IFED-Jahreskongress 2013
DGÄZ holt Weltelite der Ästhetischen Zahnheilkunde nach München –
Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ), seit sechs Jahren Mitglied im noblen Kreis der derzeit 31 Mitglieder der International Federation of Esthetic Dentistry (IFED), hat jetzt den Weltkongress der ästhetischen Zahnheilkunde 2013 nach München holen können.
Die 1994 gegründete IFED als Weltverband der ästhetischen Zahnheilkunde geht zurück auf eine Initiative der American Academy, der European Academy und der Japanese Academy of Esthetic Dentistry. Ziel ist die weltweite Verbreitung, vor allem aber Weiterentwicklung der ästhetischen Zahnheilkunde, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Mundgesundheit.
Im Vordergrund steht der wissenschaftliche Austausch der Mitgliedsorganisationen, dabei unterstützt der Weltverbund nationale Tagungen mit renommierten Spitzen-Referenten. Alle zwei Jahre führt die IFED die weltweit entwickelten Fortschritte in einem Jahreskongress zusammen.
„Wir sind außerordentlich glücklich, dass wir nach fast zehn Jahren die Welt-Elite der ästhetischen Zahnheilkunde wieder nach Europa, erstmals sogar nach Deutschland holen konnten“, sagt der Initiator der Bewerbung und Vizepräsident der DGÄZ, Dr. Siegfried Marquardt. „2005 war die IFED auf unserem Kontinent zu Gast in Venedig, es folgten Seoul und Las Vegas, 2011 steht Rio de Janeiro auf dem Programm – und dann: München.“
Die DGÄZ hat sich als Veranstalter bei der jüngsten Mitgliederversammlung der IFED in diesem Frühjahr in Chicago beworben und konnte sowohl die anderen Mitglieder als auch das Präsidium unter Leitung des Brasilianers Dr. José Roberto Moura von ihrem Konzept überzeugen. An sich hätte es auch 2011 schon „München“ heißen können, so Prof. Dr. mult. Robert Sader, Präsident der DGÄZ: „Wir wollten aber dem amtierenden brasilianischen Präsidenten den Vortritt und das ,Heimrecht‘ lassen – und haben unsere Bewerbung daher erst für 2013 eingereicht.“ Bei der Präsentation spielten auch regionale Besonderheiten eine Rolle: „Ein bisschen Lokalkolorit haben wir natürlich auch vermittelt“, so Marquardt, dessen Praxis am Tegernsee angesiedelt ist – ein bisschen „Bräustüberl-Atmosphäre“ und bayerische Bierkrug-Geschenke haben die Wirkung positiv verstärkt. Über die Austragungsorte der Jahrestagungen wird in der Mitgliederversammlung unter Ausschluss der Bewerber stets heiß diskutiert. Das Chicagoer DGÄZ-Präsentationsteam aus Prof. Sader, Dr. Marquardt und Prof. Edelhoff freute sich daher umso mehr über den Erfolg: „Wir sind durchaus stolz“, so Sader, „dass wir als Repräsentanten der starken Gemeinschaft DGÄZ die Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt überzeugen konnten.“
Für die DGÄZ, eine der größten wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Weltverband, beginnen jetzt die Vorbereitungen. Zu den Jahrestagungen reisen üblicherweise bis zu 2.000 Mitglieder an. Veranstalter 2013 ist die DGÄZ unter Leitung ihres Präsidenten Sader. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. Edelhoff. Gemeinsam mit dem Quintessenz-Verlag organisiert und leitet Marquardt die bedeutende Welttagung als Kongresspräsident. Inhaltlich wird es – vorbehaltlich der Entscheidungen des wissenschaftlichen Komitees – insbesondere um die Positionierung der Ästhetischen Zahnheilkunde im Zusammenhang mit neuen Techniken wie DVT, Implantologie, CAD/CAM, Keramik und digitaler Abformung gehen. Marquardt: „Dabei werden wir auch unser thematisches und erfolgreiches Kongress-Markenzeichen ‚Rot trifft Weiß‘ wieder in einer passenden Form implementieren – dieses Konzept hat nicht nur national, sondern auch international überzeugt.“
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