25. Juni 2010 |  Politik aktuell

„Freundlich im Ton und konsequent in der Sache“

VDZI würdigt Einsatz von Lutz Wolf für das Zahntechniker-Handwerk mit Goldener Ehrennadel –

 

Im Rahmen des 54. Verbandstags des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) im Juni in Gütersloh hat Präsident Jürgen Schwichtenberg die Goldene Ehrennadel an Zahntechnikermeister Lutz Wolf (Osnabrück), Ehrenpräsident des VDZI und Obermeister der Zahntechniker-Innung Niedersachsen, verliehen. Mit der Goldenen Ehrennadel ehrt der VDZI Persönlichkeiten, die sich um das Zahntechniker-Handwerk in besonderer Weise verdient gemacht haben. Wolf war von 1997 bis 2005 Präsident des VDZI.

Lutz Wolf, Zahntechnikermeister und Ehrenpräsident des VDZI, erhält die Goldene Ehrennadel

Mit Wolf, so Schwichtenberg in seiner Laudatio, ehre man einen Kollegen, der sich in einer berufspolitisch schwierigen Zeit in besonderer Weise für die Interessen der zahntechnischen Meisterbetriebe eingesetzt habe.

„Lutz Wolf hat das Zahntechniker-Handwerk offensiv, fachkompetent und mit Eloquenz vertreten. In seiner Zeit als Präsident hat er unermüdlich für die fachliche und politische Anerkennung des Berufsstands gearbeitet. Dabei hat er keine Diskussion und keine Konflikte gescheut, wenn er von seinem Ziel überzeugt war. Sechs Gesetzgebungsverfahren fallen allein in seine Amtszeit als Präsident. Er hat für das Zahntechniker-Handwerk dieses Reformstakkato, mit schwierigsten Reformexperimenten beim Zahnersatz, erfolgreich gemeistert. Teamgeist und Erfolgsorientierung sind jederzeit Voraussetzung seines Handelns, Durchsetzungskraft hat sein politisches Wirken geprägt. Die moderne Zahntechnik, den qualifizierten Meisterbetrieb hat er mit großem Stolz vertreten. Dem Berufsstand hat er in turbulenten Zeiten immer wieder Mut gemacht, auf die eigene solidarische Kraft zu vertrauen, um die Zukunft selbst zu gestalten.

Ein gesellschaftspolitisches Ziel hat ihn dabei geleitet – die Sicherung einer modernen Zahnersatzversorgung, die allen Bevölkerungsschichten auf hohem und qualitätsgesichertem Niveau möglich sein soll. Die Stärkung der qualitätsorientierten Zusammenarbeit von Zahnärzten und Zahntechnikermeistern, war für ihn dabei immer die zentrale Voraussetzung. Diese Sichtweise und Haltung ist für das Zahntechniker-Handwerk weiterhin Auftrag und Verpflichtung.“

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