
Großes Interesse an dentaler Lachgassedierung
Das Interesse deutscher Zahnärzte an der Sedierung mit Lachgas steigt rasant, heißt es in einer Presseinformation des Medizinlogistikers Biewer Medical Medizinprodukte mit Sitz in Koblenz. Dies zeige der große Zuspruch, den man auf den Informationsveranstaltungen Biewer Medical Lachgas meet & greet in Frankfurt (Main) erfahren habe.
Das Interesse sei berechtigt, betonten die Experten im Plenum: Lachgas sei die sicherste Sedierungsmethode in der Zahnmedizin und gleichzeitig ein effektives, lukratives und bei Patienten beliebtes Verfahren zur Angst- und Schmerzreduzierung. Neun von zehn Erwachsenen und acht von zehn Kindern, die erstmals eine Behandlung unter Lachgassedierung erlebt haben, möchten auch in Zukunft nicht mehr darauf verzichten.
„Von der Lachgassedierung profitieren Arzt und Patient gleichermaßen“, so Dr. Frank G. Mathers, Facharzt für Anästhesiologie und Leiter des Instituts für dentale Sedierung in Köln. Während der Patient das Behandlungsgeschehen als weniger bedrohlich und stressfreier empfindet, profitiert der behandelnde Arzt von der gelösten und konstruktiven Arbeitsatmosphäre.
In drei Schritten und wenigen Minuten lasse sich diese Arbeitsatmosphäre herstellen, erläuterte Mathers: „Erstens: Vorgespräch mit dem Patienten und Auswahl einer passenden Nasenmaske zur Applikation. Zweitens: Start der Applikation und Hochtitrieren der Lachgaskonzentration in 10-Prozent-Schritten, bis sich der Patient wohlfühlt. Drittens: Setzen der Lokalanästhesie, die der Patient aufgrund der schnellen Wirkung von Lachgas bereits kaum oder gar nicht mehr wahrnimmt.“ Auch die Ausleitung sei in der Praxis einfach umzusetzen. Nach der Behandlung erhält der Patient wenige Minuten lang 100 Prozent Sauerstoff und ist in der Regel wieder in der Lage, die Praxis ohne Begleitung zu verlassen.
Lachgas wurde in Deutschland bereits in früheren Jahren von Zahnärzten eingesetzt. Allerdings verschwand das Verfahren wegen der damals mangelhaften technischen Ausstattung und schlechten Steuerbarkeit der Sedierungstiefe wieder aus den Praxen. „Früher kam es vor, dass Patienten mehr als 70 Prozent Lachgas erhielten und die Behandlung deshalb als unangenehm empfanden. Heute weiß man, dass die besten Ergebnisse zwischen 30 und 50 Prozent Lachgas erzielt werden und die Obergrenze von 70 Prozent Lachgas und dem dazugehörenden Sauerstoff nicht überschritten werden sollte“, so Mathers.
Die Geräte des US-Herstellers und Marktführers Accutron sind deshalb so konstruiert, dass Zahnärzte die Sedierungstiefe exakt bestimmen und maximal 50 Prozent beziehungsweise 70 Prozent Lachgas (je nach Ausführung des Geräts) verabreichen können. „Eine versehentliche Überdosierung im hektischen Praxisalltag ist durch eine sogenannte Lachgassperre technisch ausgeschlossen“, betonte Frank Biewer, Geschäftsführer von Biewer Medical Medizinprodukte und Generalimporteur der Lachgassysteme von Accutron. „Accutron ist weltweit das einzige Unternehmen, dass seit seinem 40-jährigen Bestehen ausschließlich auf die Produktion und Weiterentwicklung von Lachgassystemen für Zahnmediziner spezialisiert ist.“ Daraus resultiere letztlich auch der außergewöhnliche Bedienkomfort, die ästhetische Optik und das umfassende Sicherheitsprofil dieser Applikationssysteme.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist die Integration der Lachgassedierung eine sinnvolle Investition für die Praxis, heißt es weiter. Auf Basis einer umfassenden Wirtschaftlichkeitsrechnung konnte gezeigt werden, dass sich die Anschaffungskosten für Applikationsgeräte und medizinische Gase bei bereits zehn Behandlungen im Monat nach spätestens zweieinhalb Jahren amortisieren. „Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Zahnärzte aufgrund der großen Nachfrage der Patienten weit mehr als zehn Behandlungen pro Monat durchführen und abrechnen“, erläuterte Biewer. Weitere Informationen unter www.biewer-medical.com.
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