
Schlechte zahnärztliche Versorgung für arme Kinder
Zahnmedizinische Prävention in den USA erreicht ein Fünftel der Kinder nicht –
Ein Fünftel aller Kinder in den USA bleiben einer soeben veröffentlichten unabhängigen Studie ohne alljährliche zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung und damit auch ohne Prävention und/oder Behandlung. Die USA rechnen ohnehin für 2010 mit 106 Milliarden US-Dollar Behandlungskosten, von denen das meiste für Füllungen und Wurzelfüllungen ausgegeben wird.
Nur in 17 Bundesstaaten gibt es ein Programm zur Zahnversiegelung in den Schulen, bei denen der Anteil armer Kinder mehr als 25 Prozent beträgt. Hinzu kommt, dass sich nur wenige Zahnärzte dazu bereit finden, für weniger als 60 Prozent des kostendeckenden Honorars Zahnbehandlungen bei Kindern über Medicaid durchzuführen.
Nur in 26 Bundesstaaten gibt es eine Trinkwasserfluoridierung, die mehr als 75 Prozent der Bevölkerung erreicht. Wegen des kostensparenden Effekts der Prävention werden die Bundesstaaten aufgefordert, diese Umstände zu ändern, was angesichts der Wirtschaftslage in den USA nicht einfach sein dürfte.
ZA Carlheinz Swaczyna, zZt. Chicago/USA
Darüber lachen die Kollegen in den USA
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Der Siphon in einem Behandlungszimmer muss repariert werden. Der Installateur erledigt dies in Windeseile und möchte dafür 150 Dollar haben.
Der Zahnarzt daraufhin: Das hat doch höchstens zehn Minuten gedauert. Ich bin zwar Zahnarzt, aber so schnell kann ich mein Geld nicht verdienen.
Worauf der Installateur trocken erwidert: Ich weiß, ich war vorher auch Zahnarzt.
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