
Politik aktuell Archiv
BZÄK und KZBV begrüßen Verzicht auf Öffnungsklausel
Die Gebührenordnung für Zahnärzte kommt ohne Öffnungsklausel. Der echte Honorarzuwachs werde allerdings nur etwa 6 Prozent betragen. Statt über eine persönliche Information oder eine Pressemitteilung erreichte die Zahnärzte diese Botschaft des Bundesgesundheitsministers Dr. Philipp Rösler über ein Interview in der Ärzte Zeitung. Die GOZ-Novelle werde sich aber zugleich nur auf die nötigsten Korrekturen am Leistungskatalog beschränken. „Lediglich Veränderungen durch die technisch notwendige...
mehrFür den neuen KZBV-Vorstand gibt es vier Kandidaten für drei Posten
Gut zehn Tage vor der konstituierenden Sitzung der neuen Vertreterversammlung (VV) der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) am 18. und 19. März 2011 in Berlin scheinen die Positionen klar. Vier Kandidaten gibt es für die drei Vorstandsposten – zu den drei jetzt schon amtierenden Vorständen, die erneut antreten wollen, hat sich der bisherige Vorsitzende der KZBV-VV, Dr. Karl-Georg Pochhammer, gesellt.
mehrVorstand der ZÄK Berlin ist wieder komplett
Der Vorstand der Zahnärztekammer Berlin (ZÄK) ist wieder komplett: Die Delegierten der Kammerversammlung haben am 17. Februar 2011 sowohl den Vizepräsidenten als auch die Nachrückerin für ein Vorstandsreferat bereits im ersten Wahlgang gewählt. Notwendig geworden war die Nachwahl, weil der bisherige Vizepräsident, ZA Karsten Geist, in den Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin gewählt worden war.
mehrBundeszahnärztekammer und ZÄK Nordrhein sehen Rabattaktionen kritisch
Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sieht Rabattaktionen von Zahnärzten auf Portalen wie Groupon kritisch. Es drohe die „Vergewerblichung“ der Zahnmedizin. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK, sieht dies ähnlich negativ wie bei den – jetzt höchstrichterlich abgesegneten – Auktionsportalen für Zahnersatz. Die Entscheidung des Patienten für einen Zahnarzt solle nicht aufgrund des Preises oder solcher „Lockvogelangebote“ fallen, sondern aufgrund der medizinischen Kompetenz und des...
mehrTagung in Berlin befasst sich mit „Gesundheit für Menschen mit Behinderungen“
Das sogenannte AuB-Konzept zur vertragszahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen hat in der vergangenen Woche auch bei den betroffenen Menschen selbst sehr positive Aufnahme gefunden. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang Eßer, und der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Dietmar Oesterreich, die wie Dr. Imke Kaschke und Prof. Dr. Ina Nitschke an der Tagung „Gesundheit für...
mehrEnde der Budgetierung scheint jetzt in Sicht
Wenn es nach der Regierungskoalition geht, ist das Ende der Budgetierung in der vertragszahnärztlichen Versorgung in Sicht. Die Fraktionen von CDU/CSU und FDP einigten sich Ende vergangener Woche auf eine leicht modifizierte Version des so genannten Spahn-Papiers, das der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, MdB (CDU), Anfang des Jahres vorgelegt hatte (die DZW berichtete).
mehreGK: Ausstattung der Zahnarztpraxen mit Terminals beginnt im April
Ab Oktober 2011 werden die gesetzlichen Krankenkassen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ausgeben (die DZW berichtete). Vorher müssen die niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte ihre Praxen mit neuen Kartenterminals ausstatten und die Praxisverwaltungssysteme für das Einlesen der eGK bis zum Oktober 2011 aktualisiert sein.
mehrEin Zahnarzt in der Hamburger Bürgerschaft: Dr. Wieland Schinnenburg erzielte für die FDP das viertbeste Stimmenergebnis
Bei der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft am 20. Februar 2011 wurde der Zahnarzt Dr. Wieland Schinnenburg zum Abgeordneten gewählt. Schinnenburg, auch studierter Jurist und Fachanwalt für Medizinrecht, den Leserinnen und Lesern der DZW als Autor juristischer Fachbeiträge bekannt, erklärte gegenüber der DZW kurz nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses Ende vergangener Woche:
mehr„Mc Swacz Chicago Telegramm“: Neues aus den USA und vom Chicago Midwinter Meeting
Trotz der bevorstehenden IDS gibt es auch in Chicago Neuheiten. So bei Sirona, dessen Cerec-System in den USA exklusiv von Patterson Dental vertrieben wird. Das Sirona inLab System erlaubt die direkte Herstellung von Kunststoff-Labormodellen auf der Basis digitaler Abdrücke. Diese können auch direkt als Sägemodelle ausgeführt werden, was für größere Modell maximal 40 Minuten in Anspruch nimmt und Laborzeit einspart.
