
Politik aktuell Archiv
Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen will Versicherte bevormunden
Unter dem Vorwand verstärkt Zahnarztrechnungen zum angeblichen Wohl ihrer Versicherten „kritischer“ überprüfen zu wollen, fordert der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen jetzt auch Einflussnahme auf die privat und individuell vereinbarten zusätzlichen Versorgungsformen zwischen Patienten und Zahnärzten, die die Kassen nicht einmal selbst bezahlen. Damit würden sie die gesetzlich vorgesehene Abgrenzung zwischen gesetzlicher und privater Versorgung überschreiten, wie die Zahnärzte für...
mehrGemeinsame Patientenberatungsstelle bietet in Mecklenburg-Vorpommern Hilfe
Vehement wehrt sich die Zahnärzteschaft Mecklenburg-Vorpommerns gegen die Behauptung der Intransparenz von Zahnarztrechnungen, die der stellvertretende Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, aufgestellt hat, so die Zahnärztekammer (ZÄK) Mecklenburg-Vorpommern in ihrer aktuellen Pressemeldung.
mehrGKV-Überschüsse in die Versorgung stecken
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) fordert vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen über die Verwendung der Überschüsse im System der Gesetzlichen Krankenversicherung, unverzüglich die Kostendämpfungsmaßnahmen zurückzunehmen, die mit dem GKV-Finanzierungsgesetz 2011 für die zahnmedizinische Versorgung eingeführt wurden.
mehrStrategie für ein gesundes Altern
Zahnmedizin integraler Bestandteil – Bundeszahnärztekammer zum Weltgesundheitstag –
Im Hinblick auf die demografische Entwicklung und das damit zunehmende Spektrum altersbedingter Erkrankungen ist eine bessere Gesundheitsförderung wichtiger denn je. Die Akteure des deutschen Gesundheitswesens haben deshalb gemeinsam nationale Gesundheitsziele definiert. Anlässlich des Weltgesundheitstags am 7. April 2012, der unter dem Motto „Altern und Gesundheit: Gesundheit erfüllt die Jahre mit Leben“...
mehrForderung der GKV nach Kontrolle privater zahnärztlicher Leistungen ist absurd
KZBV reagiert auf Beitrag in SZ und Papier des GKV-Spitzenverbands
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) erteilt den Forderungen des GKV-Spitzenverbands nach einer Kontrolle privater zahnärztlicher Leistungen für gesetzlich Versicherte eine klare Absage.
mehrKassen wollen auch über Privatanteile verhandeln
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) sieht sich anscheinend durch die positiven Entwicklungen beim Festzuschusssystem für Zahnersatz und die Forderungen der Zahnärzteschaft für eine bessere Versorgung pflegebedürftiger und behinderter Menschen herausgefordert: „Der Umfang des zahnmedizinischen Leistungsangebots für die gesetzlich Krankenversicherten wird jedoch durch die zunehmende Privatisierung der zahnmedizinischen Leistungen gefährdet.
mehrZahntechniker wollen in den G-BA
Die Gesundheitshandwerke machen sich gemeinsam für ihre Interessen stark und wollen Veränderungen in den Strukturen des Gesundheitswesens. Das zeigt ein gemeinsames Positionspapier „Die Gesundheitshandwerke – Chancen und Risiken im Zukunftsmarkt Gesundheit“, das der Dienst für Gesellschaftspolitik (dfg) in seiner Ausgabe 13 und 14/2012 dokumentiert und das seit Ende März in Berlin vorliegt – passend zur Anhörung des Gesundheitsausschusses am 28. März 2012.
mehr25 Jahre DZW – Die ZahnarztWoche
Erste Ausgabe als „Aprilscherz“ abgetan – heute fester Partner in
einer Welt des Wandels –
Am 1. April 1987, an einem Mittwoch vor mehr als 25 Jahren, ist die erste Ausgabe der DZW – Die ZahnarztWoche erschienen. Erdacht worden war die damals erste und bis heute einzige deutsche Fachwochenzeitung für Zahnärzte, Zahntechniker und Dentalmarkt gemeinsam von den beiden Herausgebern Prof. Dr. Rolf Hinz (Herne) und Jürgen Pischel (Bonn). Von Anbeginn kritisch und unabhängig, fand die DZW rasch...
