06. Oktober 2009 |  Assistenten

„Berufskunde 2020“ für angehende Zahnmediziner

BZÄK und Alumni starten gemeinsames Projekt – Broschüre zunächst online verfügbar –

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland (BdZA) präsentieren mit „Berufskunde2020“ die ersten sichtbaren Ergebnisse ihrer Kooperation, so eine Pressemitteilung vom 1. Oktober 2009.

Das Thema Berufskunde sei für angehende Zahnmediziner von herausragender Bedeutung, um den Erfolg und die Wirtschaftlichkeit der eigenen Praxis sicherzustellen. „Die Freiberuflichkeit des zahnärztlichen Berufsstandes zu unterstützen und beste Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist eines der übergeordneten politischen Ziele der Bundeszahnärztekammer“, so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich. Je früher man jungen Zahnmedizinern hier hilfreich und konstruktiv zur Seite stehe, desto besser seien die Chancen auf das Heranwachsen einer selbstbewussten und gut vorbereiteten Zahnärzteschaft. Deshalb sei das Thema Berufskunde auch für die Arbeit des BdZA in Deutschland von zentraler Bedeutung.

Im Rahmen ihrer Kooperation haben die BZÄK und der BdZA infolgedessen das Projekt Berufskunde2020 ins Leben gerufen, heißt es. Das Projekt biete Zahnmedizinstudierenden und Absolventen die Möglichkeit, sich online unter www.berufskunde2020.de über alle wichtigen Aspekte des Themengebietes zu informieren. Als erster inhaltlicher Einstieg werde die von der Bundeszahnärztekammer entwickelte Broschüre Der Weg in die Freiberuflichkeit – Praxisgründung, die 2007 im Quintessenz Verlag erschienen ist, hier in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Diese behandele Grundlagenthemen, wie Formen der Berufsausübung, wirtschaftliche Aspekte der Praxisgründung oder gesetzliche Vorgaben des zahnärztlichen Alltags.

Darauf aufbauend sollen auf der Seite sukzessive alle Informationen zu Seminaren und Beratungsangeboten sowie Fachbeiträge und Artikel, die die junge, zahnmedizinische Generation unabhängig von wirtschaftlichen Interessen unterstützen, zu finden sein. Ziel sei es, einen universellen Leitfaden zu schaffen, der nach und nach alle Themen der zahnmedizinischen Berufskunde abdecken soll, heißt es.

„Der BdZA hat sich die Förderung und Begleitung junger Zahnmediziner auf ihrem Weg in die freiberufliche Berufsausübung zum Ziel gesetzt und hat mit der BZÄK einen starken Partner gefunden“, stellt Zahnarzt Jan-Philipp Schmidt, Vorsitzender des BdZA, fest. Gemeinsam werden beide Verbände auch zukünftig zusammenarbeiten und weitere Projekte und Initiativen anstreben, so die Ankündigung.    

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