Chance Praxis - Das Fachmagazin für Praxisgründer

29. Oktober 2010 |  Assistenten

Der DGÄZ-Preis bekommt immer mehr Resonanz

Ausschreibung für Young-Esthetics-Preis 2011 hat bereits begonnen –

 

Dem Initiator und Spender des DGÄZ-Young-Esthetic-Preises, ZA Wolfgang Boer (Euskirchen), war seine Freude anzusehen, als er im Rahmen der Interna am 25. September 2010 in Westerburg über das wachsende Interesse an dieser Ausschreibung berichtete: „Bewerber schicken uns von Jahr zu Jahr eine steigende Zahl hochwertiger Fälle zur Prüfung. Es war kein leichter Start vor vier Jahren, aber wir sehen, was eine Idee bewirken kann – sie motiviert immer mehr junge Kolleginnen und Kollegen.“

Gratulierten Dr. Marc Philipp Dittmer: DGÄZ-Präsident Prof. Dr. mult. Robert Sader (links) und Initiator und Laudator ZA Wolfgang Boer (rechts)

Preisträger im Jahr 2010 ist Dr. Marc Philipp Dittmer von der Medizinischen Hochschule Hannover. Nach Start in der Prothetik arbeitet Dittmer in der Abteilung für Kieferorthopädie und bringt dort beide Erfahrungen zu interdisziplinären Lösungsstrategien zusammen. Er präsentierte in Westerburg die Versorgung eines 53-jährigen Mannes mit insuffizienter Brückenkonstruktion. In seiner Präsentation zeigte er den Behandlungsverlauf vom röntgenologischen Befund über eine endodontische Versorgung zwecks Erhalt der natürlichen Brückenpfeiler sowie ergänzenden, computer-unterstützt geplanten Implantaten bis hin zu einer ästhetischen herausnehmbaren Brückenversorgung. Fertiggestellt und eingesetzt wurde sie schließlich erst nach ausführlicher Überprüfung der Kieferrelation. Für den sorgfältigen Weg und das eindrucksvolle Ergebnis erhielt Dittmer großen Beifall vom Publikum.

Die Ausschreibung für den Young-Esthetics-Preis 2011 läuft schon, da die DGÄZ beschlossen hat, zu ihrem Frühlingstermin für die Interna und die Mitgliederversammlung zurückzukehren – was bedeutet, dass sich die Vorlaufzeit für den Young-Esthetics-Preis 2011 verkürzt. Interessenten müssen ihre Bewerbung schon bis zum 30. März 2011 einreichen. Prämiert wird die in Ästhetik und Funktion besonders gelungene Lösung eines Falls. Es reicht ein Foto-Status, ein Modell ist nicht zwingend. Bewerben können sich Zahnärzte bis fünf Jahre nach Erlangung der Approbation und Zahntechniker bis fünf Jahre nach Erlangung ihres Gesellenbriefes. Diese Voraussetzungen müssen nachgewiesen werden. Dem Gewinner winken ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro sowie eine kostenlose Jahresmitgliedschaft in der DGÄZ und damit die Nutzung aller Mitglieder-Service-Leistungen.

Einsendung und weitere Informationen über info@dgaez.de – Stichwort Young Esthetics.   

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