
Hildegard-von-Bingen-Preis 2011: Felicitas von Lovenberg und die englische Lebensart
Die seit dem Jahr 1995 in jedem Jahr stattfindende Verleihung des Hildegard-von-Bingen-Preises für Publizistik der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz ist immer wieder ein besonderes Ereignis, das die Medienwelt mit der zahnärztlichen Fachwelt verbindet.
In diesem Jahr entschied sich das Kuratorium, dem die bisherigen Preisträger angehören, für die FAZ-Literaturredakteurin und Moderatorin der SWR-Sendung „Literatur im Foyer“ Felicitas von Lovenberg (37). Nach überaus kurzweiligen Reden und der Überreichung des mit 10.000 Euro dotierten Preises durch den Präsidenten der Landeszahnärztekammer (LZK) Rheinland-Pfalz, Dr. Michael Rumpf, bedankte von Lovenberg sich ebenso lebendig. Ihr Bekenntnis zur englischen Lebensart, die mit „Ironie, hilfreichen Floskeln, Höflichkeit und geistreicher Sprache ein leichtes Miteinander ermöglicht“, zeigte ebenso wie ein paar andere nette Episoden, dass von Lovenberg eine tiefgründige, kluge und charmante Literaturkritikerin ist. Der herzliche Beifall ließ erkennen, dass die Jurymitglieder, zu denen neben anderen Walter Kannengießer, Sandra Maischberger, Necla Kelek, Maybrit Illner, Joachim Kaiser, Harald Schmidt, Helmut Markwort, Giovanni di Lorenzo, Henryk M. Broder, Helmut Markwort, Gerhard Stadelmaier und Fritz J. Raddatz zählen, die richtige Wahl getroffen hatten.
Für die rheinland-pfälzische Landeszahnärztekammer war der Festakt am 10. September 2011 im Erbacher Hof in Mainz eine erneute Bestätigung für die Bedeutung dieser für eine zahnärztliche Institution außergewöhnlichen Auszeichnung.
Dr. Karlheinz Kimmel, Neuhäusel
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