Chutney.
- Die Bauernkäserei Wolters in Bandelow verarbeitet Milch von Kühen aus der Uckermark zu leckerem Uckerkaas.
Quelle: www.tourismus-uckermark.de
Fotos: djd / Kappest / Uckermark
Mit „Tante Paula“ unterwegs

Ein pfiffiger Elektroroller macht den Wohnmobilurlaub noch flexibler
Heute hier, morgen dort. Die schönsten Gegenden sehen, ohne an einen festen Ort gebunden zu sein. Diese Freiheit lieben die Fans von Wohnmobilen oder Wohnwagen. Gleichzeitig ist man ganz dicht an der Natur, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Der Elektroroller „Tante Paula“ gibt dieser Freiheit das i-Tüpfelchen an Flexibilität. Das Fahrzeug lässt sich in allen Varianten problemlos so klein machen, dass es im Campingfahrzeug einfach verstaut werden kann.
Zwei Modellvarianten
„Maximilian II“ ist die große und kräftige Modellvariante, die für den Stadtverkehr ebenso wie für leichtes Gelände geeignet ist. Für junge Mitreisende oder als Einsteigermodell empfiehlt sich „Ferdinand II“. Er ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern zwar langsamer und leichter als das stärkere Modell, erfordert dafür aber auch keinen Helm. Für „Maximilian II“ besteht dagegen Helmpflicht; er kann bis zu 32 km schnell werden. Beide Grundmodelle sind TÜV-zertifiziert, in alle EU-Ländern zugelassen und können bereits mit dem Mofaführerschein gefahren werden, also schon ab 15 Jahren.
Praktisches Ausflugsgefährt
„Tante Paula“ ist in allen Varianten eine ideale Ergänzung zum Campingfahrzeug. Der Elektroroller mit dem leisen Elektromotor lässt sich leicht verstauen und am Zielort schnell wieder zusammenbauen. Er bietet sich auch für Besichtigungstouren und Kurztrips in die nähere Umgebung an. Die neue Generation kann optional mit modernen Lithium-Akkus ausgestattet werden, die eine Reichweite bis zu 60 Kilometern ermöglichen. Damit geht es auch mal eben in die nächste Stadt, um auf der Piazza den leckeren Cappuccino zu genießen. Der pfiffige Roller zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass er selbst keine Emissionen verursacht und sich preisgünstig betreiben lässt.
Praktisch und preiswert
Das Einsteigermodell „Ferdinand II“ ist bereits ab 1.295 Euro zu haben, „Maximilian II“ ab 1.885 €; mit 50 Cent je 100 Kilometer sind beide Modelle zudem preisgünstig im Unterhalt. Unter www.tante-paula.eu gibt es weitere Informationen.
Quelle: www.tante-paula.eu
Fotos: djd / Thomas Bischzur
Mit der Familie in die Fränkische Schweiz
Die Region zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg ist eines der schönsten Naherholungsgebiete in Deutschland und als das Land der Burgen, Mühlen, Felsen und Höhlen weit über seine Grenzen hinaus bekannt.
Für Touristen sind drei Schauhöhlen (die Binghöhle bei Streitberg, die Sophienhöhle im Ailsbachtal und die Teufelshöhle bei Pottenstein) bestens erschlossen. Weniger bekannt, doch genauso reizvoll, ist die Maximiliansgrotte in der Nähe von Krottensee. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Höhlen, für deren Begehung mehr oder weniger viel Erfahrung und eine gute Ausrüstung erforderlich sind. Eine funktionsfähige Taschenlampe ist in jeder frei zugänglichen Höhle unerlässlich. Für den Besuch einer Schauhöhle reichen dagegen ein warmer Pulli und festes Schuhwerk.
Tischlein, deck dich
Die fränkische Küche ist deftig und nichts für Kalorienbewusste. „Fleischige Snacks“ stehen hoch im Kurs, und je größer die Portionen sind, desto besser. Spitze Zungen behaupten gar, „Drei mit Kraut“ seien eine fränkische vegetarische Vorspeise ...
Flüssiges Gold
Nicht etwa Öl genießt in Franken diesen Stellenwert, sondern der köstliche Gerstensaft: das Bier. In Neuhaus an der Pegnitz wird noch heute das Kommunbrauhaus von drei ortsansässigen Kleinbrauern regelmäßig genutzt – was mittlerweile eine echte Seltenheit geworden ist.
Früher erfreuten sich die Kommunbrauhäuser allerdings größter Beliebtheit und wurden rege genutzt. Gegen den so genannten Kesselzins durften berechtigte Einwohner dort ihr eigenes Bier brauen. Die anschließende Gärung fand meist im häuslichen Keller statt, doch für die monatelange Lagerung brauchte man größere Räumlichkeiten.
Dazu eigneten sich Felsenkeller besonders gut, in denen mit 6 bis 10 Grad Celsius eine ideale Temperatur herrschte. Zusätzlich wurden die Eingänge möglichst nach Norden angelegt und schattenspendende Bäume über den Kellern gepflanzt.
Durch moderne Brau- und Kühltechniken ließ die Bedeutung der Keller als Bierlager jedoch nach. Stattdessen wurden sie zunehmend als Schankstätten beliebt.
Vor allem in der Region zwischen Forchheim und Bamberg hat sich seither ein neuer Volkssport entwickelt: Man geht „auf den Keller“ und meint damit eine der zahlreichen Kellerwirtschaften, die mittlerweile aus den einstigen Lagerstätten entstanden sind.
Aus der Lagerung in den Felsenkellern hat sich in der Fränkischen Schweiz der Begriff Kellerbier entwickelt. Kellerbier ist ein so genanntes ungespundetes Bier und enthält daher im Gegensatz zu den meisten anderen Biersorten, insbesondere dem eher spritzigen Weißbier, sehr wenig Kohlensäure.
Der Begriff „ungespundet“ stammt vom Spundloch, einer Öffnung an der Oberseite des Lagerfasses. Bei der Gärung des Bieres bildet sich Kohlensäure, durch die sich der Innendruck des Fasses erhöht. Würde das Spundloch mit einem Holzzapfen, dem Spund, geschlossen, dann brächte der enorme Druck das Holzfass irgendwann zum Bersten.
Bei den meisten Biersorten sorgt ein Spundapparat dafür, dass sich das Bier mit Kohlensäure anreichert, indem diese erst ab einem bestimmten Überdruck aus dem Fass entweichen kann. Das Kellerbier wird dagegen nicht gespundet, so dass es nur wenig Kohlensäure bindet und besonders bekömmlich ist.
Literaturtipp
Freizeitführer „Fränkische Schweiz – Natur, Kultur, Geschichte erleben“ von Nicole Luzar, 288 Seiten, laminierte Straßenkarte, 30 Streckenkärtchen, € 19,95, www.bergverlag.de
Quelle: Nicole Luzar
Fotos Bierglas und Brotzeit: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz
Foto Binghöhle: Tourist-Info Wiesenttal
Ernte gut, alles gut
Jedes Jahr im August beginnt für Hopfenbauern eine arbeitsreiche Zeit, auf die sie ein Jahr lang hingearbeitet haben: Nicht anders als Winzer blicken sie gespannt der Ernte und der erzielten Qualität entgegen - denn diese entscheidet maßgeblich über den Geschmack des Biers, der aus dem Hopfen sowie aus den weiteren Zutaten Malz und Wasser gebraut wird. Nicht nur in der „Hopfen-Hochburg“ Hallertau in Bayern gedeihen die Dolden prächtig; auch in der Eifel finden die Pflanzen sehr gute Wachstumsbedingungen, etwa bei der Familie Dick, die den bekannten Siegelhopfen direkt vor den Toren der Bitburger Braugruppe anbaut. Wenn die Saison beginnt, wird auf dem einzigen Hopfenhof im Rheinland drei Wochen lang geerntet, getrocknet, abgesackt und gesiegelt - von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.
Erst hochwertiger Hopfen gibt Bier seinen besonderen Geschmack
Hopfen ist für ein Premium-Pils unverzichtbar: Er sorgt mit seinen Aroma- und Bitterstoffen für den charakteristischen Geschmack, beeinflusst die Bildung einer stabilen Schaumkrone auf dem „kühlen Blonden“ - und ist nicht zuletzt ein natürliches Mittel, um das Bier vollkommen ohne künstliche Konservierungsstoffe haltbar zu machen. Premium-Brauereien wie beispielsweise Bitburger legen daher großen Wert auf eine sorgfältige Auswahl und schonende Verarbeitung. So wird der Hopfen direkt nach der Ernte getrocknet und damit lagerbar gemacht. Hopfenreben können übrigens bis zu 80 Jahre alt werden - eine sorgsame Pflege vorausgesetzt.
Quelle: www.bitburger-braugruppe.de
Fotos: djd / Bitburger
So schmeckt der Sommer
An heißen Tagen sind belebende Genüsse gefragt
Wenn die Temperaturen steigen und Garten oder Balkon zur liebsten Freizeitoase werden, dann steigt der Appetit auf fruchtige Speisen und Getränke. Ein frisch zubereiteter Salat aus dem Obst der Saison, ein exotischer Smoothie oder eine Kaltschale, wie sie in vielen Regionen Deutschlands gern aus heimischem Obst zubereitet wird, sind eine willkommene Abwechslung auf dem sommerlichen Speiseplan. „Wer dem Genuss mit feinen Spirituosen eine besondere Note verleihen will“, so Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI), „dem eröffnet die große Vielfalt geistvoller Getränke tausendundeine Möglichkeit.“
Kreative Variationen mit Banane
Ein beliebtes Beispiel ist der klassische Bananenshake. Für zwei Gläser gibt man zwei Bananen, etwa 400 Milliliter Milch und Zucker nach Geschmack in einen Standmixer und mixt das Ganze. Alternativ nimmt man einen Stabmixer. Ein Teil der Milch kann durch Joghurt oder Vanilleeis ersetzt werden. Ganz nach Geschmack wird das Rezept mit zwei bis vier Zentilitern Likör variiert. Sehr harmonisch schmeckt es mit Bananenlikör. Einen feinen Kontrast bildet ein Kaffeecreme- oder ein Mandellikör. Wer exotische Aromen mag, der probiert es sicher gern mit Kokoslikör.
Im Trend: Smoothies und Schuss
Für alle, die ohne große Vorbereitungen genießen möchten, bieten sich Kombinationen aus Smoothies und Fruchtlikören an. Smoothies haben das volle Aroma und sind schon trinkfertig zubereitet. Ein Likör und eine hübsche Dekoration machen aus dem Smoothie im Handumdrehen einen tollen Sommerdrink. Je nachdem, welche Früchte der Smoothie enthält, entscheidet man sich für einen passenden oder kontrastierenden Likör. Zu Erdbeeren kann ein Waldmeisterlikör gut schmecken und zu exotischem Obst ein weißer Rum. Entdeckern stehen in Sachen Genuss viele Wege offen. Ein Tipp: Wer Lust auf noch mehr Fruchtgenuss hat, findet auf www.spirituosen-verband.de viele Cocktailrezepte, mit denen aus einem Sommerabend ein unvergessliches Event wird.
Coole Drinks
Erfrischend sind Cocktails mit Pfefferminzlikör - wie der „Jungle Grashopper“: Vier Zentiliter Pfefferminzlikör, zwölf Zentiliter Ananassaft und zwei Zentiliter Kokoslikör im Mixer gründlich mixen. Dann Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben und das Ganze darüber geben. Mit einem Minzezweig dekorieren und schnell servieren, damit die Eiswürfel nicht sofort schmelzen.
Lecker ist auch „Summer Fun“: Drei Zentiliter Weinbrand, drei Zentiliter Bananenlikör, je acht Zentiliter Ananas- und Orangensaft auf einige Eiswürfel geben, gut verrühren und mit Früchten garnieren.
Quelle: ratgeberzentrale.de
Fotos: djd / BSI
Geniale Forscherferien
26. August bis 3. September 2011: Wissenschaftsfestival in Bielefeld
So aufregend kann Wissenschaft sein: Mitmachen und selbst experimentieren ist ausdrücklich erwünscht bei der „Geniale 2011“, mit der die Stadt Bielefeld in der letzten NRW-Sommerferienwoche vom 26. August bis 3. September 2011 vor allem junge Forscher begeistern will. Ob im Krankenhaus, im Naturkundemuseum, in der Universität oder im Tierpark: Die Stadt wird zum Laboratorium im XXL-Format, wo Forscher zwischen drei und 18 Jahren sowie ihre Eltern auf spannende Entdeckungstouren gehen können. Gemeinsam sorgen 400 Akteure aus sieben Hochschulen und 40 weiteren Kultur- und Freizeiteinrichtungen mit mehr als 400 Programmpunkten für kurzweilige Abwechslung.
„Mit der ‚Geniale‘ sollen die Studenten von morgen Lust auf das Wissen dieser Welt bekommen“, sagt Projektleiterin Dr. Annette Klinkert, Leiterin des Wissenschaftsbüros der Bielefeld Marketing GmbH. Gelegenheiten dafür gibt es reichlich: Laborbesuche, Workshops, Forschercamps und Science-Shows wechseln sich miteinander ab. Ein besonders originelles Projekt ist der „Geniale-Mord“ - eine Schnitzeljagd durch die Fakultäten mit dem Ziel, ein fiktives Verbrechen aufzuklären. Familien, die das Wissenschaftsfestival erleben möchten, können ein spezielles Entdeckerpaket mit Übernachtung buchen. Informationen gibt es unter www.geniale-bielefeld.de oder www.bielefeld-bewegt.de sowie in der Tourist-Information im Neuen Rathaus, Telefon 0521-516999.
Quelle: www.bielefeld-bewegt.de
Fotos: djd / Bielefeld Marketing
Leckeres für Grill und Lagerfeuer
Leckeres für Grill und Lagerfeuer
Ohne umständliche Vorbereitungen frisches Stockbrot genießen
Eine laue Sommernacht: Am Himmel glitzern Sterne, und das Feuer im Grill wird zur wärmenden Glut. Jetzt ist der Moment gekommen, eine Leidenschaft aus Kindheitstagen wieder aufleben zu lassen und voller Vorfreude ein Stockbrot über der Glut zu drehen. Wäre die Zubereitung des Hefeteigs nicht so langwierig, würde in vielen Familien bestimmt viel häufiger Stockbrot gegrillt. Doch es gibt jetzt eine unkomplizierte Alternative, die auch auf Kindergeburtstagen und beim Camping den umständlichen Hefeteig bequem und lecker ersetzt: So kann beispielsweise mit dem Teig der Knoblauch-Ecken von „Knack & Back“ frisches Stockbrot zum Renner an Lagerfeuer und Grill werden.
So macht Grillen noch mehr Spaß
Die Knoblauch-Ecken passen auch aus dem Ofen gut zu Gegrilltem. Doch wenn der Teig auf Stöcke gewickelt wird, kommt der Spaß hinzu, das Stockbrot eigenhändig zu grillen. Das finden gerade Kinder spannend. Vor allem, wenn sie wissen, dass Stockbrot schon im Mittelalter bei Ritterspielen gegessen wurde, damit die Ritter bei Kräften blieben.
Noch immer braucht man die gleichen Utensilien wie damals. Vor allem einen Stock, am besten einen Ast vom Haselnussstrauch. 1,5 Zentimeter Durchmesser sollte er haben und 1,20 Meter lang sein. Mit dem Taschenmesser spitzt man die Stöcke an, damit der Teig auf dem Stock Halt findet. Dabei helfen selbstverständlich die Großen, oder sie passen zumindest gut auf.
Das kann wirklich jeder
Wer sichergehen möchte, dass das Brot schmutzfrei ist, der umwickelt die Stöcke mit Alufolie. Dann lässt sich das Brot nach dem Backen auch besonders leicht vom Stock lösen. Wenn man die Alufolie vorher einfettet, geht es noch leichter. Als nächstes nimmt man die Knoblauch-Ecken aus der Dose und zieht sie lang, so dass der Teig etwa einen Zentimeter dick ist. So lässt er sich ganz einfach spiralförmig nach unten hin um einen Stock wickeln. Nach rund 15 Minuten über der Glut ist das Brot fertig gebacken. Dann nach Geschmack den pikanten Knoblauchaufstrich aus der Packung draufstreichen - fertig ist der knusprige Genuss.
Tipps und Tricks fürs Stockbrotgrillen
* Der Teig lässt sich nach Belieben mit Kräutern, Sonnenblumenkernen oder Sesam verfeinern. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
* Je nach Geschmack die fertig gebackenen Teigspiralen mit Würstchen oder Paprikastreifen füllen.
* Das Stockbrot schmeckt pur lecker, ist aber auch mit Frischkäse ein Genuss.
* Wichtig ist, dass das Brot über die Glut und nicht in die offene Flamme gehalten wird, da es sonst außen schnell dunkel wird.
* Kinder sollten beim Backen des Stockbrots nie unbeaufsichtigt bleiben.
Quelle: www.knackundback.de
Fotos: djd / Knack & Back
„Nacht der Romantik“ in historischem Burgambiente
Die Salzburg über Bad Neustadt a. d. Saale bildet am 23. und 24. Juli zum fünften Mal die Kulisse für das Openair-Konzert-Event „SALZBURG-KLASSIKER“. Besucher erleben in der mondbeschienenen Kulisse der mächtigen Burganlage eine „Nacht der Romantik“ mit ausgewählten Werken von Dvorak, Smetana, Bizet, Massenet, Weber, Liszt, Wagner, Tchaikovsky, Elgar und Verdi.
Mehr als 250 erstklassige Solisten, Chöre und Orchestermusiker bringen die weltberühmten Komponisten in einem einzigartigen Zusammenspiel exklusiv für die Reihe SALZBURG-KLASSIKER zu Gehör. Als international renommierte Gesangsstars brillieren die Sopranistin Radka Loudova-Remmler sowie der Bariton Felipe Peiro. Der festliche Sommerabend auf der illuminierten Burg beginnt um 18:30 Uhr mit Darbietungen verschiedener Ensembles, gefolgt vom Hauptprogramm auf der Großbühne ab 20:30 Uhr. Im 900 Jahre alten Gemäuer erklingen - unterstützt von renommierten Bühnen-, Licht- und Ton-Profis - bekannte Werke wie „Die verkaufte Braut“ von Smetana, „Der Freischütz“ von Weber, die „Ungarische Rhapsodie Nr. 2 in d-Moll“ von Franz Liszt und Wagners „Tannhäuser“ nicht nur in einmaligem Ambiente sondern auch in einzigartiger Qualität.
Veranstalter der SALZBURG-KLASSIKER sind die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale, die Kulturagentur Rhön-Grabfeld, der Verein „Kultur … FÜR … humanitäre Hilfe“ sowie die Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen. Der Erlös der Veranstaltung geht an die regionale Hilfsorganisation „Kinder von Shitkowitschi – Hilfe nach Tschernobyl e.V.“. Geplant ist zudem, mit dem Erlös eine Typisierungsaktion der DKMS (Deutsche Knochenmark Spenderdatei) an einer Schule aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld zu unterstützen.
Der Eintritt kostet im Vorverkauf einheitlich 30,00 EURO (35,00 EURO an der Abendkasse). Schüler, Studenten und ALG II Empfänger erhalten stark ermäßigte Karten für 15,00 EURO im Vorverkauf oder 20,00 EURO an der Abendkasse. Tickets gibt es in den Sparkassenfilialen des Landkreises Rhön-Grabfeld, Tabak- & Genusswelt/Lottoannahmestelle Bad Neustadt (Spörleinstr.), bei der FrankenTherme in Bad Königshofen, im Internet (www.salzburg-klassiker.de) auf Vorbestellung sowie direkt vor Ort an der Abendkasse.
Weitere Informationen unter Tel. 09771/94-675 (Kulturagentur Rhön-Grabfeld) und www.salzburg-klassiker.de
Fotos: Stefan Kritzer und Tonya Schulz
Das wird ein Sommer: Heiß erwartetes „Family & Friends“ beim größten Publikumsmagneten aller Zeiten
Im Sommer 1988 beginnt die unvergleichliche Geschichte von STARLIGHT EXPRESS in Bochum, dem einzigen Spielort des Musicals. Das Publikum umjubelt im eigens entworfenen Theater frenetisch die Premiere. Seitdem reißt der Besucherstrom nicht mehr ab.
Im Sommer 2011 überzeugt das mit inzwischen über „13 Millionen Besuchern erfolgreichste Musical der Welt“ (Guinnes World Records) nicht nur mit perfekter Unterhaltung auf höchstem Niveau, sondern auch mit dem legendären Angebot „Family & Friends“.
Lassen Sie sich anziehen vom stärksten Publikumsmagneten aller Zeiten und nehmen Sie Freunde oder Familie mit!
Bis 9.9.2011 können schon ab insgesamt 99 Euro (inklusive Vorverkaufs- und Systemgebühr) vier Freunde oder fünf Familienmitglieder (mindestens 2 Kinder bis einschl. 14 Jahre) STARLIGHT EXPRESS gemeinsam genießen. Damit sparen Sie pro Gruppe bis zu 167 Euro gegenüber dem Normalpreis!
Alle Preise verstehen sich inklusive Vorverkaufsgebühr und Systemgebühr. Tickets und Informationen gibt es unter 0211 / 73 44 120 bei Nennung der PIN 21173 und dem Stichwort „Family & Friends“.
STARLIGHT EXPRESS, ein Unternehmen der „Mehr! Entertainment GmbH“, gehört zu den anspruchsvollsten Produktionen, die je auf eine Bühne gebracht wurden. Diese Show geht mit der Zeit – die ständige Weiterentwicklung der Musik, Choreografie und Technik garantieren ein traumhaftes Feuerwerk der Sinne.
Erleben Sie, wie „Rusty“, die junge Dampflok, um die Liebe des schönen Erste-Klasse-Waggons „Pearl“ kämpft. Fiebern Sie mit, wenn er tapfer gegen die scheinbar übermächtigen Gegner, Diesel und Elektrizität, ins Rennen geht. Auf Rollschuhen und in glamourösen Kostümen saust das Ensemble an Ihnen vorbei; bei den Gänsehaut-Balladen und temporeichen Songs hält Sie nichts mehr auf Ihrem Platz. Hier können Sie Musical erleben – nicht einfach als Zuschauer, sondern als Teil des Geschehens.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.kartenkaufen.de
Fotos: Jens Hauer
Die Gischt des Geysirs
Spannende Naturschauspiele im Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz
Es brodelt, es zischt. Wie auf ein unhörbares Kommando hin wenden die Menschen ihren Kopf in dieselbe Richtung, legen ihn in den Nacken und folgen mit ihren Blicken dem Wasser, das der Geysir Andernach 60 Meter hoch in den Himmel speit. Damit ist der Kaltwassergeysir im Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz in der Osteifel der höchste der Welt. Bevor sie im Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ stehen und die Gischt des Geysirs auf der Haut spüren, haben die Besucher des Vulkanparks schon eine gemütliche Schiffsreise auf Vater Rhein genossen.
Mitmachen heißt erinnern
Nur auf dem Wasserweg erreicht man das Naturschauspiel vom Geysir Erlebniszentrum aus, wo es viel Spannendes über Geysire und Vulkane zu erfahren gibt. Die Mitmachausstellung lädt die Besucher zum Anfassen und Ausprobieren ein. Wissen behält man am besten, wenn man die Zusammenhänge hautnah erlebt. Hierauf wurde im Erlebniszentrum mit interaktiven Exponaten großer Wert gelegt. So können schon kleine Kinder spannenden Hörspielen lauschen, die ihnen die Welt der Geysire leicht verständlich erklären.
Mit vulkanischer Kohlensäure hinauf in den Himmel
Um zu verstehen, wie ein Kaltwassergeysir von vulkanischer Kohlensäure angetrieben wird, begibt man sich im Erlebniszentrum am besten tief unter die Erde. Dort geht es mit den CO2-Molekülen auf eine interessante „Reise“, die vom Erdinneren bis hoch hinauf zur Wasserfontäne führt. Jetzt wird nachvollziehbar, wie und mit welcher Kraft das Wasser so hoch in den Himmel steigen kann.
Wer nach einem Besuch des Geysirs Andernach Lust auf noch mehr Vulkanismus bekommt, der bleibt am besten gleich im Vulkanpark: Dort haben die Vulkane die Landschaft und damit auch den Alltag der Menschen über Jahrhunderte stark beeinflusst. Für einen gründlichen Einstieg ins Thema ist ein Besuch im Informationszentrum Rauschermühle gut geeignet. Auch das Römerbergwerk Meurin und der Lava-Dome mit dem Lavakeller geben verständliche Einblicke in den Eifelvulkanismus. Wanderungen wie etwa durch das Mayener Grubenfeld, einem historischen Steinbruch, bringen den Besuchern den vulkanischen Ursprung der Landschaft nahe.
Mehr erleben mit der neuen „Vulkanpark-Card“
Besonders viel erleben lässt sich im Vulkanpark mit der „Vulkanpark-Card“. Mit ihr können gleich fünf Vulkanparkeinrichtungen innerhalb eines Jahres je einmal besucht werden: das Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig, der Lava-Dome mit dem Lavakeller in Mendig, das Römerbergwerk Meurin bei Kretz und der Geysir Andernach mit dem Geysir Erlebniszentrum. Die Card kostet für Erwachsene 20 und für Kinder 15 Euro. Die Karte kann übertragen werden und ist in allen Vulkanparkeinrichtungen erhältlich.
Unter www.vulkanpark.com gibt es dazu weitere Informationen.
Fotos: djd / Vulkanpark
Quelle: www.vulkanpark.com
Ludwig II - Das Musical
Der König kommt nach vier Jahren zurück auf die Bühne
vom 5. Juli bis 28. August 2011 in Kempten
Intrigen, Eifersucht, Familiendramen - Das verspricht ein magisches Musicalereignis, einen spannenden, ereignisreichen Polit-Krimi voller Poesie und Leidenschaft. Atemberaubende Bilder und visuelle Effekte machen die Show zu einem einmaligen Erlebnis.
Egozentrisch, pflichtbewusst und dem bayerischen Volk treu - König Ludwig II war seiner Zeit weit voraus. Er liebte die Musik, liebte die Schönheit, die Kunst und die moderne Technik. Er wollte die Menschen teilhaben haben lassen am technischen Fortschritt, aber auch an der Poesie, der Kunst, der Musik, der Architektur. Zugleich träumte er von der Liebe: Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Kaiserin Sissi!
Unsere Abonnenten erhalten bei Nennung der PIN 21173 eine Ermäßigung von 10 % auf den Nettokartenwert. Tickets und Informationen gibt es unter 0211 / 73 44 120.
Heiße Zeiten
Die Wechseljahre-Revue von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz
2. bis 21. August 2011 im Capitol Theater Düsseldorf
Die Wechseljahre - der vermeintliche Schrecken aller Frauen (und Männer). Ort des Geschehens ist die Abflughalle eines Flughafens.
Hier treffen die vier „Ladies im Hormonrausch“, die Karrierefrau, 53, ledig, die Hausfrau 52, (natürlich) verheiratet, drei Kinder, die Vornehme 57, reich, verheiratet und die Junge „erst“ 42 Jahre auf einander.
In „Heiße Zeiten“ bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der besonderen Art. Von der Schnulze über Popsongs und Klassiker der Discowelle bis hin zu Jazzstandards rocken die Ladies im „Hormonrausch“ den Saal.
Unsere Abonnenten erhalten bei Nennung der PIN 21173 eine Ermäßigung von 10 % auf den Nettokartenwert. Tickets und Informationen gibt es unter 0211 / 73 44 120.
Die TKS Ticket-Service und Veranstaltungen GmbH gehört zur Unternehmensgruppe „Mehr! Entertainment“ - diese betreibt das Capitol Theater in Düsseldorf, den Musical Dome Köln, das Starlight Express-Theater in Bochum, das Musical Haus Bremen und den Admiralspalast in Berlin. Darüber hinaus verantwortet sie die große CATS-Gastspielreihe, die im Dezember 2010 in Hamburg startete und danach in zahlreichen deutschsprachigen Metropolen zu sehen sein wird.
Weitere Informationen auch unter www.kartenkaufen.de
Fotos „Heiße Zeiten“: Oliver Fantitsch
Sächsische Genusswanderungen
Radebeul lädt zu spannenden und abwechslungsreichen Touren ein
Entdecker, Genießer und Aktivurlauber fühlen sich gleichermaßen wohl in Radebeul. Die charmante sächsische Stadt bietet alles, was für einen gelungenen Urlaub nötig ist: Sie liegt inmitten einer reizvollen Landschaft, ist stolze Besitzerin historischer Bauten und interessanter Museen und verwöhnt ihre Gäste in wunderschönen Weingütern und Straußenwirtschaften mit sächsischen Weinen und regionalen Spezialitäten. Zahlreiche Feste, Konzerte und Theateraufführungen sorgen vor allem in den Sommermonaten für kulturelle Vielfalt. Dank der idealen Lage können Gäste von Radebeul aus problemlos Ausflüge nach Dresden, zum Jagdschloss Moritzburg oder in die Sächsische Schweiz unternehmen.
Faszinierende Aussicht
Wer die Wanderschuhe schnürt, findet in der denkmalgeschützten Landschaft des sächsischen Elbtals genügend Möglichkeiten. Gut markierte Weinwanderwege führen durch Weinberge und romantische Seitentäler. Aussichtspunkte wie etwa das Plateau am Bismarckturm geben den Blick auf die idyllische Weinlandschaft bis hin zu den Kämmen des Erzgebirges frei. Wer nicht nur nach „oben“ wandern will, spaziert vorbei an Streuobstwiesen zur Elbe und genießt dort die beschauliche Atmosphäre. Die Region lässt sich entweder auf eigene Faust erkunden oder bei einer geführten Wanderung.
Wandern und genießen
Bei Wanderungen auf den fünf neu angelegten Weinwanderwegen gibt es viel zu entdecken. Die 3,5 Kilometer lange „Historische Waldroute“ bietet interessante Erlebnisstationen zum Thema „Weinberg im Wandel“. Ein alter Steinbruch sowie die wunderschöne Aussicht an der Albrechtshöhe mit Blick über das Elbtal sind weitere Höhepunkte der Strecke. Als Perle der Radebeuler Weinwanderwege gilt die „Route Oberlößnitz“. Sie führt an zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Spitzhaus aus dem 17. Jahrhundert oder der Stiftungsanlage Weingutmuseum Hoflößnitz vorbei und gewährt den Blick auf die imposante Weinberglandschaft aus der Talperspektive.
Ein historischer Wasserstollen und der wiederhergestellte Schauweinberg an der Friedensburg mit mehreren Erlebnisstationen zählen zu den Besonderheiten der „Route Niederlößnitz“. Direkt an den Weinbergen entlang verläuft die „Route Wackerbarth“, bei der das reizvolle Schloss mit seinen historischen Parkanlagen zu einer Besichtigung verlockt. Auf der vier Kilometer langen „Route Zitzschewig“ begeistern vor allem die schönen Aussichtspunkte von der Wettinhöhe und dem Zechstein. Weininteressierte kommen auf dem Rebsortenlehrpfad auf ihre Kosten. Bei vielen Weinbergsführungen werden kleine Weinproben direkt am Rebstock angeboten.
Freizeittipps
In Radebeul lässt sich viel unternehmen. Reizvoll ist ein Ausflug mit der ältesten Raddampferflotte auf der Elbe. Nicht weniger beschaulich fährt man mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn durch den idyllischen Lößnitzgrund von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg. Das schöne barocke Jagdschloss Moritzburg lädt dabei zu einem Zwischenstopp ein. In Radebeul empfehlen sich die Besichtigung der ehemals kurfürstlichen Weingutanlage Hoflößnitz oder ein Besuch des früheren Domizils des Schriftstellers Karl May, das heute als Museum geöffnet ist. Interessante Tourenvorschläge sowie weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information Radebeul auch unter www.radebeul.de.
Quelle: www.radebeul.de
Fotos: djd/Tourist-Information Radebeul
Gesund naschen
Auch Milchreis und Popcorn tragen zur ausgewogenen Ernährung von Kindern bei: Gesunde Früchte und wertvoller Reis machen Milchreis mit frischem Obst zu einer vollwertigen Mahlzeit für kleine Naschkatzen.
Kinder lieben Süßes. Und wer mag ihnen schon jede Süßigkeit verbieten? Schließlich wissen die Kids von heute ja, dass sie nach jedem süßen Genuss ihre Zähne gründlich putzen müssen. Und außerdem gibt es durchaus Naschereien, die auch wertvolle Inhaltsstoffe vorweisen können. Popcorn zum Beispiel. Der Mais, aus dem es auch daheim im Handumdrehen frisch zubereitet ist, zählt nämlich zu den besonders wertvollen Nahrungsmitteln - und hat erfreuliche Qualitäten: Er ist nicht nur fett- und kalorienarm, sondern auch noch reich an Eiweiß und Ballaststoffen.
Ob süß oder salzig: Popcorn schmeckt
Wer sein Popcorn selber zubereiten möchte, benötigt einen größeren Topf mit Deckel, Pflanzenöl und etwa 50 g Müller’s Mühle Popcorn-Mais. Das Öl bodendeckend in den Topf geben und erhitzen. Das Öl nicht zu heiß werden lassen. Dann das Popcorn zufügen, nicht übereinander legen. Deckel auflegen und los geht's mit der Erhitzung. Danach wird das fertige, aber noch heiße Popcorn mit Zucker oder Traubenzucker bestreut. Alternativ kann das Popcorn auch gesalzen werden.
Eine süße Mahlzeit
Für Süßschnäbel mit großem Hunger ist ein Milchreis mit frischem Obst gut geeignet. Der lässt sich so schnell wie einfach zubereiten und ist obendrein eine preiswerte Mahlzeit.
Milchreis mit frischem Obst
Zutaten für 4 Personen:
- 2 Portionsbeutel Müller’s Mühle Minuten Milchreis (à 125 g)
- 1 l Milch
- 2-3 EL Müller’s Mühle Fruchtzucker
- 1 Kiwi
- 1 Banane
- 1 Orange
- 1 Apfel
- 100 g rote und weiße Trauben
Erst einmal wird die Milch zum Kochen gebracht. Dann rührt man den Minuten Milchreis in die kochende Milch ein. Bei mittlerer Hitze lässt man das Ganze fünf Minuten kochen, wobei man häufiger umrührt. Nach der Kochzeit den Milchreis mit geschlossenem Deckel weitere zehn Minuten auf der noch warmen Herdplatte ausquellen lassen und mit Fruchtzucker süßen.
Inzwischen Kiwi und Banane schälen, in Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Die Orange schälen, filetieren und die Filets quer halbieren. Den Apfel von Stielansatz und Kerngehäuse befreien und würfeln. Die Trauben halbieren, dabei die Kerne entfernen. Die Früchte mischen und abwechselnd mit dem Milchreis in vier große, hohe Dessertgläser füllen. Auf www.muellers-muehle.de gibt es weitere süße Rezepte zum kostenfreien Download.
Die Zubereitungszeit beträgt ca. 20 Minuten.
Je nach Saison kann auch anderes Obst zum Milchreis gereicht werden. Im Winter werden es vielleicht Zitrusfrüchte und Weintrauben sein, während im Sommer auch vollreife Beeren beliebt sind.
Quelle: www.muellers-muehle.de
Fotos: djd/Müller's Mühle
Wüste, Weihrauch und Wassersport
Im Sultanat Oman erleben Urlauber ein Märchen aus 1001 Nacht
Weite Wüsten, üppige Oasen, geschäftige Souks und in der Luft der Duft von Weihrauch und Gewürzen: Das ist für viele Reisende das Idealbild des Orients. In Oman ist es Wirklichkeit. Das Sultanat im Südosten der Arabischen Halbinsel ist immer noch so etwas wie ein Geheimtipp mit vielen Sonnenstunden sowie abwechslungsreichen und gegensätzlichen Landschaften. Das Land hat sich vergleichsweise spät, erst vor rund 30 Jahren, dem Tourismus geöffnet und tut das bis zum heutigen Tag sehr behutsam. Die Omaner begegnen dem Fortschritt offen und leben trotzdem im Einklang mit ihren Traditionen.
Fünf Mal Weltkulturerbe
So legen Männer an Festtagen ihre meisterhaft geschmiedeten Krummdolche an und räuchern ihre Bärte mit Weihrauch. Sie sind ein Seefahrervolk, das seit der Antike mit kostbaren Gütern - allen voran dem goldenen Harz der Weihrauchbäume - handelte. Die Legende von Sindbad ist literarisches Erbe dieser Geschichte. Architektonische Zeugnisse dieser 5.000 Jahre alten Kultur sind über das ganze Land verteilt. Neben den Festungen Bahla und Bat sowie der Hafenstadt Khor Rori gehören auch die Weihrauchbäume des Wadi Dawkah und das Aflaj-Bewässerungssystem zum Unesco-Weltkulturerbe. Diese bedeutenden Stätten lassen sich auf Rundreisen, mit einem einheimischen Fahrer oder auf eigene Faust mit dem Mietauto entdecken.
Fest für die Sinne
Oman gilt als sicheres und authentisch gebliebenes Reiseziel im arabischen Raum. Megacitys und verbaute Strände findet man hier nicht. Dafür wartet auf die Urlauber ein orientalisches Märchen. Ein Fest für die Sinne erleben sie etwa bei einem Bummel durch die alten Souks der Hauptstadt Muscat: Hier gibt es bunte Stoffe, duftende Gewürze, kostbaren Weihrauch und kunstvolle Silbergeschmeide. In der Region Dakhiliyah im Landesinneren finden sich ursprüngliche Bergdörfer ebenso wie imposante Lehmfestungen und Paläste. Dazwischen schneiden sich tiefe Schluchten mit klarem Trinkwasser in die zerklüftete Landschaft ein. Uralte Wasserkanäle speisen die Terrassenfelder und lassen inmitten der kargen Wüste sattgrüne Oasen entstehen. Entdeckernaturen erforschen auch die zum Teil schwer zugänglichen Bergregionen in Al Sharqiyah und stoßen dort u. a. auf bis zu 8 Meter hohe Grabtürme, die älter als die ägyptischen Pyramiden sind.
Geheime Rezepturen
Nicht nur Kulturinteressierte, sondern auch Wassersportler und Strandurlauber finden hier ein Eldorado - vor allem auf der Halbinsel Musandam im Norden des Landes. Die Auswahl an gehobenen und komfortablen Hotels ist groß und auf Bootsausflügen kann man Delfine hautnah kennen lernen. Taucher lieben die artenreiche Unterwasserwelt.
Die zweitgrößte Stadt Salalah liegt in der südlichen Provinz Dhofar. Sommerliche Monsunausläufer sorgen dort für ein subtropisches Klima, in dem Kokospalmen, Bananen und Papayas gedeihen. Die Frauen Dhofars kennen die Geheimrezepturen, aus denen exquisite Räuchermischungen aus Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz und Blütenessenzen entstehen. Sie werden unter anderem auf dem alten Souk in Salalah feilgeboten.
Oman in Kürze
Lage: Östlicher Rand der Arabischen Halbinsel; Nachbarstaaten: Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Jemen.
Anreise: Flugzeit von Deutschland ca. 6 Stunden.
Einreise: Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass. Visum am Flughafen erhältlich (ca. 40 Euro).
Sicherheit: Oman ist ein sicheres Reiseland, auch für allein reisende Frauen. Man sollte jedoch keine freizügige Kleidung tragen.
Sprachen: Arabisch, Suaheli, Urdu, Hindi; gängige Verkehrs- und Handelssprache: Englisch.
Währung: 1 Omani Rial (OMR) = circa 1,90 Euro.
Klima: subtropisch in der nördlichen Küstenregion, im Sommer tropisch an der Südküste, heißes Wüstenklima im Landesinneren.
Beste Reisezeit: Oktober bis März.
Unter www.omantourism.de gibt es weitere Informationen und Reisetipps.
Quelle: www.omantourism.de
Fotos: djd / Sultanate of Oman
Sonnenland Provence
Radlerparadies Provence: eine zauberhafte Mischung aus wogenden Kräuterfeldern und malerischen Orten
Radeln durch ein Meer aus Düften und Farben
Das Land des Lichts, so wird sie auch genannt - die Provence im Süden Frankreichs. Ihre üppigen Landschaften und lieblichen Farbenspiele haben berühmte Maler wie van Gogh, Picasso, Matisse und Chagall inspiriert. Ihre malerischen Städte und bedeutsamen Bauwerke wie der Papstpalast in Avignon, die Arena in Arles und der Pont du Gard gehen mit diesen Naturwundern eine besondere Mischung ein. Und über allem liegt der würzige Duft von Rosmarin, Thymian und Lavendel.
Reisen mit leichtem Gepäck
Die ganze Sinnlichkeit dieser Landschaft, ihre Farben, Gerüche und die heitere Lebensart erlebt man besonders intensiv und unmittelbar vom Fahrrad aus. Wer nicht auf eigene Faust und mit vollen Satteltaschen losradeln will, kann eine ausgearbeitete Tour buchen, bei der das Gepäck von Hotel zu Hotel gefahren wird. So bietet beispielsweise der Veranstalter Rückenwind Reisen eine einwöchige Rundfahrt von der Stadt Orange aus zu den schönsten Orten der Provence an.
Die erste Etappe führt über den berühmten Weinort Châteauneuf-du-Pape in die Stadt Avignon, wo es Gelegenheit zu einem Bummel durch die Altstadt und einem Besuch des Papstpalasts gibt. Weiter geht es am nächsten Tag in das wohl schönste und typischste Städtchen der Provence, St. Remy. Im Schatten uralter Platanen genießt man das bunte Treiben der Altstadt, bevor man sich wieder auf den Drahtesel schwingt und auf ausgesuchten Wegen und Sträßchen nach Arles weiterradelt. Unter www.rueckenwind.de gibt es alle Informationen zu dieser Tour und zu vielen anderen Radwanderungen.
Rosa Flamingos, weiße Wildpferde
In Arles wartet ein besonderer Höhepunkt: ein Abstecher in die Camargue mit ihren Brackwasserseen, Salzsteppen, weißen Pferden, wilden Stieren und rosa Flamingos. Auf dem Rückweg über Tarascon und Uzès locken im Kontrast dazu Weinberge sowie der Pont du Gard, der beeindruckende Aquädukt aus der Römerzeit mit seinen drei Etagen steinerner Bögen. Über die Rhone geht es nach einer an Eindrücken reichen Woche zurück nach Orange.
Individuell oder geführt
Die „Höhepunkte der Provence“-Tour gibt es als individuelle und als geführte Reise (ab 615 beziehungsweise 975 Euro pro Person). Zu beiden Pauschalen gehören sieben Hotelübernachtungen plus Frühstück, ein ausgearbeiteter Routenverlauf mit allen Informationen und Unterlagen, Gepäcktransport, eine Servicehotline und auf Wunsch GPS-Daten für das eigene Navigationssystem dazu. Die geführte Tour bietet zusätzlich Halbpension, die Begleitung durch einen deutschsprachigen Reiseleiter, Begleitbus mit Mitfahrmöglichkeit sowie eine Weinprobe und zwei Führungen.
Unter www.rueckenwind.de gibt es mehr Informationen
Quelle: www.rueckenwind.de
Die unsichtbare Gefahr

