
DGI wird förderndes Mitglied des BdZA
Erfahrungsaustausch ist wichtig für eine erfolgreiche Alumni-Kultur –
Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI) übernimmt als förderndes Mitglied eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der jungen Zahnmedizin und ihrer Interessenvertretung, dem Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland e.V. (BdZA).
- Jan-Philipp Schmidt, BdZA (links), überreicht Prof. Günter Dhom die Mitgliedsurkunde.
Ende November 2009 überreichte Zahnarzt und BdZA-Vorsitzender Jan-Philipp Schmidt die offizielle Mitgliedsurkunde des BdZA an Prof. Günter Dhom, zu diesem Zeitpunkt noch Präsident der DGI. Die DGI ist damit offiziell förderndes Mitglied der Absolventenorganisation, die ehemalige Studierende vernetzt und ihre Interessen vertritt. Die Übergabe der Urkunde fand anlässlich des ersten DGI-Symposiums „DGI intensiv“ in Mannheim statt und besiegelte die schon länger vorbereitete Zusammenarbeit.
Ein gemeinsames Ziel der beiden Verbände ist die strukturierte und qualifizierte Fort- und Weiterbildung der Alumni in Deutschland. So wird die DGI Kooperationsrabatte für ihre Kurse einrichten. „Wir als Fachgesellschaft wollen gut ausgebildeten Nachwuchs in der Implantologie sehen, junge Kollegen, die von Anfang an über hochwertige Kurse einen ebenso kritischen wie Mut machenden Zugang zu verantwortungsbewusster Implantologie finden“, sagte Dohm.
Während die DGI wissenschaftliche Fachkompetenz einbringt, bietet der BdZA moderne Kommunikationsplattformen, die den jüngeren Berufskollegen vertraut sind, vielen etablierten Kollegen im alltäglichen Praxisbetrieb aber noch nicht zur Verfügung stehen. Der BdZA-Vorsitzende Schmidt hierzu: „Die Netzwerkstrukturen, die bei Studierenden und jungen Zahnmedizinern in Deutschland bereits etabliert sind, und diese Generation nicht nur deutschlandweit, sondern auch international verbinden, werden schrittweise auch den schon länger niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt. So entsteht ein wichtiger Kompetenztransfer in beide Richtungen. Die jüngere Generation kann vom Wissen der erfahrenen Praktiker, etwa den Mitgliedern der DGI, profitieren; gleichzeitig halten die Behandler in den Praxen die Verbindung zur jungen Generation und ihrem Stand des fachlichen Wissens aufrecht.“ Da beide Organisationen eine enge Verbindung zu den Hochschulen pflegen, werden sich noch weitere Projekte entwickeln. Schmidt: „Ein umfassender Erfahrungsaustausch ist der wichtigste Baustein für eine erfolgreiche Alumni-Kultur in der deutschen Zahnmedizin. Wir freuen uns sehr, dass wir nun gemeinsam mit der DGI den postgradualen Austausch der Alumni mit den Universitäten auf fachlicher Ebene, aber auch im sozialen Engagement fördern werden und bedanken uns an dieser Stelle für die große Unterstützung unserer Verbandsarbeit.“
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