mehrNeue Auflage der Checkliste für Arztbewertungsportale erschienen
Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat im Auftrag von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung zusammen mit einem Expertenkreis eine neue Version des Anforderungskatalogs „Gute Praxisbewertungsportale“ veröffentlicht.
mehr„McSwacz Chicago Telegramm“: Wie Zahnärzte in den USA werben
Neues vom Chicago Midwinter Meeting –
33 Prozent der Patienten hier in Chicago finden ihren Zahnarzt auf altmodische Art durch Mundpropaganda. 14 Prozent gehen über eine Internetsuche, nur 2 Prozent über Facebook oder Twitter. Fast 25 Prozent der Chicagoer fahren außerdem – gerne – bis zu 50 Kilometer weit bis zu ihrem Zahnarzt.
mehrPreise so gering gestiegen wie seit 1962 nicht mehr – Neues vom Chicago Midwinter Meeting
Die Preise für zahnärztliche Dienstleistungen haben sich in 2010 um 2,7 Prozent erhöht. Dies ist seit 1962 der geringste Anstieg, wie das Wall Street Journal berichtet. (Man vergleiche dies mit der GOZ-Diskussionsgrundlage.)
mehrDer tatsächliche Honorarzuwachs wird eher gering ausfallen
Das für Donnerstag vergangener Woche angesetzte Spitzengespräch mit Vertretern der Zahnärzteschaft und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat keine neuen Informationen zu Inhalt und Zeitplan der Novellierung der Gebührenordnung für Zahnärzte gebracht. In dem Acht-Augen-Gespräch, an dem der Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Peter Engel, der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp...
mehr„Wir wollen einen fairen politischen Diskurs über die neue GOZ“
BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel und KZBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Fedderwitz mit Reaktionen und Einschätzungen der aktuellen Honorardiskussion *
DZW: Die PKV behauptet, die GOZ-Honorare der Zahnärzte seien in den letzten Jahren dramatisch gestiegen, lägen schon heute 70 Prozent über GKV-Niveau, und jetzt verlangten die Zahnärzte in der GOZ-Novelle noch einmal 70 Prozent mehr. Wie soll man denn nun mit diesen Zahlen und Behauptungen umgehen?
mehrPKV-Studie mit methodisch unsauberem Vergleich
Nach der – offensichtlich durch die Privaten Krankenversicherungen angeschobenen – Kampagne gegen die Zahnärzte und ihre angeblichen Honorarforderungen für die Gebührenordnung für Zahnärzte in der Bild-Zeitung Anfang vergangener Woche hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Montag dieser Woche neue Spekulationen zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) verbreitet.
mehrBis zum 30. September 2011 müssen Zahnärzte „eGK-fähig“ sein
Das Großprojekt elektronische Gesundheitskarte (eGK) erreicht eine neue Stufe: Ab dem 1. Oktober 2011 sind die neuen Karten als Versicherungsnachweis bundesweit zugelassen. Bis dahin müssen alle Arzt- und Zahnarztpraxen auf den Einsatz der eGK vorbereitet sein, so die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) in einer aktuellen Information.
mehr„Feminisierung der Zahnmedizin“
Marina Buchmann hat kürzlich an der Universität Bielefeld im Bereich „Gesundheitswissenschaften“ eine Masterarbeit im Bereich Public Health zum Thema „Die Feminisierung der Zahnmedizin“ vorgelegt. Da diese Arbeit unter Public- Health-Gesichtspunkten verfasst wurde, bietet sie „von außen“ gesehen interessante Ansätze für die zahnärztlichen Berufsvertretungen. In Absprache mit Marina Buchmann hat der Dentista-Club nun in Frage- und Antwortform die Kernpunkte – hier zum Bereich Relevanz für die...