Hausstaubmilben lauern in Betten und Polstermöbeln
Wenn in den eigenen vier Wänden das Atmen schwerfällt und die Nase trieft, muss es sich nicht zwangsläufig um einen Infekt handeln. Immer mehr Menschen leiden unter einer Hausstaubmilbenallergie und viele wissen nicht einmal, dass sie daran erkrankt sind. Denn die typischen Symptome werden oftmals als Anzeichen einer Erkältung wahrgenommen und die eigentliche Ursache wird häufig erst erkannt, wenn sich das Leiden verschlimmert, weil sich ein allergisches Asthma entwickelt hat.
Den Lebensraum der Milbe unattraktiv gestalten
Der Kot der Hausstaubmilbe ist gleich nach den Blütenpollen der häufigste Auslöser für Allergien. Doch im Gegensatz zu den Pollenallergikern sind Menschen, die überempfindlich auf die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe reagieren, das ganze Jahr über betroffen. Hausstaubmilben gehören zum natürlichen Ökosystem und in jedem Haushalt leben Millionen dieser mikroskopisch kleinen Spinnentiere. Sie halten sich bevorzugt in Betten, Polstermöbeln und Teppichen auf und ernähren sich von den Hautschuppen der Menschen. Auslöser der Allergie ist nicht die Milbe selbst, sondern ihr Kot, der sich mit dem Hausstaub verbindet und eingeatmet wird. Die wirksamste Therapie ist, den Lebensraum der Milben möglichst unattraktiv zu gestalten. Dazu gehören milbendichte Bezüge für Matratzen, Kissen und Decken sowie Holz- oder Laminatfußböden. Da sich die Hausstaubmilbe auch in Polstermöbeln sehr wohlfühlt, raten Experten Betroffenen, sich glatte Ledermöbel anzuschaffen.
Keine Schadstoffe ins Haus holen
Dabei sollte besonderes Augenmerk auf die Qualität des Leders gelegt werden, um sich nicht andere Allergie auslösende Stoffe und schädliche Substanzen, wie etwa Chrom 6, PCB oder Formaldehyd, die bei der Gerbung in einigen Ländern immer noch eingesetzt werden, ins Haus zu holen. Als einer der europaweit größten Verarbeiter von Ledern für Polstermöbel bezieht beispielsweise der norwegische Bequemspezialist Ekornes, Hersteller der Stressless Sessel und Sofas, seine Leder ausschließlich unter Einhaltung der strengen internationalen Standards. Dies betrifft auch den Einsatz von Chemikalien und anderen Produktionsmitteln, so dass es sich auch Allergiker auf den beliebten Stressless Sesseln und Sofas unbeschwert gemütlich machen können. Weitere Informationen sowie die Adresse des nächstgelegenen Stressless ComfortStudios gibt es u. a. unter www.stressless.eu im Internet.
Im Sommer kräftig sparen
Mit über sechs Millionen verkauften Sitzeinheiten zählt der Stressless Sessel aus Norwegen zu den erfolgreichsten Bequemmöbeln weltweit. Dank seines patentierten Gleitsystems folgt er automatisch jeder Bewegung, so dass man in jeder Position komfortabel sitzen oder liegen kann. Wer sich zwischen dem 10. Juni und 20. August 2011 für den Kauf eines Stressless Sunrise entscheidet, kann 480 Euro sparen, denn dann wird das Modell mit Lederbezug und inklusive Hocker in allen Stressless ComfortStudios zum Sonderpreis von 1.495 Euro angeboten.
Quelle: www.stressless.de
Fotos: djd/EKORNES
Salz auf unserer Haut
Naturreine Badezusätze sorgen für wohlige Entspannung
Ein Bad im wohlig-warmen Wasser dient nicht allein der Reinigung. Wer sich genüsslich in die Wanne legt, will sich vor allem etwas Gutes tun. Doch bei den Badezusätzen scheiden sich die Geister: Für die einen kann es gar nicht genug üppiger Schaum sein, andere bevorzugen ein möglichst natürliches Badevergnügen, das man beispielsweise mit der Zugabe von 100-prozentig reinem Meersalz erreichen kann.
Baden wie im Meer
Dem Meerwasser wird seit der Antike eine heilende Wirkung zugesprochen. Das salzige Wasser der Ozeane enthält für die Gesundheit des Menschen wertvolle Mineralstoffe wie Natrium, Kalzium, Kalium oder Magnesium. Ein Bad im Meer wirkt entspannend, erfrischend und regenerierend. Es vitalisiert die Haut und macht sie geschmeidig und weich.
Um diese wohltuende Wirkung für ein angenehmes Wannenbad zu nutzen, hat beispielsweise tetesept naturreines Meersalz aus dem Atlantik mit bewährten Wirkstoffen der Badetherapie kombiniert. Während das neue „Meeressalz Entspannung“ die Sinne mit dem aromatischen Duft von Orange, Mandarine und Limette verwöhnt, entfalten sich die ätherischen Öle von Lavendel und indischer Melisse, wenn das grobkörnige Salz des „Meeressalz Anti Stress“ ins warme Wasser rieselt. Es verspricht sanften Ausgleich bei starker Belastung und eine wohltuende Beruhigung. Bei Verspannungen hilft das „Meeressalz Muskel Vital“ mit den ätherischen Ölen aus Zitrone, Japanischer Minze und Rosmarin.
Duftprobe gefällig?
Die neuen, hautgesunden „Meeressalze“ von tetesept enthalten 100 Prozent naturreines Meersalz und sind frei von Konservierungsstoffen. Sie werden in praktischen Einmalsachets in Drogerie- und Verbrauchermärkten sowie in Apotheken angeboten. Wer vor dem Kauf den Duft testen will, kann diesen auf der Rückseite des Sachets erschnuppern. Meersalzbäder sollte man bei einer Wassertemperatur von 36 bis 38 Grad Celsius zehn bis 20 Minuten lang genießen. Das naturreine Meersalz pflegt die Haut auf natürliche Weise.
Eigene Forschung und Entwicklung
tetesept ist seit 1955 eine Gesundheitsmarke des Arzneimittelherstellers tetesept Pharma GmbH. 1966 kam das erste Produkt auf den Markt: das „Erkältungs Bad“. In einer eigenständigen medizinisch-pharmazeutischen Forschungsabteilung wird heute eine Vielzahl an Produkten nach speziellen Rezepturen entwickelt. Die geprüfte Produktion nach Pharmastandards sorgt für eine gleichbleibend hohe Qualität. Unter www.tetesept.de gibt es mehr Informationen.
Fotos: djd / tetesept
Mohnnudeln und Erdäpfelknödel

Die Geschmacksregion Waldviertel verspricht Urlaubsvergnügen der besonderen Art
Urlaub im österreichischen Waldviertel bedeutet ein Erlebnis für Körper, Geist und Sinne. Die Region ist nicht nur ein Eldorado für Aktivurlauber, sondern auch für Liebhaber kulinarischer Genüsse. Besonders bekannt ist das Feriengebiet für seinen traditionellen Mohnanbau, seine große Karpfenzucht oder die Waldviertler Erdäpfel sowie das Weiderind. Im Weinbaugebiet Kamptal sind einige der erfolgreichsten Winzer Österreichs zu finden, und auch das Bierbrauen oder die Herstellung von Whisky aus Roggen und Hafer blicken hier auf eine lange Tradition zurück. Eine genussvolle Entdeckungsreise können Urlauber durch die „Gustostückerl“-Region unternehmen. 22 Betriebe des Waldviertler Kernlands haben sich unter diesem Namen zusammengetan, um den Gästen naturnahe Erzeugnisse und genüssliche Ausflugserlebnisse zu ermöglichen.
Süßes und Hochprozentiges
Wer etwa das Mohndorf Armschlag besucht, lernt dort alles über die schwarze Köstlichkeit kennen. Das ganze Jahr über haben Besucher Gelegenheit, am Mohnlehrpfad ihr Wissen zu erweitern, bevor sie in den Bauernhäusern und im Laden Strudel, Knödel, Schnaps oder Schokolade aus Mohn probieren. Ein besonderer Augenschmaus sind die blühenden Mohnfelder Ende Juni.
Hochprozentiges gibt es in der Whiskey-Erlebniswelt Waldviertler Roggenhof in Roggenreith. In der ersten Whisky-Destillerie Österreichs erfahren Gäste alles über die Herstellung des Whiskys und können ihn auch gleich kosten. Zu den besonderen Produkten der Region zählen aber auch Brände, Marmeladen, Liköre aus Marillen, Biokräuter oder frische Milchprodukte, die direkt vom Erzeuger in Hofläden verkauft werden. Unter www.gustostueckerl.info gibt es mehr Informationen zu den Betrieben und Ausflugsangeboten der Waldviertler „Gustostückerl“.
Leib und Seele verwöhnen
Damit die Gäste auch beim Ruhen verwöhnt werden, bieten viele Hotels, Pensionen oder Bauernhöfe spezielle Genießerzimmer mit einigen Extras wie etwa einem Glas Sekt zum Frühstück an (www.waldviertel.at/geniesserzimmer). Bei einem Besuch der zahlreichen Restaurants und Gasthäuser können sich Ferienreisende auf eine kulinarische Entdeckungsreise im Waldviertel begeben. Nicht fehlen dürfen dabei die „Waldviertler Erdäpfelknödel“. Die regionale Spezialität wird als Beilage zu Braten und Wildgerichten oder mit Speck gefüllt serviert. Weinliebhabern sei ein Ausflug in die Weinerlebniswelt „Loisium“ in Langenlois (www.loisium.at) empfohlen. Auf interessante und unterhaltsame Weise erfahren sie dort alles Wissenswerte rund um den Wein.
Genussvolle Angebote
Das Waldviertel bietet Genussreisenden eine Vielzahl an attraktiven mehrtägigen Pauschalangeboten mit Übernachtung an. Beim „Weinerlebnis urgemütlich“ wandeln Weingenießer auf den Spuren der Weine im Kamptal, besuchen die Loisium Kellerwelt und kosten die edlen Tropfen. Um den köstlichen Gerstensaft geht es bei dem Angebot „Rund ums Bier“. Auf dem Programm stehen etwa eine Brauereiführung und der Besuch des Biermuseums in Weitra. Die vielfältige Kulinarik des Waldviertels erleben Gäste bei der „Exkursion der Sinne“. Unter www.waldviertel-angebote.at gibt es weitere Informationen.
Quelle: www.waldviertel.at
Bildquelle: djd / Destination Waldviertel / © Robert Herbst
Schöne Haare: Pflege und Glanz für jeden Typ

Gesunde Kopfhaut
Gesunde Kopfhaut benötigt vor allem Vitamine und Mineralstoffe. Die Haarwurzeln lassen sich mit einer ausgewogenen Kost (viel Vitamin C, Biotin, Zink, Eisen und Folsäure) kräftigen und vitalisieren. Als wichtigste Vitalstofflieferanten gelten Obst, Fisch, Geflügel, grünes Blattgemüse, Milch-, Soja- und Vollkornprodukte.
PFLEGE
TROCKENE HAARE
Spröde Haare richtig pflegen
Das in der Milch enthaltene Eiweiß ist eng mit dem natürlichen Haarbaustein Keratin verwandt. Eiweiß kann kraftlose, spröde Haare wieder geschmeidig machen. Für die Haarpflege ideal sind daher Shampoos, Conditioner und Kuren, die Proteine enthalten.
Haare kitten
Bei sprödem Haar besteht die Gefahr es zu "überpflegen" – es hängt schlaff herab. Mittel mit positiv geladenen Polymeren, Hafer- oder Weizenproteinen spüren gezielt die negativ geladenen Schwachstellen im Haar auf und kitten kleine Löcher im Haarschaft. Durch diesen "Magneteffekt" bekommen die Haare nur dort Hilfe, wo sie es wirklich brauchen.
Basis stärken
Bei dauerhaft spröden Haaren empfiehlt sich regelmäßig eine stimulierende Kopfhautmassage. Das kurbelt die Durchblutung an und bringt die Talgdrüsen auf Trab, die für ein gesundes Nachwachsen sorgen. Spezielle Kopfhautlotionen unterstützen diesen Prozess. Trockenes Haar intensiv pflegen mit einer selbstgemachten Maske
Feuchtigkeitsdepot
Gesundes Haar enthält in seinem Inneren rund 10 % Feuchtigkeit, die jedoch bei angegriffenem Haar schnell verloren geht. Ideal zum auftanken der Depots sind Produkte, die Algen und Meeresmineralien enthalten.
Nüsse spenden Feuchtigkeit
Produkte, die konzentrierte Fettsäuren von Paranüssen, Mandeln oder Kokosnüssen enthalten dringen tief in das Haar ein. Dort können sie selbst schwere "Dürrezustände" beheben.
Maske für trockenes Haar
Viele Haarpflegemarken bieten spezielle Masken für trockene, splissige Haare. Wenn Sie bei trockenem Haar gerne mal selbst eine Maske zusammenrühren möchten, mischen 1 Ei, 1 Teelöffel Honig und 2 Teelöffel Olivenöl. Geben Sie diese Mischung auf das nasse Haar und bedecken Sie es mit einer Badehaube oder Frischhaltefolie. Mindestens 30 Minuten einwirken lassen und dann gut auswaschen. Wenn es schneller gehen soll: 2 Eier in eine Tasse warmes Wasser schlagen. Die Mischung in das nasse Haar massieren und nach 5 bis 10 Minuten mit temperiertem Wasser ausspülen. Achtung: Nicht mit zu heißem Wasser auswaschen, sonst könnten die Eier gerinnen und es wird unmöglich sie wieder aus dem Haar zu bekommen. Auch geeignet für trockenes Haar: Fruchtfleisch einer weichen Avocado, 2 EL Sonnenblumenöl und etwas Zitronensaft wird mit einer Gabel zu einem cremigen Brei verrührt. Die Masse ist im feuchten zu Haar verteilen und mit Frischhaltefolie und Handtuch zu bedecken. Nach 15 Minuten gründlich ausspülen. Einfacher und schneller ist es, wenn man Fertigprodukte auf Basis von Avocado- oder Sonnenblumenöl verwendet.
SPLISS und STRAPAZIERTES HAAR
Gespaltene Haare
Bei Haaren die nach unten hin immer dünner wirken und bei ausgefransten Haarenden spricht man von Spliss. Da die Spitzen am ältesten sind, benötigen sie Extrapflege mit Intensivkuren oder Pflanzenölen, die den Spliss versiegeln und ein weiteres Aufspalten der Haare verhindern.
Conditioner
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass eine längere Einwirkungszeit bei Haarspülungen (Conditioner) einen besseren Pflegeeffekt hervorruft. Da die Glanz gebenden und die Kämmbarkeit verbessernden Pflegestoffe nicht in das Haar eindringen, sondern es lediglich umhüllen, reicht eine Einwirkzeit von maximal 1 Minute vollkommen aus.
FEINES HAAR
Haare kräftigen von außen
Bei trockenem und feinem Haar empfiehlt es sich Produkte mit Hafer- oder Weizenproteinen auszuprobieren. Getreidepartikel bilden einen Schutzfilm um jedes Haar und verstärken es. Die z.B. in Weizenkeimöl vorkommenden Fettsäuren pflegen das Haar ohne es schwer zu machen. Bei feinem Haar außerdem auf zu viel Stylingprodukte verzichten. Denn diese beschweren es und lassen es schnell platt und fade aussehen.
Haare kräftigen von innen
Von innen helfen Kieselsäuren, Gelatine und spezielle Haarkapseln, die u.a. Aminosäuren oder Soja-Extrakte enthalten können. Das Haar erhält dadurch mehr Griff und Volumen.
Für mehr Volumen
Mehr Volumen in das Haar bekommt man, indem man es mit den Händen trockenföhnt und am Schluss die Spitzen mit der Bürste nach innen föhnt.
Für stabilere Haare
Fruchtwirkstoffe aus Ananas, Banane und Pfirsich sorgen beim Waschen für Glanz und mehr Stabilität der Haarstruktur. Der Grund: Sie regen die Bildung von Keratin an, dem wichtigsten Haarbaustein. Der Fruchtzucker gilt als Energiespender für Zellfunktionen. Zitronensäure stärkt die Haarfaser.
Tricks bei dünnen Haaren
Viele Models benutzen ein Anti-Schuppen-Shampoo, das die Haarstruktur aufraut und Fülle verleiht. Vor dem Styling die Haare immer ganz trocken föhnen, damit Restfeuchtigkeit die Frisur nicht platt macht. Dunklere Haare wirken voller. Bei Colorationen also immer eine Nuance dunkler wählen.
LOCKEN
Glanz für lockiges Haar
Lockiges Haar ist meist matter als glattes Haar, da das Licht ungleichmäßig reflektiert wird. Kuren und Conditioner bringen Sprungkraft und Schimmer in das Haar.
COLORIERTES HAAR
Intensive Farbe
Shampoos mit Kamillen-, Henna- oder Walnussschalenextrakt lagern Pflanzenfarbstoffe an den Haarschaft an, während Gerbstoffe die Schuppenschicht glätten. Dadurch können die natürlichen Pigmente im Inneren besser durchschimmern. Kamille ist für blondes, Henna für rötliches und Walnussextrakt für dunkles Haar geeignet. Sie intensivieren den eigenen Haarton.
Ein guter Tropfen
Ein Glas Merlot verleiht dunklem Haar einen sanften Mahagoni-Schimmer: Rotwein ins feuchte Haar geben, fünf Minuten mit Klarsichtfolie umwickelt einwirken lassen, ausspülen.
Farb-SOS
Statt dem gewünschten Blond-Ton sehen Sie nach dem Färben orange wie Pumuckl aus? Dann Haare sofort zweimal mit Anti-Schuppen-Shampoo waschen. Über Nacht etwas Olivenöl ins Haar massieren und einwirken lassen. Beides zieht einen Teil der Farbpigmente raus.
FETTIGES HAAR
Das Haar wird mit einem milden Shampoo oder Kindershampoo so oft wie nötig gewaschen. Beim Waschen ist darauf zu achten die Kopfhaut nicht zu stark zu massieren, da dies die Talgproduktion unnötig anregt. Zwischen den Wäschen kann man das Haar entfetten, indem man eine Bürste mit Mulltuch oder einer Baumwollsocke umwickelt und die Haare damit durchbürstet. Man kann auch die Kopfhaut zwischendurch mit einem mit Gesichtswasser für fettige Haut getränkten Pad abtupfen.
SCHUPPEN
Anti-Schuppen-Pflege
Spezielle Anti-Schuppen-Produkte als Shampoos, Lotionen oder Cremes reinigen schonend die Kopfhaut, die Erneuerung der Hautzellen wird verlangsamt und es werden beruhigende Substanzen aufgetragen. Sollte sich der Zustand binnen 2-6 Wochen nicht bessern, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Alternativ kann Öl mit viel Vitamin E in die Kopfhaut einmassiert werden, so sollte sich die schlimmste Schuppenplage beseitigen lassen.
Schuppen-Stopp
Abends mit einer Wildschweinbörsten-Bürste die Kopfhaut kopfüber von hinten gegen den Ansatz massieren. Das löst die Schuppen und lindert den Juckreiz. Auch gut: Auf Kaffee und fettiges Essen verzichten. Diese stimulieren nämlich die Talgproduktion und fördern die Schuppenbildung.
HAARE WASCHEN & TROCKNEN
Schonende Haarwäsche
Nasse Haare sind extrem empfindlich, da sich die tannenzapfenartig angeordneten Hornschüppchen der Haaroberfläche öffnen. Durch das Einbringen von einem Klacks Haarkur vor der Wäsche wird das Haar weniger ausgelaugt. Nach dem Waschen die Haare nicht im komplett nassen Zustand trockenrubbeln, sondern mit einem Handtuch nur leicht ausdrücken. Erst in fast trockenem Zustand richtig kämmen. Wenn‘s dennoch ziept und sich die Haare verheddern: Retangler Spray benutzen.
Haare sanft trocknen
Strohiges Haar sollte nicht zusätzlich durch heißes Föhnen strapaziert werden. Es empfiehlt sich das Haar nur lauwarm zu trocknen oder einen speziellen Fön mit Infrarotsensor zu benützen.
Richtige Haarwäsche
Es ist sinnvoll das Haar vor der Wäsche auszubürsten, besonders wenn Stylingprodukte wie Gel oder Spray verwendet werden. Ein Großteil der Rückstände lässt sich mit der Bürste einfach wegfegen. Bei regelmäßiger Haarwäsche ist ein zweiter Waschgang meist überflüssig, es sei denn das Haar wurde mit viel Haarwachs gestylt. Eine normale Menge Shampoo reicht völlig aus. Riesige Schaumberge verbessern die Reinigungsleistung nicht. Sehr wichtig ist es das Haar richtig auszuspülen und zwar mit nicht zu heißem Wasser, denn umso höher die Wassertemperatur desto stressiger für das Haar. Allgemein gilt: Doppelt so lange auswaschen, wie einschäumen.
Bürstentest
Intakte Bürsten und Kämme sind genauso wichtig wie eine gezielte Pflege.
Test: Mit der Bürste oder Kamm über den Handrücken streichen. Kratzt es, sollte das Haar nicht länger damit traktieren werden. Borsten sollten weich und abgerundet sein oder Noppen haben. Bei Kämmen sollten die Spitzen der Zinken rund geschliffen sein und scharfkantige Pressnähte sollten gar nicht vorkommen. Auch sollten Bürsten und Kämme regelmäßig mit Shampoo gewaschen und heiß abgespült werden um Mikroorganismen zu entfernen. Neue Bürsten (Kunststoff und Natur) sind oft zu hart für die Kopfhaut. Trick: Kurz heiß föhnen. Macht die Bürste weich.
GLANZ
Seidiger Glanz
Produkte zum Einbürsten, die einen Pflege-Cocktail z. B. aus Borretsch-, Mandel- und Kamelienöl enthalten, geben dem Haar einen festlichen Glanz.
Glänzendes Haar
Die in Pfirsichen und Aprikosen enthaltenen Kernöle sind besonders fein und pflegen ohne zu fetten. Da sie reich an Vitamin E sind wirken sie wie ein natürlicher Sonnenschutz und schützen vor dem Ausbleichen. Im Fruchtfleisch steckt Fruchtsäure, die das Haar in sich zusammenzieht. Dadurch schmiegen sich die Hornschüppchen an den Schaft und reflektieren kraftvoll das Licht.
Natürlicher Glanz
Für helles Haar gibt man ¼ Tasse Zitronensaft, für dunkles Haar ¼ Tasse Essig (z. B. Apfelessig) zu ½ Tasse Wasser. Die Mischung wird als Spülung verwendet.
Glanz und Geschmeidigkeit
Besonders bei langem Haar bietet sich Olivenöl an, das dem Haar Glanz verleiht und Spitzen geschmeidig werden lässt. Öl anwärmen und nach dem Waschen in die noch feuchten Längen und Spitzen kneten. Mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen. Alufolie um das Haar gewickelt verstärkt durch Wärmestau die Pflegewirkung. Anschließend auswaschen bis sich das Haar nicht mehr ölig anfühlt. Intensiver wirkt die Haarmaske, wenn das warme Öl mit Eigelb, etwas flüssigem Honig und Zitronensaft verquirlt wird.
Quelle: beautypress
Bildquelle:Stewart Butterfield/ Some rights reserved/ www.piqs.de
Wohnmobil-Fahrer werden Wellness-Fans

Wellness wird immer beliebter und auch Wohnmobil-Urlaub ist auf dem Vormarsch. Warum nicht beides miteinander verbinden und dabei noch Geld sparen?
Perfekt für alle Naturfreunde: Draußen in schöner Landschaft übernachten und tagsüber in einem heilsamen Thermalbad etwas für Körper, Geist und Seele tun. An der Schwäbischen Bäderstraße kann man mit seinem rollenden Zuhause bequem die neun Orte Überlingen, Bad Saulgau, Bad Buchau, Bad Schussenried, Aulendorf, Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bad Grönenbach und Bad Wörishofen anfahren und direkt an den Thermen für wenige Euro pro Nacht Quartier beziehen. Reduzierte Eintrittspreise für die Badeparadiese gibt es außerdem.
Mit dem Gütesiegel TopPlatz wurde der Wohnmobilstellplatz in Bad Saulgau wegen seiner attraktiven Lage, der anspruchsvollen Gestaltung und dem guten Service ausgezeichnet. 53 Reisemobilplätze stehen für 11 Euro pro Nacht zur Verfügung (ab sechstem Tag 10 Euro inkl. Stromverbrauch und Entsorgung). Es gibt Frischwasseranschluss, einen Waschraum mit Trockner und morgens werden knusprige Brötchen angeliefert. Besonderes Bonbon: Einfach an der Sonnenhof-Therme den Stellplatzschlüssel vorzeigen und für nur 10 Euro einen ganzen Tag oder mehrmals am Tag Therme und Erlebnis-Saunalandschaft genießen (nur Bad 6,50 Euro). Die Sonnenhof-Therme ist durch den Bau eines Strömungskanals, welcher die beiden Außenbecken miteinander verbindet jetzt noch attraktiver. Das neue Becken ist mit einer Düsenstraße, Bodensprudlern und LED-Beleuchtung ausgestattet.
Ein Abstecher Richtung Südsee? Idyllisch an einem Bach vor dem palmengesäumten Badeparadies in Bad Wörishofen liegt ein Reisemobilhafen mit 35 Plätzen für Fahrzeuge bis acht Meter Länge. Eine Übernachtung kostet 9 Euro mit kostenloser Stromversorgung. Brötchenservice ist selbstverständlich. Dazu gibt es 1 Euro Ermäßigung auf alle 4-Stunden- und Tagestickets der Südsee-Therme. In die Innenstadt des bekannten Kurbades kommt man bequem mit einem Busshuttle.
Auch in Bad Wurzach, dem Moorbad mit eigener Thermalquelle, werden 17 ganzjährig nutzbare Stellplätze in bester Lage angeboten: Direkt am Naturschutzgebiet Wurzacher Ried finden auch große Fahrzeuge auf dem ebenerdigen Gelände bequem Platz. Pro Nacht für ein Haus auf Rädern zzgl. Strom und Kurtaxe zahlt man 5,50 Euro. Nur 300 Meter entfernt ist das Gesundheitszentrum Vitalium, wo man besondere Pauschalen wie „Well-Mobil für zwei“ inkl. Thermen-Eintritt, Sand-Lichtbad und zwei Übernachtungen für 34,90 Euro für zwei Personen nutzen kann. Das Paket „Mobil mit Moor für zwei“ enthält neben drei Übernachtungen auch vier Stunden im Thermalbad, je eine Hydrojet-Massage und je 1x Moorwellness und 1x Sand-Lichtbad, für 99 Euro für zwei Personen.
Mobil wohnen, ambulant kuren – Bad Buchau macht’s möglich: Vier idyllisch gelegenen Reisemobilplätze, frei von Durchgangs- oder Straßenverkehr, bieten viel Platz für einen gelungenen Wellnessurlaub mit Wohlfühl-Faktor. Für große Wohnmobile bietet der Komfortplatz am Kurpark sogar besonders ausgewiesene XXL-Plätze. Die Mobil-Bonus-Card 10+1 garantiert allen Gästen, die zehn Tage bleiben, eine Nacht umsonst.
Vormerken: Am 8. Mai wird 100 Jahre Naturschutz und 100-jähriges Bestehen des Federseestegs mit einem Erlebnis-Programm für die ganze Familie gefeiert!
Weitere Informationen
Service-Hotline 0 18 05 / 93 83 32 (14 Cents/Min.)
www.schwaebische-baederstrasse.de
Festschmaus mit Osterlamm

Traditionell und zugleich modern speisen
Das Lamm Gottes ist ein seit alter Zeit im Christentum verankertes Symbol für Jesus, den Sohn Gottes. Die Auferstehung von Jesus Christus wird als Osterlamm versinnbildlicht. Viele Menschen backen deshalb zu den Festtagen ein süßes Osterlamm, und auch ein deftiger Lammbraten ist willkommen. Wer dennoch mal etwas anderes auf den Tisch bringen möchte, dem wird Lamm mit Kichererbsen, Datteln und Aprikosen-Couscous sicher hervorragend munden. Diese Kombination hat dank der Datteln und Aprikosen eine leicht fruchtige Note, die wunderbar in die Osterzeit passt.
Einfache Zubereitung für weniger Feiertagsstress
Zutaten für 4 Personen:
- 150 g Müller's Mühle Kicher-Erbsen
- 800 g Lammhüfte oder Lammkeule ohne Knochen
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Karotten
- 6 Datteln, entsteint
- 8 getrocknete Aprikosen
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Zimt
- ½ TL gemahlener Anis
- 500 Milliliter Gemüsebrühe
- 60 g Mandelstifte, geröstet
- 300 g Couscous
- 1 EL Minze, fein gehackt
- Olivenöl, Salz, Pfeffer, frisch gemahlen
Die Zubereitung ist nicht schwierig. Man sollte aber daran denken, die Kichererbsen zwölf Stunden einzuweichen. In Wasser werden sie dann etwa 20 Minuten gegart, auf einem Sieb abgegossen und mit kaltem Wasser abgespült. Das Fleisch in große Würfel von etwa drei mal drei Zentimetern schneiden. Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotten schälen und fein würfeln. Die Datteln und die Aprikosen vierteln.
In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und das Lammfleisch darin von allen Seiten kräftig anbraten. Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotten zugeben und für weitere zwei Minuten anbraten. Das Tomatenmark unterrühren und leicht anrösten. Mit Zimt, Anis, Salz und Pfeffer würzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Kichererbsen zugeben und etwa 50 bis 60 Minuten köcheln lassen - bis das Fleisch weich und mürbe ist. Dann die Mandelstifte und die Datteln zugeben. Den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten und zwei Esslöffel Olivenöl, die Aprikosen und die Minze untermengen. Das Lamm auf Tellern anrichten und mit dem Couscous servieren.
Tipp: Die Minze am besten in einem Blitzhacker zerkleinern. Das geht fix und erfordert kein langes Üben mit dem Küchenmesser.
Ein wunderbares Dessert ist nach diesem Mahl Milchreis mit Orangen und Granatapfelkernen. Mit Minuten Milch Reis beispielsweise ist die Zubereitung einfach, doch die Granatapfelkerne verleihen der Komposition ihren eigenen, angenehmen Reiz.
Zutaten für 4 Personen:
- 4 Orangen, ½ Granatapfel
- 1 Zimtstange, 1 Sternanis, 1 Vanilleschote
- 1 EL Honig, abgeriebene Schale und Saft von ½ unbehandelten Zitrone
- 1 TL Müller’s Mühle Feine Speisestärke
- 1 Liter Milch
- 50 g Müller’s Mühle Frucht Zucker
- 250 g Müller’s Mühle Minuten Milch Reis
- frische Minze
Die Orangen schälen und von der weißen Haut befreien. Die Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden und den Saft dabei auffangen. Die Kerne aus dem Granatapfel lösen.
Den aufgefangenen Orangensaft in einen kleinen Topf geben und mit der Zimtstange, dem Sternanis und dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote aufkochen. Den Saft durch ein feines Sieb passieren und wieder in den Topf geben. Den Honig, Zitronenschale und -saft zugeben und erneut aufkochen. Die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren und den kochenden Orangensaft damit binden. Die Orangenfilets und die Granatapfelkerne in dem Orangenfond einlegen.
Die Milch aufkochen und den Fruchtzucker darin auflösen. Den Milchreis einrühren und 5 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Den Milchreis vom Herd nehmen und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
Den Milchreis abwechselnd mit Orangen und Granatapfel in Gläser schichten und mit einem Minzezweig garnieren.
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Diese und viele andere Rezepte stehen übrigens auf www.muellers-muehle.de kostenfrei zum Download bereit.
Quelle: www.muellers-muehle.de
Das Geheimnis der Osterküken
phaeno Wolfsburg als spannendes Ausflugsziel für die Osterferien
Eiersuche, Osterfeuer und Schokohase: Mit Ostern verknüpfen sich unzählige Bräuche. Fast jede Familie pflegt zusätzlich ihre eigenen Traditionen rund um die Festtage. Und jetzt könnten einige neue, überraschende Rituale hinzukommen: Wie wäre es beispielsweise, echten Osterküken beim Schlüpfen zuzusehen? Oder selbst dekorierte Eier aus Styropor im Windkanal zum Fliegen zu bringen? Möglich machen dies unkonventionelle Aktionen im phaeno Wolfsburg.
Aufregende Entdeckungsreise
Bevor die Ferienwochen oder die Feiertage in Langeweile erstarren, ist die Experimentierlandschaft ein attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie. Angesichts der über 350 Experimentierstationen sind Entdeckernaturen gefragt, die durch eigenes Ausprobieren naturwissenschaftlichen Rätseln auf den Grund gehen möchten. Zusätzlich stehen vom 16. April bis 1. Mai 2011 bei vielen Aktionen typische Ostersymbole im Mittelpunkt. Unter www.phaeno.de gibt es alle Informationen. Beim Schlüpfen der Osterküken beispielsweise ist die spannende Frage, ob die Schale von alleine zerfällt, ob das Küken mit den Beinchen von innen tritt oder ob es eventuell einen speziellen „Eiöffner“ dabeihat. 400 Bruteier gibt es - somit kann jeder Besucher täglich seine persönliche Feldforschung vor dem Schaubrüter anstellen.
Faszinierende Lasershow
Daneben können die Gäste in Wolfsburg windschnittige, bunte Ostereier gestalten und im Windkanal fliegen lassen. Dazu werden große Styroporeier dekoriert und mit bunten Federn bestückt, damit sie vom Luftstrom getragen werden. Wer noch ein Ostergeschenk sucht, kann im offenen Besucherlabor sägen, fräsen und basteln. Mitmachen dürfen Kinder ab acht Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Ein Figurentheater für Kinder ab fünf Jahren rundet das Osterprogramm ebenso ab wie eine neue, faszinierende Lasershow. Zu bekannten Soundtracks von „Avatar“ und „Madagaskar“ erleben die Besucher faszinierende, dreidimensionale Lichtskulpturen und spannende Spiegeleffekte.
Ausflugstipp für die Osterferien
In den Osterferien (16. April bis 1. Mai 2011) ist das phaeno Wolfsburg täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Experimentierlandschaft zum Anfassen, Ausprobieren und Entdecken bietet auf über 9.000 Quadratmetern viele Möglichkeiten, die Welt der Wissenschaft zu erforschen. Kinder bis fünf Jahren haben freien Eintritt, im Alter von sechs bis 17 Jahren zahlen sie 7,50 Euro, Erwachsene 12 Euro. Ein Besuch in Wolfsburg lässt sich zudem mit zahlreichen weiteren Attraktionen - von der Autostadt bis zu den Designer-Outlets - verbinden. Auf www.phaeno.de gibt es
alle Informationen.
Quelle: www.phaeno.de
Radreisen mit „Überraschungsziel“
Ein bisschen raten ist erlaubt, wenn Radreiselustige mit Pedalo ins Blaue fahren: Die Zielregion ist „flach wie ein Kuchenblech“, es gibt dort einen richtigen Urwald mit mächtigen Eichen und Buchen sowie wunderbare Moor- und Marschlandschaften. Das genaue Reiseziel erfährt man allerdings erst mit der Buchungsbestätigung, damit das Reiseabenteuer möglichst lange spannend bleibt. Zielgruppe dieser Reise sind „Genussfahrer“ ohne besondere konditionelle Voraussetzungen. Wer solche Überraschungen mag, kann sich mit dem neuen Programm des Anbieters auch als sportlicher Fahrer den Kick holen. Für sie bietet das Unternehmen eine Rennradreise an, die eine bekannte deutsche Thermenregion, einen Fluss, eine landschaftlich besonders schöne Region Österreichs und andere Höhepunkte unter einen Hut bringt.
Wer lieber schon vorher weiß, wo es hingeht, findet im aktuellen Programm des Anbieters unter www.pedalo.com eine breite Palette von Zielen, darunter viele neue Angebote wie die Sportiv-Reisen für Genussradler, die gerne gemütlich Land und Leute erleben und trotzdem mal ein paar Kilometer mehr absolvieren möchten. Für Rennradreisende gibt es neue Angebote auf Mallorca, in Kärnten, im Salzkammergut oder in Thüringen. Bei den „Rad & Schiffreisen“ lässt sich in diesem Jahr der Main neu entdecken.
Quelle: www.pedalo.com
DUFTSTARS 2011: So duftet Deutschland!
Mit den Publikumspreisen des Deutschen Parfumpreises DUFTSTARS ehrt die Fragrance Foundation Deutschland die besten Duftkreationen des Jahres. Das Voting startet per sofort im Handel.
Berlin, 21. März 2011 – Am 27. Mai verleiht die Fragrance Foundation Deutschland zum 19. Mal den Deutschen Parfumpreis DUFTSTARS. Im Rahmen einer von Barbara Schöneberger moderierten Gala im Berliner Tempodrom werden die Auszeichnungen in zwei Kategorien vom Publikum bestimmt. 17 Parfum-Neuheiten stehen zur Wahl. Jeweils nach Damen- und Herrenduft unterteilt, küren die Verbraucherinnen und Verbraucher selbst, welches Parfum in den Bereichen „Prestige“ und „Lifestyle“ Duft des Jahres wird.
„Ein gutes Parfum ist stets das Ergebnis eines komplexen Prozesses, bei dem viele unterschiedliche Fachleute ihr Bestes geben“, so Martin Ruppmann, Geschäftsführer der Fragrance Foundation Deutschland und des VKE-Kosmetikverbands. „Doch die Entscheidung, ob ein Duft schließlich ein Erfolg wird, fällen die Menschen – durch ihren Kauf. Sie entscheiden sich für dieses oder jenes Parfum. Und so ist es auch bei den Publikumspreisen der DUFTSTARS. Ausschlaggebend ist hier einzig und allein das Votum der deutschen Parfumliebhaber. Auf diese Weise zeigen die DUFTSTARS 2011: So duftet Deutschland!“
Für die Gewinner der Publikumspreise kann ab 21. März per Stimmkarte direkt in den Parfümerien abgestimmt werden. Unter www.duftstars.de, www.energy.de und www.sixx.de besteht überdies die Möglichkeit, online abzustimmen. Hinzu kommt, dass in zahlreichen Beauty-, Lifestyle- und Publikumsmagazinen ebenfalls per Anzeige zum Voting aufgerufen wird. In jedem Fall lohnt sich die Teilnahme an der Abstimmung, denn zu gewinnen gibt es ein VIP-Wochenende für zwei Personen in Berlin – inklusive Anreise, Übernachtung, Besuch der DUFTSTARS 2011 sowie 1.000 Euro Taschengeld. Darüber hinaus werden unter anderem begehrte SONY-Notebooks verlost.
Als Medien-Kooperationspartner konnte wie im vergangenen Jahr die Radio ENERGY-Gruppe gewonnen werden. Neu an Bord ist der Fernsehsender sixx, der das Publikumsvoting mit einer umfangreichen TV-Kampagne auf ProSieben, SAT.1 und sixx unterstützt. Darüber hinaus strahlt der Sender am 31. Mai ein 45-minütiges Special zum Deutschen Parfumpreis DUFTSTARS 2011 aus.
Bereits im Januar hatte eine Fachjury die Nominees in den Kategorien „Klassiker“, „Exklusiv“, „Lifestyle“ und „Prestige“ ausgewählt. Dem Gremium gehörten neben Vertretern von Riech- und Duftstoffherstellern, von Handel, Medien und Verlagen auch Prominente an, unter ihnen der Designer Ivan Strano und Moderatorin Barbara Schöneberger. Welche Parfums schließlich mit den DUFTSTARS 2011 ausgezeichnet werden, entscheidet eine ca. 250-köpfige Branchenjury in einem geheimen Wahlverfahren unter notarieller Aufsicht.
Die Nominierten der Publikumspreise in alphabetischer Reihenfolge
Kategorie Prestige
| Damen | Herren |
| Acqua Di Gioia Giorgio Armani | Champion Davidoff |
| Beauty Calvin Klein | Boss Bottled. Night. Hugo Boss |
| Parlez-Moi D’Amour John Galliano | Le Male Terrible Jean Paul Gaultier |
| Lady Million Paco Rabanne | Loud For Him Tommy Hilfiger |
| Loud For Her Tommy Hilfiger | Made For Men Bruno Banani |
Kategorie Lifestyle
| Damen | Herren |
| Pure Style Betty Barclay | Made For Men Bruno Banani |
| Royal Desire Christina Aguilera | Superior Men s.Oliver |
| Live Now Mojo | New York Playboy |
| Play It Sexy Playboy |
Fragrance Foundation
Der Fragrance Foundation Deutschland gehören Hersteller und Lieferanten der Parfumbranche, Händler und Medien an. Gemeinsames Ziel ist es, das Parfum als kostbares Kulturgut zu pflegen, als luxuriöses Accessoire darzustellen und seine Faszination einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Idee, Parfums mit dieser hochkarätigen Auszeichnung zu ehren, geht auf die amerikanische Fragrance Foundation zurück. Seit 1993 wird der Preis auch in Deutschland verliehen.
Pressekontakt:
Pressebüro
Antje Brüne
0202 705 26 36
info@presse-bruene.de
VKE - Verband der Vertriebsfirmen
Martin Ruppmann
030-206168-20
Klettern in der freien Natur
Bewegung an der frischen Luft, in einer beeindruckenden Landschaft, abseits von Ortschaften und
Zivilisation – all das lässt sich mit zahlreichen Sportarten erleben. Was aber macht den besonderen Reiz des Kletterns aus?
Nun, zum einen verlässt man beim Klettern den „sicheren Boden unter den Füßen“ und muss sich der eigenen Ausrüstung und den Sicherungspunkten im Fels anvertrauen. Doch entgegen der anders lautenden, aber weit verbreiteten Meinung, ist Klettern eine sehr sichere Sportart! Zumindest im Klettergarten und solange der Umgang mit dem Material stimmt. Im Gebirge kann ein Sturz hingegen schlimmere Folgen haben. Zwar ist das Rettungswesen mittlerweile auf einem enorm hohen Standard, aber Wetterkapriolen können einen Hubschraubereinsatz durchaus verzögern, bis es womöglich zu spät ist. Somit ist es auf längeren Kletterrouten absolut notwendig, seine eigene Leistungsfähigkeit einschätzen zu können, um im Notfall noch Reserven zu haben.
Je länger, schwieriger, anspruchsvoller und abgelegener eine Klettertour ist, desto wichtiger wird es, nicht nur seine eigenen Grenzen zu kennen, sondern auch zuverlässiges Informationsmaterial zu haben.
An diesem Punkt haben die Autoren von topoguide.de – Nicole Luzar und Volker Roth – es sich zur Aufgabe gemacht, Kletterführer zu veröffentlichen, die ausschließlich selbst recherchierte und gekletterte Routen enthalten. Sie kennen Zustieg, Tour und Abstieg also persönlich, und haben die Informationen nicht einfach von anderen Autoren übernommen. Entsprechend detailliert und präzise sind die Angaben in ihren mittlerweile drei Kletterführern (Alpen Band I, Alpen Band II und Korsika).
Alle Bände enthalten ausschließlich Mehrseillängen-Routen, die bereits eine gewisse Klettererfahrung erfordern. Allerdings erleichtern die exakten Beschreibungen der Anforderungen und die perfekten Routen-Topos auch Alpin-Einsteigern die Routensuche erheblich. Eine Übersicht über das Tourenangebot ist unter www.topoguide.de zu finden.
Im Frühling und Herbst ist beispielsweise Korsika - l’île de beauté - ein äußerst reizvolles Reise- und Kletterziel. Doch auch in manchen alpinen Regionen lässt sich (fast) ganzjährig klettern, und die jeweils beste Zeit wird in den Führern ebenfalls erwähnt. Außerdem wurde viel Wert auf gute Felsqualität, Absicherbarkeit und eine faire Schwierigkeitsbewertung gelegt, damit jeder Nutzer vor dem Aufbruch schon weiß, was auf ihn zukommt – und damit kein kostbarer Urlaubstag mit einem so genannten Verhauer endet, sondern ein voller Erfolg wird!
Besonderheiten der Kletterei auf Korsika
Charakteristisch für Korsika sind durch Salzkristalle und vom Wind verwitterte, bizarre Tafonis – die oft recht einfach zu klettern aussehen, allerdings doch mehr Engagement und Fantasie erfordern als gedacht – sowie griffige Wand- und Platteneinlagen. Vereinzelt sind auch Risse und Verschneidungen anzutreffen, richtige Reibungsplatten dagegen selten. Mittlerweile gibt es allerdings auch Plaisirtouren. Und in vielen Klettergärten sind vor allem die leichten Routen französisch perfekt gesichert.
Der farbenprächtige „Kletterführer Korsika“ möchte einem breiten Publikum einmalige Granitklettereien vorstellen, und die besten modernen Alpintouren sowie einige herausragende klassische Linien auf der Insel der Schönheit präsentieren. Die Touren sind in aller Regel gut abgesichert, oft sogar mit Bohrhaken. Einzig die korsische Macchia erschwert bisweilen den Anmarsch. Nach dem Klettern laden hübsche Badegumpen in den glasklaren Bächen zum Abkühlen ein, oder man fährt zur Entspannung an einen einsamen Strand an der Nordwestküste.
Fotos: www.topoguide.de
Im Sitzen den Rücken stärken