mehr25 Jahre DZW – Hart, aber fair
Wenn ich die DZW in einem Satz charakterisieren sollte, würde ich sagen: „Bei der DZW ist es wie bei Frank Plasberg: Hart, aber fair.“‘ Oder vielleicht sollte ich besser formulieren: Die DZW ist fair, aber gelegentlich kann sie dabei auch ganz schön hart an Themen und Akteure rangehen.
mehrUnterstützung und Begleitung für das soziale Engagement der Zahnärzte
Fünfundzwanzig Jahre jung, kann Die ZahnarztWoche auf eine interessante Zeitspanne erfolgreicher Arbeit blicken und hat in der Tat viele gute Gründe, sich zu feiern, denn die DZW genießt unter den dentalen Berufsverbänden große Beachtung und ist als unabhängige Wochenzeitung für Zahnarzt und Dentalmarkt – wie allseits bestätigt wird – nicht mehr wegzudenken.
mehrGKV-Überschüsse in die zahnmedizinische Versorgung stecken
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) fordert vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen über die Verwendung der Überschüsse im System der Gesetzlichen Krankenversicherung, unverzüglich die Kostendämpfungsmaßnahmen zurückzunehmen, die mit dem GKV-Finanzierungsgesetz 2011 für die zahnmedizinische Versorgung eingeführt wurden.
mehrDie ZahnarztWoche als Spiegelbild der Fachwelt
Im Laufe der 25 Jahre ihrer Existenz hat sich die DZW – weit über den zahnärztlichen Bereich hinaus – zu einem echten Fachweltorgan entwickelt. Die Jubiläumsveranstaltung am 22. März 2012 in der Haranni Academie im Verlagsort Herne hat dies auf vielfältige und dabei eindrucksvolle Weise bestätigt. Die Grußworte der Präsidenten und Vorsitzenden unserer nationalen Fachweltverbände (BZÄK, KZBV, DGZMK, VDZI, VDDI, BVD) waren Beweis und Anerkennung zugleich.
mehrVeränderungen im Berufsstand
Am 28. März 2012 unterschrieben in Berlin Präsident Dr. Peter Engel für die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Präsidentin Dr. Susanne Fath für den Dentista-Club eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Kooperation ist der projektbezogene gegenseitige Gedankenaustausch bei der Konzeptionierung und Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Praxisführung und damit eine punktuelle Zusammenarbeit in Themenbereichen wie Freiberuflichkeit in der Praxis, Verantwortungsübernahme in wissenschaftlichen...
mehrGesundheitsfachberufe wollen Ausbildungen reformieren
Das veränderte und erweiterte Krankheitsspektrum in einer alternden Gesellschaft und der medizinisch-technische Fortschritt stellen immer höhere Anforderungen an die Gesundheitsberufe. Gleichzeitig werden in Deutschland nicht nur die Ärzte knapp, auch bei anderen Berufsgruppen ist der Fachkräftemangel spürbar oder zumindest absehbar. Wie müssen sich die Gesundheitsfachberufe weiter entwickeln, damit sie diese enormen Herausforderungen bewältigen können?
mehrEnde der Praxisgebühr im Bundestag auf die lange Bank geschoben
Der Antrag kam von der „falschen“ Partei: Die Fraktion „Die Linke“ hatte für Freitag vergangener Woche einen Antrag eingebracht, der das Ende der ungeliebten Praxisgebühr bringen sollte. Er wurde daher mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen in den Bundestagsausschuss für Gesundheit „verschoben“.
mehrDr. Janusz Rat bekam Bundesverdienstkreuz verliehen
Große Ehre für Dr. Janusz Rat: Der Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) sowie des Berufsverbandes Zukunft Zahnärzte Bayern e.V. (ZZB) hat vergangenen Woche das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Der bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch – selbst Zahnarzt – händigte Rat den vom Bundespräsidenten verliehenen Orden aus.
