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16. Juli 2010 |  Ankündigungen

27. ICOI Weltkongress und 7. Internationaler Jahreskongress der DGOI

Führende Experten in der Implantologie stellen neue Techniken und Therapien vor –

 

Hamburg, den 26. bis 28. August 2010: In diesem Sommer findet in Hamburg ein besonderer Kongress für Implantologen statt: der 27. ICOI Weltkongress in Kooperation mit dem 7. Internationalen Jahreskongress der DGOI. Erwartet werden Top-Referenten und Teilnehmer aus der ganzen Welt. Sie werden in mehr als zwei Tagen Stellung nehmen zu neuen wissenschaftlichen Studienergebnissen, innovativen Techniken und bewährten Therapiekonzepten.

Prof. Dr. Hom-Lay Wang

Die beiden wissenschaftlichen Leiter des englischsprachigen Mainpodiums, Prof. Dr. Hom-Lay Wang, USA, und Dr. Georg Bayer, Landsberg am Lech, haben ein hochkarätiges Programm zusammengestellt. Prof. Dr. Hom-Lay Wang berichtet, welche Themen im Fokus des internationalen Kongresses stehen.

? Der ICOI Weltkongress findet zum wiederholten Mal in Deutschland statt. Ist Deutschland ein attraktives Kongressland für die Teilnehmer aus Amerika und Asien?
Prof. Dr. Hom-Lay Wang: Deutschland liegt sehr zentral in Europa. Außerdem ist die weltbekannte Hafenstadt Hamburg attraktiv für die Teilnehmer anderer Kontinente, beispielsweise Asien und Amerika. Schließlich hat Deutschland viele historisch bedeutsame Orte zu bieten, die touristisch interessant sind und zu Ausflügen einladen.

?Das Programm des Mainpodiums ist in fünf Themenblöcke gegliedert. Unter welchen Aspekten haben Sie diese zusammengestellt?
Wang:
Wir haben zunächst Themen herausgearbeitet, die unter praktischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten in der Implantologie entweder generell von Bedeutung sind oder einen Trend und eine Innovation vorstellen. Darüber hinaus haben wir auch zahlreiche Praktiker befragt, welche Themen für sie relevant sind. Die Ergebnisse haben wir kombiniert und dann zu fünf Themenkomplexen zusammengefasst: „Digitale Planung für die exakte Implantatpositionierung“, „Komplikationen und Problemmanagement“, „Innovationen in der Implantat-Therapie“, „Wachstumsfaktoren für die vorhersagbare Knochenregeneration“ und „Vorhersagbare Ästhetik – Konzepte für den Erfolg“.

?Bitte führen Sie die Themen weiter aus.
Wang: Die „Digitale Planung für die exakte Implantatpositionierung“ gewinnt zurzeit für jeden Implantologen an Bedeutung. Immer mehr Praktiker fragen sich, wie sie ihre Fälle mithilfe digitaler Diagnostikmöglichkeiten noch präziser und sicherer planen können.
Die eingeladenen Referenten gehen das Thema sowohl von der wissenschaftlichen als auch von der klinischen Sicht her an, sodass die Relevanz beider Seiten aufgezeigt wird. „Komplikationen und Problemmanagement“ stehen bei jedem implantologisch tätigen Zahnarzt im Fokus. Die Vorträge hierzu decken alle relevanten Aspekte von Komplikationen während des chirurgischen Eingriffs über Knochenregeneration, Ästhetik, Biomechanik, Prothetik bis hin zur Periimplantitis ab. Die Referenten stellen nicht nur die Probleme vor, sondern zeigen und diskutieren ihre Konzepte, wie Komplikationen vermieden beziehungsweise gemanagt werden können. Mit dem Punkt „Innovationen in der Implantat-Therapie“ stellen wir aktuelle Entwicklungen vor, zum Beispiel zur Ridge Preservation: Eine neue Herangehensweise kann die Therapie zum Erhalt des Kieferkamms noch vorhersagbarer machen. Für die Sinusaugmentation erwarten wir einen Entscheidungsbaum. „Wachstumsfaktoren für die vorhersagbare Knochenregeneration“ gehören zurzeit zu den am meist diskutierten Themen.
Deshalb haben wir dazu erfahrene Experten als Referenten geladen. Sie präsentieren ihre aktuellen Untersuchungsergebnisse und Erfahrungen mit  PDGF, rh-BMP2 und anderen biologischen Wirkstoffen. Das Thema „Vorhersagbare Ästhetik – Konzepte für den Erfolg“ beschäftigt die Implantologen täglich. Auch hier erwarten wir neue Wege, um vorhersagbarer zum ästhetischen Erfolg zu kommen.  

?Werden die Vorträge den Teilnehmern konkrete Richtlinien liefern können, um den implantologischen Erfolg noch besser planen zu können?
Wang: Wir wollen den Zahnärzten möglichst genaue Richtlinien mitgeben, die sie unmittelbar in ihren Praxen umsetzen können. Zudem geht es den international bekannten Referenten darum, neue Erkenntnisse aufzuzeigen. Dafür haben wir Sprecher eingeladen, die sich entweder durch ein umfangreiches wissenschaftlich fundiertes Wissen auszeichnen oder über exzellente Erfahrungen in einem der fünf Themenblöcke verfügen.

?Die Referenten kommen aus Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Wie wichtig ist der internationale Dialog für die Zahnärzte in den Praxen?
Wang: Wir haben weltweit nach Experten gesucht, die sich in bestimmten Regionen der Welt aufgrund ihres herausragenden Wissens etabliert haben. Sie kommen nun in Hamburg zusammen, um ihre Erfahrungen und ihr Wissen einem internationalen Publikum vorzustellen. Auf diese Weise können wir unseren hohen Wissensstand in viele Teile der Welt multiplizieren. Dieser internationale Dialog ist äußerst wichtig, um die Fort- und Weiterbildung in der Implantologie weltweit zu fördern und ein vergleichbar hohes Niveau zu erreichen. Dieses Ziel verfolgen wir mit dem ICOI und verzeichnen mittlerweile viele Erfolge. Die DGOI ist uns dabei ein starker Partner.    

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