Rückenleiden begegnen durch innovativen Bewegungsstuhl
Langes Sitzen, mangelnde Bewegung und Stress können zu Kreuzschmerzen und Verspannungen führen. Allzu oft fehlt es an den Möglichkeiten, sich körperlich zu betätigen. Durch einen Bewegungsstuhl lässt sich der Büroalltag ganz einfach im Sitzen aktiv und dynamisch gestalten.
Patentiertes Kugelgelenk
Der Bewegungsstuhl „Balimo“ beispielsweise ermöglicht dynamisches Sitzen durch ein patentiertes Kugelgelenk in der Sitzoberfläche. So kann sich das Becken ohne Kraftaufwand dreidimensional bewegen. Zusätzlich wird bewusst auf Arm- und Rückenlehnen verzichtet. Die sich daraus ergebende freie Beweglichkeit fordert das Gleichgewicht heraus und verlangt, dass man sich ausbalanciert. Diese natürliche Dynamik verbessert das Zusammenspiel der gesamten Rückenmuskulatur, man richtet sich auf, Fehlhaltungen und Rückenprobleme werden spielerisch gemindert.
Der innovative Stuhl ist nicht nur fürs Büro empfehlenswert. Auch als Trainingsgerät und überall dort, wo man längere Zeit sitzt, ist er ein hilfreicher Begleiter. Kreisende Bewegungen mit dem Becken sowie Kippbewegungen in alle Richtungen sind dabei nur einige Übungsmöglichkeiten, die den Alltag aktiver gestalten.
Balance und Beweglichkeit gegen Rückenprobleme
Das Becken verbindet die Beine mit dem Oberkörper und überträgt das Gewicht des Oberkörpers auf diese Stützpfeiler. Ist das Becken in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, gerät der Oberkörper aus der Balance. Die daraus entstehenden Belastungen und Fehlhaltungen können Schmerzen und Verspannungen verursachen, vor allem im Rückenbereich. Durch natürliche Beckenbewegungen unterstützt „Balimo“ körpergerechte und ausgewogene Bewegungsabläufe. Die Wirbelsäule wird mobilisiert und die Muskulatur gleichmäßiger eingesetzt. Einseitige Belastungen werden aufgelöst und der Körper ausbalanciert.
Der "Balimo" ist als Holz- oder Metallmodell in verschiedenen Farben erhältlich. Die Kosten liegen je nach Ausführung bei rund 300 Euro. Mehr Informationen sowie die Bezugsquellen gibt es unter Telefon 02104-505 4747 oder unter www.balimo.info im Internet.
Prävention lohnt sich
Dem Barmer Gesundheitsreport 2010 zufolge ging fast jeder vierte Fehltag (23 %) deutscher Arbeitnehmer 2009 auf Rückenleiden zurück. Der Grund für diese hohe Quote liegt auch darin, dass jede Rückenerkrankung eine Fehlzeit von durchschnittlich 21,9 Tagen bedingt. Rückenschmerzen verursachen mit einem jährlichen Bruttowertschöpfungsverlust von 15,5 Milliarden Euro enorme volkswirtschaftliche Kosten. Kosteneinsparungen in diesem Bereich sind vor allem durch präventive Maßnahmen wie den Einsatz von so genannten Bewegungsstühlen zu erzielen. Unter www.balimo.info gibt es mehr Informationen.
Quelle: www.balimo.info
Fotos: djd/www.balimo.info
Grillen wie kein Anderer: der Cobb Grill
Der Cobb Grill eignet sich perfekt für Outdoor-Aktivitäten wie Segeln, Camping oder Trekking, aber auch für die unkomplizierte Anwendung zu Hause. Unser Grill unterscheidet sich von den Wettbewerbern in erster Linie dadurch, dass die Außenseite nicht warm wird, obwohl im Inneren eine Temperatur von beinahe 300° C herrscht.
Der Cobb Grill kann darüber hinaus auch auf jeder beliebigen Unterlage aufgestellt werden, da er durch die rutschsicheren Füße und den niedrigen Schwerpunkt sehr stabil ist. Ein Cobb Grill wiegt lediglich 4,5 kg, hat eine Höhe von 30 cm und einen Durchmesser von 32 cm. Er eignet sich hervorragend für die Verwendung in Booten, Campingwagen und Wohnmobilen, kann aber auch problemlos auf einem Fahrrad mitgenommen werden, da er mit einer praktischen Schultertasche geliefert wird.
Das patentierte Design und die einzigartigen Luftkanäle gewährleisten eine optimale Verbrennung und sorgen auch dafür, dass der Grill sehr günstige Verbrauchswerte hat – lediglich sechs Grillbriketts sind erforderlich, um eine Temperatur von 280-300° C für zwei bis drei Stunden aufrecht zu erhalten. Der speziell entwickelte Grillrost reduziert die Stichflammen- und Rauchentwicklung.
Mit dem Cobb Grill haben Sie unendlich viele Möglichkeiten:
- er ist sehr einfach in der Handhabung
- er ist sehr sparsam – lediglich 6 Briketts oder 1 Cobble Stonemit dem Cobb Grill erleben Sie
- ein gesundes Grillen - ganz ohne Rauch und Stichflammen
- er kann direkt auf dem Tisch stehen, da die Außenschale nicht warm wird
- er ist aus Edelstahl – bietet sehr hohe Qualität und ein schönes Design
- mit Deckel kann der Cobb Grill als Ofen benutzt werden (indirektes Grillen)
- die Edelstahlteile sind spülmaschinengeeignet
- der Cobb Grill kann auch als Feuerstelle für einen Topf verwendet werden
- mit der mitgelieferten Tragetasche ist der Cobb Grill einfach aufzubewahren
- der Cobb Grill ist nach ca. 15 Minuten bereit für den Gebrauch (oder bereits nach 2 Min. mit dem Cobble Stone).
Unser Grill hat schon große internationale Anerkennung erlangt, u. a. in den USA, wo er mit Preisen auf den Expo-Messen 2003 ausgezeichnet wurde.
Der Vertrieb für Deutschland wird von Cobb Germany, c/o Cobb Scandinavia, wahrgenommen. Weitere Informationen über den Grill und eine Vertriebspartnerliste können Sie auf der sehr informativen website www.Cobb-Grill.de abrufen. Spätestens die vielen Rezepte, die herrliche Leckereien erwarten lassen, werden Sie überzeugen.
Viel Vergnügen mit Ihrem Cobb und Guten Appetit!
Frau Susan Klausen, Vertriebsleiterin
E-mail: sk@cobb-grill.de
Telefon: 02064 / 609459
Mobil: 0177 / 538 8677
Fax: 02064 / 609465
Website: www.cobb-grill.de
ZAHNFREUNDCHEN – Süßes, das auch den Zähnen schmeckt

Gute Nachrichten für alle Naschkatzen! Seit Sommer 2010 gibt es Deutschlands erstes Fachgeschäft mit Onlineshop für ausschließlich zahnfreundliche Süßigkeiten: ZAHNFREUNDCHEN. Wer hier zugreift, tut seinem Bauch was Gutes und gleichzeitig seinen Zähnen einen Gefallen. Denn ausnahmslos alle Süßigkeiten tragen das rote Zahnmännchen und sind damit garantiert zahnfreundlich. Inhaber ist Tobias Elger, dessen Frau selbst Kinderzahnärztin mit eigener Praxis in Hamburg ist und den Grundstein für die Geschäftsidee gelegt hat.
Leckerbissen ohne Gewissensbisse
Gerade für Eltern sind die süßen Leckereien von ZAHNFREUNDCHEN ein Segen. Vielen fällt es schwer, ihren Kindern einen süßen Wunsch abzuschlagen. Jetzt können sie auch mal Fünfe gerade sein lassen, ohne anschließend ein schlechtes Gewissen zu haben.
Neben Naschereien für den Alltag hat ZAHNFREUNDCHEN auch viele Ideen und Angebote für einen zahnfreundlichen Kindergeburtstag. Von der lustigen, personalisierten Geschenkbox für die Gästekinder bis hin zur hochwertigen und lecker gefüllten Auto- oder Handtaschen-Geschenkdose für das Geburtstagskind.
Das erste Mal eine komplette Alternative zu den gezuckerten Verwandten
Die Auswahl stellt ein sehr umfangreiches und originelles Sortiment an zahnfreundlichen Süßigkeiten dar, das kaum je in einem Geschäft zusammengekommen ist. Mittlerweile gibt es über 100 verschiedene zahnfreundliche Produkte. Angefangen von zahlreichen einzigartigen Schokoladen-Kreationen über Frucht-, Cola-, Brause- und Kaubonbons bis hin zu Spezialitäten aus England, Spanien, Schweiz und Italien. Auch Lakritzfans kommen hier auf den Geschmack.
Das Highlight im Sortiment ist und bleibt jedoch das Schokoladenregal. Allein 10 verschiedene handgemachte Schokoladentafeln gibt es. Dazu kommen handgemachte Mandelsplitter, Haselnuss-Krokant-Pralinen und schokoladenumhüllte Haselnüsse.
Bereits heute lässt das Angebot praktisch keine süßen Wünsche offen. „Mittlerweile gibt es wenig, das es nicht auch zahnfreundlich gibt. Und für das, was noch fehlt, haben wir bereits eine Idee“, so Tobias Elger. Bereits in diesem Jahr sollen noch 2-3 Produktentwicklungen folgen.
Süßes dem auch Zahnärzte nicht widerstehen können
Auch viele Zahnärzte haben ZAHNFREUNDCHEN für sich entdeckt. Nicht nur als leckere Alternative zu gezuckerten Süßigkeiten, sondern auch als Aushängeschild für ihre Praxis. In rund zwei Dutzend Praxen in Deutschland kann man bereits Süßes von ZAHNFREUNDCHEN direkt beim Zahnarzt kaufen – mit großem Erfolg.
Das Geheimnis: kleine, speziell konfektionierte Probiertütchen, bunt aufgereiht in einem aufmerksamkeitsstarken Display. Ein Service der sich lohnt, verdient die Praxis doch an jedem verkauften Tütchen mit.
ZAHNFREUNDCHEN auf der IDS
Auf der diesjährigen IDS ist ZAHNFREUNDCHEN live zu erleben. Vom 24.-26. März stellt Tobias Elger seine Süßigkeiten am Stand der „Aktion zahnfreundlich e.V.“ persönlich vor.
Tallinn – eine mittelalterliche Perle in Europa

