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08. August 2011 |  letzte Meldung

Außerordentliche BZÄK-Vorstandssitzung: Frank als Vizepräsident bestätigt

Eine außerordentliche Vorstandssitzung der Bundeszahnärztekammer hat sich am 6. August 2011 in Berlin mit der Frage einer weiteren Gebietsbezeichnung „Allgemeine Zahnheilkunde“ und der in Verbindung damit geübten Kritik am Präsidenten der Landeszahnärztekammer Hessen und Vizepräsidenten der BZÄK, Dr. Michael Frank, befasst (die DZW berichtete in Ausgabe 30-31/11 und aktuell in der Ausgabe 32/11 von dieser Woche).

So hatte eine außerordentliche Landesversammlung der Zahnärztekammer Baden-Württemberg am 23. Juli 2011 Frank das Misstrauen ausgesprochen und seinen Rücktritt gefordert.

Trotz der Urlaubszeit waren 15 der 17 Zahnärztekammern, die den Vorstand stellen, durch ihre Kammerpräsidenten oder Vertreter in Berlin vertreten. Der Vorstand stellte sich bei nur einer Enthaltung geschlossen hinter Frank und bestätigte ihm das Vertrauen als BZÄK-Vizepräsident. Dem Vernehmen nach hat sich Baden-Württemberg dabei enthalten.

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Kommentare

Lutz, 08.08.11 16:39:
Viel interessanter als die Personaldebatte wäre eine Information darüber, ob, und wenn ja, wie sich die Präsidenten der Landeszahnärztekammern zur Sachfrage, also der Wegbereitung zur weiteren Gebietsbezeichnung "Allgemeine Zahnheilkunde" und zur Weiterbildung in Teilzeit, also nebenberuflich positioniert haben.
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rudolf, 08.08.11 17:31:
Solange die Basis indirekt diese Geisterfahrer wählt ist sie selbst schuld. Die GOZ Konsentierung der BZÄK wurde nie dementiert. Also was soll dann der Verordnungsgeber noch ändern. Aber die Herrschaften durften mitreden, Ahnung hatten sie zwar keine, denn sie sind ja nicht in ihren Praxis anscheinend nicht davon betroffen
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Wolfgang, 08.08.11 20:24:
Interessant! Die a.o. VV der Kammer BW
spricht das Mißtrauen aus und fordert den Rücktritt. In der a.o. Sitzung der BZÄK glänzt der Vertreter von BW mit "Enthaltung". Die restlichen Kammerfürsten stützen Dr. Frank. - In Bayern hat man schon vor Jahren weitere Zusatzbezeichnungen und somit Zersplitterungen des Berufsstandes abgelehnt.
- "Alle in einen Sack stecken und d´rauf hauen. Man trifft immer den Richtigen."
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Thomas, 09.08.11 11:40:
Seit über 5 Jahren bin ich nun Vertreter der niedersächsischen Zahnärztekammer in der Vertreterversammlung der BZÄK. In all den Jahren fiel Dr.Frank durch sein herrschaftliches Verhalten auf mit dem er dem "kleinen Deligierten" zu verstehen gab, dass dieser sowieso keine ahnung von den großen Dingen hat. So natürlich auch nicht über die Notwendigkeit des Fachzahnarztes für Allgemeine Zahnheilkunde richtig informiert ist. Zu keiner Zeit hat er von der Versammlung ein Votum für seinen Wunsch erhalten. Aber das scheint ihn nicht zu berühren. Er macht sein Ding und viel schlimmer ist, dass der gesamte Vorstand gegen das "Parlament" ihn unterstützt. Es sind die Kammerpräsidenten die scheinbar alle, trotz entgegengestzter Aussagen, ihn unterstützen. Damit wird die Vertreterversammlung, als scheinbar höchstes Gremium der deutschen Zahnärzteschaft, ignoriert. Die BZÄK verliert somit jegliche Rechtfertigung als Standesvertreung. Nach dem Versagen bei der GOZ folgt der nächste Sargnagel am Berufsstand.
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