
GOZ kommt ohne Öffnungsklausel, aber nur mit 6 Prozent Honorarzuwachs
In einem Interview mit der Ärzte-Zeitung, Ausgabe vom 2. März 2011 (s. u.), hat Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler angekündigt, dass die Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte ohne Öffnungsklausel kommen wird. Die GOZ-Novelle wird sich aber zugleich nur auf die nötigsten Korrekturen am Leistungskatalog beschränken. „Lediglich Veränderungen durch die technisch notwendige Anpassung“ würden berücksichtigt, sagte Rösler der Ärzte Zeitung.
Das entspricht einem Honorarzuwachs von rund 6 Prozent (geschätzt etwa 350 Millionen Euro) auf das aktuelle privat abgerechnete Honorarvolumen. Darüber hinaus gehende Steigerungen beim Honorar im Zuge der Novellierung der GOZ seien „ausgeschlossen“, sagte Rösler der Ärzte Zeitung. Laut Rösler sei die jetzt gefundene Lösung ein „guter Kompromiss“. Der GOZ-Entwurf solle zügig vorgelegt werden, die neue GOZ könnte dann zum 1. Januar 2012 in Kraft treten, so die Länder im Bundesrat zustimmen.
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=643069
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