Die mittelalterliche Altstadt Tallinns ist einzigartig und wurde im Jahre 1997 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Da die Esten immer die Traditionen in Ehren gehalten haben, hat dies dazu beigetragen, einen der größten Schätze Estlands zu erhalten.
Natürlich gibt es Neubauten in Tallinn, aber anders als in anderen Hauptstädten Nordeuropas gibt es sie um die Altstadt herum. Die gewaltigen Schutzbauten haben diese Altstadt vor größeren Kriegszerstörungen bewahrt und die schon frühe Verwendung von Stein als hauptsächlicher Baustoff hat Brandschäden gering gehalten. Das zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert gebildete Straßennetz und die Abgrenzungen der Grundstücke sowie alle damals wichtigen Repräsentations- und Sakralbauten sind in ihrer mittelalterlichen Form erhalten geblieben.
In den wiederaufgebauten und renovierten Altstadtgebäuden befinden sich gemütliche Cafés, luxuriöse Hotels, Spitzenrestaurants und kleine Kunst- und Antikgalerien. Im Sommer bieten mehrere Außenterrassen kulinarische Erlebnisse, bei denen man auch oft Live-Musik genießen kann. Der wichtigste Platz in der Stadt ist der Rathausplatz, auf dem in jedem Sommer Konzerte und Festivals und im Dezember der Weihnachtsmarkt stattfinden. Am Rande des Platzes finden Sie die älteste Apotheke Europas, die schon im Jahr 1422 gegründete Ratsapotheke – wo übrigens auch das Marzipan „erfunden“ sein soll.
Im Frühling 2010 wurden die Bastion-Tunnel, die in der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts errichteten zahlreichen geheimnisvollen Wege in den Tallinner Verschanzungen, für die Besucher geöffnet. Die ingermanländischen und schwedischen Bastionen sind typische fünfkantige Schanzen, die gebaut worden sind, um beim Angriff der Stadt aus mehreren Richtungen, vor allem entlang der Befestigungen, ein Flankenfeuer zu ermöglichen. Im Inneren der Bastionen entstanden versteckte Durchgänge, um Bewegungen von Soldaten, Munition und sonstige Ausrüstung vor den Feinden zu verbergen und sich vor ihrem Feuer zu schützen. Die Durchgänge dienten auch zur Erkundung – sie wurden zur Beobachtung eventueller unterirdischer Verminung verwendet.
Von Tallinn als Hansestadt und über die Blütezeit der Stadt, das 15. und16. Jahrhundert, zeugen die ehemaligen Lager und Speicher für Salz, Mehl und andere wertvolle Waren. Fast in jeder Straße findet man ein Haus, das früher einem Hansekaufmann gehörte und wo bis heute die für das Hochhieven der Mehlsäcke vorgesehenen Haken an den Bodenklappen vorhanden sind.
Schalten Sie kurz ab und genießen Sie ihren Urlaub in Tallinn und in weiteren estnischen Städten. Die schöne Architektur und die vielen Kulturereignisse, Restaurants und Boutiquen, Galerien und Museen sowie das am späten Abend erst richtig auflebende Nachtleben – hier ist für jeden das Richtige dabei. Die Einführung des Euro zum 1. Januar 2011 hat zwar schon zu einer geringen Änderung des Preisniveaus geführt, aber noch ist Estland, ist Tallinn eine kostengünstige Alternative für das Urlaubsbudget.
Zusätzliche Informationen über das mittelalterliche Tallinn entnehmen Sie der (auch deutschsprachigen) Website www.visitestonia.com und www.tourism.tallinn.ee
Zur Erkundung Tallinns ist die Tallinn Card eine bequeme Lösung: ein Ticket für jeden, der Tallinn einfach und bequem erkunden und genießen möchten. Mit der Karte haben Sie vielfach freien Eintritt und bis zu 100 Ermäßigungen in Museen, Theater, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen und vieles mehr. Sie sind in den Touristeninformationszentren, Hotels, Reisebüros usw. erhältlich.
Tallinn verbindet die nordischen Länder
Tallinn spielt wegen seiner Infrastrukturentwicklungen und seiner geographischen Nähe sowohl zu den skandinavischen Ländern als auch zu den östlichen Nachbarn eine immer wichtigere Rolle als zentraler Punkt für Reisen in den nordischen Ländern. Immer beliebter werden Rundreisen, die einen Urlaub in Tallinn mit facettenreichen Besuchen in den Großstädten der Nachbarländer vereinigen, z. B. nach Helsinki in Finnland und nach Sankt Petersburg, ins Zentrum der schönen Künste in Russland. Ob Sie einzeln oder mit einer Gruppe reisen – ein Urlaub in Tallinn und Estland lässt sich perfekt mit einer Reise in die Nachbarländer Finnland und Russland vereinigen, die große Ähnlichkeiten und historische Beziehungen mit dem estnischen Kulturraum haben. Den für die Esten typischen trockenen Humor, die skandinavische Mentalität Nordic with a twist (Nordisch mit Pfiff) und das zur finnisch-ugrischen Sprachgruppe gehörende einzigartige Spracherbe trifft man nur im kleinen Estland. Jedoch spielen Finnland und Russland bei der Ausprägung der Einstellungen und des Wesens des heutigen Estlands zweifellos ihre Rolle.
Wie fährt man auf einer Tour Estland–Finnland–Russland?
Die zu einer der führenden Reedereien der Ostsee gehörende estnische Tallink fährt auf den Linien zwischen Tallinn und Finnland. Der Besuch von Helsinki kann bequem mit einem Besuch von Tallinn verbunden werden, weil die häufigen Verbindungen und die gut entwickelte Infrastruktur es ermöglichen, die Großstädte sowohl mit Schnellfähren als auch mit Kreuzfahrtschiffen zu erreichen. Schiffsverbindungen u.a. unter www.tallinksilja.de.
Sankt-Petersburg ist von Tallinn aus mit dem Bus zu erreichen, der täglich mit durchschnittlich sechs Stunden Fahrtzeit eine der schönsten Städte mit ihrem umfassenden Kulturerbe anfährt. Für eiligere Reisende bietet die Fluggesellschaft Estonian Air eine regelmäßige Flugverbindung nach Sankt Petersburg an. (www.estonian-air.ee)
Direkte Flugverbindungen aus Deutschland nach Estland täglich von München und Frankfurt sowie 3x/wöchentlich von Berlin, Bremen und Düsseldorf-Weeze.
Quelle:
www.visitestonia.com
Quelle und Fotos:
Baltikum-Tourismus-Zentrale (BTZ)
Katharinenstr. 19-20
10711 Berlin - Wilmersdorf
info@baltikuminfo.de
Eingebauter Rückenwind
Elektrische Tretunterstützung kann für noch mehr Spaß beim Radeln sorgen
Fahrradfahren ist der Lieblingssport von Millionen Bundesbürgern. Mit den ersten Sonnenstrahlen wächst im Frühling wieder die Lust, mit Familie oder Freunden auf eine Tour zu gehen. Ein gemeinsamer Ausflug macht den Beteiligten aber nur dann wirklich Spaß, wenn alle in etwa gleich schnell fahren können. Andernfalls kommt beim einen Langeweile auf, während sich der andere gehetzt fühlt. Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung gleichen diese Unterschiede aus. Somit können sich leistungsstärkere Fahrer auch auf anspruchsvollen Strecken austoben, ohne dass Schwächere das Nachsehen haben.
Gut für die Fitness und für die Umwelt
Der Gedanke, morgens verschwitzt in der Firma anzukommen, hält viele Berufstätige von dem gesunden Vorsatz ab, des Öfteren mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Auch hier bietet ein E-Bike die Lösung - man lässt das Auto stehen und tut etwas für die Gesundheit und die Umwelt, ohne sich übermäßig anstrengen zu müssen.
Ein Pedelec - so der Fachausdruck für die E-Räder - fährt nicht allein mit Motorkraft. Es gibt der eigenen Pedalkraft lediglich ein Plus an Energie hinzu. Energiespender ist ein kleiner, mit aufladbarem Akku betriebener Elektromotor. Abgesehen von einer Anfahrhilfe bis sechs Stundenkilometer bei manchen Modellen ist die Motorleistung an die Muskelkraft des Fahrers gekoppelt und greift erst, wenn man in die Pedale tritt. So geht es dann mit einer perfekt dosierten Kombination aus eigener Muskelkraft und elektrischer Energie vorwärts.
Kompetenz im Fachhandel
Hersteller - wie beispielsweise der deutsche Traditionshersteller Victoria - setzen bei der Vermarktung des E-Rads auf den Fachhandel und bereiten diesen durch Schulungen auf die neuen Aufgaben vor. So werden bundesweit mit den sogenannten e-Punkten eigene Kompetenzzentren eingerichtet, in denen allein Victoria 22 Modelle mit verschiedenen Rahmenformen und Antriebssystemen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche anbietet. Auf www.e-rad.de gibt es die Adressen der Zentren. Unter dem Motto „Energie erleben“ sind hier auch Probefahrten jederzeit möglich.
Mit E-Unterstützung ins Gelände
Auch sportliche Radler können sich für Pedelecs begeistern. So sorgte etwa die Präsentation des „E-Rider“ des deutschen Herstellers Conway kürzlich für Aufsehen. Das Mountainbike mit E-Antrieb, das in absehbarer Zeit in den Handel kommt, ist mit einem Mittelmotor ausgestattet, der bis zu 2.000 Watt leistet. Mit rund 19 Kilogramm Gewicht wird es eines der leichtesten vollgefederten E-Mountainbikes sein und vor allem technikbegeisterte Sportler ansprechen. Unter www.e-rider.info gibt es mehr Informationen.
Fotos: djd/Contoura
Quelle: www.hartje.de
Stück für Stück Genuss
Schloss Wolfenbüttel zeigt die sinnenfrohe Schokoladenausstellung „Süße Sünde“
Ganz langsam schmilzt der dunkle Glanz des eckigen Stückchens auf der Zunge. Süßer Genuss verbreitet sich und gibt Naschkatzen das Gefühl, schon auf Erden den Himmel zu erleben. Ob man das sanfte Aroma von Milchschokolade oder die herbere Versuchung der zartbitteren Sorten bevorzugt: Die Liebe zur Schokolade macht glücklich. Und dass das schon seit Jahrhunderten der Fall ist, zeigt noch bis zum 20. März 2011 die Ausstellung „Süße Sünde“ im Schloss Wolfenbüttel.
Barocke Schokoliebe
Während der Zeit des Barocks tranken die Damen in ihren Gemächern schon in der Frühe gern eine Morgenschokolade und empfingen dabei ihre Kavaliere zu einem Plausch. Ob die Damen bei jeder Tasse auch im Sinn hatten, dass der stärkende Trunk der Azteken die Sinneslust befördern soll, lässt sich heute wohl kaum mehr mit Sicherheit feststellen. Doch dass ihr Auge dabei auf der barocken Pracht ruhte, mit der Geschirr, Nippes und Boudoir geschmückt waren, steht außer Frage. Im Museum des Schlosses Wolfenbüttel können die Besucher der Ausstellung dieser Pracht in aller Ruhe nachspüren.
Die historischen Prunkgemächer bilden ein perfektes Umfeld für das damalige Luxusgetränk der Fürstenhöfe. Sie sind aber auch selbst ein Anziehungspunkt, in dem sich die Besucher weder an dem zweiläufigen Barocktreppenhaus noch an den herzoglichen Staatsappartements in der ersten Etage oder dem Gardesaal sattsehen können. Herrliche Wirkteppiche, Plastiken und Ostasiatika lassen die Zeiten auferstehen, in denen das Hofzeremoniell die Adligen wie die Bediensteten durch den Tag begleitete.
Zarter Schmelz
Die Süßigkeit Schokolade in fester Form, die als zart schmelzende Tafel oder edle Pralinés bis heute die Genießer verzückt, trat ihren Siegeszug übrigens erst Ende des 19. Jahrhunderts an. Das Conditorei-Museum Kitzingen hat filigrane Schokoladenformen aus Metall zur Ausstellung beigesteuert, in denen einst Elefanten, Hunde und Fische aus Schokolade entstanden.
Drei wundervolle Tage in Wolfenbüttel
Auf www.wolfenbuettel-tourismus.de finden sich Besuchsprogramme, in die sich eine Visite der Ausstellung „Süße Sünde“ gut integrieren lässt. Unter dem Motto „Drei wundervolle Tage in Wolfenbüttel“ lockt ein Arrangement mit zwei Übernachtungen inkl. Frühstück, einem Longdrink zur Begrüßung, der Infomappe „Wolfenbüttel“, zwei mehrgängigen Abendessen, einer Stadtführung, Eintritt und Führung im Museum des Residenzschlosses, Eintritt in die Herzog August Bibliothek und Führung durch die Hauptkirche. Diese Pauschale ist ab 135 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar.
Abbildungen: djd/Tourist-Information Wolfenbüttel
Quelle: www.wolfenbuettel-tourismus.de
Wenig Glitter, aber viel Glamour
Das Fünf-Sterne-Hotel in Paphos auf Zypern bringt Wellness und Familie unter einen schicken Hut, ohne die wohltuende Bodenhaftung zu verlieren.
Lässig luxuriös: Das Azia Resort and Spa liegt direkt an der Uferpromenade von Paphos und besteht aus drei unterschiedlichen Hotelelementen, die einerseits auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten und andererseits ideal für Paare und Wellness-Reisende sind. Azia Blue, Azia Club and Spa und The Residence sind in weitläufige Grünflächen und farbenprächtige Gärten eingebettet. Die insgesamt 264 Zimmer und Suiten der Hotels bieten legeren Luxus. The Residence wird als Mitglied von Small Luxury Hotel of the World eröffnet werden. Die Preise im Azia Club and Spa beginnen bei 67 Euro pro Person/Nacht inkl. Frühstück, im Azia Blue bei 60 Euro.
Ganz im Osten mit Blick gen Westen
Zypern ist als östlichste Mittelmeerinsel Europas nur 65 Kilometer vom türkischen und 95 Kilometer vom syrischen Festland entfernt. Die Fünf-Sterne-Anlage liegt in Zyperns Südwesten in Paphos und ist als eines der wenigen Hotels und Resorts der Umgebung in Richtung Westen ausgerichtet, so dass Gäste von fast allen Zimmern den Blick auf das Meer und beeindruckende Sonnenuntergänge genießen können. Auch die gemütlichen „Love Chairs“ auf den großzügigen Grünanlagen, die Poollandschaft sowie die Restaurants und Bars sind der untergehenden Sonne und dem Meer zugewandt. Farbenfrohe Blumen und Schatten spendende Bäume säumen die Anlage und machen das Urlaubsparadies perfekt. Die Natur Zyperns spielt auch im Innendesign des Azia Resort and Spa eine wichtige Rolle mit warmen Farben sowie Möbeln aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein.
Weder laut noch langweilig
Das Azia Resort and Spa schafft den Spagat, sowohl für Familien als auch für Ruhe suchende Paare ein Refugium zu schaffen, in dem es weder langweilig noch laut ist. Dank fließender Übergänge zwischen den Bereichen für Jung und Alt fühlen sich Kinder, deren Eltern oder Wellnessurlauber ebenso wenig gestört wie isoliert. Die jungen Gäste können im Pool für Nichtschwimmer planschen, an einem Ausflug in den nahen Tierpark teilnehmen oder sich abends in der Mini-Disko ganz groß fühlen. Ein vielfältiges Sport- und Aktionsprogramm wurde auch für Erwachsene konzipiert. Das Angebot reicht vom Tennisspiel auf den Resort eigenen Plätzen über Volleyball und Aquagymnastik bis hin zu Live Musik am Abend und vielem mehr.
Glücksgefühl der Seele und Wohltat für den Körper
Im Asphodel Spa ist der Name Programm: Es ist nach der in der griechischen Mythologie unsterblichen Pflanze Asphodelus (deutsch auch Affodill) benannt, die das Symbol des Resorts ist. Laut der alten Griechen steht die Blume für das ultimative Glücksgefühl der Seele als Willkommensgruß bei ihrem Eintritt ins Paradies. Das Spa bildet das Herzstück des Azia Resort and Spa und ist eine Oase der Ruhe. Wenn die Eingangstür nach dem Eintreten ins Schloss fällt, fühlen sich Gäste von der angenehm kühlen Luft der Räume umgeben, die einen wohltuenden Kontrast zur Hitze Zyperns bildet. Der Wohlfühl-Effekt wird von dem Geräusch plätschernden Wassers und dem zarten Duft nach Anis untermalt. Ein erstklassiges Spa-Team, ein vielfältiges Spa-Menü und hochwertige Produkte, die durch die Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen und modernen Herstellungstechnologien bestechen, machen das Asphodel Spa zu einer der ersten Adressen auf Zypern.
Städtisches Flair und Natur pur
Das Azia Resort and Spa befindet sich im Südwesten Zyperns und liegt an der Uferpromenade von Paphos. In nur sechs Kilometern Entfernung lädt das Zentrum zum Bummeln ein und auch nachts muss sich die Stadt mit einem attraktiven Nachtleben nicht verstecken. Der Flughafen von Paphos ist in 25 Autominuten zu erreichen, Larnaka im Südosten der Insel und die Hauptstadt Nikosia sind ca. 150 Kilometer entfernt. Die Flugzeit von Deutschland aus beträgt durchschnittlich sechs Stunden. Zypern liegt in einer anderen Zeitzone als Deutschland: Die Uhren gehen dort ganzjährig eine Stunde vor. Die Amtssprache in Südzypern ist griechisch.
Nicht nur für Wellnessurlauber ist das Azia Resort and Spa ein Paradies, auch Kultur- und Naturliebhabern bietet die Umgebung des Resorts vielfältige Ausflugsmöglichkeiten. Ein historisches Highlight ist sicher der Archäologiepark, in dem die einzigartigen römischen und frühchristlichen Mosaike aus dem Palast des römischen Statthalters und der Villen der Oberschicht zu bestaunen sind, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Im Westen von Paphos ist die Halbinsel Akámas ein Muss für Naturfreunde. Die Halbinsel steht seit 1989 unter Naturschutz und ihre Strände und Küsten sind bislang noch hotelfrei. Sie gehören zu den einsamsten Gegenden Zyperns, wo 168 Vogel- und 20 Reptilienarten sowie viele Schmetterlingsarten heimisch sind. Auf dem Bergrücken der Halbinsel führen zahlreiche Naturlehrpfade und Wanderwege zu urigen Dörfern und herrlichen Aussichtspunkten. Auf Akámas findet sich außerdem eine der bedeutendsten Natursehenswürdigkeiten Zyperns: die Avgás-Schlucht mit mehr als 300 Pflanzenarten.
Azia Resort and Spa, Paphos, Zypern
info@aziaresort.com
www.aziaresort.com
Quelle: www.segara.de
„Neue Wiener Werkstätte“
Von der Kunstgeschichte der Jahrhundertwende zur Marke im 21. Jahrhundert Die Geschichte der Architektur, der Möbel und der Wohnaccessoires ist die Geschichte der Verknüpfung von Handwerk und Kunst zu Kunsthandwerk. Diese Verbindung wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch das Aufkommen industriell gefertigter Massenprodukte erstmals auf die Probe gestellt: Die Massenfertigung eliminierte den künstlerischen Anspruch ihrer Produkte. Als Widerpart zu dieser Entwicklung wurde im Jahr 1903 in Wien die „Wiener Werkstätte“ gegründet, die bis 1932 aktiv war. Auf Basis handwerklicher Gediegenheit sollten alle Lebensbereiche des Menschen gestalterisch vereinigt und zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen werden.
Gründer der Wiener Werkstätte waren Josef Hoffmann, Schüler Otto Wagners, und Koloman Moser, Gründungsmitglied der Wiener Secession, als künstlerische Leiter, sowie Fritz Wärndorfer als Financier. Insbesondere Kolomann Moser gilt heute neben Otto Wagner, Gustav Klimt und Egon Schiele als einer der vier bedeutendsten Künstler des Jugendstils. Ihr Qualitätsanspruch lebt in der Philosophie der „Neuen Wiener Werkstätte“ fort.
Im Jahr 1927 gründete Karl Polzhofer der Erste die kleine Tischlerei KAPO im oststeirischen Pöllau. Vier Generationen legten bis heute Hand an, um aus der kleinen Tischlerei mit zwei Mitarbeitern ein international erfolgreiches Unternehmen mit über 280 Beschäftigten zu formen.
Das Sortiment der Neuen Wiener Werkstätte
Die Marke „Neue Wiener Werkstätte“ umfasst heute Möbel für den gesamten Wohnbereich, Polstermöbel und Wohnaccessoires. Dabei liegt die wesentliche Stärke in der individuellen, maßgenauen Kompletteinrichtung.
Trotz des hohen Anteils an Handarbeit in der Manufaktur liegt die Lieferzeit mit sechs Wochen in der gleichen Zeitspanne, die man aus der Massenfertigung der großen Möbelhäuser gewohnt ist. Ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung ist die Berücksichtigung ökologischer Kriterien. Da das Unternehmen im Naturpark Pöllauertal beheimatet ist, werden hier besonders hohe Kriterien angesetzt.
Was das Möbeldesign betrifft, bietet die Neue Wiener Werkstätte zwei Linien an: „Moderne“ und „Klassik“. Beide orientieren sich an der klaren, zeitlosen Linienführung der historischen Wiener Werkstätte. Diese wird in der „Moderne“ auf das Wesentliche reduziert, in der „Klassik“ werden sie feinfühlig und ganz in der Tradition der Marke um Ornamentales ergänzt.
Klare Linien bestimmen auch das Design der Polstermöbel. Auch sie werden in Maßanfertigung hergestellt, um den Kunden ein Höchstmaß an Individualität garantieren zu können. Wer auf ihnen Platz nimmt, spürt die Qualität der Handarbeit und die hohen Maßstäbe, die bei der Auswahl der Obermaterialien angelegt werden.
ATRIUM 4-ER. Design: Annette Hinterwirth
Die 4-er Sitzgruppe bietet viel Platz und ein hohes Maß an Komfort. Je nach Lust, Laune und ergonomischen Präferenzen lassen sich die Kissen über- und hintereinander stapeln, bis man die perfekte Sitzposition erreicht hat. Einige der Kissen sind gerillt abgesteppt, was der Sitzgruppe einen Hauch vom Flair der 20er Jahre verleiht. Durch diverse Erweiterungselemente lässt sich das Atrium 4-er als extratiefe Sitzgruppe im Modul ausbauen.
Atrium besticht durch großzügige Proportionen, zeitlose Eleganz und hohen Sitzkomfort. Die Polsterung der Rückenteile, Seitenteile und Hockerelemente ist in glatter Optik oder mit Kassettenstepp möglich. Besonders praktisch: Die 2er-Bank lässt sich durch Heranrücken eines verschiebbaren Fußteils in eine Chaiselongue verwandeln.
TABLECHAIR. Design: Thomas Feichtner
Tischlein klapp dich. Auf und zu. Man könnte natürlich genauso gut sagen: Sessel klapp dich. Denn in beiden Funktionen ist der Tablechair ein überraschend funktionales Möbelstück. Zugeklappt ist er in seiner reduzierten Formensprache ein ideales Tischchen für Zeitschriften, Gläser und vieles mehr. Aufgeklappt bietet er tatsächlich Sitzkomfort, der über den Augenschein deutlich hinaus reicht.
VALENTIN. Design: NWW
Klare Größe. Wie aus einem Stück geschaffen bildet Valentin das Zentrum jedes Raumes. Als ausziehbarer Esstisch ist er Sammelpunkt für Familie und Freunde. Die abgeschrägten Stirnseiten und die zur Mitte hin gerichteten Tischbeine verleihen ihm trotz seiner Größe elegante Leichtigkeit. Zum Tisch Valentin gibt es nicht nur passend abgestimmte Sessel Oscar – Neue Wiener Werkstätte liefert die gesamte Esszimmerausstattung und sogar eine nach individuellen Wünschen geplante Küche.
OSCAR. Design: NWW
Einladend elegant. Sessel Oscar vermittelt durch seine drei charakteristischen Quersprossen der Lehne, die sich formvollendet dem Rücken anpassen, eine besonders einladende Variante eleganter Sitzkultur. Die Holzausführung wird Tisch und Einrichtung entsprechend gewählt, die Ausführung der Sitzfläche in Material und Farbe passend zum persönlichen Stil. Die Verwendung edelster Materialien und die hochwertige handwerkliche Verarbeitung werden mit einem hohen Maß an Individualität verbunden.
AMADÉ HIMMELBETT. Design: NWW
Wenn es jemals ein Bett gab, das auf den ersten Blick zum Schlafen und gemütlichen Entspannen einlud, dann dieses. Das Amadé Himmelbett erweitert die Vorzüge von Amadé um eine zusätzliche psychologische Komponente: das Gefühl perfekter Geborgenheit. Ist der Baldachin erst einmal geschlossen, befindet man sich in seinem eigenen Kosmos. Passend zum Himmelbett liefert die Neue Wiener Werkstätte Nachtkästchen, Kleiderschränke, Lampen und Wohn-Accessoires – alles rund um das Thema Schlafzimmer.
Nähere Infos dazu auf unserer Website unter www.neuewienerwerkstaette.at
Neue Wiener Werkstätte
KAPO Möbelwerkstätten GmbH
Hambuchen 478
A-8225 Pöllau
Tropische Nächte im Botanischen Garten Berlin
Während der Winter frostig kalt ist, lädt der Botanische Garten Berlin zu Tropischen Nächten in die abends festlich illuminierten Gewächshäuser ein. An den Abenden im Januar ist die nächtliche Pflanzenwelt mit Cocktails, südamerikanischer Live-Musik und botanischen Kurzführungen zu erleben.
Für Karibische Stimmung im Großen Tropenhaus sorgt freitags die Tin Pan Alley Steelband, wenn sie klangvoll auf Ölfässern Karibische Tanzmusik spielt. Samstags heizt die Latin Beat Band Caché das größte Gewächshaus noch mehr auf. In den Spielpausen moderiert und serviert Johannes Heretsch als DJ Globalution feinste exotische Klänge, deren Rhythmen ebenso ins Blut und in die Beine gehen. Die Tropischen Nächte bieten ein unvergessliches Tropen-Erlebnis und Urlaubsstimmung mitten im Januar.
Mit einem alkoholischen oder nichtalkoholischen Cocktail in der Hand lassen sich auch die 13 übrigen Gewächshäuser erkunden. In Licht gehüllt verzaubert die tropische und subtropische Vegetation jeden Besucher und verströmt ihre aromatischen Düfte. Die ostasiatische Kamelienblüte ist auf ihrem Höhepunkt. Den ganzen Abend über werden im Farn-/Bromelienhaus, im Kakteenhaus und im Mittelmeerhaus kostenlose Kurzführungen angeboten, die Spannendes aus der Pflanzenwelt vermitteln. Im Tropischen Nutzpflanzenhaus kann köstliches Kokoswasser direkt aus frischen Kokosnüssen getrunken werden.
Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
Der Botanische Garten ist mit dem Botanischen Museum Berlin-Dahlem (BGBM) eine Sammlungs- und Forschungseinrichtung mit Bildungsauftrag, eine der größten und bedeutendsten ihrer Art weltweit. Die 1679 gegründete Institution wurde Anfang des 20. Jahrhunderts an ihren heutigen Standort in Dahlem verlegt. Sie ist seit 1995 eine Zentraleinrichtung der Freien Universität Berlin.
Zu den Aufgaben des BGBM gehören die Erforschung, Dokumentation und Erhaltung der Pflanzenvielfalt sowie deren Präsentation und die Vermittlung gegenüber der Öffentlichkeit. Internationale aber auch lokale Projekte zur Erforschung pflanzlicher Biodiversität werden sehr erfolgreich bearbeitet und koordiniert.
Die artenreiche Sammlung lebender Pflanzen im Botanischen Garten bildet mit der Sammlung dauerhaft präparierter Pflanzen im Herbarium und der Bibliothek die Grundlage wissenschaftlicher Arbeit. Hier werden 22.000 Pflanzenarten aus allen Ländern der Erde kultiviert, davon 466 der Roten Listen Deutschlands. Durch die Erhaltung und Vermehrung bedrohter Arten leistet der BGBM einen direkten Beitrag zum Schutz der Biodiversität.
Eine Besonderheit des Gartens ist die pflanzengeographische Anlage: eine begehbare Weltkarte der natürlichen Vegetation. Mit wenigen Schritten sind die Küsten Deutschlands, die Hänge der Alpen, die Wälder des Kaukasus, die asiatische Steppe, die Gipfel des Himalajas bis zur nordamerikanischen Prärie erlebbar. Pflanzen der Tropen und Subtropen werden in 15 Gewächshäusern präsentiert. Das Große Tropenhaus, das weltweit größte freitragende Gewächshaus, wurde aufwändig saniert und ist heute besonders energieeffizient.
Das Botanische Museum ist das einzige seiner Art in Europa und vermittelt Wissenswertes rund um die Pflanzenwelt: von der Biologie, über die Nutzung und Kulturgeschichte der Pflanzen bis hin zur Geschichte der Botanik. Zahlreiche Modelle ermöglichen die Betrachtung von Feinstrukturen, die mit bloßem Auge am lebenden Objekt nicht erkennbar sind.
Das Herbarium ist eines der größten Archive der Botanik. Es beherbergt über 3,5 Mio. Herbarbelege von 1700 bis heute. Besonders wertvoll sind die ca. 100.000 Typusbelege, d.h. die ersten Präparate einer Pflanze, anhand derer die jeweilige Art beschrieben wurde. Hierzu zählen auch die Originalbelege von Alexander von Humboldt.
Die Fachbibliothek umfasst ein sehr breites Spektrum botanischer Literatur ab 1534. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und kann kostenlos genutzt werden.
Informationen zu den Tropischen Nächten:
Wann: Freitags und samstags, jeweils von 18:00-23:00 Uhr am 14. und 15., 21. und 22. sowie am 28. und 29. Januar 2011. Kassenöffnung und Einlass am Veranstaltungsabend: 17-21 Uhr
Veranstaltungsort: Gewächshäuser des Botanischen Gartens Berlin, 10 Minuten Fußweg von den Eingängen zum Konzertort
Eingänge: Königin-Luise-Platz (Bus 101, X83) und Unter den Eichen (Bus M48)
Karten: Karten 12 €, erm. 8 € (jeweils inkl. Garteneintritt). Freier Eintritt für Kinder bis zum 12. Lebensjahr und für eine Begleitperson von Schwerbehinderte über 70 % mit „B“ Karten an den Kassen des Botanischen Gartens im Vorverkauf und an der Abendkasse. Keine Vorbestellung möglich.
Vorverkauf: an den Kassen des Botanischen Gartens und Konzertkasse KOKA 36 (Tickethotline 030 / 61 10 13 13)
Geschenkgutscheine: Gültig für eine Tropische Nacht an einem Termin der Wahl. Erhältlich nur an den Kassen des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums im Vorverkauf.
Aktuelle Informationen: www.botanischer-garten-berlin.de.
Ein Video können Sie sich unter www.bgbm.org/BGBM/pr/new/images/Botanischer_Garten_05.wmv ansehen.
Clean up your Life: ge(l)pflegt und gesund durch die Grippezeit mit SILKMED
Die Grippewelle naht. Inzwischen ist bekannt, dass Handdesinfektion die beste Prophylaxe gegen Ansteckung darstellt. Doch der unangenehme Geruch herkömmlicher Desinfektionsmittel und die meist nicht gerade hautfreundlichen Inhaltsstoffe machen diese Maßnahme sehr unbeliebt. Dass Hygiene und Grippeschutz mit Pflege und sogar mit einem sehr angenehmen Dufterlebnis verbunden werden können, beweist ein innovatives Produkt aus der Schweiz: SILKMED. Das neuartige Handdesinfektionsgel präsentiert sich in einem eleganten, silbernen Dispenser. Es besticht durch seine frische, klare Optik. Wahlweise in Eisblau mit der Duftnote Cool oder in leuchtendem Orange, mit einer floralen Duftnote. Und das Beste: Während SILKMED 99,999 Prozent aller Keime, Bakterien und Viren beseitigt, pflegt es die Hände gleichzeitig samtweich.
Große Erfindungen gehen häufig auf Einzelpersonen mit Forschungsdrang und Weitblick zurück. Auch SILKMED ist solch eine Entwicklung. Der Arzt Dr. med. Ronald G. Bugglin aus Zürich litt unter den aggressiven Desinfektionsmitteln, die seinen Händen so stark zusetzten, dass sie sich entzündeten. Er beschloss, ein Mittel herzustellen, – zunächst lediglich für den Eigenbedarf – das zwar alle Keime, Bakterien und Viren wirkungsvoll bekämpfen, dabei seine Haut jedoch schonen und pflegen sollte. Das angenehm duftende Gel, das sich nach Selbstversuchen erfolgreich auch in seiner Praxis bewährte, begeisterte seine Patienten. So sehr, dass die permanente Nachfrage im Jahr 2009 zur Gründung der Firma Helvetic Medical AG führte. Seit dieser Zeit ist der Hand Sanitizer in der gesamten Schweiz und auch in ausgewählten Ländern in der ganzen Welt erhältlich. Nun erobert das ausschließlich in der Schweiz produzierte SILKMED als erstes Produkt des Unternehmens auch den deutschen Markt. Und der Bedarf ist gerade jetzt – in der Grippe- und Erkältungszeit – groß.
Der Grippe ein Schnippchen gelen
Am Griff des Einkaufswagens, auf den Knöpfen des Aufzugs, am Telefonhörer im Büro, im Kindergarten oder in der Schule: Bakterien, Pilze und Viren lauern an unzähligen Plätzen des täglichen Lebens. Jetzt, zur Grippezeit, werden diese zu gefährlichen Überträgerstellen. Ebenso wie die Hände unserer Mitmenschen. Wir wissen nie, ob unser Gegenüber, das uns freundlich die Hand schüttelt, nicht einen Moment zuvor noch hineingeniest oder -gehustet hat. Auf der warmen Hautoberfläche halten sich die Viren hartnäckig und können beim Handschlag umgehend übertragen werden. Streicht man nun mit den Fingern durchs Gesicht und bringt das Virus den Schleimhäuten nahe, kommt es zur Infektion. Rund 1,5 Millionen influenzabedingte Krankmeldungen gab es 2009 in deutschen Betrieben, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts – und das, obwohl die Grippewelle in diesem Jahr vergleichsweise mild ausgefallen ist.
Aber auch Familien sind nicht gegen Grippe gefeit. Hat ein Familienmitglied die ansteckenden Viren mit nach Hause gebracht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Familienangehörige von Schnupfen, Husten und Fieber betroffen sind. Ein regelmäßiges Auftragen des SILKMED Desinfektionsgels bewirkt, dass Mama, Papa & Co. zukünftig optimal vor Infektionskrankheiten geschützt sind. So muss keiner mehr gemütliche Winterabende mit roter Schnupfennase und Gliederschmerzen verbringen.
Prävention im Lifestyle-Look
Ließen bisher der Geruch und die Nebenwirkungen für die Haut vor der Handdesinfektion zurückschrecken, so setzt SILKMED in diesen Punkten nun neue Akzente. Der zart duftende SILKMED Hand Sanitizer desinfiziert die Hände nicht nur im Handumdrehen, sondern pflegt sie gleichzeitig mit wertvollen Ingredienzien wie Rosenextrakt, Hamamelis und Kamille. Das stylish verpackte Gel, dem das Institut Hygiene Nord GmbH in Greifswald beste Testergebnisse bescheinigt, kann man an jedem Ort und zu jeder Zeit auftragen. Es passt in jede noch so kleine Handtasche und ist somit der perfekte Begleiter, um die Grippezeit gesund zu meistern.
Die SILKMED Produkte sind im Online-Shop unter www.silkmed.com, in ausgewählten Friseursalons und Kosmetikstudios sowie in einzelnen exklusiven Parfümerien erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlung:
- SILKMED Hand Sanitizer, Duftnote Cool oder Floral, 15 ml, 6,95 €
- SILKMED Hand Sanitizer, Duftnote Cool oder Floral, 50 ml, 9,95 €
Gibt es einen Weihnachtsmann?
Der folgende Briefwechsel zwischen Virginia O´Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert - bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 - alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt.
Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief:
„Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, wenn du es in der „Sun“ siehst, ist es wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“
Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selber antwortete:
„Virginia, deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben nur was sie sehen; sie denken, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. In unserem großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her nur ein Insekt, eine Ameise, im Vergleich zu der grenzenlosen Welt um ihn herum und gemessen an der Intelligenz, die das Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen ermöglicht.
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und die Großherzigkeit und die Hingabe. Und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und dass sie deinem Leben die höchste Schönheit und Freude geben. Ach, wie düster wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es wäre genauso düster, als ob es keine Virginias gäbe. Es gäbe dann auch keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Phantasie, um dieses Leben erträglich zu machen. Wir würden keine Freude haben, außer durch Gefühl und Sehen. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt ausfüllt, wäre erloschen.
Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest genauso gut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa dazu bringen, Leute einzustellen, die am Heiligen Abend in alle Schornsteine gucken, um den Weihnachtsmann einzufangen. Aber selbst wenn sie nicht sehen würden, dass der Weihnachtsmann herunterkommt, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen dafür, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge auf der Welt können weder Kinder noch Erwachsene sehen. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Natürlich nicht, aber das ist kein Beweis, dass sie nicht da sind. Niemand kann sich all die Wunder vorstellen oder begreifen, die auf der Welt ungesehen oder unsichtbar sind.
Du kannst eine Babyrassel auseinander reißen, um zu sehen, was innendrin die Geräusche macht; aber da gibt es einen Schleier, der die unsichtbare Welt bedeckt und den weder der stärkste Mann noch die vereinten Kräfte von allen stärksten Männern aller Zeiten auseinander reißen könnten. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang zur Seite schieben und die überirdische Schönheit und Herrlichkeit dahinter anschauen und beschreiben.
Ist das alles wahr? Ach, Virginia, auf dieser ganzen Welt ist nichts anderes wahr und beständig.
Kein Weihnachtsmann! Gott sei Dank! Er lebt und er wird ewig leben. Von jetzt an bis in tausend Jahren, nein, Virginia, in zehn Mal zehntausend Jahren wird er damit fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.“
Weihnachtsmenü
Lachstatar
Vorspeise - 4 Personen - 15 Min.
- 200 g geräucherter Lachs
- ½ Gurke, geschält
- 1 Peperoni, entkernt
- 1 Limone
- 15 g Korianderblättchen
- 1 Frühlingszwiebel, in Ringe
- Salz, Pfeffer
- Portionierring
Lachs in Würfelchen von ½ cm schneiden.
Gurke in der Länge durchschneiden und entkernen; in Würfelchen von ½ cm schneiden.
Peperoni in dünne Streifen schneiden.
Limonenschale abreiben und die Limone auspressen.
Einige schöne Korianderblättchen beiseite halten; den Rest in feine Streifen schneiden.
Lachs, Gurke, Peperoni, Abrieb der Limone, Koriander und Frühlingszwiebel mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Masse mit Hilfe eines Portionierrings auf 4 Tellern verteilen und mit den Korianderblättchen garnieren.
Kurz vor dem Servieren nach Geschmack mit Limonensaft würzen.
Dazu Toastbrot reichen.
Filetröllchen
Hauptgericht – 4 Personen – 25 min.
- 4 dünne Scheiben Schweinefilet oder Hähnchenbrustfilet à 150 g
- 4 Scheiben luftgetrockneter Schinken
- 250 g Roquefort
- 3 EL Mehl
- 30 g Butter
- 8 Frühlingszwiebeln, schräg in Scheiben geschnitten
- Cocktailspieße
Filetscheiben zwischen Frischhaltefolie gleichmäßig flach klopfen.
Auf dem Fleisch Schinken und Käse verteilen, zusammen rollen und mit den Cocktailspießen fixieren. Fleischröllchen mit Mehl bestreuen.
Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Fleischröllchen bei mäßiger Hitze in 10 min. gar und braun braten; regelmäßig wenden.
Aus der Pfanne nehmen und 3 min. unter Alufolie ruhen lassen.
Frühlingszwiebeln in der gleiche Pfanne 2 min. braten.
Spieße entfernen und das Fleisch schräg in zwei Scheiben teilen.
Mit den Frühlingszwiebeln servieren.
Beilage:
Kartoffelwedges
4 Personen – 10 min. + 25 min. Ofenzeit
- 600 g Kartoffeln, sauber gebürstet
- 4 EL Olivenöl
- 1 Knoblauchzehe
- 2 TL getr. Rosmarin
- grobes Seesalz
Ofen auf 200 ° C vorheizen. Die ungeschälten Kartoffeln in der Länge in dünne Schnitze schneiden.
Öl, Knoblauch, Rosmarin und Kartoffeln in einer Schüssel mischen.
Kartoffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, mit Salz bestreuen und in 20-25 min. goldbraun backen. Nach ca. 15 min. wenden.
Wir bieten Ihnen hier keinen ultimativen kulinarischen Leckerbissen, aber ein solides Weihnachtsmenü, das Sie innerhalb einer Stunde komplett zubereiten können. Es enthält nicht zu viele Kalorien und deshalb können Sie - wenn Sie möchten - beim Dessert etwas großzügiger mit sich selbst sein.
Es gibt keine Mengenangaben, damit Sie individuell nach Geschmack und Lust und Laune
Irenes Nachtisch genießen können.
Zutaten für 4 Personen, in etwa
- 200 g Amarettini
- mind. 500 g Beeren (Himbeeren, gemischte rote Beeren, frisch oder TK [aufgetaut])
- Eierlikör; wer keinen Alkohol verwenden möchte, nimmt Beerensaft
- steif geschlagene Sahne, mind. 200 g
Jede einzelne Zutat verteilen Sie in einer schönen großen Glasschüssel, angefangen mit den Amarettini, den Beeren usw.
Erst kurz vor dem Verzehr zubereiten.
Hmmm, guten Appetit!
Blumenversender im Test: Fleurop, Blume2000, Valentins oder Floraprima?
Das Heimwerker-Portal „heimwerker.de“ hat die vier Online Blumenversender Blume2000, Fleurop, Valentins und Floraprima einem ausführlichen Test unterzogen. Preis/Leistung, Benutzerfreundlichkeit und der Online-Auftritt standen dabei im Fokus der Untersuchungen. Vertrauen ist gut – doch ein ausführlicher Test ist besser.
Der Gesamtsieg war bei dem Blumenversand-Test nicht leicht zu ermitteln, weil sich Fleurop und Floraprima ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.
So gingen auch sowohl in der Kategorie „Preis/Leistung“ als auch beim Gesamtsieg die heimwerker.de Auszeichnungen an Floraprima und Fleurop. Begründet wird dies mit der hohen Qualität der Sträuße, den ansprechenden Zusatzleistungen sowie den guten Preisen für das erhaltene Produkt bei beiden Blumenversendern. Der große Unterschied besteht lediglich in der Nutzung der beiden Blumenlieferdienste. Während Fleurop bei Geschäftskunden großen Anklang findet, sind es bei Floraprima eher Privatleute, die diesen Service nutzen. Aufgrund dieser Differenzierung sprach sich heimwerker.de deshalb für beide Blumenversender als „Bester Online Blumenversand“ aus.
Doch auch Valentins und Blume 2000 wurden ausgezeichnet. Valentins konnte heimwerker.de vor allem mit seinen zahlreichen, vielseitigen und vor allem personalisierbaren Zusatzleistungen, wie Geschenken, Wein, Kuchen oder Schleifen für die Sträuße überzeugen und wurde daher zum Sieger in der Kategorie „Beste Leistungen“ ernannt. Blume 2000 hat wiederum die übersichtlichste und dadurch kundenfreundlichste Homepage. Die Nutzer finden sich schnell zurecht und haben daher keine Probleme mit einer Bestellung über das Internet. Deshalb bekam Blume 2000 den Preis für die „Beste Homepage“.
Weiterhin wurde noch die beste und effektivste Nutzung von Social Media preisgekrönt. In diesem Bereich sticht laut heimwerker.de vor allem Floraprima hervor. Facebook und Twitter werden immer mit aktuellen Informationen versorgt. Auch Fragen oder Kommentare von Kunden werden zumeist noch innerhalb eines Tages bearbeitet. Dieser Service ist heimwerker.de die Auszeichnung „Beste Social Media Nutzung“ wert.
Den ausführlichen Blumenversand-Test finden Sie unter:
http://www.heimwerker.de/heimwerker/heimwerker-beratung/heimwerker-test/blumenversand-test.html
Über heimwerker.de:
Als erstes und reichweitenstärkstes Heimwerker-Portal in Deutschland, vereint das DIY-Portal seit 1998 Kompetenz und Marketing-Leistung unter einem Dach. Seit Jahren ist heimwerker.de der größte und reichweitenstärkste b2c – Zielgruppendienst in deutscher Sprache. Bei über 1.3 Millionen Impressions pro Monat eignet sich das Content-Portal ideal für eine zielgruppenspezifische Werbung.
Firma: Heimwerker.de
Ansprechpartner: Benjamin Trimborn
Strasse: Stephanienstr, 36
Ort: 40211 Düsseldorf
Telefon: 0211-361176-0
Fax: 0211-361179-99
Mail: redaktion@heimwerker.de
Weihnachtstrends 2010: violett bleibt, blau kommt
Alle Jahre wieder – steht das Weihnachtsfest vor der Tür und damit die Frage, welche Deko dieses Jahr Baum, Festtafel und Haus schmücken soll. Ob traditionell oder lieber modern, verspielt oder natürlich – für jeden Geschmack ist 2010 etwas dabei. Die Hersteller haben bereits Ende Januar auf der Christmasworld in Frankfurt präsentiert, welche Produkte, Themen und Farben das kommende Weihnachtsfest bestimmen. „Farbenfroh, träumerisch und extravagant sind die Kugeln, die dieses Jahr im Trend liegen. Da Individualität in der Gesellschaft gerade sehr wichtig ist, sind auch die Produkte immer vielfältiger, um für jede Zielgruppe etwas anzubieten,“ fasst Jutta Baumann, Objektleiterin der Christmasworld, die Weihnachtstrends zusammen.
Modische, farbenfrohe Weihnachtswelt
Farblich gibt es kaum Tabus: Was auf dem Laufsteg lange angesagt war, bleibt auch für die Weihnachtsdeko eine weitere Saison Trend. Kräftige Lila- und Beerentöne sind 2010 nach wie vor ein Thema. Neu ist die Kombination mit Blau. Dieses Farbspiel schafft eine mystische Atmosphäre und lädt zum Träumen ein. Aber auch als eigenständiges Thema kehrt Blau zurück. Die Palette reicht von edlem Eis- und Gletscherblau bis hin zu dunklem Nachtblau. In Kombination mit Weiß, Silber und Grau entstehen edle Konstraste. Wer sich lieber mit warmen und frischen Tönen umgibt, kann in diesem Jahr auch zu hellem Grün in Kombination mit Orange oder Lemon und Gold greifen.
Extravagante Dekore und vielfältige Formen
Neben den trendorientierten Farben setzen ungewöhnliche Ornamente und ausgefallene Dessins neue Maßstäbe in der traditionellen Welt des Weihnachtsschmucks. Erlaubt ist alles, was heiter und besinnlich stimmt: Ob mit Silberstaub dekoriert, weiß gefrostet und beschneit, mit feinen Perlen oder Straßsteinen besetzt oder in Tierfelloptik bedruckt, die zumeist üppigen Dekore spiegeln die Lust am Verspielten wider. Diese zeigt sich auch in der Vielfalt der Formen und Figuren. Klassiker wie üppige Kugeln, Engel, Tropfen, Sterne und Vögel bekommen Gesellschaft von Märchengestalten, Pilzen, Schlüsseln und Einhörnern. Der aufwendig und hochwertig gefertigte Weihnachtsschmuck bleibt lange schön und lässt sich problemlos mit einfarbigen Kugeln kombinieren.
Weiße Winter-Wunder-Welt
Eleganz und Transparenz verbinden sich beim Thema „Weiße Weihnacht“. Glasklare Kugeln mit kaltweißen Schneeflocken hängen neben gefrosteten, weißen Tannenzapfen, gläsernen Eiszapfen und funkelnden Schneekristallen. Leben bringen in die Winter-Wunder-Welt filigrane Rehe, Schwäne und Engel aus feinem Porzellan. Wem Weiß pur zu wenig ist, setzt passend zum natürlichen Thema Akzente mit Sternen aus hellem Holz und Accessoires aus natürlichen Materialen wie Moos, echten Tannenzapfen und Ästen.
Traditionelles bleibt zu Weihnachten en vogue
Auch die Liebhaber von traditionellem Weihnachtsschmuck kommen auf ihre Kosten. Die Hersteller legen bei den Kollektionen in Rot, Gold und Silber jedes Jahr mit neuen Varianten nach. Rot leuchtet 2010 besonders intensiv. Kindheitserinnerungen wecken gepunktete Fliegenpilze, abstrakte Weihnachtsmänner und fröhliche Rentiere. Nostalgische Bänder mit rotweißen Vychikaros und Streifen liegen ebenfalls im Trend. Gerade in unsicheren Zeiten ist Bewährtes gefragt, da die Menschen Sicherheit im Vertrauten suchen. Diesem Bedürfnis kommen die Hersteller mit bekannten Produkten nach, die sie neu interpretieren. Auf diese Weise erleben die historischen Formen der Manufakturen ein Revival. So gibt es beispielsweise wieder Schneekinder, die bereits 1905 aus Porzellan gefertigt wurden. In Anlehnung an diese alte Handwerkstradition sind wieder viele Kindermotive aus Glas erhältlich, die jedes Sammlerherz erfreuen. Wer Sinn für Humor hat, kann auch einen alten thüringischen Brauch mitmachen und sich ein „Geldscheißerle“ an den Baum hängen. Von der Wirtschaftskrise inspiriert, hat der Hersteller die lange in Vergessenheit geratene Figur wieder aufleben lassen und mit aktuellen Farben handbemalt.
Ausgefallener Festschmuck - ganzjährig schön
Nachdem bereits in den vergangenen Jahren kulinarische Köstlichkeiten von Schokolade bis Kaffee, von Käse bis Sushi für den Tannenbaum im Trend lagen, entwickelt sich das Thema immer weiter. Die Vielfalt der Figuren für Feinschmecker, Köche und Genießer nimmt zu. Das Thema Ganzjahresdeko dehnt sich auch auf andere festliche Anlässe aus. Auch für Feste wie Ostern, Hochzeiten oder Taufen ist mittlerweile gläserner Festschmuck erhältlich. Für Hochzeiten gibt es beispielsweise ein Geschenkset mit 12 Figuren, die sich das Paar an den Weihnachtsbaum hängen soll. Nach einer alten Tradition symbolisiert jede Figur eine positive Eigenschaft und soll in der Ehe für Glück und Harmonie sorgen. Beispielsweise verleiht der dazugehörige Fisch Gottes Segen und der Hase soll für Hoffnung und Treue sorgen.
Weitere Informationen auf www.christmasworld.messefrankfurt.com
Edition Panorama
Die Edition Panorama GmbH in Mannheim unter der Leitung der Verleger Bernhard und Sebastian Wipfler ist spezialisiert auf hochwertige Bücher und Kalender im Bereich der Fotografie.
Der 1976 gegründete Verlag wurde zuerst unter dem Namen Edition Quadrat mit Veröffentlichungen zu Geschichte, Kultur und Architektur der Stadt Mannheim regional bekannt.
Ein Wendepunkt kam im Jahr 1996, als die Edition Quadrat das mittlerweile zum Klassiker der Städteporträts avancierte Buch New York Vertical von Horst Hamann veröffentlichte, an dem der Fotograf mehrere Jahre gearbeitet hat. Das Buch im extremen Hochformat erhielt international Anerkennung - seither wurde das Programm in der nach Veröffentlichung neu gegründeten Edition Panorama ständig mit Themen aus allen Ländern der Erde erweitert.
Hohe Maßstäbe werden auch bei den großformatigen und immerwährenden Kalendern angesetzt, die handgebunden und limitiert sind. Der Themenschwerpunkt liegt zwar in der Landschafts- und Architekturfotografie, aber auch andere Themen wie beispielsweise ein jüngst veröffentlichter Bildband über deutsche Burgen, Menschenaffen oder zur Fußballkultur in Buenos Aires sind Teil des Verlagsprogramms. Unter den bis zu 80 Veröffentlichungen jährlich befinden sich auch zahlreiche Firmenprojekte. Einer der Grundsätze der verlegerischen Arbeit ist zudem, niemals vorgefertigtes Bildmaterial von Agenturen zu kaufen – alle Publikationen sind auf Grundlage von Originalfotografien in direkter Zusammenarbeit mit den Fotografen entstanden.
Sitz des Verlags ist ein modernes Gebäude in den Mannheimer Quadraten, das vom Schweizer Architekten Beat Consoni entworfen wurde und im Erdgeschoss eine verlagseigene Galerie integriert hat. Hier können die Arbeiten der Fotografen in wechselnden Ausstellungen gebührend repräsentiert werden.
Der Verlag erhielt seit seiner Gründung zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Designwards.
EDITIONPANORAMA GMBH
G7, 14, 68159 Mannheim
www.editionpanorama.com
Die Monschauer Senfmühle
Senf ist eines der ältesten Gewürze der kulinarischen Welt. Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer kannten Senf als Würzpulver und nutzten ihn z. B. für das Konservieren von Fleisch.
Der Senf blüht gelb, ähnlich wie Raps, allerdings im September, und gehört auch zur selben Familie der Kreuzblütler. Er braucht ein gemäßigtes Klima - warm und trocken während der Reife. In Deutschland und Frankreich wurde er zuerst etwa im 10. Jahrhundert allgemein bekannt. Im 13. Jahrhundert kreierte man in der seitdem dafür bekannten Stadt Dijon neue Senfmixturen. Die Dijoner Spezialität bestand darin, Senf nicht mit Essig, sondern mit dem Saft unreifer Trauben oder mit Most anzusetzen. Daher stammt der Name - lat. mustum ardens - brennender Most. Daraus entstanden das französische Wort „Moutarde“, das englische „Mustard“ und schließlich auch unser „Mostrich“ bzw. „Mostert“.
18 Sorten Senf
Ob pur oder mit andern Gewürznoten gemischt, Senf ist ein geschmackliches „Muss“ und eine Bereicherung für jede feine Küche. Die Monschauer Senfmühle bietet hierzu 18 Sorten im Original-Steinzeugtopf an, die alle im Senflädchen probiert werden können. Dazu gehören neben dem Urrezept vom Ururgroßvater 17 weitere Sorten, die von Guido Breuer kreiert wurden mit scharfer, süßer oder fruchtiger Ausrichtung, außerdem Sorten mit Knoblauch, Estragon, Englisch Curry, Schlesisch mit Kümmel, Riesling und Wildkräuter/Bärlauch und der fruchtig-scharfe Ingwer-Ananassenf. Die letzte Kreation ist der wieder neu aufgelegte Kaisersenf Anno 1897, der anlässlich der 125-Jahr-Feier der Mühle auf den Markt gebracht wurde (ein grober Rotisseursenf, wunderbar zum Grillen und Marinieren). Als weitere Besonderheit wurde mit einem belgischen Confisseur eine Senfpraline entwickelt, die einen Hauch fruchtige oder süße Senfsorten, aber neuerdings auch Chilisenf enthält.
Neu herausgebracht wurden darüber hinaus eine Spirituosenserie sowie eine Wellnessserie mit Senf. Zwischen alten Mühlsteinen wird, wie in alter Zeit, Moutarde de Montjoie, der Monschauer Senf handwerklich hergestellt. Das Besondere ist die in der Familie Breuer überlieferte Gewürzkombination ohne Zugabe von Konservierungsstoffen. Die Monschauer Mühle kann an einem Tag 400 kg herstellen. Im Vergleich: die Großindustrie produziert 20-30 Tonnen pro Tag.
Firmengeschichte
Der Firmengründer Clemens August Breuer (Firmeninhaber von 1882-1908) fing – im Nebenerwerb - die Senfherstellung in Monschau an. Seine Frau war für die Produktion verantwortlich. 1895 erfolgte der Ausbau zur „Dampfsenffabrikation“. Im Bereich Delikatessen wurde das Repertoire um Mainzer Sauerkraut, Senfsaat und Weinessig erweitert.
Von seinen 7 Kindern stieg Emil Bruno (Firmeninhaber von 1909-1947) mit in das Geschäft ein.
Unter Clemens August (Firmeninhaber von 1947-1981) erfolgte 1952 der Umzug der Firma ins Laufental, in eine ehemalige Tuchfabrikationsmühle.
Guido Emil Breuer übernahm die Firma 1981; nach Geschäftsübernahme und einem Umbau integrierte er das „Monschauer Weinkontor“ in den Geschäftsbereich.
Auch die Senffabrikation erhielt neuen Aufschwung nach dem Ausbau der Mühle zu einem produzierenden Museum und einer Modernisierung der Senftöpfe; nach und nach entstanden neue Senfsorten.
Gleichzeitig wurden im Weinkeller immer mehr Eifeler Spezialitäten angeboten. Italienische und französische Delikatessen führten zu einem erweiterten Angebot.
Im Jahr 1998 wurde schließlich nach mehrjährigen Planungen und der anschließenden Restaurierung eines alten denkmalgeschützten Gebäudes das Restaurant Schnabuleum auf dem Firmengelände eröffnet.
Seit Januar 2004 ist mit Ruth Breuer als Juniorchefin die 5. Generation in die Senfmühle eingetreten.
Führungen
Wind- und Wassermühlen symbolisierten Jahrhunderte lang handwerkliche Fabrikation. Mit der industriellen Revolution wurden die Mühlen in ihren Aufgaben durch Maschinen abgelöst. In Monschau kann man eine Station in dieser Entwicklung sehen und sich vom Charme der alten Herstellungsweise verzaubern lassen: den Weg vom Wasserrad zur alten Transmission. Führungen für Einzelpersonen ohne Voranmeldung finden mittwochs um 11 und 14 Uhr statt. Gruppenführungen (ab 12 Personen) können zu vorab vereinbarten Terminen stattfinden. Montags keine Führungen.
Schnabuleum
Genießen Sie in einem liebevoll restaurierten Baudenkmal die behagliche Atmosphäre und die leckeren mit Senf verfeinerten Gerichte (auch Nachtische) des Meisterkochs Leipold.
Als Wohnhaus zur Spinnerei hatte die Firma Meyer das Häuschen mit der Hausnummer 116 an der Laufenstraße gekauft. Das war 1918. Heute ist das „Schnabuleum“ ein Restaurant für Feinschmecker, in dem deftige Eifeler Speisen und einfallsreiche Fischgerichte angeboten werden, aber auch schmackhafte ausgefallene Kreationen sowie spezielle Angebote für Vegetarier. Die passenden Weine bietet Guido Breuer auf einer reichhaltigen Weinkarte an.
Warme Küche: Mittags 12:00-14:30 Uhr, abends 18:00-21:30 Uhr; Montag Ruhetag.
Wer nicht persönlich vorbeischauen kann, findet ausführliche und gediegene Informationen auf www.senfmuehle.de
Anbei ein Rezept aus dem Buch „Kochen mit Senf – Deutschland kocht mit Monschauer Senf“.
Eine kleine Kostprobe aus diesem Kochbuch, in dem Sie neben Soßen, Suppen und Dips, Fleisch-, Wild- und Fischgerichte finden.
Sauerkraut-Senfsuppe
Zutaten für 6 Personen:
- 300 g Sauerkraut
- 1 Zwiebel
- 2 EL Schweineschmalz
- 2 Wacholderbeeren
- 1 l Fleischbrühe (auch Instant)
- 1 geschälte, rohe Kartoffel
- 100 ml Sekt oder Wein
- 125 g saure Sahne
- 2 EL Moutarde de Montjoie KÜMMEL
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Die gewürfelte Zwiebel in Schweineschmalz kurz andünsten, das fein geschnittene Sauerkraut und die Gewürze hinzugeben, mit der Fleischbrühe auffüllen und bei schwacher Hitze das Sauerkraut 20 Minuten garen. Danach geriebene Kartoffel in die Suppe geben, nochmals kräftig durchkochen. Der Sauerkrautsuppe ca. 100 ml Sekt oder Wein zufügen. Abschmecken mit der Sahne und Moutarde de Montjoie KÜMMEL.
Guten Appetit!
322 Jahre Lambertz – die unvergleichliche Geschichte eines deutschen Familienunternehmens
Als Henry Lambertz am 15. September 1688 die Konzession erhielt, in Aachen ein Backhaus zu eröffnen, hat er sicher nicht geahnt, dass dies der Start einer unvergleichlichen deutschen Erfolgsgeschichte sein würde. Heute – nach über 320 Jahren – strahlt das „Haus zur Sonne“ als einer der größten deutschen Gebäckhersteller weit über die Grenzen Aachens und Deutschlands hinaus.
Über Jahrhunderte war Lambertz ein starker regionaler Anbieter, der Aachens Ruf als Stadt der Printen mitbegründete. 1820 brachte Henry Lambertz die erste Kräuterprinte auf den Markt. Auch das erste Gebäck in Deutschland mit Schokoladenglasur, eine Printe, kam aus dem Hause Lambertz. So gelang es dem Unternehmen, zum Hoflieferanten der Regenten von Preußen ebenso wie der nahen Königreiche der Niederlande und Belgier aufzusteigen.
Als Hermann Bühlbecker, ein direkter Nachfahre Henry Lambertz’ in neunter Generation, 1978 mit erst 27 Jahren die Geschäftsleitung übernahm, war das Unternehmen wirtschaftlich stark angeschlagen. Lambertz war zu jener Zeit ein reiner Printenhersteller und belieferte ausschließlich Fachgeschäfte. Als eines Tages der Chef einer großen Handelskette zu Bühlbecker sagte: „Was machen Sie eigentlich, wenn die letzte Frau Kommerzienrätin gestorben ist?“, war für diesen klar, dass sich etwas ändern musste.
Zunächst erweiterte er das Saisonsortiment um so beliebte, klassische Produkte wie Dominosteine, Lebkuchenherzen, Zimtsterne oder Spekulatius. Der Durchbruch mit Ganzjahresprodukten gelang dem Unternehmen mit hochwertigen Gebäckmischungen, gefolgt von Monogebäcken, Kleinkuchen bis hin zu Pralinen und Vitalgebäck.
Seit Bühlbeckers Unternehmensübernahme veränderte sich das Sortiment stärker als in den 290 Jahren davor. Dabei legte er immer großen Wert darauf, die Tradition des Hauses Lambertz zu wahren. Ganz nach dem Motto „Tradition pflegen – Innovation leben.“
In den 1990er Jahren übernahm Lambertz die Marken Weiss, Kinkartz und Haeberlein-Metzger und stieg damit zum nationalen Gebäckkonzern auf. Das Unternehmen macht heute einen Umsatz von über 530 Mio. EUR (GJ 2009/10) und beschäftigt 3.450 Mitarbeiter in 7 Produktionsstätten, eine davon in Polen. Der Aachener Nischenanbieter ist der Marktführer im Bereich Herbst-/Weihnachtsgebäck geworden, der in 40 Länder weltweit exportiert.
Interessant an diesem Erfolg ist, dass Lambertz als einer von wenigen deutschen Markenartiklern ohne klassische Werbung groß wurde. Dabei konnte sich Lambertz stets auf den guten Ruf der Marke und auf die Innovationsfähigkeit der Firma stützen.
In Aachen selbst gehört ein Besuch bei Lambertz für viele in- und ausländische Gäste zum Programm. Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker bekannte einst, dass er beim Namen Aachen an Karl den Großen, Pferde und Printen denke. Und da ist man schon wieder bei Lambertz, dessen Weihnachtsgebäck gerne als Gastgeschenk mitgenommen wird.
www.lambertz.de
Sprotten, Spitzenweine, Moorschnucke
SlowFisch bringt kulinarische Spezialitäten in die Messe Bremen
Wie viele Flossen hat ein Fisch? Kann man sie essen? Wann schmecken Fische am besten? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Liebhaber der Meerestiere und an bewusster Ernährung Interessierte auf der Messe SlowFisch, die traditionelle Erzeugnisse, den Genuss und das Erleben des Geschmacks mit all seinen Sinnen in den Vordergrund stellt.
Die SlowFisch lädt vom 5. bis 7. November 2010 in die Messe Bremen ein und bietet neben bekannten und teils unbekannten Produkten viele Vorträge und Verkostungen.
So gibt es Biosaibling aus der Lüneburger Heide, Forellen aus traditioneller Aufzucht, Salzwassergarnelen aus heimischer Aquakultur, Brassen, Algen und vieles mehr zu probieren. Ein ganz besonderer Fisch ist Saraghina – eine Spezialität der Emilia Romagna. Die Sprotte wird nach traditioneller Art zwischen April und Juni gefangen, anschließend zwei bis drei Monate in Salz gelagert und dann in Holzfässer eingelegt. So entwickelt der Fisch besondere Eigenschaften und macht die Saraghina zu einer einzigartigen Spezialität, die italienische Fischer auf der SlowFisch vorstellen.
Besonderheiten deutscher Fische können SlowFisch-Besucher 2010 auch im SlowFisch-Bistro probieren. Hier zaubern künftige Köche vom bremischen Schulzentrum am Rübekamp aus regionalen Fischen und saisonalen Beilagen leckere Gerichte – das Ganze in einer offenen Küche, sodass die Besucher ihnen sprichwörtlich über die Schulter schauen können und zum kulinarischen Erlebnis auch zahlreiche Informationen rund ums Produkt und seine Zubereitung erhalten. Am Messe-Samstag wird ihnen der Sylter Sternekoch Johannes King mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Berufsschüler für Gastronomie geben zum Essen die passende Getränkeempfehlung – zum Beispiel die korrespondierenden Weine aus der benachbarten Vinothek. Diese hat Tradition auf der SlowFisch. In diesem Jahr präsentieren unter anderem die Mitglieder des Deutschen Barrique-Forums ihre besten Tropfen. Zudem widmen sich Experten in Vorträgen dem Thema „Fisch und Gesundheit“, diskutieren Qualität, Verantwortung und Fischereipolitik und stellen traditionelle Fische und ihre Geschichte vor.
Traditionelle und wieder entdeckte Erzeugnisse aller Art findet man auch auf dem SlowFisch-Marktplatz. „Erstmals wird es Salami von der Weißen Gehörnten Schnucke geben, außerdem Frikadellen vom Salzwiesenkalb, Salzwiesenkalbsleberwurst, Varianten von der Diepholzer Moorschnucke, Bremer Scheerkohl und Ziegenkäse aus der Vulkaneifel“, berichtet Slow-Fisch-Projektleiter Jürgen Fricke. „Wir wollen handwerklich hergestellte Produkte zeigen und da gibt es eine Menge zu entdecken.“
Die dritte SlowFisch findet vom 5. bis 7. November 2010 in den Hallen 1 und 2 der Messe Bremen statt. Regulärer Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Besucher der SlowFisch erhalten freien Zutritt zu den zeitgleich stattfindenden Messen ReiseLust und CARAVAN.
Weitere Informationen gibt es online unter www.slowfisch-bremen.de
Sportwelt Verlag: Sportbücher für Anspruchsvolle: Kleinverlag bietet hochwertige Trainingsliteratur und Unterhaltungslektüre