mehrLZÄK Brandenburg: Vorstand komplett wiedergewählt
Am Samstag vergangener Woche konstituierte sich in Motzen die Kammerversammlung der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) für ihre sechste Legislaturperiode. Sie setzt sich für den Zeitraum 2012 bis 2016 gemäß Heilberufsgesetz nunmehr aus 51 gewählten Mitgliedern zusammen.
mehrBerufe, in denen Frauen dominieren, müssen besser bezahlt werden
Berufe, in den Frauen dominieren, müssen besser bezahlt werden. Darauf wies der Verband medizinischer Fachberufe e.V. anlässlich des Equal Pay Day am 23. März 2012 hin. Hier seien auch Vertreterinnen der Berufe dabei, die auf so gut wie gar keine männlichen Vergleichswerte verweisen können: Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte; mehr als 98 Prozent der Berufsangehörigen sind weiblich.
mehrEntwurf berücksichtigt Besonderheiten der zahnmedizinischen Versorgung nicht
Inhaltlicher Schwerpunkt des Referentenentwurfs des geplanten Patientenrechtegesetzes sei aus Sicht der BZÄK die Kodifikation des Behandlungsvertrags im Bürgerlichen Gesetzbuch. Die hierzu geplanten Regelungen enthalten jedoch laut aktuellem Klartext der BZÄK in einigen Bereichen erhebliche Verpflichtungen für niedergelassene Zahnärzte: So zum Beispiel bei der Dokumentation, bei der Aufklärung des Patienten über mögliche Behandlungsfehler von Vorbehandlern beziehungsweise über mögliche...
mehrRichard Deutsch feiert 80. Geburtstag
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (ApoBank), Richard Deutsch, begeht am 17. März seinen 80. Geburtstag. Laut einer aktuellen Pressemeldung der ApoBank trat der gelernte Banker und Rechtsanwalt 1966 als Leiter der Rechtsabteilung in das Unternehmen ein.
mehrSpahn sorgt mit Äußerungen zur PKV und Bürgerversicherung für Ärger
Der CDU-Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Spahn, hat vergangene Woche in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt gefordert, die CDU müsse ein eigenes Alternativmodell zur Bürgerversicherung vorlegen. Die Private Krankenversicherung bewege sich längst auf die Gesetzliche Krankenversicherung zu, so Spahn, die Unterschiede zwischen den Systemen verwischten.
mehrJetzt wird gestempelt
Seit Montag dieser Woche gibt es bei Mitgliedern der Vereinigung unabhängiger Vertragszahnärzte (VuV) und des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Niedersachsen einen Stempel auf die Privatrechnung für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte nach GOZ: „Bitte beachten Sie den Nachberechnungsvorbehalt!“
mehrFDP-Minister verweigern Freiheit
FVZL kritisiert Gesundheitsminister Daniel Bahr –
Der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, FDP, habe der Forderung deutscher Zahntechniker nach Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung eine Absage erteilt. Damit sei der Minister den Spuren seines Amtsvorgängers Philipp Rösler gefolgt, der sich kurz nach der letzten Bundestagswahl ebenfalls geweigert hatte, die längst fällige Ausgliederung des deutschen Zahntechnikerhandwerks aus dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) zu vollziehen,...
mehrBei der eGK „wollten wir zu schnell zu viel“
Auf der in Hannover vergangenen Samstag zu Ende gegangenen weltgrößten Computermesse CeBIT hat sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bei seiner Eröffnungsrede im Messebereich „Health & Vitality“ unter anderem zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) geäußert. Demnach gehe ihm die Einführung zu schnell.
mehrÜberwachung für Medizinprodukte verbessern
Die Branchenverbände der Medizinproduktehersteller wollen aktiv daran mitarbeiten, dass das Überwachungssystem für Medizinprodukte verbessert wird. Sie stellten ihre Überlegungen dazu Ende vergangener Woche in einer gemeinsamen Pressemitteilung vor.
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