mehrNeuer Tarifabschluss für Zahnmedizinische Fachangestellte
Vom 1. April 2011 an steigen die Tarifgehälter für Zahnmedizinische Fachangestellte in Hamburg, Hessen und Westfalen-Lippe in den ersten vier Berufsjahren um 6 Prozent. Ab dem fünften Berufsjahr sind es 3 Prozent. Die monatliche Ausbildungsvergütung erhöht sich im ersten Ausbildungsjahr um 25 auf 565 Euro, im zweiten um 30 auf 610 Euro und im dritten um 35 auf 665 Euro.
mehrGOZ-neu als Horrorszenario für Patienten
Schon am frühen Montagmorgen dieser Woche sorgte ein prominent platzierter Bericht in der Bild-Zeitung wieder einmal für Abzocke-Diskussionen in Richtung Zahnärzte. „Neuer Kosten-Schock in der Gesundheit: Zahnärzte wollen bis zu 69 Prozent mehr Honorar!“, Unterzeile: „Und wieder ist der Patient der Dumme!“ titelte das Blatt auch im Internet. Als Beleg wurde der „Verband der Deutschen Zahnärzte“ angeführt mit einem Beschluss vom Oktober 2010. Gemeint ist wohl der Freie Verband Deutscher...
mehr„Mann des Ausgleichs“ – KZVB verabschiedet Dr. Martin Reißig
Mit einer Feierstunde hat die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) ihren ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Martin Reißig verabschiedet. Von 2005 bis 2010 war Reißig Stellvertreter von Dr. Janusz Rat. Von 1990 bis 1993 war er Vorsitzender des damals noch ehrenamtlichen Vorstands. Außerdem war Reißig Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes (ZBV) Oberbayern.
mehrPolitik setzt bei GOZ und Öffnungsklausel auf „Sorgfalt vor Schnelligkeit“
Es gibt Bewegung bei der zahnärztlichen Approbationsordnung, und die Gespräche zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) zur Reform der vertragszahnärztlichen Versorgung werden bereits Anfang Februar wieder aufgenommen – nicht nur Annette Widmann-Mauz, MdB (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im BMG, brachte zum Neujahrsempfang der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der KZBV positive Nachrichten für die Zahnärzteschaft mit. Auch die...
mehr„ZahnMedizin mit großem M“ – Ewald-Harndt-Medaille für Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer
Dass sich der Geehrte in vielfältiger Hinsicht mit dem Namensgeber der Ewald-Harndt-Medaille identifizierte, hatte der Vorstand der Zahnärztekammer Berlin bei der Auswahl des Preisträgers 2011 nicht geahnt. Und so erfüllte sich in den Dankesworten des diesjährigen Medaillenempfängers, Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer (Greifswald), eher überraschend, was neben der Ehrung für herausragende Leistungen im Berufsstand ein weiteres Ziel der Auszeichnung ist: die Erinnerung an den die Berliner...
mehrFür gerechte Bezahlung und eine bessere Lehre
Um ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen durchzusetzen, sind am Donnerstag vergangener Woche 55 Zahnärztinnen und Zahnärzte des Zentrums der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt (Main) in den Streik getreten. Sie verlangen von ihrem Arbeitgeber den Abschluss eines Tarifvertrags mit der Ärztevereinigung Marburger Bund (MB). Die Aktion „Lee(h)re im Carolinum?!“ war laut Marburger Bund der Auftakt zum Arbeitskampf der...
mehrDie Budgetierung für die zahnärztliche Versorgung soll fallen
Zumindest die Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat das Thema Zahnärztliche Versorgung für die von der Bundesregierung für 2011 angekündigte sogenannte Versorgungsreform in der Gesetzlichen Krankenversicherung schon auf der Agenda. Punkt 13 des in der vergangenen Woche vorgelegten 14-Punkte-Papiers der Arbeitsgruppe um den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU im Bundestag, Jens Spahn (MdB), und Dr. med. dent. Rolf Koschorrek (MdB) sieht eine Abschaffung...
mehrBayern musste Delegierte zur KZBV-VV neu wählen
Eigentlich ist es ganz einfach: Die Delegierten zur Vertreterversammlung (VV) der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) müssen nach Verhältniswahlrecht gewählt werden. Das steht so schon auf der Homepage der KZBV (s. u.) und ausführlich mit allen Vorgaben in der ebenfalls dort als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung stehenden Satzung.
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