Nomen est omen – und so ist es nicht weiter überraschend, dass sich im Sportwelt Verlag alles um den Sport dreht. Aber da der Verlag noch sehr jung und entsprechend klein ist, dürften nur wenige Leser wissen, wie diese Quelle für anspruchsvolle Sportlektüre sich entwickelt hat.
Die Inhaberin und Geschäftsführerin Nicole Luzar führt den Verlag als Einzelkämpferin und hat 2007 ihr erstes Buch in Lizenz herausgegeben. Nach längerer ausdauersportlicher Pause wollte sie sich auf ihren vierten Marathon vorbereiten und stieß auf der Suche nach einem guten Buch auf die englische Originalausgabe von „Mentales Training für Triathleten und alle Ausdauersportler“, das ebenso interessant wie anstrengend zu lesen war. Und so beschloss sie kurzerhand, den Titel auf eigene Faust für den deutschen Markt herauszugeben – der Sportwelt Verlag war geboren.
Bald darauf folgten weitere Trainingsbücher für Triathleten, darunter auch das ausgezeichnete Buch für Läufer „Lauftraining für Triathleten und Marathonläufer“ von Ken Mierke. Der Autor, der an Muskeldystrophie leidet, musste von jeher körperliche Schwächen durch Cleverness kompensieren und wertete unzählige Videoaufzeichnungen kenianischer Topläufer aus. Das Ergebnis seiner Analyse nannte er Evolution Running: Kurze Schrittlänge, hohe Schrittfrequenz, die optimale Aufsetzposition und Körperhaltung sind für eine schnelle Fortbewegung ebenso entscheidend wie die physiologischen Aspekte einer gesunden Ernährung und das optimale Wettkampfgewicht.
Fasziniert und motiviert durch die Übersetzungs- und Lektoratsarbeit mit den Büchern, nahm die Verlegerin an dem einen oder anderen Triathlon teil und startete bislang zweimal bei der Ironman-Distanz. Sie legt dabei großen Wert auf eine gesunde, leistungsfördernde Ernährung – und stieß auch in diesem Fall auf ein entsprechendes Buch für ihren Verlag „Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport“, letztlich eine Steinzeiternährung gemäß unserer genetischen Veranlagung anstelle moderner Fast-Food-Kost und Proteinpulver.
Seit 2010 bereichert auch Belletristik aus dem sportlichen Umfeld das Verlagsprogramm: „Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde“, „ES läuft: Sei stark, Schweinehund!“ und „Boston Run – Der Marathon-Thriller“ bieten auch für diejenigen die richtige Lektüre, die lieber ein nettes Buch über Sport lesen, als selbst Sport zu treiben.
Diese drei jüngsten Bücher aus dem Sportwelt Verlag sind allesamt Erstlingswerke deutscher Autoren und widmen sich dem Laufsport auf ebenso humorvolle wie spannende Art.
Das Verlagsprogramm ist unter http://www.sportwelt-verlag.de www.sportwelt-verlag.de zu finden, und bei Anklicken der Coverabbildungen öffnet sich jeweils eine Leseprobe. Für jeden Titel können auch Textauszüge als E-book herunter geladen werden.
Die Form »Maria« der Marke Rosenthal classic
»Maria« ist wohl eines der bekanntesten klassischen Service. Für Generationen war es das Wunsch-Porzellan zur Hochzeit und zu anderen festlichen Anlässen. Vorbild für die Form war eine silberne Teekanne mit passendem Gießer und Zuckerdose aus der Zeit um1815. Diese Stücke hatte der Unternehmensgründer, Geheimrat Philipp Rosenthal, bei einer Reise in England erworben und zur Umsetzung in Porzellan bestimmt.
Seinen Namen verdankt das Service der Liebe. Philipp Rosenthal erwies seiner Frau, der französischen Gräfin Maria de Beurges, die schönste Reverenz und verlieh der Form ihren Vornamen.
Die 1916 erstmals ausgeformte, klassizistische Grundform wird von einem zierlichen, fein geschwungenen Granatapfel-Relief eingefasst, das Dekorelemente des „Biedermeier-Stils“ aufgreift. Der Mix aus der Balance von klassischen und romantischen Stilelementen sowie das zarte Relief trugen entscheidend zu der besonderen Ausstrahlung und dem eleganten Charme der polygonen Form bei und machten »Maria« so beliebt. Charakteristisch für die Serviceteile sind jedoch auch die rechtwinklig abschließenden Henkel, die den Ebenholz- bzw. Elfenbeingriffen der Silberkannen-Vorlagen nachempfunden sind, sowie die abgesetzten eckigen Flächen mit ihren Licht- und Schattenspielen.
Selbst der Avantgarde-Designer Gijs Bakker war 1997 von der Form »Maria« so fasziniert, das er Kaffeekannen im Rahmen des Projekts „Experimente in Porzellan - Droog Design für Rosenthal“ verschiedenfarbige Häkelkleider überzog (»Knitted Maria«).
Der Grundstein für den Erfolg von »Maria« wurde aber auch mit harten Bandagen erkämpft. Überliefert ist die Eröffnungsrede einer Händlertagung von Philipp Rosenthal: „Sie werden sich gewiss fragen, warum ich Sie eingeladen habe. Ich habe gehört, Sie wollen die Form »Maria« nicht kaufen, und dazu will ich Ihnen etwas sagen: Wenn Sie »Maria« nicht kaufen, dann brauchen Sie gar nichts mehr von mir zu kaufen.“
Vom Messerbänkchen zum Bügeleisen - bis zum Jahr 1932 war das Service aufgrund des nun erreichten Markterfolges bereits auf über 100 Teile angewachsen. Auch heute noch ist »Maria« die umfangreichste Tischausstattung innerhalb der Marke Rosenthal classic mit mehreren Dekoren. Eine Vielzahl von Spezial- und Zusatzteilen ergänzt das Service zu einem kompletten Gourmet-Programm. Dekorative Accessoires wie Vasen, schalen, Leuchter, Serviettenringe und mehr machen »Maria« auch zu einer idealen Geschenk-Kollektion.
Der Designer: Philipp ROSENTHAL, 1855-1937
Philipp Rosenthal war nicht nur einer der großen deutschen Unternehmer zu Beginn des 20. Jahrhunderts sondern auch Designer. Er selbst empfand sich dabei eher als Ideengeber, denn als klassischer Entwerfer. Seinen Ideen werden u. a. die erfolgreichen Formen »Donatello« (Ausführung Hans Günther Reinstein) und »Maria« zugeschrieben.
Text: Livingpress
www.livingpress.de
www.rosenthal.de
„Kinder herzlich willkommen“ …
… heißt es in den 24 Ferienorten und über 130 Betrieben, die beim Landeswettbewerb „Familien-Ferien in Baden-Württemberg“ mit dem Gütesiegel „familienfreundlich“ ausgezeichnet wurden und ihr Angebot gezielt auf die Bedürfnisse von Familien ausrichten. Die Gastgeber bieten ein kinderfreundliches Umfeld, Preisermäßigungen für Familien, einen kindersichere Ausstattung, professionelle Kinderbetreuung, bunte Kinderprogramme, Kinderbuggys etc. In dem alljährlichen Landeswettbewerb müssen sich die Mitglieder der Werbegemeinschaft einer kritischen Jury stellen. Das Gütesiegel gibt es nur, wenn der gesamte Ferienort/Betrieb auf die Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingestellt ist. Darauf hat „Leo Luschtig“, das gemeinsame Maskottchen, ein waches Auge. Ein lohnendes Ziel also für die Herbstferien.
Bei den Familienfreundlichen in Baden-Württemberg vergehen die Tage wie im Flug: Ob im Schwarzwald, am Bodensee oder auf der Schwäbischen Alb – hier kommen Familien der Natur richtig auf die Spur.
Im Naturschutzzentrum Ruhestein beispielsweise kann man die Zivilisation einmal ganz hinter sich lassen und als Waldläufer die unberührte Natur des Nord-Schwarzwalds erleben. Vom Ranger gibt es einen prall gefüllten Walderlebnisrucksack und dann geht’s auf eigene Faust los in das 30 Hektar große Areal mit sprudelnden Bächen, hohen Felsen und urwüchsigen alten Bäumen. Der Rucksack enthält viele Informationen – zum Beispiel, wie man bei Regen Feuer macht, wie man sich verhält, wenn man sich verlaufen hat, welche Pilze essbar, welche giftig sind. Familien, denen die Solotour zu abenteuerlich ist, können sich auch einem Mitarbeiter anvertrauen und gemeinsam mit ihm die Pflanzen und Tiere des Waldes kennen lernen. Ein Riesenspaß für Große und Kleine.
Schwarzwald-Gaudi vom Feinsten gibt es auch auf dem Haberjockelhof in Titisee-Neustadt. Hier kann man Baumhäuser bauen, mit Quads über das Gelände knattern, wie ein Indianer Bogen schießen, Bullriding und rasante Fahrten auf der Sommertubingbahn und mit dem Segway erleben. Eine erlebnisreiche Woche mit Oma und Opa oder Eltern in der gemütlichen Ferienwohnung gibt es für zwei Erwachsene und ein bis zwei Kinder ab 415 Euro inkl. 7 Ü, Schwarzwald-Karte, Fahrt mit dem Piratenschiff auf dem Tititsee und Erlebnistag auf dem Feldberg (buchbar vom 16. Oktober bis 6. November).
Wenn abends die Dämmerung kommt und dann noch Nachtgespenster ihr Unwesen treiben, dann ist Halloween. Da geistern alle, die auf Nervenkitzel stehen, gern durch den aufwändig geschmückten Europa-Park Rust. Neun Tage lang (30. Oktober bis 7. November) gibt es Spuk und Schabernack, Süßes und Saures. Ins Mittelalter entführt der Gruselmarkt mit skurrilen Gestalten und zahlreichen Attraktionen. Kinder können dort Münzen prägen, mit Lehm experimentieren, Wolle und Leder verarbeiten, Salben und Seifen herstellen oder Käse machen. Zu kaufen gibt es viel Ungewöhnliches von mittelalterlichen Kostümen bis zu schmiedeeisernen Lampen. Das fantasievolle Spektakel endet allabendlich mit der Musikshow von DJ Bobo. Tipizelt-Pauschale im Europa-Park: Zwei Erwachsene und zwei Kinder (4 bis 11 Jahre) übernachten im Tipizelt inkl. 1 ÜF und zweimal Eintritt in den Europapark Rust, Halloween-Festival und Gruselmarkt zum Gesamtpreis von 351 Euro. In der Zeit vom 10. bis 15. Oktober und 1. bis 6. November gibt es sogar 2 für 1: Man zahlt nur eine Übernachtung und bleibt zwei Nächte. Dieses Angebot gilt nach Verfügbarkeit (begrenztes Kontingent) ausschließlich in den 12er Tipis und ist nur direkt beim Europapark, nicht über das Reisebüro, mit Stichwort Halloween-Angebot zu buchen: www.europapark.de.
Weitere Informationen und Gratis-Katalog gibt es bei: „Die Familienfreundlichen“, Hauptstr. 6, 78136 Schonach, Tel. 07722 / 96 48 119, www.familien-ferien.de, info@familien-ferien.de
Herzlich Willkommen in der Falknerei Ronneburg!
Während der Saison von März bis Ende Oktober bietet Walter Reinhart mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen den Besuchern täglich – außer montags – neben den nachmittäglichen Flugvorführungen auch Vorträge über die Lebensweise von Greifvögeln, Eulen, die Beizjagd und den Naturschutz. Außerdem sind in den Volieren viele verschiedene Vögel zu besichtigen. Der von Hand aufgezogene Uhu Nelly liebt es, von Groß und Klein gestreichelt zu werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit auf der Ronneburg ist die Unterhaltung einer staatlich anerkannten Auffang- und Pflegestation, in der verletzte und verunglückte Greifvögel und Eulen behandelt werden. Jährlich finden ca. 80 Vögel ihren Weg in diese Station, aus der sie nach medizinischer Versorgung, Fütterung und je nach Zustand nach einigen Tagen oder manchmal auch Wochen wieder in die Natur entlassen werden. Im Frühjahr betrifft dies vor allem viele Nestlinge, die bei Sturm oder Unwetter aus dem Nest gefallen sind; oft handelt es sich allerdings auch um Vögel mit Verletzungen durch Autos, Fensterscheiben oder Stromleitungen, wobei der Straßenverkehr für die Vögel der größte Risikofaktor darstellt. Aber es kommen auch durch Parasiten geschwächte oder ausgehungerte Tiere. Erfahrung, berufliches Know how von Falkner und Tierarzthelferin sowie die Zusammenarbeit mit spezialisierten Tierärzten sind der Garant für eine große Menge von Heilungs- und Auswilderungserfolgen.
Die Kinderstube der Falknerei Ronneburg betrifft die Nachzucht von Greifvögeln und Eulen. In Zusammenarbeit mit einem zoologischen Institut wird eine Studie über Adler durchgeführt, die über Fortpflanzung, Flugverhalten und Lebensweise der verschiedenen Adler Aufschluss gibt. In der Kinderstube halten sich schon mal Uhus, Geier, Schleiereulen und Steinkäuze auf, die später auch in öffentlichen Flugstunden ihre Flugkünste vorführen. Über den Winter werden Flugvorführungen nur mit Voranmeldung durchgeführt. Die Vorführungen sind immer – auch im Sommer – witterungsabhängig: Regen, Schnee, Gewitter oder Sturm sind für die Vögel zu gefährlich; bei schlechtem Wetter werden Adler, Falken und Eulen in einem geschützten Raum gezeigt. Wer aber einen ganz speziellen Tag genießen möchte, der kann einen Erlebnistag buchen und ist dann von morgens bis abends mit dem Falkner hautnah bei und mit den Vögeln unterwegs, nimmt (auch aktiv) teil an den Flugvorführungen und kann u. a. einen Greifvogel vom Handschuh starten und zurückkommen lassen.
Östlich von Frankfurt am Main liegt Hanau und nordöstlich davon gabeln sich am Langenselbolder Dreieck die A45 und die A66. Von beiden Autobahnen aus ist die Ronneburg in ca. 10 Minuten zu erreichen. Die historische Burg verfügt über Restaurant und Café und kann auch damit sowohl ornithologisch Interessierten wie Nichtinteressierten je nach Erlebnisstufe eine nette, angenehme, lehrreiche und spannende Auszeit bieten.
Für weitere Informationen zu diesem faszinierenden Thema besuchen Sie bitte die Internetseite:
www.falknerei-ronneburg.de oder erkundigen Sie sich telefonisch unter 0163-40 94 500
Minimalismus: weniger ist mehr
Der Minimalismus hat seinen Ursprung in der Musik, aber auch im Einrichtungsbereich und in der Architektur fand er seinen Platz. Den Begriff prägte 1965 der britische Philosoph und Kunstkritiker Richard Wollheim in seinem Essay Minimal Art.
Die Reduzierung der Formen auf das Elementare, genauso wie die Vorliebe, mit sehr Wenig zu berühren, waren die grundlegenden Kriterien für die ersten Minimalisten in der Kunst. In der Architektur dominieren Ordnung, Nüchternheit und Rationalismus. In der Dekoration überwiegen Geradlinigkeit und die Abwesenheit von Ornamenten und floral-verspielten Mustern, dafür einfache und funktionale Möbel sowie eine übersichtliche Anordnung.
Für nüchterne Menschen
Der häusliche Minimalismus konzentriert sich auf ein puristisches Design, welches der Weite des Raumes eine sehr wichtige Rolle zuspricht. Es wird versucht durch die kleinste Anzahl von Komponenten den maximalen Zufriedenheitseffekt zu erreichen – bevorzugt von Menschen mit ausgeprägtem Ordnungssinn, welche eine Anhäufung von unnützen Objekten als beunruhigend empfinden. Die Verwendung von Farben ist sehr wichtig, da der Stil eher undramatisch gehalten wird. In einer minimalistisch geprägten Einrichtung ist und bleibt das Schwarz-Weiß-Spiel das Nonplusultra. Es ist auf keinen Fall zu unterschätzen, da diese zwei Farben eine weite Palette an Zwischentönen bieten. Um dem Ganzen eine persönliche Note zu verleihen und ihm die Eintönigkeit zu nehmen, können Teppiche oder Kissen in der Lieblingsfarbe wie z.B. Rot oder Pistazie eingesetzt werden.
Die Anordnung von Textilien spielt eine weitere Hauptrolle im minimalistischen Interieur-Design. Vorhänge, Kissen und Polsterbezüge müssen sich dem Stil anpassen. Hier sind Drucke und graphische Muster zu verbannen. Vorherrschend sind strenge, glatte Stoffe. Die Atmosphäre eines puristischen Raumes, entledigt und frei von Überflüssigem, wirkt frisch und einladend. Hier kann vollkommene Entspannung stattfinden.
Ein nicht unwichtiger Nebeneffekt: Man gewinnt an Bequemlichkeit, da der Verzicht auf Opulenz und auf unzählige Dekorationsobjekte eine Reinigung wesentlich erleichtert.
Quelle: estiloyhogar, livingpress
Weitere Infos unter:
Spectral
St. Thomas, Fiederers kreatives Dorf
Kontakt: Thomas Fiederer
Strasse: Lange Str. 51
PLZ / Ort: 71332 Waiblingen
Telefon: 07151 / 98 14 96-0
E-Mail: fiederer@stthomas.de
www.stthomas.de
Dreipunkt International Vertriebs GmbH
Kontakt: Bernd Schellenberg
Strasse: Hauptstraße 118
PLZ / Ort: 73072 Donzdorf
Tel: 07371-507 800
Handy: 0163 / 76 66 553
E-Mail: schellenberg@dreipunkt.com
www.dreipunkt.com
Teatime in Cornwall:
Zur Herbstzeit wird es heimelig im Bedruthan Steps Hotel
Milde Temperaturen, menschenleere Strände und eine farbenprächtige Natur machen das herbstliche Cornwall zu einem beliebten Urlaubsziel für die ganze Familie. Neben Wanderungen am stürmischen Meer zur bizarren Felsformation Bedruthan Steps und zu verborgenen Stränden, haben die Schwestern und Besitzerinnen des Bedruthan Steps Hotels Emma, Rebecca und Debbie ein buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein zusammengestellt. Frühsport für die ganze Familie, Schnitzeljagden durch das Städtchen Padstow sowie Wettbewerbe im Drachen steigen lassen und Bogenschießen – da schlagen Kinderherzen höher.
Wenn die Tage noch kürzer werden, die Wellen an Cornwalls Nordküste höher schlagen und der Wind auch die letzten Blätter von den Bäumen zerrt, dann sorgen die drei Schwestern für eine besonders gemütliche Atmosphäre in ihrem Hotel. Der Duft von selbstgebackenen Scones, leckerem Apfelkuchen und frisch aufgebrühtem Tee zieht durch die Gänge und lockt Gäste ins Café Indigo. Hier können sich Naschkatzen mit Blick auf die Meereswellen bei Kerzenschein die nach Großmutters Rezepten zubereiteten Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen lassen.
Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang zieht es Wetterfeste an den offenen Kamin im Wohnzimmer, wo sie ihre Füße am Feuer wärmen können. Ab 270 GBP (ca. 326 Euro, 1 GBP = ca. 1,20 €) p. P. kosten 2 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück und Dinner im Bedruthan Steps Hotel. Für Familien mit „grünem Gewissen“ ist das Bedruthan Steps Hotel das ideale Hideaway: 101 Zimmer, Villen und Apartments mit Blick aufs Meer stehen den Gästen zur Verfügung. Dem Engagement der drei Hotelbesitzerinnen und ihrem Team – allen voran die Sustainability-Managerin Suzie Newham – im Bereich Umweltschutz ist es zu verdanken, dass das Vier-Sterne-Hotel bereits viele Auszeichnungen für nachhaltiges Haushalten gewonnen hat: Benötigte Energie wird teilweise aus Solarzellen gewonnen, Kaffee und Tee kommen aus fairem Handel, die Seifen- und Shampoo-Stücke werden in der Umgebung hergestellt. Selbstverständlich wird die Speisekarte der Saison angepasst, das Gras auf den Villendächern dient der Wärmedämmung und das Hotelpersonal unterstützt in handfester Zusammenarbeit mit willigen großen und kleinen Gästen die regionale Umweltorganisation National Trust zum Beispiel mit dem Aufbau von alten Steinmauern oder der Reinigung des Strandes.
Kinder genießen im Haus hohe Priorität und können, wenn die Eltern mal weniger unternehmungslustig sein sollten, in fünf Altersgruppen von 0 bis 12 Jahren die diversen Children’s Clubs besuchen, die jede für sich eigene Außen- und Innenaktivitäten veranstalten.
Das Bedruthan Steps Hotel befindet sich zwischen dem Surfer-Paradies Newquay und dem Städtchen Padstow im äußersten Südwesten Englands, ca. 80 km westlich von Plymouth. Das Hotel wurde nach der spektakulären Klippenformation mit mehreren freistehenden Felsen an der Nordküste Cornwalls benannt. Die nur bei Ebbe zugängliche Bucht um die Bedruthan Steps lässt sich über eine von National Trust instand gehaltene Treppe erreichen. Wer nicht in die Bucht hinabsteigen möchte, kann vom Wanderweg entlang der Steilküste den Panoramablick genießen. Vom Hotel aus führt ein idyllischer Küstenpfad auf den Klippen entlang, die Bedruthan Steps sind in zirka 20 Minuten zu Fuß zu erreichen.
Nur wenige Gehminuten vom Schwesterhotel entfernt befindet sich The Scarlet, ein boutiques Designhotel mit 37 Zimmern. Das edle Fünf-Sterne-Haus wurde 2009 eröffnet und setzt ebenfalls neue Maßstäbe in nachhaltigem Tourismus und Design, ist allerdings nicht für Familien mit Kindern gedacht.
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.bedruthan.com
Momente des Genießens mit Niederegger-Marzipan – Marzipan aus Liebe. Seit 1806
Mythos, Sage oder ein Quäntchen Wahrheit?
Um die Entstehung des Marzipans ranken sich zahlreiche Geschichten und Mythen. Mit konstanter Regelmäßigkeit kehrt in den weihnachtlichen Zeitungsaufsätzen die Sage von der Hungersnot in Lübeck 1407 wieder, die zu der Erfindung der Markusbrotes, des Marci panis, geführt hätte. So wurden die Speicher nach Vorräten durchforstet. Aus den verbleibenden Mandeln und dem restlichen Zucker fertigte man eine Mandelspeise, formte diese zu Brotlaiben (lat. Pan) und verteilte sie am Markustag an die Not leidende Bevölkerung. Diese Wandersage taucht jedoch überall dort auf, wo man sich später intensiv mit der Herstellung der süßen Leckerei beschäftigt hat, nur die Jahreszahlen variieren.
Relativ sicher hingegen ist ...,
... dass der Ursprung des Marzipans im Orient liegt, wo sich schon Kalifen und Haremsdamen an der delikaten Mandelzuckermischung erfreuten. Die süßen Spezialitäten erreichten zunächst Spanien und Portugal, und wurden durch die Kreuzzüge über den Handelsplatz Venedig nach Europa gebracht. In Deutschland wurde Marzipan in den Anfängen ausschließlich von Apothekern hergestellt und galt noch bis zum 18. Jahrhundert als exklusives Heilmittel. Erst seit 1714 dürfen in Lübeck auch die Zuckerbäcker Marzipan produzieren. Jedoch war Marzipan noch Anfang des 19. Jahrhunderts, wegen des hohen Zuckerpreises, eine für den einfachen Bürger kaum zu bezahlende Kostbarkeit. Dies änderte sich erst, nachdem 1801 die erste Rübenzucker-Fabrik ihre Arbeit aufgenommen hatte. Damit wurde Zucker und folglich auch Marzipan überhaupt erst für weitere Kreise erschwinglich. Beinahe zeitgleich beginnt die Erfolgsgeschichte des Hauses Niederegger.
Der Konditor Johann Georg Niederegger machte sich 1806 mit einer Konditorei in Lübeck selbstständig, verlieh ihr seinen Namen und kreierte die Rezeptur des bis heute beliebten Niederegger-Marzipans. 1822 erwirbt der erfolgreiche Unternehmer das Stammhaus in der Breiten Straße gegenüber der Rathaustreppe, das seitdem Sitz des Niederegger-Cafés ist. Dort wurde auch 1999 im 2. OG der sehr sehenswerte Niederegger-Marzipansalon eröffnet, der als kleines, feines Museum den Betrachter mitnimmt auf eine lange Zeitreise, die die Mandelspezialität von ihrem orientalischen Ursprung bis in die Hansestadt zurückgelegt hat. Plastisch dargestellt ist diese Zeitreise durch eine lange Tafel mit 12 mehr oder weniger historischen, überlebensgroßen Figuren – alle aus Marzipan! – , die jeweils für eine bestimmte Epoche stehen und sitzen.
Noch unter der Führung des Gründers wurde bereits der russische Zarenhof mit Niederegger-Köstlichkeiten beliefert. Auf der Wiener Weltausstellung (1873) wurde Niederegger Marzipan mit der Goldmedaille prämiert. Im Jahre 1908 etabliert sich der Marzipan-Spezialist als Hoflieferant des deutschen Kaisers. Bereits 1921 gestaltete Prof. Alfred Mahlau das bis heute gültige Corporate Design-Markenzeichen und Lübeck-Symbol in Weiß, Rot und Gold mit den Initialen des Firmengründers (J.G.N.). Heute wird die Tradtion des Hauses Niederegger bereits in siebter Generation fortgeführt.
Das Geheimnis von Niederegger-Marzipan liegt in der überlieferten und strengstens überwachten Rezeptur für die genaue Mischung von Mandeln, mit Zucker und einer mit Rosenwasser vergleichbaren geheimen Zutat. Nur die besten Rohstoffe werden für die Herstellung von Niederegger-Marzipan verwendet, die auf handwerklicher Könnerschaft mit viel Liebe zum Detail beruht. Den Hauptbestandteil des Marzipans bilden die Mandeln.
Spitzenqualität fängt bei den Rohstoffen an
Bei Niederegger werden ausschließlich höchst aromatische Mittelmeer-Mandeln verwendet. Durch persönlichen Einkauf im Mittelmeerraum, insbesondere in Italien und Spanien, gelangt nur erstklassige Ware nach Lübeck und findet handverlesen ihren Weg in den Produktionsprozess. Mit Zucker vermischt werden die Mandeln durch verschiedene Walzstühle aus Granit geführt, bis sie in die traditionellen Röstkessel gelangen, in denen sie auf offener Flamme geröstet werden, um ihr volles Aroma entfalten zu können. Zum Schluss wird das kleine Niederegger-Geheimnis hinzu gegeben, um den unwiderstehlichen Geschmack zu vollenden.
Der entscheidende Unterschied
Die Qualitätsstufen von edlem Marzipan werden über den Gesamtzuckeranteil im Marzipanendprodukt definiert - je weniger Zucker desto feiner ist die Qualität. Nach den Vorschriften des deutschen Lebensmittelgesetzes darf Marzipanrohmasse einen Zuckergehalt von 35 % nicht übersteigen. Der Marzipanrohmasse darf jedoch, je nach Qualitätsstufe, später noch in der Weiterverarbeitung Zucker zugefügt werden.
- Niederegger-Marzipan (100:0)
besteht zu 100 % aus feinster Marzipanrohmasse - folglich hat Niederegger-Marzipan einen Gesamtzuckeranteil von nur 35 %. - Lübecker Edel-Marzipan (90:10)
setzt sich aus 90 % Marzipanrohmasse und zusätzlichen 10 % Zucker zusammen, dies ergibt einen Gesamtzuckergehalt von 41,5 %. - Lübecker Marzipan (70:30)
enthält nur 70 % Rohmasse und wird mit einem zusätzlichen Zuckeranteil von 30 % verarbeitet. Es befinden sich also 54,5 % Zucker im Endprodukt. - Konsummarzipan (50:50)
wird aus 50 % Rohmasse und weiteren 50 % Zucker hergestellt. Konsummarzipan hat also einen Gehalt von 67,5 % Zucker.
Genuss in seinen schönsten Formen
Vom weltberühmten Niederegger-Marzipan über Pralinés bis hin zu Torten und Gebäckkreationen bietet Niederegger über das Jahr ein breit gefächertes Sortiment. Dazu zählen weitere rund 300 verschiedene schokolierte, geschminkte oder mit Marzipan veredelte Spezialitäten, wie klassische Marzipanbrote, Pralinen, niedliche Figuren, Marzipan-Likör, heiße Getränke, ergänzt durch festtägliche und jahreszeitliche Extras.
In der Saison werden in Lübeck täglich etwa 30.000 Kilogramm dieser erlesenen Süßigkeiten nach bester Handwerkskunst produziert, verpackt und in alle Welt versandt.
Genießen Sie den besonderen Unterschied – genießen Sie Niederegger-Marzipan – und fangen Sie bei www.niederegger.de damit an!
Dem Glück darf man nicht nachlaufen – man muss ihm entgegen gehen.

Am 31.10.2009 hat Stephan Koziol seinen lang gehegten Wunsch wahr gemacht und mitten im Odenwald das Tor zu seiner Erlebniswelt geöffnet: die Glücksfabrik, in der sich alles um seine Produkte, um das Glück und natürlich um Design dreht.
„Better Design – Bigger Smile“ lautet das Credo, unter dem die Marke – in drei Bereiche gegliedert – produziert und informiert; das koziol-Museum, die Glücks-Kantine und das Design-Outlet präsentieren auf unterhaltsame Art Zeitgeschehen und Design im Wandel der Jahrzehnte. Seit nunmehr 83 Jahren ist das Unternehmen am Markt; jetzt stellt es seit ein paar Jahrzehnten hochwertige Designprodukte aus Kunststoff zum Leben und Wohnen her.
Das koziol-Museum setzt die Unternehmensentwicklung multimedial mit einer Maschine für die jeweilige Epoche der Firmengeschichte chronologisch in Szene. Alle Maschinen sind interaktiv: man kann Knöpfe und Hebel drücken, Musik oder Zeitzeugen-Interviews hören, Förderbänder laufen, kurzum: eine lebendige Fabrik mit Erfahrungen für alle Sinne und für die Realität, denn der Parcours endet mit einem Blick in die Produktionshalle.
Durch einen Zeittunnel (Time Cone) gerät man direkt in das Jahr 1927, in dem Bernhard Koziol am 27. November seine eigene Elfenbeinschnitzerei gründete. Exponate aus dieser Zeit zeigt die begehbare Ivory Box. Die Ivory Maschine ist zweigeteilt und markiert den Übergang vom Elfenbein zum Kunststoff, von der Hand- zur Maschinenarbeit. Die erste Spritzgießmaschine von koziol ist in der Ausstellung etwas versteckt zu finden, als Zeichen dafür, dass man 1935 mit diesen „Teufelsmaschinen“ noch nicht viel anfangen wollte.
Die Peace Maschine steht für die Zeit von 1939-1949. Nach der Kriegs- und Nachkriegszeit nimmt das Unternehmen Fahrt auf, symbolisiert durch die für die fünfziger Jahre stehende Souvenir Maschine; die Deutschen entdecken das Reisen und Koziol liefert die Souvenirs dazu. Am Anfang dieser Zeit steht die Traumkugel Maschine: 1950 hat Bernhard Koziol sen. die erste Traumkugel der Welt fabriziert, basierend auf einer netten Odenwälder Geschichte. In der Wirtschaftswunderzeit finden weitere Produkte ihren Weg ins Sortiment: Haushaltsgegenstände, Spiele und die legendäre VW-Käfer-Blumenvase. Passend zu dieser Zeit wird eine gigantische Juke-Box gezeigt, die auf Knopfdruck Überraschungen bereithält. Die Home Sweet Home Maschine für die Jahre 1966-1979 gibt die Atmosphäre dieser Zeit des neuen Wohlstands wieder, u. a. mit den Accessoires für die Bars der allenthalben entstehenden Partykeller. Zu Beginn der achtziger Jahre (New Wave Maschine) übernehmen Stephan und Bernhard Koziol die Leitung der Firma; sie stellen das Sortiment sofort radikal um, damit ein junges und dynamisches Publikum angesprochen werden kann. Bis etwa 1990 ist es eine Zeit des Umbruchs, in der das Produktdesign asymmetrisch, grell-neonfarbig und leicht unterkühlt wird.
Heute ist koziol ein florierendes Unternehmen mit 170 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, das ausschließlich in Deutschland und nur in Erbach/Odenwald unter einem Dach produziert. Bei der Produktentwicklung arbeitet koziol mit eigenem Team und mit international renommierten Designern zusammen. Die Produkte mit wiedererkennbarem Design haben Fans in der ganzen Welt und werden in 50 Länder exportiert. Und die Good Maschine erzählt davon. Der Gang durch das Museum endet am Designgenerator, der Antworten gibt zu Fragen wie „Wo kommen bloß die Ideen her?“ oder „Wie macht man das?“
Dann ist wirklich Zeit für die Glücks-Kantine, die den Anspruch hat, möglichst vieles aus der Region zu beziehen und frisch zuzubereiten. Ein Genuss für die Pause, ehe man sich im wunderbaren Design-Outlet verliert.
So hat man sich immer einen Design-Shop vorgestellt: reiche Auswahl aus einem farbenfrohen Vollsortiment, in dem zu stöbern richtig Freude macht! Das Markenmotto „koziol your life“ wird in den Bereichen Küche, Bad, Büro, Wohnen und Saison zum Einkaufsvergnügen. Neuheiten werden zum Frühjahr und zum Herbst präsentiert. Zusätzlich gibt’s viele Vorteile aus dem Werksverkauf. Für den Fall, dass man zu Hause bedauernd feststellt, dass man besser doch noch dieses eine „must-have“ gekauft hätte, gibt es praktischerweise den Online-Shop.
Um keinen Termin, kein Angebot, keinen Vorschlag zu Tagespaketen, Gruppen- und Betriebsausflügen in verschiedenen Variationen, Gutscheinen und Glückstagen sowie Auskunft zu den Öffnungszeiten zu verpassen, informiert ein Newsletter.
Der Besuch der sehenswert und faszinierend vielfältigen und - im wahrsten Sinne des Wortes - vielseitigen website kostet zwar Zeit, aber ist ein Erlebnis!
Die ausführlichen Informationen, Wissenswertes und Anregungen findet man bei www.koziol.de
Glück ist das mögen, was man muss, und das dürfen, was man mag.
(Henry Ford – 1863-1947)
Willkommen in Drouwenerzand

Ca. 70 km von Meppen liegt in den Niederlanden ein Freizeitpark, der Kinderherzen hüpfen lässt: Drouwenerzand. Da gibt es für überschaubare 11,50 €/Person/Tag viele attraktive Geräte, Fahrgeschäfte und Spielmöglichkeiten sowie Pommes frites, Kroketten, Hamburger, Frikadellen, frische Tagessuppe, Kaffee, Tee, Limonade und Softeis satt. Und wer möchte, kann sich mit Brötchen, Saucen und Rohkost selbst seinen eigenen Hamburger „basteln“.
Der Park ist ausgestattet mit vielen Möglichkeiten für einen stressfreien Ablauf: u. a. sind ein à la carte-Restaurant, Kiosk, verschließbare Fächer für Handgepäck, Leihrollstühle, Mikrowelle zum Wärmen von Babynahrung, Wickelraum usw. vorhanden; Kartenzahlung stellt kein Problem dar.
Nicht ohne Grund gilt dieser Park für Groß und Klein als der kinderfreundlichste in den Niederlanden, zu dem manche Familie gerne mehrmals wiederkommt, weil vor allem die Kinder nach Herzenslust spielen, toben und großzügig schlemmen können.
Bei allen Attraktionen ist deutlich angegeben, ab welcher Größe Kinder diese mit oder ohne Begleitung benutzen dürfen. Die Sicherheit geht immer vor und wird deshalb auch strikt beachtet.
Es ist alles da, um einen unvergesslichen Tag zu erleben!
Wer mit einem Tag Aufenthalt nicht zufrieden ist, der findet verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in der direkten Umgebung (praktisch nebenan): einen Bungalowpark, ein Hotel und einen Campingplatz. Diese Einrichtungen können mit kostengünstigen Eintrittskarten für den Freizeitpark kombiniert werden. Drouwenerzand hat das bestehende Hotel gekauft, gründlich renoviert und seit Anfang der diesjährigen Saison in Betrieb genommen.
Die Umgebung bietet zusätzlich zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: Die Universitätsstadt Groningen liegt ca. 40 km entfernt, näher liegt der bekannte Tierpark in Emmen. In Assen gibt es einen Verkehrspark. Außerdem sind diese drei Orte der Ausgangspunkt für gemütliche Einkaufsbummel – gut erreichbar per Auto oder mit dem öffentlichen Nahverkehr.
Zu Fuß oder per Fahrrad sind das subtropische Badeparadies in Borger, das in den Staatswäldern gelegene Naturbad „Nije Hemelriek“ (neues Himmelreich) sowie einen Reitstall zu erreichen; in dem Naturgebiet gegenüber dem Park ist eine Schafherde beheimatet und den historisch Interessierten steht ein Informationszentrum mit 2 Hunnengräbern sowie die Gedenkstätte Lager Westerbork zur Verfügung.
Nähere Informationen unter www.drouwenerzand.nl
KRONACH

Die Geburtsstadt von Lucas Cranach dem Älteren wird von einer der größten und best erhaltenen Festungsanlagen Europas, der Festung Rosenberg, überragt. An deren Fuß lädt die spätmittelalterliche Altstadt mit ihren Fachwerk- und Sandsteinhäusern zu Erkundungstouren ein und überrascht Gäste mit einer eigenen Maßeinheit für das Bier, der Kunigunden-Maß.
Die Entwicklung des Schießpulvers und schwerer Feuerwaffen zu Beginn des 14. Jahrhunderts verdrängten die Burgen als Verteidigungsbauten und ließen an deren Stelle Festungen treten; denn die hohen und schmalen Mauern der Burgen waren den schweren Granitkugeln aus den Steinbüchsen der Neuzeit nicht gewachsen. Diese waren baulich auf den Bogenschuss der mittelalterlichen Wurf- und Schleudermaschinen ausgelegt. Die Konsequenz: Baumeister reduzierten die Höhe der Mauern und gestalteten sie dicker, um selbst schwere Verteidigungsgeschütze aufstellen zu können. Diese Umbauten forderten große finanzielle Anstrengungen. Das erklärt, dass in der Folgezeit zahlreiche Burgen aufgegeben werden mussten. Strategisch gut gelegene Bauten wurden von ihren Burgherren an die neue Belange angepasst. Dazu gehört auch die Festung Rosenberg. Sie wurde 1249 erstmals urkundlich erwähnt und war einst das Bollwerk des Fürstbistums Bamberg gegen die protestantischen Nachbarn. Die verschiedenen Baustile der Anlage vom 13. bis zum 18. Jahrhundert zeugen von den vielfältigen Baumaßnahmen in der über 750jährigen Geschichte. Diese haben sich allerdings gelohnt: Die Festung wurde nie bezwungen oder besiegt. Der geometrische Grundriss in Form eines Vielecks entwickelte sich zur Idealform einer Befestigung, weil nur diese eine Rundumverteidigung ermöglichte. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erhielt die Anlage ihre jetzige pentagonale Form.
Heute beherbergt der Kommandantenbau der Festung die Fränkische Galerie, ein Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums. Hier finden Besucher in 25 Schauräumen rund 200 Kunstwerke bedeutender Maler und Bildhauer, allesamt kreativ und Meister ihres Fachs, die mit ihren fränkischen Wurzeln die Kunstgeschichte nachhaltig beeinflusst haben: Tilman Riemenschneider, Adam Kraft und Veit Stoß sowie der berühmteste Sohn der Stadt, Lucas Cranach d. Ä.. Wer die Galerie besucht, begibt sich auf eine Zeitreise in die spannendsten Perioden der Kunstgeschichte – vom dunklen Mittelalter bis zur Renaissance, in der der Mensch das Maß aller Dinge war. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der fränkischen Kunst der Spätgotik und Dürerzeit. Das Highlight der Sammlung: Lucas Cranachs einziges, heute noch erhaltenes Leinwandgemälde.
Cranach wurde 1472 geboren, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschen Malern der Renaissance und prägte die oberfränkische Stadt wie kein zweiter: Er war nicht nur als Künstler, sondern auch als Buchdrucker, Geschäftsmann und Politiker erfolgreich.
Es heißt, dass sich schon Lucas Cranach in der historischen Altstadt rund um die Festung Rosenberg bei so manchem Porträt von dem einen oder anderen Bier inspirieren ließ. Das Kunigundenmaß, ist ein altes Hohlmaß und wurde bis 1809 im Hochstift Bamberg als Maßeinheit für flüssige und feste Stoffe verwendet. Auch in Kronach, das ja zum Hochstift gehörte, verwendet man diese Maßgröße um Korn oder auch Bier handelsgerecht zu portionieren. Nach oben ergaben 64 Kunigunden-Maß einen Eimer, von denen 12 wiederum ein Fuder ergaben, was damals die größte Maßeinheit für Flüssigkeit war. Nach unten konnten aus einen Kunigunden-Maß 2 Seidel, aus einem Seidel 2 Quart und einen Quart 2 Achtel geschöpft werden. Das Achtel entspricht nach heute gebräuchlicher Maßeinheit in etwa 0,1335 Liter. Die Kunigunden-Maß hat man in der jetzigen Zeit auf 1 1/8 l festgelegt. In Kronach wurde von jeher Bier gebraut, aber 1917 schloss die letzte Brauerei. Seit 1999 nun werden im Wirtshaus Antla (fränkisch für: Ente) nach einem Bierkalender je nach Jahreszeit unterschiedliche Biersorten gebraut. Im Juni wird etwas das „Katharina von Bora Bier“ kredenzt, das nicht nur an „die Bora“ als exzellente Braumeisterin erinnert, sondern auch an Kronachs Frauen, die bis weit ins 17. Jahrhundert für das Brauen des kühlen Blonden zuständig waren. Im Juli gibt es das „Löschbier“, das gemäß der heißen Jahreszeit etwas leichter ausfällt und im August gibt es das „Schützenbier“, das passend zum jährlichen „Kronacher Freischießen“ (seit 1588) angeboten wird. Insgesamt werden in Oberfranken ca. 1000 Biere in verschiedenen Sorten gebraut: u. a. Pils, dunkle Biere, Rauchbier, Saison- und Festbiere.
Genießerurlaub für Kurzentschlossene: zur Weinlese ins Burgund
Entdecken Sie den edlen Charme der burgundischen Weinberge und begleiten Sie den weltberühmten Wein bei seiner Entstehung. Ob zu Fuß, per Auto oder per Fahrrad – touristische Sehenswürdigkeiten und Weingüter an fünf ausgewiesenen Weinstraßen nehmen ihre Besucher in herzlichen Empfang.
Nicht nur für den Weinkenner ist der Herbst die schönste Jahreszeit, um erholsame Urlaubstage im Herzen Frankreichs, im Burgund zu verbringen. Auch Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Natur zeigt sich in den schönsten Farben. Die majestätischen Wälder haben ihr buntes Blätterkleid angelegt, üppige Obstwiesen warten darauf abgeerntet zu werden und in den Weinbergen startet die Weinlese. Erleben Sie die Vielfalt des berühmten Burgunders bei einer Weinverkostung oder seien Sie dabei, wenn die saftigen Reben von hunderten geschickter Hände abgeerntet werden.
Auch wer gerne selber mal bei der Weinernte mitmachen möchte ist auf den unzähligen Weingütern herzlich willkommen. Hier erfährt man alles Wissenswerte über die Entstehung der Weine und bekommt Einblick in die verschiedenen Stationen bei der Herstellung der edlen Tropfen.
Die gebüritge Französin Corinne Le Vot-Gröndahl hat lange Zeit in Deutschland gelebt. Ihr Anliegen ist es, ihren Besuchern das Burgund und die französische Lebensart nahe zu bringen. Seit einigen Jahren bietet sie daher Privatunterkünfte auf ihrem Landgut „La Vierge Romaine“ für Urlauber und Sprachreisende an.
Das Landgut befindet sich fernab des Massentourismus in einer idyllischen Landschaft, umgeben von Weinbergen und sanften Hügelketten. Hier findet man Ruhe und Entspannung und kann die Seele baumeln. Aber auch als Ausgangspunkt für eines der zahlreichen Unternehmungsangeboten, ist die Lage von „La Vierge Romaine“ optimal.
Für Urlauber, die die französische Sprache erlernen wollen, oder solche, die ihre vorhandenen Kenntnisse verbessern möchten, bietet Corinne Le Vot-Gröndahl individuelle Sprachkurse an.
Außerdem können die Liebhaber der französischen Küche sich in einem Kochkurs in die Feinheiten der französischen Kochkunst einweihen lassen.
La Vierge Romaine
Corinne Le Vot-Gröndahl Valotte
71150 Chassey-le-camp
http://www.laviergeromaine.com
Erfrischende Sommerdrinks und Sommertorte für heiße Tage

Endlich ist der lang ersehnte Sommer da! Da heißt es einen kühlen Kopf bewahren und vor allem: viel trinken! Wenn Ihnen Mineralwasser als klassisches Erfrischungsgetränk zu langweilig ist, bieten frisch zubereitete Getränke garantiert Abkühlung! Zudem sind sie lecker und gesund.
Hier finden Sie drei köstliche Sommergetränke, die einfach und schnell zubereitet sind:
1. Mangosplash (mit Alkohol)
500 ml Mangonektar
1 Mango frisch
1 unbehandelte Limette
1 EL Zucker
5 g Ingwer
500 ml Ginger Ale
500 ml Prosecco
Aus 200 ml Mangonektar Eiswürfel zubereiten (im Eiswürfelform oder einfacher im Eiswürfelbeutel). Fruchtfleisch der geschälten Mango vom Stein lösen und würfeln. Limetten heiß abwaschen, trocken reiben und in Scheiben schneiden. Mit Mangowürfeln und Zucker in ein Bowlegefäß geben. Ingwer schälen, fein reiben und unterrühren. Mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Verbleibenden Mangonektar, Ginger Ale und Prosecco angießen, Mango-Eiswürfel zufügen und eiskalt servieren.
2. Melonen- Kick (alkoholfrei)
500g Fruchtfleisch einer Wassermelone
4 cl Himbeersirup
klare Zitronenlimonade
Eiswürfel
Fruchtfleisch der Wassermelone entkernen, würfeln und in einen Shaker geben. Himbeersirup dazugeben und die Melonenwürfel mit dem Stößel gut zerquetschen. 8 Eiswürfel dazugeben. Im Shaker etwa 30 Sek. kräftig schütteln. Jeweils 4 Eiswürfel auf Gläser verteilen. Den Inhalt des Shakers durch ein Barsieb (Abseiher) auf die Gläser verteilen. Mit Zitronenlimonade auffüllen und mit Trinkhalmen servieren.
3. Pfefferminz-Orange (alkoholfrei)
Pfefferminztee (300 ml) kochen und abkühlen lassen, dann mit 300 ml frisch gepresstem Orangensaft und 1 EL Orangensirup vermischen. Zusammen mit Eiswürfeln in eine Karaffe füllen.
Und für diejenigen, die auch im Sommer nicht auf den süßen Genuss verzichten möchten, gibt’s hier noch ein Rezept für eine leichte Sommertorte:
Sommerliche Himbeertorte
12 Blatt weiße Gelatine
Saft einer Zitrone
50 g Zucker
300 ml Buttermilch
350 g Magerquark
50 g Puderzucker
250 g frische Himbeeren
2 Becher Schlagsahne
1 fertiger Biskuitboden
1. Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen. Zitronensaft mit dem Zucker erhitzen und leicht abkühlen lassen. Die Gelatine ausdrücken und darin unter Rühren auflösen. Buttermilch, Magerquark und den Puderzucker verrühren, die frischen Himbeeren zugeben und ebenfalls unterrühren. Die Gelatine-Zitronensaft-Mischung unter die Buttermilch-Quark-Masse rühren und anschließend die steif geschlagenen Sahne unterheben.
2. Einen Tortenring um den Boden stellen, so dass der Boden fest umschlossen wird. Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Im Kühlschrank mindestens 6 Stunden fest werden lassen.
Mondo verde

Prächtige Weltgärten, eine spannende Dinofauna und vielseitige Tierwelt sowie herrliche Attraktionen: Das sind die vier Themen des sich auf 250.000 qm ausbreitenden abwechslungsreichen Parks Mondo verde in der Gemeinde Landgraaf im Süd-Osten der niederländischen Provinz Limburg; in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadt Heerlen, näher an Aachen als an Maastricht.
Im Bereich der Gärten können Sie via Tropenhalle und Dschungel mit ihren Vögeln, Bäumen und Pflanzen in einer Explosion von Farben und Düften sowie den rauschenden Wasserfällen nach Italien durchstechen, wo Sie oberhalb der Wassertreppe der marmorne Trevi-Brunnen erwartet. An dieser Stelle erreichen Sie die Via Roma, wo Ihnen die Pietà von Michelangelo begegnet oder wo Sie die vier Engel kennen lernen, die die vier Jahreszeiten symbolisieren, und die bezeichnend sind für Mondo Verde, da dieser Park zu jeder Jahreszeit Jung und Alt einen schönen Tag erleben lässt.
Von der toskanischen Villa aus haben Sie eine fantastische Aussicht über den gesamten Park und seine Umgebung. Genießen Sie den Luxus der toskanischen Gärten mit ihren Zypressen, Springbrunnen, Olivenbäumen und schattigen Terrassen. Lassen Sie sich von herrlichen Leckereien verführen.
In „Japan“ sind die Teehäuser inspiriert von den kaiserlichen Gärten in Kyoto. Die plätschernden Wasserläufe, die Bonsaibäume, die Felsengärten und Teichlandschaften sowie der stille Zen-Garten verzaubern den Anblick der vielen Pflanzen und Baumsorten. Nehmen Sie sich in „China“ die Zeit, den kleinen Brücken, gewundenen Pfaden, Hügel- und Steinformationen wie in einer Pen Ying-Landschaft zu folgen und die üppig wachsende Flora zu entdecken.
In „Marokko“ herrscht das Blau-Violett der blauen Gärten des französischen Dekorateurs, Architekten und Malers Majorelle in Marrakesch vor in den Farben der Teiche, vom Teehaus und der Pergola.
Auf den 6.000 qm der Vogelhalle können Sie die schönsten und zumeist seltenen europäischen Vogelarten von groß bis winzig, tarnfarben bis farbenprächtig bewundern.
Mit einem Floß überqueren Sie die sibirische Taiga, um sich auf den Bänken der Datscha am Rande des Birkenwaldes auszuruhen und den Kindern beim Toben auf dem Spielplatz zuzuschauen.
Der Weg durch den fantasievollen Sagenwald mit bizarren Statuen aus italienischen, französischen und deutschen Schlossgärten führt zu den beiden bekanntesten aus England: die Gärten von Hidcote Manor in Gloucestershire und die von Sissinghurst Castle in Kent mit schönen Wasserspielen und englischem Cottage. Da ist die entsprechend liebliche florale Umrahmung nicht weit.
Im Wasserloch der Oase gedeihen Palmen und einzig das Berberhäuschen bietet in der Wüste Schutz vor der Sonne.
Durch „die Tür von Alcázar“ nach dem Vorbild des Alcázar von Sevilla gelangen Sie in den mediterranen Teil der Weltgärten mit prächtigen farbigen Mosaiken und romantischen Patiogärten, aber auch mit duftenden Zitrusbäumen und Oleander: wie in „Tausend und einer Nacht“.
Der Palacio dos Marquises de Fronteira in Lissabon stand Modell für den Garten und die Galerie: ein fröhliches Ambiente, das die Tausenden von typisch blau-weißen Azulejos, mit denen die Galerie gefliest ist, ausstrahlen. Nach dem Vorbild von portugiesischen Palastgärten vervollständigen schön geschnittene Hecken und Marmorstatuen den Eindruck.
Lange, schmale Wasserbecken mit großen und kleinen Fontänen, kunstvoll geschnittene Koniferen, Zitrusbäume und Kübelpflanzen formen zusammen die maurischen Gärten. In der Mitte steht die mit gläserner Kuppel überdachte Alhambra, ein Platz zum Genießen und Entspannen. Das Zentrum bildet der „Patio de los Leones“, der berühmte Löwenpatio, mit 148 Marmorsäulen und unzähligen, farbenfrohen Mosaiken.
Mondo verde praktisch
Der Park ist ganzjährig geöffnet; im Sommer an jedem Tag von 10:00-18:00 Uhr, in der Winterzeit von 10:00-16:00 Uhr. An den Wochenenden im Winter und in den Weihnachtsferien kann der Park an jedem Tag von 10:00-17:00 Uhr besucht werden.
Preise 2010: Erwachsene 15,00 € und Kinder (3-12 Jahre) 9,00 € pro Person. Es gibt Ermäßigungen für Gruppen, Senioren und Schwerbehinderte.
Der komplette Park ist für Rollstuhlfahrer zugänglich. Rollstühle können am Eingang ausgeliehen werden.
Haustiere sind nicht erlaubt.
Navigation: Ort: Landgraaf, Straße: Einsteinstraat
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.365mondoverde.nl oder www.wereldtuinenmondoverde.nl
Baufritz erhält als erstes Holzhausunternehmen in Deutschland GreenBuilding-Zertifizierung.

Das „munnosal“-Zentrum in Mainz-Mombach wurde nach dem GreenBuilding-Programm der Europäischen Kommission zertifiziert.
Im Gebäudebereich, der in Europa für nahezu 40 % des Endenergiebedarfs verantwortlich ist, bestehen hohe Energieeinsparpotenziale. Sie müssen nur erschlossen werden, zum Beispiel über optimierte Techniken zur Gebäudeheizung, -kühlung und –belüftung oder über eine verbesserte Gebäudehülle. Gerade bei Nichtwohngebäuden gibt es große wirtschaftliche Einsparpotenziale. Wenn sie genutzt werden, sinken die Energiekosten deutlich – und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigt. Gleichzeitig erhöhen sich der Wert sowie die Nutzungsqualität der Immobilie, und es wird ein Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz geleistet.
Aus diesen Gründen hat die Europäische Kommission im Jahr 2005 das GreenBuilding-Programm beschlossen. Umgesetzt wird das Programm in Deutschland von der dena, der Deutschen Energieagentur. Bewertet werden der nachhaltige Umgang mit energetischen Ressourcen, die Steigerung der Energieeffizienz und Weiterentwicklung von Standards – sprich ein rundum nachhaltiger Gebäudebetrieb.
Das „munnosal“-Zentrum für ganzheitliche Medizin und Prävention in Mainz-Mombach, realisiert vom Ökobauer Baufritz, erhielt kürzlich die Zertifizierung. Es konnte neben den geforderten Werten des Primärenergiebedarfs vor allem durch seine Gebäudehülle überzeugen. Denn hier setzt Baufritz seit Jahrzehnten fast ausschließlich auf den nachwachsenden Rohstoff Holz. Die 37 cm starke, diffusionsoffene Voll-Werte-Wand mit dem Naturdämmstoff aus Hobelspan sorgt für beste Energieeinsparungen und darüber hinaus für einen Schutz gegen Elektrosmog. Baufritz möchte auch weiterhin solch „grüne Gebäude“, die durch eine hohe Ressourceneffizienz und durch den Schutz für Umwelt und Gesundheit überzeugen, für seine Kunden im Einfamilienhaus- und Gewerbebau realisieren. Dafür beziehen sie den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes in ihre Überlegungen mit ein: von der Planung, der Konstruktion, über die Produktion und Montage, der Instandhaltung bis hin zum Recyceln der Baustoffe.
Weitere Informationen unter:
www.munnosal.de
www.baufritz-objektbau.de
www.dena.de
www.eu-greenbuilding.org
Spiel mit den Fliehkräften
Wer träumt nicht davon, einmal selbst in einem Formel-Rennwagen Gas zu geben? Einmal im Leben den Reiz des Rennsports als einzigartiges Erlebnis am eigenen Körper zu spüren? Deutschlands größte Formel-Rennschule erfüllt diese Träume am Hockenheimring und am EuroSpeedway Lausitz.
Benzin liegt in der Luft. 15 schnittig silbergraue Formel-Rennwagen stehen aufgereiht in der Boxengasse. Die Fahrer sind ausgestattet mit feuerroten Rennanzügen, Handschuhen und Helm. Einsteigen. Sitzanpassung. Es ist eng, die Bewegungen nur eingeschränkt möglich. Der Instruktor gibt die letzten Anweisungen am Rennwagen. Ideallinie, Brems- und Einlenkpunkte werden von ihm auf der Strecke vorgegeben. Dann volle Konzentration. Die Motoren werden gestartet, der Fuß geht zum ersten Mal aufs Gaspedal. Ein betörender Sound. Die Hände zittern, die Knie sind weich. Gang einlegen, Rennkupplung kommen lassen, Start!
Atemberaubende Beschleunigung, unglaubliche Kurvengeschwindigkeiten. Kalte Schauer jagen über den Rücken, die Geschwindigkeit wird höher und höher, das Spiel mit den Fliehkräften hat begonnen: Bis in die Haarwurzeln ein fieberndes Körperkribbeln. Viel zu früh ist die Ziellinie erreicht. Der Motor dröhnt, die Bremsen greifen, als würde man einen Anker werfen. Dieser Sound! An der Box aussteigen – ein wackliges Gefühl auf den Beinen, ein breites Grinsen auf dem ganzen Gesicht. Nur ein Gedanke erfüllt den Kopf: „Noch mal!“
TopSpeedRacing bietet Kurse zum Formel selber fahren ab einen Einstiegspreis von 579,- Euro an. Außerdem stehen faszinierende Fahrzeuge zur Mitfahrt als Co-Pilot zur Verfügung – unter anderem zwei einzigartige Formel-Doppelsitzer.
Leser dieses Newsletters erhalten bei Buchungen bis zum 31.7.2010 einen Rabatt in Höhe von 5 %. Geben Sie bei der Buchung den Code "DHUG" an.
Kontakt:
TopSpeedRacing e.K.
Feldstetter Straße 12
D-89150 Laichingen
Tel. 07333/95091-50
Fax 07333/95091-99
http://www.topspeed-racing.de
info@topspeed-racing.de
Vertikale Gärten – die grüne Architektur von Patrick Blanc

Weltweit faszinieren uns die „murs végétals“ des Franzosen Patrick Blanc, die wir auf Brücken, in Hotels, an Museumswänden und in Läden finden. Blanc gelingt es, mit seinen vertikal positionierten Grünanlagen, Architektur und Botanik zu vereinen. Der promovierte Botaniker machte erstmals 1994 beim Festival des Jardins in Chaumont-sur-Loire auf sich aufmerksam und erlangte internationalen Ruhm, als er 1998 die Außenseite des Pariser Kunstmuseums Fondation Cartier begrünte. Es folgten die Fassade des Musée du Quai Branly in Paris, den Innenhof des Hotels "Pershing Hall", die Mur Végétal an der Fassade der Galeries Lafayette in Berlin oder die 600 m² Wand am Caixa-Forum in Madrid.
Während eines Thailandbesuches entdeckte er als 19jähriger, dass Pflanzen ohne Erde auskommen können – sie benötigen nur Licht und Wasser und können daher an ungewöhnlichen Orten wie Mauern oder Decken wachsen. Er entwickelte eine Grundlage, um Pflanzen vertikal anzubauen: ein grobmaschiges Gitter über 3 mm dickem, offenporigem Acrylfilz, das an einer Wand mit integrierten Bewässerungsrohren befestigt wird. Je nach Jahreszeit werden die Wände ca. fünf Mal pro Tag jeweils drei Minuten von oben bewässert.
Da das Wasser in Bewegung ist, nehmen die Pflanzen nur so viel Wasser auf, wie sie benötigen. Bei der Auswahl der Pflanzen spielen viele Faktoren, wie zum Beispiel die Lage, das Klima, die Sonneneinstrahlung oder die Himmelsrichtung eine große Rolle. Für unsere Breitengrade verwendet Patrick Blanc daher winterfesten Farn, Gräser oder Moos. Während sich in Mitteleuropa etwa 50 Pflanzenarten eignen, sind es in Thailand schon 5000. Patrick Blancs Lieblingspflanze ist die Iris Japonica, da sie sehr spitz zulaufende Blätter besitzt. Sie ist in vielen seiner „lebenden Kunstwerke“, wie er die „murs végétals“ selbst bezeichnet, zu finden. Diese tragen nicht nur zur optischen Verschönerung, sondern auch zur Verbesserung der Luftverschmutzung in Innenstädten bei. Kohlenwasserstoff kann hier besser umgesetzt werden, weil die Mikroorganismen der Pflanzen direkt Sauerstoff erhalten.
Quelle: www.murvegetalpatrickblanc.com
Foto Credit: © Patrick Blanc
Der AT Verlag
Wie es dazu kam – Ein wenig Geschichte
Nachdem der AT Verlag 1979 in Aarau als Unternehmensbereich der Aargauer Tagblatt AG gegründet wurde, ist er seit 1996 Teil der AZ Fachverlage AG, eines Unternehmens der AZ Medien. AZ Medien zählt zu den bedeutenden Medienhäusern der Schweiz mit Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften, Büchern, Regionalradio, Regionalfernsehen und einem grafischen Unternehmen.
Der Verlag hat schon bald nach seiner Gründung im gesamten deutschsprachigen Raum auf sich aufmerksam gemacht und ein breites Publikum gefunden. Heute ist er einer der führenden Sachbuchverlage der Schweiz mit guter Marktpräsenz auch in Deutschland und Österreich. Seit Sommer 2002 gibt es ein Verlagsbüro in München unter der Leitung von Dr. Michael Günther.
Nicht nur Body and Beauty – die Bücher
Das Leben im 21. Jahrhundert ist schneller geworden, die Kommunikation hektischer, die Umwelteinflüsse auf den Menschen sind intensiv und teilweise schädlich, das Essen ist zum Großteil künstlich, vitaminarm und schadstoffreich, die überkommenen Religionen werden als doktrinär und statisch abgelehnt. Buchverlage und Autoren sind in dieser Situation mehr denn je gefordert, die Menschen mit Informationen, Hintergründen und Meinungen zu versorgen. Der AT Verlag veröffentlicht Bücher, in denen ein bewusstes Leben, gesunde Ernährung, Heilen mit der Kraft der Pflanzen und der Erde, eine enge Naturerfahrung und -verbundenheit und Angebote einer tiefen spirituelle Orientierung im Mittelpunkt stehen. Lebensreform ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher publiziert der AT Verlag seit 30 Jahren Sachbücher in den folgenden Themenbereichen:
- Kochen
- Heilkunde
- Geomantie / Orte der Kraft / Phänomene / Spiritualität
- Psychoaktive Pflanzen / Drogen / Schamanismus
- Natürlich Bauen / Werken / Freizeit
- Natur
- Schweiz / Alpinismus / Reisen
Pro Jahr erscheinen rund 50 neue Titel. Die Backlist umfasst derzeit ca. 250 Titel.
Die Menschen und ihre Ideen – Verlagsphilosophie
Das Team des AT Verlags – vierzehn Köpfe und Seelen – versteht sich als Teil eines unsichtbaren Netzwerks von Autorinnen und Autoren als Bindeglied zu ihren Leserinnen und Lesern. Hinter einer vordergründig relativ breiten Themenpalette steht eine einheitliche Verlagsphilosophie: Der AT Verlag publiziert inhaltlich fundierte, größtenteils illustrierte, sorgfältig und individuell gestaltete Sachbücher für anspruchsvolle Zeitgenossen. „Wege des Bewusstseins“ könnte als Leitstern über dem Programm stehen. Bei aller Bewusstwerdung soll aber die sinnliche Seite nicht zu kurz kommen. Die Bücher entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Autoren, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Leser und Leserinnen. Im Programm finden sich verschiedene Titel, die sich im Lauf der Jahre zu Standardwerken entwickelt haben.
Für weitere interessante Informationen klicken Sie bitte auf www.at-verlag.ch
Nur noch wenige Tage bis zur „Vuvuzela-WM“ in Südafrika
Der Lärm der Vuvuzela liegt förmlich schon in der Luft. Die Fussball WM 2010 in Südafrika beginnt in drei Tagen. Höchste Zeit für alle ernsthaften Fussballfans, ihren Fundus zu überprüfen. Noch ist nämlich genügend Zeit, alle Vorteile des Online-Shoppings zu nutzen und die wichtigsten Fanartikel im Internet zu bestellen. Ganz oben auf der „Must-haves“-Liste: eine Vuvuzela in Fanfarben. Auf Shopwiki www.shopwiki.de sind alle relevanten Shopping-Infos rund um die Fussball WM 2010 (http://www.shopwiki.de/wiki/Fussball Weltmeisterschaft) gesammelt. Egal, ob man auf der Suche nach dem WM Ball, nach dem Trikot seiner Lieblingsmannschaft oder sonstigen Fanartikeln wie eben der Vuvuzela ist: ShopWiki ist der perfekte Start der Online-Shopping-Tour. ShopWiki, das weltgrößte Service für komfortables sowie zeit- und geldsparendes Einkaufen im Internet, macht mit seinem Special zur WM in Südafrika seinem Ruf alle Ehre. Kompakt und übersichtlich wird der Fussballfan durch die Weiten des Angebots der online erhältlichen Fanartikel geführt.
Südafrika 2010: Die Vuvuzela WM
Neben den Klassikern wie Trikots, Schals oder Bälle ist die Vuvuzela der aktuelle Renner. Dieses Blasinstrument, in Deutschland auch oft nur schnöde „Tröte“ genannt, gilt als Symbol des südafrikanischen Fußballs. Die ursprünglich aus Metall hergestellte Vuvuzela wird in Südafrika seit fast zehn Jahren als Kunststoff hergestellt und ist von der Geräuschkulisse keines Stadions wegzudenken. Seit dem Confederations Cup 2009 ist die Vuvuzela der breiteren Öffentlichkeit bekannt. Und hat gleich für Aufregung gesorgt. Der laute, monotone, an einen Elefantenschrei erinnernde Klang störte sowohl Fussballer als auch Fans. Die FIFA, die über ein Verbot der Tröte nachdachte, entschied sich schließlich pro Südafrika-Folklore und damit für die Vuvuzela im Stadion. Auch in unseren Breiten wird ihr Klang nun die Public Viewing-Areas erfüllen – ob man das will oder nicht.
Der Online-Shopping Ratgeber
Shopwiki www.shopwiki.com bündelt über 300 Millionen Produkte aus über 300.000 Onlineshops. Ein von ShopWiki entwickelter Algorithmus crawlt und indiziert regelmäßig das Internet und katalogisiert die gefundenen Shops und Produkte.
Um Online-Shoppern Hilfe und Orientierung zu bieten, stellt die ShopWiki-Redaktion laufend Beratungsguides wie beispielsweise auch die zur Fußball WM zusammen. Der User kann online bequem durch das Angebot schmökern, auch ohne schon exakt zu wissen, welches Produkt er kaufen will. Das Ziel von ShopWiki ist es, jedes Online erhältliche Produkt zu indizieren. ShopWiki wurde 2005 von Kevin P. Ryan, dem ehemaligen DoubleClick CEO, und Dwight Merriman, ehemals DoubleClick CTO, sowie Eliot Horowitz in New York gegründet. Neben ShopWiki.com bedient ShopWiki in Europa die Märkte Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande in länderspezifischen Versionen.
Medien-Kontakt ShopWiki:
Bernhard Lehner
i5comm für ShopWiki.com
Spengergasse 37-39
1050 Wien
Tel.: +43 664 439 86 09
email:bernhard@5comm.com
Von drinnen nach draußen – Homing unter freiem Himmel
Die Grenze zwischen drinnen und draußen verschwimmt: Während die Natur in die Wohnung einzieht, ist der persönliche Platz an der Sonne der wichtigste Teil des Zuhauses geworden. Aus „Homing“ und „Gardening“ ist „Home-Gardening“ geworden. Und bei den Dingen für diesen wertvollen Lebensraum stellen die Verbraucher ganz besondere Ansprüche.
Das Zuhause ist uns wieder wichtig geworden. Hier ist für 86% unserer Mitmenschen der Treffpunkt der Familie, und für 72% ist laut einer Umfrage das Zuhause der ideale Ort, um Freunde zu treffen. Dabei finden diese Gemeinsamkeiten am liebsten unter freiem Himmel statt. Homing, der Trend, der das gesellige Miteinander im privaten Umfeld beschreibt, ist im Garten, auf Balkon und Terrasse angekommen. Home Gardening: Der Begriff für die neue Landlust erfasst viele, und eine neue Flucht aufs Land ist bereits absehbar. Denn aufgrund moderner Kommunikationsmittel können selbst die Familien aufs Land ziehen, die noch mitten im Arbeitsleben stehen.
Outdoor-Living ist also weit mehr als nur ein Sommertrend. Die Sehnsucht nach der Natur ist der Grund dafür, dass sich der Lifestyle-Konsum auf lange Zeit verändert. Eine starke Naturverbundenheit, soziale Verantwortung sowie ein hohes Umweltbewusstsein beeinflussen das Kaufverhalten. Vor allem, wenn es um das „grüne Ambiente“ geht. Die Statistik ist eindeutig: Wer seine Freiluft-Wohnung einrichtet, der greift zu Hochwertigem, weil ihm die bessere Qualität, sicherere Funktionalität (zum Beispiel kindersichere Fackeln), kreative Multifunktionalität, langlebigere Materialien, außergewöhnlichere Designs durchaus einen höheren Preis wert sind. Gleichzeitig bekennt man sich wieder zu Traditionen, zu alten Werten, und Selbstgemachtes steht hoch im Kurs. Wenn der Verbraucher Geld ausgibt, dann will er wieder Werte, er vertraut verstärkt auf die Zuverlässigkeit von starken Marken und eine Qualität
Lernen, Spielen, Platzreife
Golf beim „Kleebauer“ im Mühlviertel
Gründlich in sechs Tagen das Golfen lernen, frei spielen und garantiert mit der Platzreife nach Hause fahren: Das kann man in Altenfelden, in der wunderbaren, von Natur umgebenen Landschaft des Mühlviertels in Oberösterreich.
Es hat sich längst herumgesprochen, dass es im Örtchen Altenfelden, in kurzer Zeit mit dem Auto über Passau zu erreichen, einen beliebten Anlaufpunkt für Golfeinsteiger und Golfer, die an ihrem Handicap arbeiten wollen, gibt. Das Landhotel Kleebauer, in ruhiger Alleinlage und mit herrlichem Ausblick auf die grüne hügelige Landschaft, ist für viele Golffreunde die erste Adresse. Der Inhaber der Golfakademie, Alf Geiger, dem im Vorjahr wieder ein beachtetes Hole-in-one gelang, setzt seit Jahren auf entbürokratisiertes Golfen. Davon ist man in vielen Ländern Europas noch weit entfernt. In der Regel sind Platzerlaubnis und Handicap und/oder Vereinsmitgliedschaft gefragt - anders als in anderen Teilen der Welt, in denen Geiger schon viele Plätze getestet hat. Er setzt sich für „Pay und Play“ ein, also „Eintritt bezahlen und spielen“. Deshalb gilt er auch als „Golf-Rebell“.
Bei den Einsteigerkursen des Hauses ist das anders. Teilnehmer können frei auf der Neun-Loch-Anlage spielen. Und natürlich lernen sie innerhalb von sechs Tagen nicht nur die Praxis, sondern auch die so genannte Golf-Etikette. Das geht nicht einfach so. Mit Manfred Knauss hat einer der wenigen „Master of PGA/Professional“ die Leitung der Kurse, so das hochprofessionelles Training erwartet werden kann. Übungen auf der Driving Ranch gehören zwar dazu, aber sonst setzt man mehr auf „Lernen beim Spiel“. „Es bringt dem Einsteiger wenig, wenn er die meiste Zeit damit beschäftigt wird, auf der Driving Ranch Abschläge zu üben“, sagt Geiger. „Er muss ins Spiel kommen.“ Die Kurseinheiten werden in Kleinstgruppen – Privatunterricht ist ebenfalls möglich - auf der wunderschönen 18-Loch-Anlage des Golfparks Böhmerwald absolviert.
Es gibt ein spannendes Abschlussturnier. Der Einsteigerkurs ist so angelegt, dass jeder Teilnehmer garantiert mit Platzreife nach Hause fährt und auch noch seine moderne Golfausrüstung, inklusive, mit nach Hause nehmen kann. Auf Wunsch ist auch eine überall anerkannte Clubmitgliedschaft zum geringen Aufpreis möglich.
Der Kurs ist in ein Package integriert, das sechs Tage Übernachtung und erweiterte Halbpension im Landhotel Kleebauer beinhaltet. Im komfortablen Haus mit seiner rustikal-romantischen Ausstattung muss man auf nichts verzichten: Neben guter Küche gibt’s Nachmittagskuchen, außerdem sind alle im Haus servierten alkoholfreien Getränke gratis. Die Nutzung von Indoor-Golfanlage, der Sauna, des modern ausgestatteten Fitnessraums, des Tennisplatzes und des Schwimmteiches sind eingeschlossen.
Wer sich schon einmal einen Überblick verschaffen will, schaut ins Internet: www.kleebauer.at. Dort sind nicht nur alle Leistungen detailliert aufgeführt, es gibt auch einen Film zum Haus sowie einen Blog zur Golfphilosophie Geigers. Kontakt ansonsten: Landhotel Kleebauer, Maierhof, A-4121 Altenfelden, Tel. 0043/0/7282-55 88, Fax 59 92 32, E-Mail: info@kleebauer.at.
PR-/Medienbüros DIALOGPresseweller
Haus der Stille, Roseburg
Buddhistisches Meditationszentrum
Das Haus der Stille gehört zu den ältesten buddhistischen Meditationszentren im Deutschland und liegt 50 km östlich von Hamburg, zwischen Mölln und Lauenburg, in der an stillen Seen und Wäldern reichen Landschaft, am Rande des Dorfes Roseburg. Die besondere Lage des Hauses – zwischen Teichen und alten Laubbäumen – bildet eine Atmosphäre, die ein Verständnis für Einfachheit und Frieden begünstigt. Mitten im Grünen finden sich das 1903 erbaute und gut erhaltene Haupthaus, ein modernes Gästehaus und eine Meditationshalle. Die Umgebung lädt zum Spazierengehen und die umfangreiche Bibliothek zum Studieren und Lesen ein; trotzdem beschäftigt man sich hier vor allem mit sich selbst und richtet den Blick nach innen.
Das Haus der Stille bietet nun schon seit 50 Jahren Meditationskurse, Yoga und Qi-Gong an. Hier kann man auch als „Nicht-Buddhist“ zur Ruhe und inneren Einkehr kommen.
Die Seminare haben verschiedene Inhalte, mal ist der Schwerpunkt das Studieren der Buddhistischen Lehre, mal mehr das Praktizieren von Meditation und Entspannung und das Umsetzen im Alltag. Menschen jeder Tradition und Religion sowie jeder Generation nehmen hier gerne eine Auszeit, genießen den wunderschönen großen Park, das einfache aber gute vegetarische Essen. Das Haus der Stille ist ein gemeinnütziger Verein und wird bewusst einfach und schlicht gehalten. Gäste arbeiten täglich ca. eine Stunde mit. Auf den Fluren gibt es Gemeinschaftsbäder.
Jeder Tag ein guter Tag!
Unter diesem Motto steht das Jubiläumsjahr 2010. Seit 50 Jahren gibt es das Haus der Stille in Roseburg. Seit 5 Jahrzehnten wird hier gelehrt und gelernt, wird in Meditation und in Lehrgesprächen die buddhistische Lehre erforscht. Seit einem halben Jahrhundert bietet dieser Ort ein Refugium der Stille; hier gibt es Raum für einen temporären Rückzug aus der Alltagshektik und der Hinwendung zu Besinnung, Einkehr und Innehalten.
Jeder Tag ein guter Tag? Nicht immer wird man spontan diesem Satz zustimmen. Diejenigen, die in und für das Haus der Stille arbeiten und viele von denen, die Jahr für Jahr wieder zu Seminaren kommen, können diesen Satz jedoch aus ganzem Herzen bejahen. Diese Erkenntnis ist gegenwärtig und erweist sich immer neu als Wegweiser, wenn im Alltäglichen die Achtsamkeit einmal verloren geht. Diese Erkenntnis erwächst aus der Stille und Kontemplation. Das Seminarjahr 2010 beginnt und endet mit Seminaren, in denen die tiefere Bedeutung dieses Mottos erkundet wird. Mitten im Sommer bietet das Haus der Stille zusätzlich ein Seminar, das sich ausdrücklich unterscheidet von den üblichen Abläufen. Für eine Woche kann man meditieren, Gespräche führen, Yoga und Qi-Gong üben, spazieren gehen, wandern, offen sein für Ungeplantes.
Der 30. Mai 2010 ist der große Festtag im Haus der Stille und alle sind dazu herzlich eingeladen, mit uns zu feiern, denn: Jeder Tag ein guter Tag!
Parkett erobert Bad und Küche
Schöne Holzfußböden gibt es für jeden Raum des Hauses
Bad Honnef. Lange Zeit galt Parkett als repräsentativer Boden nur für die „gute Stube“. Doch heute können moderne Einrichter die Wertigkeit von Echtholz nicht nur im Wohnzimmer, sondern im ganzen Haus erleben. „Wenn man ein paar Tipps beachtet, eignet sich Parkett auch für stark beanspruchte Räume wie die Küche oder sogar für das Badezimmer“, sagt der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp), Ralph Plessmann. Holz und Wasser vertragen sich nicht, heißt es. Dabei ergeben die Naturmaterialien, richtig eingesetzt, sogar eine besonders reizvolle Kombination. Beim Gedanken an ein Schiffsdeck, einen Bootssteg oder an eine Sommerterrasse im Freien wünschen sich viele Menschen auch in den so genannten Barfuß-Bereichen zu Hause einen natürlichen Untergrund. Holzfußböden machen aus dem gewöhnlichen Badezimmer einen Wellness-Bereich mit Stil.
Konkurrenz für die „Keramikabteilung“
Geeignet für das Bad sind harte Holzarten wie Eiche oder Nussbaum, die bei Nässe nur wenig schwinden oder quellen. Schiffsplanken werden oft aus Jatoba, Doussie, Merbau oder Teak gemacht, doch stellt sich bei tropischen Hölzern die Frage, ob sie aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Als einheimische Alternative zum Tropenholz bietet sich Räuchereiche an, das ebenfalls eine dunkle, warme Tönung hat. Die für Parkettböden ansonsten beliebte Buche eignet sich dagegen nicht für feuchte Räume, da ihr Holz sich bei Nässe zu stark zusammenzieht.
Die Luftfeuchtigkeit im Bad entspricht die meiste Zeit über einem normalen Wohnraum, wenn regelmäßig gelüftet wird. Durch Duschen oder Baden wird die Luft zwar kurzfristig viel feuchter, doch das schadet dem Boden nicht. Als Faustregel gilt, dass Parkett bei normaler Raumtemperatur von 20 bis 22 °C und einer Luftfeuchtigkeit bis 70 Prozent dauerhaft auch im Bad haltbar bleibt. Nasse Füße und vorübergehende Pfützen, zum Beispiel beim Baden, sind unvermeidlich. Doch das ist kein Problem, wenn die Nässe sofort aufgewischt wird und nicht lange auf dem Boden bleibt. Nur für reine Nassbereiche mit stehender Feuchtigkeit, wie zum Beispiel als Duschboden, ist Parkett nicht geeignet.
Im Bad sollten Holzböden am besten von qualifizierten Handwerkern verlegt werden. Zu empfehlen ist die vollflächige Verklebung mit dem Untergrund. Dann werden die Kanten mit einem elastischen Dichtstoff fachgerecht abgedichtet. Auch die Fugen zwischen den Parkettstäben kann man damit verschließen, wie man es zum Beispiel im Poolbereich von Kreuzfahrtschiffen sieht. Eine geölte Oberfläche hat im Bad den Vorteil, dass Wasser nicht durch Risse unter die Versiegelung geraten kann. Saugt der Boden beim Wischen ungewohnt viel Feuchtigkeit auf, sollte die Oberfläche erneut mit Wachs oder Öl behandelt werden.
Holz macht die Wohnküche wohnlich
Offene Wohnküchen sind kommunikativ und bieten viele Optionen für die Innenarchitektur. Es bietet sich an, die Räume mit einem durch gehenden Parkett- oder Dielenboden zu verbinden. Man sollte nur darauf achten, dass der Fußboden in der Küche meist stärker belastet wird als beispielsweise der Boden im Schlafzimmer. Deshalb gilt auch für die Küche, bevorzugt Harthölzer wie Eiche zu verwenden. Vor allem sollte das Parkett ausreichend dick sein; das gilt sowohl für Massiv- als auch für Mehrschichtparkett, dessen Nutzschicht es in unterschiedlichen Stärken gibt. In der Küche kommt es häufiger als in anderen Räumen vor, dass etwas auf den Boden fällt und Macken im Bodenbelag hinterlässt. Das ist aber kein Grund, sich gegen Parkett zu entscheiden – ganz im Gegenteil. Denn eine dicke Holzschicht kann man nach ein paar Jahren einfach abschleifen und neu versiegeln oder ölen.
Keine Angst vor Gebrauchsspuren
Versiegeltes Holz ist in der Regel leichter zu pflegen, doch in der Küche ist geöltes Parkett aus einem anderen Grund empfehlenswert: Bei kleinen Beschädigungen oder Flecken kann die betroffene Stelle ausgebessert und neu geölt werden, ohne dass gleich der gesamte Boden renoviert werden muss. Die unvermeidlichen Saftflecken und Fettspritzer hinterlassen normalerweise keinen bleibenden Eindruck, sondern werden einfach mit einem nebelfeuchten Tuch aufgewischt.
Ein Holzboden mit Gebrauchsspuren sieht nicht zwangsläufig schlecht aus, sondern wirkt gemütlich. Vielen Menschen gefällt zum Beispiel die „Patina“ von Dielen, die längere Zeit bewohnt wurde, sogar besonders gut. Man kann bei Parkett daher auch von vornherein zu rustikalen Sortierungen mit lebhafter Holzstruktur greifen. Sie geben der Küche nicht nur ein wohnliches Ambiente, sondern sind besonders pflegeleicht, weil leichte Kratzer und Flecken oft gar nicht auffallen.
Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.
Flutgraben 253604
Bad Honnef
Telefon: 02224 - 9377-0
Fax: 02224 - 9377-77
Email: info@parkett.de
1. Überlinger Genusslauf
Überlingen am Bodensee gehört mit über 2.000 Sonnenstunden zu den sonnenreichsten Orten in Deutschland und besticht neben seinem mediterranen Klima durch eine traumhafte Umgebung. Vor allem aktive und gesundheitsbewusste Urlauber kommen hier ordentlich auf Trapp – auf vielen abwechslungsreichen Wanderwegen entlang des Bodensees oder durch die Weinberge. In diese Kulisse, die zu Recht den Titel „Riviera des Bodensees“ trägt, lädt die Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich“ am Sonntag, 16. Mai, zum 8. Deutschen Walking-Tag in Kombination mit dem 1. Überlinger Genusslauf, bei dem sich die Sportler entlang den Strecken (4,2 und 11 Kilometer) an unterschiedlichen Stationen mit Wasser und Wein, Obst und Slow food sowie weiteren Köstlichkeiten genussvoll stärken können. Die Teilnahme an diesem Genusslauf, an dem keine Zeitmessung erfolgt, ist kostenlos.
Aktivität und Erholung in Überlingen am Bodensee
Walking gilt als Gelenk schonende Sportart und ist für jeden geeignet. In Überlingen sind alle herzlich willkommen – vom aktiven Profi bis zum unerfahrenen Einsteiger, der von erfahrenen Walking- und Lauftrainern in die richtige Technik eingewiesen wird. Später erholt man sich am besten in der Bodensee-Therme Überlingen: Wer nach dem Walken noch Reserven hat, kann sich beim Schnupperkurs im Aquawalking und Aquajogging üben oder im 37° C warmen Thermalwasser dem Muskelkater vorbeugen. Saunieren, Schwimmen oder einfach nur Relaxen – die einzigartige Aussicht auf das „Schwäbische Meer“ sorgt für Wellness der Extraklasse.
Ob geführtes oder individuelles Walken – Überlingen bietet für jeden eine Vielzahl an Wegen für unvergessliche Erlebnisse. Eine der beliebtesten Strecken führt direkt am Ufer des Bodensees entlang, an dem man frische Seeluft schnuppern und das fantastische Panorama der Schweizer Alpen genießen kann. Urig und romantisch sind die Touren durch die Obst- und Weinlandschaften mit Blick auf die historischen Kulturgüter wie das Schloss Salem und die Klosterkirche Birnau.
Weitere Informationen: Kur und Touristik Überlingen, www.ueberlingen.de
Schlaflabor Know-How für zu Hause
Der Schlaf und seine Geheimnisse
Jeder weiß, dass wir uns in der Nacht mehrmals im Schlaf umdrehen. Wie kommt es, dass wir dabei nicht aus dem Bett fallen? Und wie kommt es, dass wir selbst bei Träumen die uns real erscheinen die Aktionen des Traums nicht mit unserem Körper ausführen? Zur Beantwortung all dieser Fragen müssen wir erst mal den Schlaf etwas besser verstehen: Während einer Nacht durchläuft unser Körper mehrere Schlafzyklen von 90 bis 110 Minuten Länge. Während dieser Zyklen durchlaufen wir verschiedene Schlafphasen:
- die Leichtschlafphasen eins und zwei,
- die Tiefschlafphasen drei und vier, in welchen sich unser Körper regeneriert,
- den Traumschlaf bzw. die REM-Phase (Rapid Eye Movements) in welcher wir träumen.
In der ersten Nachhälfte regeneriert sich vor allem unser Körper, die Tiefschlafphasen drei und vier dominieren. In der zweiten Nachhälfte nimmt dann langsam der Traumschlaf die überhand: Wir träumen häufiger und länger.
Während des Traumschlafs ist der Körper gelähmt
Damit wir uns während der Träume nicht verletzen und unbeabsichtigt Aktionen aus dem Traum in der Realität ausführen ist unser Körper gelähmt. Dies können wir manchmal „erleben“ wenn in extremen Träumen sich Realität und Traum vermischen und wir z. B. nicht schreien können oder nicht weglaufen können, sondern „wie gelähmt“ sind.
Wir sind mehrmals pro Nacht wach
Gleichzeitig kann aber unser Körper nicht die ganze Nacht in der gleichen Position liegen bleiben. Dies würde auf Dauer zu Schäden an den Muskeln und zu Problemen bei der Durchblutung führen. Deshalb wechseln wir nachts des Öfteren die Position und regulieren die Temperatur mit Hilfe der Bettdecke. Um aber jetzt die Position ändern zu können, werden wir wach. Auf Englisch spricht man von „Arousal“. So können wir die Positionswechsel bei vollem Bewusstsein ausführen. Und kurz danach schlafen wir wieder tief und fest. In der Regel dauern diese Arousals nur wenige Sekunden und so lange sie kürzer als 3 Minuten sind, erinnern wir uns am nächsten Morgen auch nicht mehr daran.
Besser Aufstehen und mehr Zeit!
Dieser Gegensatz zwischen Bewegung (Arousal) und Lähmung wird in Schlaflaboren per Aktimetrie (Bewegungsmessung) erfasst. Eben dank dieser Aktimetrie ist es heute endlich möglich, sich zu Hause besser wecken zu lassen: durch den Schlafphasenwecker Sleeptracker. Sie geben einfach eine maximale Weckzeit z. B. 07:00 an und ein Weckzeitfenster z. B. 20 Minuten von 06:40 bis 07:00. Wenn Sie jetzt in diesem Weckzeitfenster ein Arousal haben, wird der Sleeptracker Sie sofort wecken. Und das Resultat? Da Ihr Körper bereits auf den Wachzustand eingestellt war, stehen Sie frisch und voller Energie auf und gewinnen dabei sogar noch ein paar Extra-Minuten jeden Morgen. Und da der Sleeptracker Sie per Vibration weckt, kann Ihr Partner noch in Ruhe weiterschlafen. Die PC Datenauswertung des Sleeptrackers gibt Ihnen außerdem Aufschluss über Ihre Schlafqualität und hilft Ihnen Ihre Schlafhygiene zu verbessern.
Der Sleeptracker wurde mehrfach ausgezeichnet - unter anderem vom Time Magazine - und existiert heute bereits in der dritten Generation als Sleeptracker elite. Er ist erhältlich unter www.sleeptracker.de mit dem Promotionscode: „zahnschlaf” für nur 149,90 Euro.
Köstritzer Spiegelzelt 7. Mai – 27. Juni 2010, Weimar
Im siebten Jahr „Köstritzer Spiegelzelt“ ist der Andrang ungebrochen. Die Mischung aus Kabarett, Chanson und Weltmusik hat in Thüringen und weit darüber hinaus viele Anhänger gefunden. Daher lädt das Festival erstmalig zu knapp 8 Wochen, also mit 5 weiteren Spieltagen, zu kulturellen und kulinarischen Genüssen ein.
Jazz, Blues und Chanson aus aller Welt spielen eine wichtige Rolle. Helmut Eisel & Band lassen bei „Klezmer at the Cotton Club“ osteuropäischen Klezmer auf coolen Jazz treffen.
Die Gruppe Fjarill macht mädchenhaft-fröhliche Musik für den Urlaub vom Alltag, indem sie schwedische Weite und südafrikanisches Temperament mischen. Dass Musik auch politische Kraft hat, zeigen Jannis Zotos & Band bei ihrem Programm „Eros & Thanatos – Vom Bleiben und Gehen“ – der Todesgott und die Liebe stehen für griechische Lieder, fernab jeglicher Folkore. Kroke steht für Krakau und polnische Leidenschaft zur Klezmermusik, verknüpft mit Jazz und Klassik. In „Out Of Sight“ schafft die Band etwas außergewöhnlich Eigenes.
Tuomi ist ein Trio, getragen von der hinreißenden Altstimme der finnischen Frontfrau. In „The Expense of Spirit“ meistert die Band die vollkommene Verbindung von Jazz, Pop und Saudade – hörenswert!
Geschichten aus einem rastlosen Leben zwischen zwei Welten interpretiert einfühlsam der kanadische Singer-Songwriter Martin Gallop auf der Gitarre mit seiner Band „Strange Place Called Home“. Gleichfalls trifft man auf beliebte Klassiker, wie die unvergleichliche Georgette Dee, die zu ihrem 30. Bühnenjubiläum schlagerleicht aus den Vollen schöpft.
Dass Alter nicht vor Torheit schützt, beweist das Trio Ars Vitalis mit Musiktheater zwischen Genie und Wahnsinn. Beim Wiedersehen mit Klaus Hoffmann dreht sich sein neues Programm „spirit 2“ um den Kreislauf vom ewig Menschlichen, zu dem ihn das Chanson der 1950er Jahre inspiriert hat.
Übersetzer, Rezitator und Gelegenheitsschauspieler Harry Rowohlt nimmt sich ganz der klassischen Literatur an und überwältigt mit Sprachkompetenz. Cora Frost, die Ikone des Chansons, verspricht ein ALL-umfassendes, funkensprühendes Erlebnis, inklusive Kometenschweif, wenn sie ihre alten Helden wieder mit Leben füllt. Der niederländische Chansonnier Sven Ratzke ist ebenfalls ein Publikumsliebling des Köstrizer Spiegelzeltes in Weimar. Bei der Verleihung des renommierten Kabarettpreises „St. Ingberter Pfanne“ 2009 befand die Jury, dass das Genre Chanson durch ihn eine Modernität erfährt, die ihresgleichen sucht. Ein weiterer Bekannter aus dem Nebenanland Schweiz ist Michael von der Heide, der charmant eingängige Popmusik mit Chansons in der Mundart seiner alpenländischen Heimat verbindet.
Life is Cabaret
„Ich bin kein Tag für eine Nacht. Oder: Ein Abend in Holz“ mag zwar sperrig klingen, ist jedoch Jochen Malmsheimer pur. Sie glauben sich anschließend auch kein Wort mehr.
Joesi Prokopetz präsentiert österreichischen Humor und Kabarett im Reinformat: „Bitte nicht schießen!“ ist seine Aufforderung, aber vermutlich sollte man sich eher vor dem Totlachen schützen.
Im Mai geht es „Aufwärts!“ prognostiziert der Kabarett-Preisträger Arnulf Rating bei einer intensiven Recherche der aktuellen Lage in Deutschland.
Finale
Traditionell werden am letzten Abend im Spiegelzelt die Stühle rausgeräumt. Bei der englischen Band Oi Va Voi und ihrem aktuellen Album „Travelling The Face Of The Globe“ kann man ohnehin nicht sitzen bleiben. Herrjemine! Potzblitz! Donnerwetter! bedeutet der jiddische Ausdruck. Der Stilmix der Band ist einzigartig und mitreißend. Coole Clubsounds, traditionelle osteuropäische Musik gepaart mit Jazz, Rock, Hip Hop und Drum ’n’ Bass. Let’s Dance!
Service
Wie in den letzten Jahren steht das Köstritzer Spiegelzelt auch für gehobene Gastronomie. Torsten Montag ergänzt mit seinem Team von „Montag catering + service“ einmal mehr mit kulinarischer Abwechslung das ebenso abwechslungsreiche Festivalprogramm und bietet regelmäßig Tagesgerichte passend zum jeweiligen Künstler.
Geschenkgutscheine und Sonderaktionen wie das Spiegelzelt-Sparticket bieten dem Publikum darüber hinaus vielfältige Optionen, auch mehrfach Veranstaltungen des Festivals zu besuchen.
Karten erhalten Sie in der Tourist-Information Weimar und den Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe Thüringen sowie telefonisch unter 0 36 43 | 745 745 oder 0180 | 505 5 505.
Informationen und Tickets gibt es auch im Internet unter www.koestritzer-spiegelzelt.de.
Dialog im Dunkeln©
Eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren
Die Idee ist denkbar einfach: In völlig abgedunkelten und szenisch als Park, Stadt, Boot oder Bar gestalteten Räumen führen blinde Menschen die Besucher in kleinen Gruppen durch die Ausstellung: Die sehenden Besucher sind „blind“ und müssen sich in diesem ungewohnten Erlebnis der Stimme des blinden Begleiters anschließen. An die Stelle von visuellen Eindrücken treten innere Bilder und es wird ein Zugang zu nichtvisuellen Qualitäten geöffnet. Die Dunkelheit soll nicht die Lebenssituation von blinden Menschen simulieren. Sie ist weit mehr eine Metapher für die Unterschiedlichkeit und ein ideales Medium zur Kommunikation zwischen Menschen, die unterschiedliche Lebensweisen, Vorstellungen, Ansprüche und Werte besitzen.
Die Ausstellung ist ein sozialer Lernort zur Akzeptanz von Unterschiedlichkeit. Dialog im Dunkeln schwingt nicht den pädagogischen oder moralischen Zeigefinger, sondern möchte für Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund eine Plattform zur Begegnung sein. Ein Beitrag zu mehr Respekt und Toleranz im Umgang mit Minderheiten.
Internationale Ausstellungsprojekte
Dialog im Dunkeln ist 1988 nach einer Idee von Dr. Andreas Heinecke entstanden. Sein Konzept konnte in den vergangenen 22 Jahren reifen: Ob als Managementtraining oder als Beschäftigungsprojekt, ob als sensorischer Parcours, in den Metropolen in anerkannten Museen oder in Kleinstädten als Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfegruppen, ob als Tournee in einem Boot oder in der Speicherstadt in Hamburg, wo Dialog im Dunkeln nun schon seit zehn Jahren das Publikum bindet.
Die Gesamtbilanz dieser Ausstellung ist beachtlich: Dialog im Dunkeln wurde in 25 Ländern und in über 140 Städten präsentiert. Mehr als 5.000.000 Besucher wurden weltweit von über 6.000 blinden und sehbehinderten Menschen geführt. Die Ausstellung hat viele Personen und Organisationen zur Nachahmung angeregt, so dass zahlreiche mit unterschiedlichen Namen firmierende Dunkelerlebnisse national wie international angeboten werden:
www.dialog-im-dunkeln.de
www.dialogue-in-the-dark.com
www.dialoginhetdonker.nl
www.dialoginthedark.com
www.d-in-dark.co.il
www.dialogimdunkeln.at
www.ahhaa.ee
www.experimentarium.dk
www.dialogonelbuio.org
www.dialogmuseum.de
www.dialog-im-dunkeln.ausstellungen-leipzig.de
www.istciechimilano.it/il-nostro-istituto/dialogo-nel-buio
www.muzieum.nl
Einerseits wurde über die Erfahrung im Dunkeln und die Begegnung mit blinden Menschen ein Perspektivenwechsel bei Personalverantwortlichen und Unternehmensvertretern eingeleitet, bei dem sich Mitleid in Respekt und eine defizitorientierte Betrachtung in eine Potenzialanalyse wandelte. Andererseits wurden die behinderten Mitarbeiter kontinuierlich an den allgemeinen Arbeitsmarkt herangeführt, lernten im Rahmen ihrer Tätigkeit bei Dialog im Dunkeln Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten, welches das Selbstwertgefühl stärkte.
Zehn Jahre Dialog im Dunkeln in Hamburg: Das sind rund 60.000 Führungen durch eine absolut lichtlose Ausstellung und über 500.000 Begegnungen zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen. Eine Vielzahl Hamburger Unternehmen nutzt den Ausstellungsort in der Speicherstadt für ihre Events.
Das Angebot in Hamburg
Neben unseren klassischen Touren halten wir Spezialangebote vor:
- Für Schüler und Pädagogen sind unsere Workshops geeignet: Bevor es ins Dunkle geht, vermittelt eine blinde Pädagogin anschaulich Wissen über den Alltag blinder Menschen. Unterrichtsmaterial für alle Altersstufen ist bei uns erhältlich.
- Bei Kindergeburtstagen halten wir eine Überraschung für unsere kleinen Gäste bereit.
- Für besondere Anlässe sind unsere Sonderführungen: Gegen einen geringen Aufpreis führen wir Gruppen auch außerhalb unserer Öffnungszeiten durch die Ausstellung.
- Für Präsentationen oder Feste sind unsere Räume in der historischen Speicherstadt die optimale Umgebung mit einem ganz besonderen Flair.
- Für Gourmets ist unser „Dinner in the Dark“ ein Genuss. Die kulinarische Reise startet mit einem Sektempfang im Hellen und endet mit einem Vier-Gänge-Menü im Dunkeln: eine Herausforderung für Gaumen und Tischkultur. Das „Dinner in the Dark“ findet mehrmals pro Monat statt. Die Termine werden im Internet unter www.dinner-in-the-dark.com bekannt gegeben.
- Für Führungskräfte wurden unsere Managementtrainings entwickelt. Lichtlosigkeit eröffnet neue Zugänge und Perspektiven. Die Nachhaltigkeit des Erlebten eignet sich in besonderer Weise zur Vermittlung berufsrelevanter Themen wie „Soziale Kompetenz“ oder „Teambildung“. www.seminare-im-dunkeln.de
- Für Hochzeiten, Firmenveranstaltungen, Produktpräsentationen oder Seminare im Hellen und im Dunkeln haben wir mit Sicherheit die richtigen Räumlichkeiten. Der frisch renovierte 2. Boden bietet eine Kombination aus historischem Speicherstadtcharme und moderner, freundlicher Ausstattung.
Öffnungszeiten / Preise
Der Ausstellungsbesuch erfolgt ausschließlich in Begleitung eines blinden Guides. Da Gruppen zusammengestellt werden, ist eine Reservierung erforderlich: Bookingline: Tel. 0700 44 33 2000 (max. 12 Ct./Min.)
Öffnungszeiten: Di - Fr. 09:00-17:00 Uhr, Sa 10:00 - 20:00 Uhr, So und Feiertage 11:00-19:00 Uhr, Mo geschlossen.
Tickets: Erwachsene 15 € (ermäßigter Eintritt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte: 9 €), Kinder (bis 14 Jahre) 6 €, Familien (max. 5 Pers.) 40 €
www.dialog-im-dunkeln.de
Kerzentrends für Frühling & Ostern 2010
Der Frühling wird bunt – und das ist gut so: denn nach den grauen Wochen und Monaten lechzt alles nach Farbe! Was also tun? Die Wohnung neu tapezieren? Viel zu aufwendig! In die Sonne fliegen – schön, aber leider teuer! Bleibt nur noch die Lösung, sich den Frühling ins Haus zu holen – aber wie?
Ganz einfach umzusetzen ist dies mit fröhlich-bunten Dekorationen in den eigenen vier Wänden – farbige (Duft)Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen sind hierfür ideal und verbreiten schnell Frühlingsstimmung!
Psychosomatische Wirkung von Farben
Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Farben eine positive Wirkung auf Körper und Seele haben: Gelb- und Rottöne stimulieren, während Blau- und Grünnuancen eher beruhigen. Umgangssprachlich liest sich das dann so: Man sieht das Leben durch die rosarote Brille bis wieder alles im grünen Bereich ist – denn GRÜN weckt die Lebensgeister und steht in der Farbenlehre für HOFFNUNG und die Erneuerung des Lebens!
Es war Johann Wolfgang von Goethe, der sich als einer der ersten Europäer schon in seinem 1810 erschienenen Buch "Zur Farbenlehre" intensiv mit der Wirkung der Farben auf die menschliche Psyche beschäftigte. Die moderne Farbtherapie verdanken wir dem Amerikaner Edwin D. Babbit, der in seinem Werk "Die Prinzipien von Licht und Farbe" (1878) praktische Anwendungsmöglichkeiten beschrieb. Aber wirklich populär wurde die Farbtherapie durch den deutschen Heilpraktiker Heinz Schiegl, der 1979 ein Laien-Buch zu mit Titel "Colortherapie" veröffentlichte.
Die Farben
Neben den klassischen Frühlingsfarben wie Gelb, Grün und Rot präsentieren sich die aktuellen Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen auch in purem Weiß oder Flieder - und versprühen Gute Laune pur!
Eierkerzen in unterschiedlichen Größen zeigen sich neben Weiß in romantischem Rosé oder Flieder, nostalgischen Pastelltönen oder in frechen Buntstiftfarben und sind von keiner Ostertafel wegzudenken.
Farbige Teelichte im Mini- oder Maxiformat erfreuen sich steigender Beliebtheit – denn jedes ist ein Blickfang für sich und auch ohne aufwändige Dekorationshilfen sofort einsetzbar. Auch Leuchterkerzen schwelgen in Farben und sind neben Weiß oder Creme mittlerweile in vielen aufregenden Nuancen erhältlich.
Stumpen- und Quaderkerzen sind entweder Grasgrün, Rosenrot, Sonnengelb oder edel in Weiß – aber immer wunderschön!
Herzkerzen
Ob zu Valentin, zum Geburtstag oder einfach als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch: Außergewöhnliche Herzkerzen – in klassischem Rot oder romantischem Rosé – sind das ideale Mitbringsel für „Herzensangelegenheiten“ aller Art
Duftkerzen
Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen sorgen mit ihrer Kombination aus Licht und Duft für ein ganz besonderes Entspannungserlebnis: denn Düfte gelangen über die Nase direkt ins limbische System im Gehirn, fördern so Vitalität und Wohlbefinden, rufen Erinnerungen wach und lassen uns träumen. Die Duftvielfalt reicht von A wie Apfel über C wie Capuccino bis R wie Rose oder Z wie Zitrone und hält für jeden Geschmack die passende Nuance bereit.
Garantie durch das RAL-Gütezeichen
Der Verband Deutscher Kerzenhersteller e.V. hat das Gütezeichen Kerzen - und damit auch die Gründung der Gütegemeinschaft - initiiert mit dem Ziel, dem Verbraucher durch ein sichtbares Qualitätssiegel die Vorteile einer Kerze mit geprüfter Qualität gegenüber Kerzen ohne Gütezeichen zu verdeutlichen.
Die RAL-Kennzeichnung steht für:
- Lange Brenndauer
- Minimierte Russ- und Rauchbildung
- Tropfsicherheit
- Verwendung von schadstofffreien Rohstoffen, Farben und Lacken
- Verlässliche Formen, Farben und Abmessungen
- Verwendung von hochwertigen Dochten
- Sicher bei ordnungsgemäßem Gebrauch
Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen sind in Warenhäusern, bei Floristen & Gartencentern, im gut sortierten Fachhandel (z. B. in Drogerien), in Wohn- und Lifestyle- sowie Dekorationsgeschäften erhältlich.
Weitere Informationen zum Thema ‚Kerzen’ erhalten Sie im Internet unter:
www.kerzenguete.com oder www.kerzenverband.de
sowie über
ingrid grimm pr, Public Relations GmbH,
Gut Desdorf 4, 50189 Elsdorf,
Telefon 02274/938 111
info@grimm-pr.de, www.grimm-pr.de
Toskana für Genießer
Wer hat nicht schon einmal geträumt von den sanften Hügeln der Toskana, urigen Landhäusern inmitten uralter Olivenbäume und Zypressen? Wer hat sich nicht schon einmal danach gesehnt, im Einklang mit der Natur und fernab vom Getriebe der Städte einen Urlaub in heiterer Beschaulichkeit zu genießen?
Inmitten der malerischen (Kultur-)Landschaft der Toskana, wunderschön in der Nähe von Arezzo (20 min.) gelegen, werden Ihre Träume Wirklichkeit. Die Fattoria La Vialla offeriert jedem Toskana-Liebhaber und all denen, die es noch werden wollen, eine Einladung zum Eintauchen in die Lebenskunst der Toskana.
La Vialla ist ein familiengeführter landwirtschaftlicher Betrieb, der 1978 von der Familie Lo Franco erworben und liebevoll neu kultiviert wurde. Mittlerweile erstreckt sich der auf biodynamische Anbauweise spezialisierte Betrieb auf einer Fläche von über 1342 Hektar Land. Dort werden mit viel Liebe Chianti-Trauben gehegt und gepflegt und zu einem nicht nur wohl schmeckenden, sondern auch schon vielfach prämierten Wein gekeltert. Zum Anwesen gehören 24.000 Olivenbäume, deren Früchte durch schonende Kaltpressung in der alten Steinmühle der Fattoria zum berühmten Olio verarbeitet werden. Zudem bietet der kleine Hofladen von La Vialla von Nudeln über hausgemachte Saucen, Konfitüren und Schafskäse eine breite Palette von Toskana-Erzeugnissen, die Sie sich nach Hause bestellen können.
Auch können Sie in den typisch hergerichteten Landhäusern sich ganz stilecht dem „dolce far niente“ hingeben und nach Exkursionen in die umliegende Umgebung herrlich ausspannen und sich verwöhnen lassen. Ferien vom Alltag im „Garten Italiens“ – so hat Carlo Goldoni die Toskana genannt.
La Vialla ist dafür die absolute Top-Adresse!
Ein Besuch in der Hauptstadt der Fledermäuse

Noctalis und Kalkberghöhle in Bad Segeberg
Deutschlands nördlichste Schauhöhle hat viele Fans – nicht nur unter den Menschen. Aus dem Umkreis von über hundert Kilometern zieht es Jahr für Jahr Tausende der nachtaktiven Säugetiere in die Unterwelt am Kalkberg. Rund 20.000 Fledermäuse nutzen das unterirdische Gangsystem für ihren Winterschlaf. Damit ist die Anzahl der Fledermäuse größer als die Einwohnerzahl von Bad Segeberg. Hinzu kommen zahlreiche Fledermausreviere in Waldgebieten und rund um den Segeberger See sowie das Noctalis – Welt der Fledermäuse, die spannende Ausstellung rund um die sympathischen Flattertiere. Das alles macht Bad Segeberg zur Fledermaushauptstadt Deutschlands. Fledermäuse können im Noctalis das ganze Jahr über live beobachtet werden: Staunen Sie über die rund 100 tropischen Brillenblattnasen bei akrobatischen Flugmanövern und beim Fressen ihrer Leibspeise Bananen.
Entdecken, Anfassen, Ausprobieren lautet das Motto der Ausstellung
Im Noctalis ist es dunkel: Mit der Taschenlampe in der Hand gehen Besucher auf eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Fledermäuse. Ob im Nachtwald mit seinen geheimnisvollen Geräuschen, in einer künstlichen Höhle oder im Noctalis-Kino – überall entdecken Besucher interessante Details aus dem Reich der Fledermäuse. Es gibt Informationen zum Sehen, Fühlen und Hören. Die Ausstellung ist barrierefrei und bietet an 16 Audiostationen auch sehbehinderten Besuchern Informationen dazu, so dass sie von allen Gästen erlebt werden kann. Ganz aktuell bietet Noctalis auch Audio-Guides in englischer und dänischer Sprache an. Das pädagogische Angebot im Schülerlabor, die jährlich im August statt findende Batnight und die zusätzlichen Angebote wie Fledermaus-Exkursionen oder Steineschleifen sowie die Sonderausstellung zu Gips in seinen vielfältigen Erscheinungsformen ergänzen das Angebot.
Auf Entdeckungstour in die Segeberger Kalkberghöhle
Die Segeberger Kalkberghöhle ist Deutschlands nördlichste Schauhöhle; ihre Gesamtlänge beträgt knapp 2,3 km. Im Winterhalbjahr ist der Zugang zur Höhle nur für Fledermäuse geöffnet. Den unterirdischen Wohnraum teilen sie sich mit dem Segeberger Höhlenkäfer, der nur hier vorkommt. Von April bis September, wenn die nächtlichen Jäger in ihren Sommerquartieren in Wäldern oder auf Dachböden leben, können Höhlenfans aller Altersstufen spannende Exkursionen in die Welt unter Tage unternehmen. Viele Fledermäuse suchen die Kalkberghöhle außerhalb der Winterzeit auf; bereits im August wird sie von ihnen als potentieller Winterschlafplatz ausgekundschaftet. Während des Rundganges unter Tage erfahren Besucher Interessantes über diesen einzigartigen Lebensraum und seine flatternden Bewohner, die Entstehungsgeschichte der Höhle und die Höhlenforschung vor Ort.
Weitere Informationen finden Sie unter www.noctalis.de
Die Entstehung des Goldhasen
Seit über 50 Jahren sind die Goldhasen die Stars unter den schokoladigen Oster-Überraschungen von Lindt. Stolz tragen sie als Erkennungszeichen ein hell klingendes Glöckchen um den Hals. Wir haben den Maîtres Chocolatiers über die Schulter geschaut und zeigen, wie die süßen Hasen das Licht der Welt erblicken.
Wenn sich im Frühjahr die ersten Schneeglöckchen tapfer ans Licht kämpfen, vielleicht sogar schon einige Osterglocken in der Sonne leuchten, passiert Jahr für Jahr ein kleines Wunder: Heimlich, still und leise ist der Osterhase unterwegs, um Schleckermäulern Süßes ins Nest zu legen. In über 40 Ländern ist ein Goldhase von Lindt dabei. Ohne den goldenen Meister Lampe aus feinster Vollmilch-Chocolade ist so manches Osterfest undenkbar. Denn der glänzende Osterhase mit dem goldenen Glöckchen gehört zur Tradition. Doch in einer Hinsicht ähnelt er seinem Vorbild nicht: Still war er nie!
AM GOLDGLÖCKCHEN IST ER ZU ERKENNEN
1950 erblickte der erste Chocoladenhase von Lindt das Licht der Welt. Er hieß damals „Schneehase“ und trug schon ein kleines Metallglöckchen um den Hals. Bereits zwei Jahre später löste ihn der heutige Goldhase ab: aus feinster Lindt-Chocolade, die auf der Zunge zergeht. Auch der neue Hase trug von Anfang an ein kleines Glöckchen am roten Band. Über die Jahrzehnte ist dieses Glöckchen zum unverwechselbaren Erkennungszeichen des Goldhasen von Lindt geworden. Jedes einzelne wird von Hand um den Hals des Goldhasen gelegt – vom niedlichen 50-Gramm-Häschen bis zum 1-Kilogramm-Prachtstück. Genauso hell tönen die Glöckchen zweier weiterer Hasen: am braunen Band für Liebhaber zartbitterer Chocolade und am cremefarbenen Band als Erkennungszeichen für den Hasen mit weißer Chocolade.
EIN KÖRPER AUS ZARTER VOLLMILCH-CHOCOLADE
Schauen wir den Maîtres Chocolatiers doch einmal über die Schulter, wenn ein Goldhase entsteht. Für den beliebtesten, den 100-Gramm-Hasen von Lindt, rühren die Maîtres Chocolatiers feinstens vermahlenen Kakao mit anderen guten Zutaten in der berühmten Conche zu zarter Chocolade: Chocolat fondant, wie sie Rudolphe Lindt 1879 erfunden hat. Eine Maschine gießt nun jeweils 100 Gramm noch flüssige Chocolade in eine Hälfte der Hasenform. Dann wird die andere Seite des Hasenkörpers sorgfältig darauf gelegt und die Form fest verschlossen. In einem ausgeklügelten Verfahren wird der Hase so lange vorsichtig gedreht und gewendet, bis sich die Chocolade gleichmäßig verteilt hat. Dabei darf sie nirgends zu dünn oder zu dick werden, damit der Hasenicht zu leicht bricht. Anschließend kühlt die Masse in der sichweiterhin drehenden Form langsam ab, bis sie völlig erstarrt ist. Dieses Herstellungsverfahren dauert für jeden einzelnen Goldhasen rund 45 Minuten. Während des Abkühlens bildet die enthaltene Kakaobutter feinste Kristalle und zieht sich dabei ein wenig zusammen. So lässt sich der Hase anschließend ganz leicht wieder entnehmen. Nun ist es Zeit für die goldene Hülle des Hasen. Damit sie wirklich gut sitzt, ist hier das ganze Geschick der Lindt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gefragt: Mit flinken Händen und gekonnten Griffen wird die goldene Folie um jeden einzelnen Hasen gelegt und mit Glacéhandschuhen sorgfältig glatt gestrichen. Anschließend wird die Folie liebevoll poliert, damit keine Fältchen zurückbleiben. Zu guter Letzt, wenn die Folie wie eine zweite Haut sitzt, bekommen die Goldhasen einzeln und von Hand ihr Erkennungszeichen umgehängt: das Glöckchen am roten, braunen oder cremefarbenen Band.
STRENGE QUALITÄTSPRÜFUNGEN FÜR DEN HASEN
Manch fertigem Goldhasen wird das Glöckchen jedoch schon abgenommen, bevor er das Werk verlässt. Allerdings für eine gute Sache: für die Qualität. Regelmäßig wird ein Hase aus der Produktion geholt und von speziell geschulten Maîtres Chocolatiers begutachtet. Zuerst schauen sie ihn an. Wie ist er verpackt? Umschließt die Wicklung perfekt den Chocoladenhasen? Funkelt er in ganzer goldener Schönheit? Und seine Chocolade – glänzt sie seidig? Wie duftet er? Appetitlich, verführerisch chocoladig? Gut! Dann folgt der Bruchtest. Selbst der Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Lindt, Dr. Bernd Schartmann, beginnt zu schwärmen, wenn er vom verführerischen Knacken der Chocolade spricht: „Wenn Schokolade perfekt temperiert ist und richtig kristallisiert, entsteht dieses typische Geräusch, sobald man sie bricht.“ Ein wichtiger Test der Mitarbeiter. Sie nehmen den Goldhasen bei den Ohren und brechen diese mit einem vollen Knacken ab. Ein herrlicher Klang für Schokoladenfans! Er entsteht auch dadurch, dass der Hase innen hohl ist. Dann noch ein letzter Blick ins Innere: Die Chocolade ist gleichmäßig verteilt.
ZUM SCHLUSS WERDEN SIE ALLE VERNASCHT
Nun ist ein so genannter Sensoriker an der Reihe: Er bricht ein kleineres Stück vom Goldhasen ab und macht den Job, um den ihn viele Erdenbürger beneiden. Er schiebt die Chocolade in den Mund, schließt die Augen und lässt sie langsam auf der Zunge schmelzen. Nach einer Weile lacht er zufrieden: „Wir haben sehr hohe Ansprüche in unserem Beruf“, erklärt er. „Diese Chocolade wird ihnen vollkommen gerecht.“ Alle Brüder und Schwestern der großen goldenen Hasenfamilie, die in diesem Produktionsabschnitt erschaffen wurden, dürfen jetzt hinaus in die Welt, in die Läden, Körbchen und Nester. In die kleinen und großen Münder. Die Goldhasen von Lindt – ersehnt, geliebt und schließlich vernascht.
www.lindt.com/de
Fit und schlank in den Frühling
Bad Wörishofen im Allgäu
Als „Hauptstadt der Gesundheit“ genießt Bad Wörishofen internationales Renommee. Das Kneipp-Premium-Bad ist die Wiege der Philosophie von Pfarrer Sebastian Kneipp, der mit seiner Fünf-Elemente-Therapie bereits vor über 150 Jahren den Meilenstein für Gesundheitsprävention und Wohlbefinden gelegt hat. Wasser, Ernährung, Bewegung, Kräuter und innere Balance sind der Schlüssel, um Körper und Seele in Einklang zu bringen.
Fit und schlank in den Frühling heißt es jetzt in der Kneippstadt. Dabei wird die Heilkraft des Wassers groß geschrieben – Hydrotherapie, Wechselbäder und warm-kalte Wickel bringen Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung und führen so zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept. Da Wohlbefinden bekanntlich über den Magen geht, bietet Bad Wörishofen eine vielseitige Auswahl an gesunden Ernährungsmöglichkeiten. Ob in einem Restaurant mit Diätstern oder beim Spargel-Fasten – im Kneipp-Mekka finden selbst eingefleischte Gourmets, die abnehmen möchten, Köstlichkeiten, die abwechslungsreich und gesund sind.
Moderne Mediziner setzen außerdem auf die Wirkungskraft der Heilkräuter. Die kleinen Alleskönner wirken nicht nur präventiv, sondern helfen auch beim Entschlacken und Abnehmen – ganz ohne Nebenwirkungen. Zum Programm „Kneipp in motion“ gehört gezielte Bewegung. In einem Fitnesstest mit Experten und Ärzten wird ein individueller Plan je nach sportlicher Leistungsfähigkeit erstellt. Bad Wörishofen bietet unzählige Möglichkeiten seinen Körper zu fordern und fördern. Neben ausgedehnten Spaziergängen im herrlichen Kurpark können sich Sport-Fans beim Tennis, Nordic Walking, Aerobic, Golf, Reiten oder in der Therme auspowern.
„Kneipp in motion“ ist somit das ideale Programm, um fröhlich, schlank und ausgeglichen in die warme Jahreszeit zu starten. Gesund und langfristig abnehmen bedeutet also keineswegs Stress und Anstrengung. Vielmehr geht es um den Einklang der fünf Elemente. Bad Wörishofen bietet mehr als nur medizinische Vorsorge und Heilkuren. Hier können Gesundheitsprävention und Urlaub optimal verbunden werden. Die Seele baumeln lassen, die Natur erleben und gleichzeitig gezielt abnehmen. Durch die professionelle Betreuung durch Kneipp- und Fastenexperten bleibt die Frühlingsfigur langfristig in Form. Außerdem können die erlernten Kneippanwendungen wie Wassertreten oder Wechselbäder problemlos auch zu Hause angewendet werden.
Um den Kneipp-Urlaub perfekt abzurunden finden in Bad Wörishofen zwischen dem 11. April und 8. Mai 2010 zum ersten Mal die Besinnungswochen statt. Die Teilnehmer lernen, sich durch autogenes Training, progressive Muskelentspannung und spezielle Atemtechniken auch im heimischen Wohnzimmer oder im Büro vom alltäglichen Stress zu befreien. Durch Kneippprogramme, Wanderungen und Meditationsübungen werden die Kurse perfekt abgerundet.
Von April bis Juni 2010 kann man bei den Spargel-Fasten-Tagen genussvoll die Pfunde purzeln lassen: 6 Ü, Fastenverpflegung mit eiweißreicher Kost, Fastengesprächen, entgiftenden und anregenden Wickeln, Nordic Walking etc.
Schnell und langfristig abnehmen kann man beim Kneipp‘schen Fasten. Die eiweißbetonte Diät mit 800 kcal. entschlackt und führt zu einem neuen, leichten Körpergefühl. Ab 601 Euro p.P. inkl. 6 Ü/Fastenverpflegung, Arzt-Check, Wickel, Bäder, Bauchmassage, Qi Gong, Nordic Walking etc.
Weitere Informationen: www.bad-woerishofen.de, www.kneipp-in-motion.de
MISS PREUSSEN 2010
Drei Ausstellungen für die Königin
LUISE. LEBEN UND MYTHOS DER KÖNIGIN. Schloss Charlottenburg, 6. März - 30. Mai 2010
LUISE. DIE INSELWELT DER KÖNIGIN. Pfaueninsel, 1. Mai - 31. Oktober 2010
LUISE. DIE KLEIDER DER KÖNIGIN. Schloss Paretz, 31. Juli - 31. Oktober 2010
Mutter, Medienstar und Mode-Ikone
Königin Luise (1776-1810) ist die populärste Frau der preußischen Geschichte und neben Friedrich dem Großen die herausragende Persönlichkeit der Hohenzollern-Dynastie: jung, schön und liebenswert. Sie war sie ein Glücksfall für die reformbedürftige Monarchie. Ihr früher Tod und ihre kulthafte Verehrung machten sie zum „Medienstar“ des 19. Jahrhunderts. Anlässlich ihres 200. Todestages steht die „Königin der Herzen“ im Mittelpunkt vielfältiger Aktivitäten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Drei Ausstellungen und ein umfangreiches Begleitprogramm präsentieren verschiedene Facetten Luises an ihren historischen Wohnorten und Wirkungsstätten, dem städtischen Schlossbereich Charlottenburg, auf der Pfaueninsel und im ländlichen Schloss Paretz. Die Projekte auf der Pfaueninsel und im Schloss Paretz beleuchten spezifische Aspekte der Person Luises aus kulturhistorischer und zeitgenössischer Sicht.
Den Auftakt des Gedenkjahres und gleichsam die Einführung in das Thema bietet die Hauptausstellung „LUISE. Leben und Mythos der Königin“. Sie findet in den Sonderausstellungsräumen des Schlosses Charlottenburg statt und schließt die zu diesem Anlass authentisch eingerichtete Luisenwohnung im Neuen Flügel, das restaurierte Mausoleum, in dem erstmalig auch die Gruft besichtigt werden kann und die Luiseninsel im Schlossgarten mit ein. Auf der Pfaueninsel setzen sich internationale Gegenwartskünstler in ihren Werken konzeptionell mit dem außergewöhnlichen Ort und dem dortigen Aufenthalt der königlichen Familie auseinander. So wird beispielsweise das Parkett eines Ballsaals auf die Liegewiese verlegt, überdimensionale Beton-Eicheln sind unter Bäumen verstreut oder eine harmlos aussehende Parkbank erinnert an den weiterführenden Spaziergang, indem sie die Besucher sanft herunterstupst.
Im Paretzer Schloss wird die Kleidung Luises im Kontext der Mode und des Schönheitsideals ihrer Zeit dargestellt. Dort, wo sie unbeschwert am ländlichen Erntefest, fern der Hofetikette teilnehmen konnte, erhält der Besucher einen Einblick in die Garderobe der Königin, Schmink- und Pflegerezepte sowie die Bedeutung der Mode als Statussymbol und Politikum. Auch heute sind Leben und Wirken Luises von erstaunlicher Aktualität. Im Leben wie im Nachleben werden ihr die Rollen der perfekten Mutter, Königin, Ehefrau und Schönheitsidol zugeschrieben und für moralische oder politische Propagandazwecke eingesetzt. An Luise lässt sich exemplarisch zeigen, wie auf der Schwelle zur Moderne erstmalig, bereits vor Sisi, Evita Perón oder Princess Diana, eine Mythenbildung politisch stilisiert und instrumentalisiert wird. Mit dem allgegenwärtigen „Luisenkult“ wird erst im Zuge des Zweiten Weltkrieges gebrochen. Aber noch heute gilt „Alle lieben Luise.“
Meilenwerk Berlin, Meilenwerk Düsseldorf, Meilenwerk Region Stuttgart

Drei Foren für Fahrkultur
2003 – 2006 – 2009: Berlin, Düsseldorf und Stuttgart. Meilenwerk Initiator Martin Halder und sein Team sind stolz auf diese Entwicklung und voller Pläne. Das Konzept der Meilenwerke ist aufgegangen. Die Häuser sind voller Leben und Martin Halder ist voller Pläne, die Erfolgsstory Meilenwerk um weitere Meilensteine fortzuschreiben.
Das Meilenwerk bietet allen, denen Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge mehr sind als nur praktische Fortbewegungsmittel, ein Forum für Fahrkultur: In Berlin, Düsseldorf und in der Region Stuttgart führt es Spezialisten, Technikbegeisterte, Ästheten und Nostalgiker unter einem Dach zusammen. Dort können Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge bei professionellen Anbietern ge- und verkauft, restauriert und gewartet werden. Darüber hinaus bieten Dienstleister und Einzelhändler alles, was für das Hobby benötigt wird oder es bereichert. Die Gastronomie-, Event- und Clubbereiche sind Treffpunkte für „Benzingespräche“ zwischen Mietern, Kunden und Besuchern.
Das hochwertige Leistungsangebot, das stilvolle Ambiente der denkmalgeschützten Gebäude und der facettenreiche Mietermix machen das Meilenwerk zur ersten Fahrzeugadresse. „In jedem Meilenwerk finden Kunden und Besucher ein Komplettangebot rund um Fahrzeuge verschiedenster Art sowie gastronomische Genüsse“, erläutert Initiator Martin Halder das Konzept. „Das Angebot setzt sich aus regionalen und überregionalen Anbietern zusammen, die sich in der Szene bereits einen guten Namen erarbeitet haben. Viele von ihnen konnten durch die idealen Arbeitsbedingungen im Meilenwerk expandieren und ihre Umsätze steigern.“ Insgesamt bieten ca. 30 gewerbliche Mieter pro Standort ein umfassendes Leistungsspektrum und beschäftigen zwischen 100-120 Mitarbeiter. Viele Unternehmen verfügen heute gerade durch den Meilenwerk-Auftritt über eine internationale Kundschaft. Die Mieter nutzen die Nähe der benachbarten Anbieter zur Kooperation. Durch die Zusammenarbeit unter einem Dach findet ein intensiver Austausch statt. Es ergibt sich eine hohe Identifikation mit dem Meilenwerk, die auch die Besucher und Kunden spüren.
„Die Fahrzeuge, die in Berlin, in Düsseldorf und in Stuttgart zum Verkauf, zur Reparatur, zur „Autokosmetik“ oder in einer der Einstellboxen stehen, sind insgesamt ein Abbild der gesamten Szene in Bezug auf Wert und Preis“, erzählt Halder. Es sind genauso Mercedes-Kompressormodelle der Vorkriegszeit wie auch Ferraris und Bentleys der Nachkriegszeit und ehemalige Alltagsfahrzeuge wie ein Fiat Cinquecento oder ein Messerschmitt Kabinenroller zu finden. Der Mix aus Fahrzeugen unterschiedlichster Preiskategorien macht das Meilenwerk unverwechselbar.
Die Attraktion machen nicht nur die unterschiedlichen Autotypen, sondern auch die Anzahl aus: rund 200 Stück. Schließlich stehen im Meilenwerk mehr Klassiker als in den meisten deutschen Museen. Anders als im Museum, in der die Sammlung statisch aufgebaut ist, ist sie im Meilenwerk „lebendig“. Durch den Verkauf von Autos und den Austausch von Fahrzeugen in den Einstellboxen (88 in Berlin, 75 in Düsseldorf und 57 in Stuttgart) ändert sich der Besatz regelmäßig und auch der Zweit- und der Drittbesuch bleiben spannend. Der museale Seitenblick des Meilenwerk-Konzeptes ist durchaus beabsichtigt. Das Meilenwerk ist jedoch kein Museum und erhebt deshalb auch keinen Eintritt: Es ist ein Service- und Dienstleistungszentrum für Oldtimer- und Liebhaberfahrzeugbesitzer und deren Freunde.
Fotos: derdehmel
Verwöhnt – verschönt!
Im Kosmetikinstitut dreht sich alles um Wellness und Pflege
Deutschland ist ein Paradies für Frauen, die sich verwöhnen lassen möchten. Über 40.000 Kosmetikinstitute bundesweit laden ein, Körper und Seele zu regenerieren, zu relaxen und entspannen. Trotzdem sind es nur acht Prozent aller deutschen Frauen, die regelmäßig ein Kosmetikinstitut besuchen. Beim Thema Hautpflege und Anti-Aging gehen die meisten davon aus, dass sie sich zu Hause auch gut pflegen und selbst behandeln können. Doch viele wissen gar nicht, was ihnen ein Profi-Institut alles bieten kann und welche innovativen Behandlungs- und auch Entspannungsmethoden ihnen entgehen.
Do-it-yourself contra Profibehandlung: Was ist besser für die Haut?
Das Vertrauen in die Pflegeprodukte im Handel ist in Deutschland berechtigterweise sehr hoch. Strenge Kosmetikgesetze sorgen für eine sehr hohe Sicherheit in der Verwendung von Beautyprodukten. Dennoch wissen viele Frauen gar nicht, welche Pflege die richtige für ihren Hauttyp ist und greifen ohne entsprechende fachliche Beratung zum falschen Produkt. Dies kann immer wieder zu Irritationen und Unverträglichkeiten führen. Eine umfassende Hautanalyse und Beratung bei einer Profi-Kosmetikerin hilft, die optimale Pflege für jedes Alter und jede Hautbeschaffenheit zu finden. Ausgebildete Kosmetikerinnen haben das Fachwissen sowie die langjährige Erfahrung und sind geschult, jede Frau individuell und kompetent zu beraten. Zudem bietet eine Profibehandlung ganz andere Methoden und Effekte als die Heimbehandlung – vom Wohlfühlerlebnis einmal ganz abgesehen…
Wo und wie findet man die Profis für individuelle Hautprobleme?
Über die Seite www.mein-kosmetikinstitut.de können sich interessierte Frauen über Kosmetikinstitute in Ihrer Nähe und deren Angebote informieren. Denn nicht nur die klassische Gesichtsbehandlung, Nagelpflege und Hauttyp-Beratung sind Teile des Portfolios vieler Kosmetikinstitute, sie bieten auch innovative Anti-Aging- Behandlungen als sanfte Alternative zu Skalpell und Spritze, Make-up für jede Gelegenheit, ganzheitliche Ansätze mit Ernährungsberatung, Cellulite-Therapie sowie Massagen, die nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut tun.
Wellness in der Villa
Auch Kristina Jovic, Inhaberin des Villa Westfalia Creative Spa in Bad Soden, ist über die Seite www.mein-kosmetikinstitut.de zu finden. Die gelernte Diplom-Kosmetikerin spezialisierte sich zunächst auf Permanent Make-up, bevor sie sich zur Wellness und Spa-Managerin weiterbildete und 1997 ihr eigenes Institut in einer traumhaft schön gelegenen Villa im Taunus eröffnete. Heute hat sie sechs Mitarbeiterinnen, die sie bei ihrem ganzheitlichen Wellness-Konzept mit Gesichts-, Körper- und Spa-Behandlungen sowie Make-up unterstützen.
Schon beim Betreten der Villa Westfalia taucht man ein in eine Welt des Wohlfühlens: Die Kurvilla aus dem 19. Jahrhundert mit der riesigen Magnolie im Garten ist der optimale Ort zum Entspannen. An der exklusiven Einrichtung erkennt man Kristina Jovics Liebe zum Detail – sei es an den Möbeln, der Farbgebung von Wänden und Böden, dem Bisazza-Mosaik im Thermal-Spa-Bereich oder am sagenhaften Kronleuchter, der im Eingangsbereich alle Blicke auf sich zieht.
„Wellness ist für mich eine Haltung“, sagt Kristina Jovic, „die aus der Wertschätzung für die eigene Gesundheit, dem Respekt für Körper und Seele sowie einer nie versiegenden Neugier schöpft.“ Ihren Kunden bietet sie daher individuelle, ganzheitliche Wellness-Pakete.
So handelt es sich zum Beispiel beim „ Stress Relief Facial Deluxe“ nicht um eine reine Gesichtsbehandlung – begonnen wird hier mit einem asiatischen Fußbaderitual. Anschließend entspannt die Kundin bei einer Massage von Kopf bis Fuß entlang der Meridiane, gefolgt von einer indischen Kopfmassage und einer Pflegepackung für die Hände. Erst dann schließt sich eine Gesichtsmassage und zu guter letzt eine Tiefenreinigung mit Maske für Gesicht, Hals und Dekolleté an.
Tipps und Methoden für strahlend schöne, junge Haut
„Auch zu Hause die Haut nicht vernachlässigen und richtig pflegen, viel Wasser trinken, wenig Alkohol, viel Schlaf und ein Strahlen von Innen“ – das sind Kristina Jovics Geheimtipps für eine schöne Haut. Als Pflege benutzt sie persönlich am liebsten die Produkte der Marke Dermalogica. Von dieser Marke erhielt die Villa Westfalia 2009 auch den erstmals vergebenen, internationalen Dermalogica Award für das beste Hautpflege-Institut.
Natürlich hat Kristina Jovic auch ihre Favoriten unter den Institutsbehandlungen: Dermabraison und die Mesoporation. Bei der Dermabraison werden die oberen Hautschichten mechanisch mit feinen Mikrokristallen abgetragen. Dadurch wird die Zellteilung gesteigert und das Hautbild verfeinert. Pigmentstörungen und Narben können so ohne chemische Wirkstoffe behandelt werden. Die Mesoporation ist eine nichtinvasive, aber sehr effektive Anti-Aging-Methode zur Einschleusung aktiver Wirkstoffe durch Elektroporotation.
Ein Zukunftstrend sind für Kristina Jovic eindeutig die minimalinvasiven Behandlungsmethoden zur Hautverjüngung. Ein so genanntes „Face-up“, bestehend aus Mesoporation, Hyaluronsäure/Botox-Behandlung und Permanent Make-up, macht ihre Kundinnen rundum glücklich und lässt sie um Jahre jünger aussehen. Im Permanent Make-up hat sich Kristina Jovic einen Namen gemacht und zählt zu den 20 Top-Spezialisten in ganz Deutschland.
Wellness für den Körper, Feste für die Sinne
Auch der Körper kommt in der Villa Westfalia nicht zu kurz – egal ob mit ayurvedischen Massagen oder Behandlungen zur Cellulite-Reduktion bzw. Körperstraffung. Hier stehen Kristina Jovics Kundinnen ein Power Plate sowie die Behandlungsmethoden Endermologie® und Lipomassage zur Verfügung.
Besonders beliebt sind die Exklusiv-Wellness-Partys in der Villa Westfalia: Warum alleine entspannen, wenn man das Beauty-Programm mit den besten Freundinnen gemeinsam zelebrieren kann? Kristina Jovic bietet hierfür exklusive Verwöhnangebote für Gruppen und Frauen-Cliquen, die z. B. gerne für Junggesellinnenabschiede oder Geburtstage gebucht werden. Kein Wunder, dass die Villa eine große Fangemeinde mit treuen Kunden hat – selbst aus Moskau, New York oder London kommen diese angereist, um sich von Kristina Jovic und ihrem Team verwöhnen zu lassen.
Expertensuche leicht gemacht – so finden Sie die Profis in Ihrer Nähe
Top-Kosmetikinstitute wie das von Kristina Jovic finden interessierte Leserinnen über die Seite www.mein-kosmetikinstitut.de, die eine umfassende Such-Funktion über Postleitzahlen bietet. So können sich interessierte Leserinnen über Kosmetikinstitute in ihrer Nähe und deren Angebote informieren.
Mayersche Buchhandlung – Bücher sind unsere Leidenschaft

Schon seit der Gründung der Mayerschen Buchhandlung vor über 190 Jahren finden Sie bei uns das passende Buch: Soll es ein neuer Roman sein oder lieber ein aktuelles politisches Sachbuch? Das passende Geschenk für einen Lesefreund oder der richtige Reiseführer für den Traumurlaub? Die große Auswahl in unserem Onlineshop und unseren Buchhandlungen hält sicher die richtige Lektüre für Sie bereit. Natürlich finden Sie hier auch Hörbücher und DVDs sowie Kalender und hochwertige Geschenkartikel.
Die Mayersche Buchhandlung – seit ihrer Gründung durch Jacob Anton Mayer in Aachen in Familienbesitz – gehört mit über 40 Standorten im Westen Deutschlands zu den wichtigsten Unternehmen im deutschen Buchhandel. Trotz ihrer Größe zeigt die Mayersche mit gut sortierten Regionalabteilungen und zahlreichen Veranstaltungen an allen Standorten, dass die Besucher vor Ort das Wichtigste sind. Dieses Bestreben wird von allen Kunden sehr gut angenommen – nicht umsonst belegt die Mayersche in punkto „Sympathie“ und „Zukünftige Bedeutung“ den ersten Platz in der Innofact-Studie zum Buchhandelsranking.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in einer unserer Buchhandlungen oder im Onlineshop unter www.mayersche.de.
Kultur und Wintersport im Salzburger Land – der ideale Kurzurlaub

„Salzburg – feel the inspiration!“ – so wirbt das Salzburgerland für sich selbst. Jetzt haben Sie die Möglichkeit die österreichische Stadt am Nordrand der Alpen exklusiv zu erleben. Die deutsche Airline Germanwings fliegt das Reiseziel dreimal pro Woche ab Dortmund Airport direkt an.
Salzburg bezaubert schon aus der Ferne durch seine einzigartige Silhouette aus Festung, Dom und Kirchtürmen. Die UNESCO ernannte die historische Altstadt 1997 zum Weltkulturerbe und verlieh ihr damit die verdiente internationale Anerkennung. Imposante Gebäude aus nahezu allen Stil-Epochen reihen sich entlang des Flusses Salzach, der die Stadt in der Mitte teilt. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören sicherlich der Salzburger Dom, die Festung Hohensalzburg, der Stift St. Peter mit seinem beeindruckenden Friedhof, Franziskanerkirche und Universitätskirche sowie - nicht zu vergessen - der Festspielbezirk sowie die Felsenreitschule.
Das historische Zentrum ist überregional als Einkaufsmeile bekannt, wobei Trachten und traditionelle Bekleidung einen besonderen Stellenwert einnehmen. Gleichzeitig präsentiert sich die Altstadt mit schicken, individuellen Designerläden und persönlicher Beratung in entspannter Atmosphäre. Besonders lohnenswert ist ein Besuch der „Goldgasse“, die sich zwischen dem Alten Markt und dem Residenzplatz entlang schlängelt. Denn hier finden Sie Raritäten, Antiquitäten und Kostbarkeiten, die oft von den Ladenbesitzern persönlich präsentiert werden.
Durch die direkte Nähe zu Skigebieten ist Salzburg ein Mekka für Wintersportler. Durch die in der Zeit vom 21. Dezember bis 07. März eingerichteten „Snow Shuttle“ lässt sich der Kurzurlaub in der Mozartstadt optimal mit dem Wintersportangebot der Region verbinden. In komfortablen Reisebussen gelangen Ski- und Snowboardfreunde schnell und unkompliziert auf die Pisten der umliegenden Skiregionen wie das durch internationale Skigebiets-Auszeichnungen bereits mehrfach prämierte Flachau. Hier lassen 150 Hektar bestens präparierte Pistenfläche von der Weltcupstrecke bis zum Anfängerhügel die Herzen aller Wintersportfreunde höher schlagen. Modernste Beschneiungstechniken garantierten stets die besten Bedingungen im Schnee. Den Skitag kann man in einer der 21 Skihütten, Bergrestaurants oder Sonnenterassen ausklingen lassen - je nach Wunsch gemütlich oder im Party-Fieber beim Aprés-Ski.
Gartenreisen… denn so schön ist unsere Welt!
Reisen zu Gärten! Das sind Reisen zu den Menschen, die Gärten schaffen und schufen. Das sind Reisen zu Kunst und Kultur, zu Botanik, Gestaltung und Geschichte. Gartenreisen sind Reisen, die Anregung und Muße vereinen.
Der Gartenkunsthistoriker Dr. Carsten Seick (44) hat sein Hobby zum Beruf gemacht und bietet mit seinem Unternehmen in Münster seit 13 Jahren Gartenreisen an. Nach der Landschaftsgärtner-Lehre hat er GartenKunstgeschichte studiert, um dann in München, Bayreuth, Berlin und London zu arbeiten. In der englischen Metropole war er für den Orangeriegarten der königlichen Hoheiten Charles und Diana zuständig.
Zurück in Deutschland versteht er es mit seinem Team von ca. 15 Reiseleitern, kunstsinnige Menschen zu begeistern. Doch dies zu bewirken scheint bei aller Professionalität leicht, denn so Seick: „Schultern runter, lächeln, atmen! Auf eine solch scheinbar einfache Formel stieß ich in einem Garten in China. Als ich dieses bewusst befolgte, erlebte ich den Garten intensiver, ja, vielleicht näherte ich mich mehr seinem Verständnis. Doch auch auf anderen Reisen in Europa, ja sogar in meinem eigenen Garten, funktionierte diese Regel… Und da war ich wieder beim Kern: Reisen, um über das Fremde zu staunen, es zu bewundern, zu erleben und zu genießen… und dabei das Eigene zu begreifen.“
2010 spannt sich der Reise-Bogen von Teneriffa im Februar bis nach Thailand im November. Dazwischen immer wieder das Sehnsuchtsziel England! Dabei freut sich Dr. Seick, die Preise des letzten Jahres halten zu können und manche Reisen sogar günstiger als 2009 anzubieten.
Einen kostenlosen Katalog erhalten Sie unter: www.seick.com/prospekt.html
Das Geheimnis der Farbe Schwarz – never ending Schwarz
Was ist das Geheimnis der Farbe Schwarz? Sie ist pur mystisch, klassisch modern und zeitlos elegant. Die Farbe Schwarz spiegelt jenseits von Trends den puren lifestyle.
„Am farbigen Abglanz haben wir das Leben“ (Goethe)
Wenn Farben Lebenskräfte spiegeln, dann gehört Schwarz zu den symbolträchtigsten. Der Mensch umgibt sich ständig mit Farbe; wohnt in ihr, kleidet sich mit ihr, kommuniziert mit ihr. Auch wenn der Umgang mit Farbe meist unbewusst ist, Zufall ist die Wahl der Farbe nie. Schon gar nicht, wenn es um die geheimnisvollste aller Farben geht: Schwarz. Design und Schwarz bilden eine Synthese, der keine Mode und kein Trend etwas anhaben kann. Auch für die Mitglieder des europäischen Verbandes Lifestyle (EVL), wird Schwarz als Ausdruck von Individualität und persönlicher Entfaltung für Interieur und Accessoires immer wichtiger.
Für Kinder ist Schwarz instinktiv unheimlich, und sie reagieren damit auf Schwarz als Energie-Erscheinung. Als solche ist Schwarz keine Farbe, sondern der Zustand der Lichtlosigkeit. Schwarz zeigt unendliche Dunkelheit an. Das ist gleichzeitig ein Grund für die Faszination dieser Farbe, die für Jugendliche in der Pubertät oft zur Lieblingsfarbe wird. Schwarz verspricht Geheimnisse, steht für Macht, und mit ihr tritt Magie ins Leben. Und während bunte Farben, die sich saisonal ändern, Stimmungen ausdrücken, symbolisiert Schwarz Beständigkeit. Schwarz visualisiert das Statement: „Ich habe gefunden!“
Losgelöst von der traditionellen Symbolik als Träger machtvoller Finsternis, der Nacht, der Trauer, des Bösen, aber auch des Erhabenen, gilt Schwarz als Zeichen von Eleganz und vornehmer Distanziertheit. Wer sich schwarz kleidet, grenzt sich ab und umhüllt sich mit der Aura des Besonderen. Gleiches gilt für die Gestaltung des Wohnumfeldes. Denn seine Sonderstellung besetzt Schwarz in der Mode genauso wie in der Kunst oder im Design. Design und Schwarz bilden sogar eine Synthese, der keine Mode und kein Trend etwas anhaben kann. Dabei symbolisiert Schwarz als „unendliche Lichtlosigkeit“ – übrigens wie Weiß als „unendliche Lichtfülle“ – letztlich einen unendlichen Wert. Und so schmückt sich jede elegante Wohnwelt mit Nacht-Schwarz: zeitloses „Modern Living“ pur.
Extravagant, schillernd, aufbegehrend, mutig, intellektuell, ehrgeizig, ab-sonderlich, so werden die Fans der Farbe Schwarz beschrieben. Und auch berühmte Marken haben Schwarz als ihre Farbe gewählt: Porsche zum Beispiel oder Montblanc sind begehrenswert und Schwarz. Es ist die Sehnsucht nach dem Besonderen, die dem schwarzen Living-Trend immer wieder Aktualität verleiht. Kennerschaft und Intellektualität stehen im Fokus dieser exklusiv gestalteten Wohnkultur. Denn mit Schwarz als Merkmal für erlesenes Interieurdesign und Status differenziert man sein Zuhause. So entstehen Räume mit Persönlichkeit und Charakter, repräsentativ in der Wirkung mit dem Effekt einer erholsamen Geborgenheit. Letzteres ist entscheidend, denn immer mehr Menschen wollen ihre eigenen vier Wände als eine „Oase der Ruhe“ erfahren. Dies gilt umso mehr, je unsicherer die Wirtschaftslage wird. Das Wesentliche im Blick sind Werte statt kurzfristiger Effekte gefragt und immer öfter greift man dann zu Schwarz statt zu Kunterbunt.
Kontakt und Info:
Europäischer Verband lifestyle e.V.
Geschäftsstelle
Heike Tscherwinka
Schlingenerstraße 4
86842 Türkheim
T +49 (0) 8245 960 794
ht@forum-lifestyle.de
www.forum-lifestyle.de
Vor rund 500 Jahren fing es mit Holzstöckchen an...
In Indien wird im vierten Jahrhundert erstmals ein Utensil zur Zahnreinigung schriftlich erwähnt: In der berühmten altindischen Sammlung medizinischen Wissens, der „Susruta“, ist von faserig gekauten Zweigen die Rede - sie wurden zusammen mit einer Mixtur aus Honig, Öl und Gewürzen verwendet.
Der Prophet Mohammend (570-632) war wohl einer der ersten überzeugten Zähneputzer. Er schnitzte sich kleine Holzstäbchen aus Wurzeln, um damit Speisereste aus den Zähnen zu entfernen - ein solcher „miswâk“ oder „siwâk“ wird auch heute noch im arabischen Raum verwendet.
Die erste Zahnbürste nach heutigem Verständnis wurde wahrscheinlich in China gefertigt und fand 1498 schriftliche Erwähnung. Zunächst war sie pinselförmig, rund ein Jahrhundert später wurde der erste plattenförmige Borstenträger - wie er heute noch üblich ist - in einer chinesischen Enzyklopädie dokumentiert.
In Deutschland wird die Zahnbürste 1749 das erste Mal im „Universallexikon aller Wissenschaften und Künste“ genannt. Als besonderer Luxusartikel war sie zur Zeit der großen Könige nur reichen Adels- oder Hansefamilien vorbehalten.
Ende des 18. Jahrhunderts beginnt ihre eigentliche „Laufbahn“ in deutschen Landen: Ein Münchener Bürstenmacher stellt einen Antrag zur Ausübung der „Zahnbürstlmachung“ aus Knochen sowie eingezogenem Ziegen- und Pferdehaar.
1906 wurde Zähneputzen als Unterrichtsfach an englischen Schulen eingeführt; seit 1909 gab es unter englischen Schülern Zahnbürstenclubs - durch Großeinkauf war es möglich, Zahnbürsten zum Stückpreis von rund 18 Pfennig zu erwerben, die dann für 20 Pfennig an interessierte Clubmitglieder abgegeben wurden.
Seit ca. 1950 wurden die ersten Zahnbürsten entwickelt, die unseren heutigen Ansprüchen genügen, mit weichen Nylon-Borsten. Heute benutzen etwa 80 Prozent der Deutschen benutzen zur täglichen Mundpflege eine Handzahnbürste. Und ihre Entwicklung ist in den letzten Jahrzehnten rasant vorangeschritten: Kleinere und abgewinkelte Bürstenköpfe, verfeinerte Borsten und gebündelte Büschel sind nur einige Beispiele. Verblassende Indikatorborsten zum rechtzeitigen Wechsel der Bürste, schräg gestellte CrissCross-Borsten zur noch gründlicheren Plaque-Entfernung oder spezielle Zahnbürsten für verschiedene klinische Bedürfnisse stellen die derzeit fortschrittlichsten Entwicklungen dar. Doch bei aller Produktvielfalt wird bei der systematischen Anwendung der Zahnbürste noch immer vieles falsch gemacht, und auch das Bewusstsein zum regelmäßigen Wechsel der Bürste ist noch weit unterentwickelt. Weiter Informationen unter www.beautypress.de.
Feuerzangenbowle
In der kalten Jahreszeit besonders beliebt, auch noch nach Weihnachten: Feuerzangenbowle.
Wenn Sie es sich Silvester zu Hause gemütlich machen und beschwingt ins neue Jahr starten wollen, finden Sie hier ein leckeres Rezept:
- 2 l trockenen Rotwein
- 2 unbehandelte Orangen
- 2 unbehandelte Zitronen
- ca. 300 ml frisch gepresster Orangensaft (von 3 Orangen)
- 1 Stange Zimt
- 2 Sternanis
- 5 Gewürznelken
- 350 ml Rum (Alkoholgehalt mind. 54%, am Besten noch mehr, da der Zucker dann besser schmilzt und karamellisiert)
- 1 Zuckerhut
Die Schale der Orangen und Zitronen dünn abschneiden. Zusammen mit dem Wein, dem Orangensaft und den Gewürzen im Topf erhitzen (nicht kochen!). Den Topf auf ein Stövchen stellen und die Feuerzange mit dem Zuckerhut über dem Topf platzieren. Den Zuckerhut mit Rum tränken und anzünden. Der Zucker karamellisiert und tropft in den Wein. Den restlichen Rum mit Hilfe einer Kelle vorsichtig über den brennenden Zuckerhut schütten, bis dieser vollständig aufgelöst ist. Vorsicht Brandgefahr: Den Rum niemals direkt aus der Flasche auf die Flamme gießen, sonst gibt es eine Stichflamme!
Den fertigen Punsch in Tassen und geeignete Gläser füllen.
Viel Spaß beim Genießen!
Originelle Weihnachts- oder Neujahrsgeschenke für Freunde, Familie und Mitarbeiter

Sie sind noch auf der Suche nach einem witzigen Weihnachtsgeschenk oder einem Neujahrsgruß? Von kleinen Präsenten für Ihre Mitarbeiter bis zu ausgefallenen Designerstücken für Familie und Freunde werden Sie garantiert fündig bei design3000.de.
design3000.de ist einer der führenden Online-Shops für Wohn- und Lifestyleaccessoires in Deutschland. Täglich werden dort innovative Designprodukte an Kunden in aller Welt versendet.
design3000.de bietet ein sorgfältig ausgewähltes, ständig wachsendes Sortiment an außergewöhnlichen Designprodukten.
1999 mit nur vier Mitarbeitern gegründet bietet design3000.de heute als junges Unternehmen 25 Mitarbeitern einen Arbeits- und Ausbildungsplatz, Tendenz steigend.
Zahlreiche renommierte Firmen sind von der Leistungsfähigkeit design3000 und deren Konzept überzeugt und haben design3000 den offiziellen Online Vertrieb ihrer Produkte anvertraut. Hierzu zählen namhafte Hersteller wie Koziol, Reisenthel, Authentics, menu und Sitting Bull.
Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie www.design3000.de
DZW im Abo
Jede Woche: Die
Zahnarztwoche im
Abonnement
DZW TV
Informationen aus
der Gesundheits- und
Berufspolitik, Neues
aus der Zahnmedizin,
Hinweise auf
interessante
Veranstaltungen,
Interviews u.v.m.







