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03. August 2010 |  Wirtschaft aktuell

„Wir sind System- und Konzeptpartner der Praxen“

Electro Medical Systems als Premiumpartner des Deutschen Zahnärztetages 2010 steht im Netzwerk der Kompetenzen für den Bereich „Prophylaxe“ –

 

Das Schweizer Unternehmen Electro Medical Systems, in Deutschland vertreten durch die EMS GmbH in München, ist in diesem Jahr Premiumpartner des Deutschen Zahnärztetags in Frankfurt am Main. Im Netzwerk der Kompetenzen wird EMS den Bereich Prophylaxe vertreten. Als Spezialist für Pulverstrahlgeräte, etwa den Air-Flow Master, aber auch für Ultraschallscaler, die auf der Piezotechnologie basieren, wie den Piezon Master, gilt EMS als Technologieführer in Sachen Prophylaxe.

Für Torsten Fremerey, Geschäftsführer von EMS in München, ist Prophylaxe jedoch mehr als Spitzentechnologie in Form perfekter Hightech-Produkte. Man sei nicht nur Systempartner, sondern verstehe sich ebenso als Konzeptpartner der Praxen. Denn großen Wert lege man bei EMS ebenso auf Schulungen und Trainings derjenigen, die mit den EMS-Geräten arbeiten. Mit dem von der EMS-eigenen Swiss Dental Academy angebotenen Schulungsprogramm ermögliche man dem Praxisteam beispielsweise, ein Höchstmaß an Praxis und Kenntnissen in Sachen Professionelle Zahnreinigung zu erzielen.

Die Einstellung der Praxen zum Thema Prophylaxe sieht Fremerey derzeit im Umbruch. „Die Dynamik der Prophylaxe in Deutschland hat sich gravierend verändert. In den vergangenen Jahren hat sie bereits stark zugenommen, aber wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden zehn bis 15 Jahren nochmals deutlich verstärken wird.“ Als Ursache macht er gleich mehrere Faktoren aus: „Auf der einen Seite hat sich allgemein ein Paradigmenwechsel von der kurativen hin zur präventiven Zahnheilkunde durchgesetzt, das heißt, das oberste Ziel ist heute, den natürlichen Zahn so lange wie möglich zu erhalten. Auf der anderen Seite unterliegen Zahnarztpraxen zunehmend stärker dem wirtschaftlichen Zwang, privat liquidieren zu müssen – und gerade dies gelingt vielen im Bereich der Prophylaxe hervorragend“, so Fremerey. Die Bereitschaft der Patienten, privat in die Prophylaxe und damit in die eigene Gesundheit zu investieren, steige stetig und biete vielen Praxen die Chance, über fundierte Prophylaxeleistungen das eigene Profil zu schärfen.

Um dem positiven Trend der wachsenden Nachfrage nach Prophylaxeleistungen in den Praxen zu entsprechen, brauche es allerdings einen starken und innovationsfreudigen Industriepartner, der das passende Equipment zur Verfügung stellt. Hier sei das Unternehmen EMS mit seinem Know-how der richtige Ansprechpartner. Fremerey sieht sein Unternehmen, was die Position auf dem deutschen Markt in Bezug auf Marktanteil und Innovationen angeht, hervorragend aufgestellt: „Bezogen auf den Marktanteil waren und sind wir als EMS das führende Prophylaxe-Unternehmen in Deutschland. Im Bereich Innovationen hat sich bei uns in der jüngsten Vergangenheit viel getan. Ein Beleg dafür ist die Tatsache, dass EMS zweimal den DZW-Innovationspreis gewonnen hat – 2007 mit unserem neuen Pulverstrahlgerät Air-Flow und 2009 mit unserem Ultraschallgerät Piezon Master. 2007 gab der Paradigmenwechsel, den wir eingeleitet haben, den Ausschlag. Wir haben damals das Tabu gebrochen, statt ausschließlich supragingival jetzt auch subgingival zu arbeiten, also in die Tasche zu gehen. Zusätzlich haben wir uns den Bereich der Implantologie erfolgreich erschlossen. Periimplantitis lässt sich durch unsere neue Methode, eine spezielle Pulver-Düsen-Kombination, komfortabel und effektiv behandeln. Mit dem Piezon Master haben wir es außerdem geschafft, die Ultraschallbehandlung für den Patienten fast völlig schmerzfrei werden zu lassen – das haben auch die Zahnärzte honoriert und uns zweimal in Folge auf den ersten Platz des DZW-Innovationspreises gewählt.“ Auch in Zukunft, so Fremerey, werde EMS auf die Air-Flow-Technologie setzen, denn diese Technologie nehme innerhalb der Professionellen Zahnreinigung immer mehr an Bedeutung zu.

Speziell den deutschen Markt hält Fremerey für ausgesprochen wichtig. „Das Unternehmen EMS wurde vor 30 Jahren von einem Deutschen in der Schweiz gegründet, und der Bereich Dental ist für uns der wichtigste Unternehmensbereich. Deutschland ist für uns nicht nur das Land, in dem wir die meisten Preise gewinnen, sondern es ist von Anfang an auch das Land gewesen, in dem wir die größten Marktanteile hatten und nach wie vor haben. Auch strategisch sind wir sehr eng mit dem Deutschen Dentalmarkt verbunden. Gründe sind die enge Kooperation mit der Industrie, dem Dentalfachhandel, aber auch mit den Zahnarztpraxen – da ergeben sich viele Synergien, die wir selbstverständlich zu nutzen wissen.“

So habe es für EMS konsequenterweise nahegelegen, sich im Rahmen der Premiumpartnerschaft als Kompetenzpartner zu engagieren, vor allem vor dem Hintergrund der auf drei Jahre angelegten Zusammenarbeit.

In dieser längerfristigen Partnerschaft, die weit über das bislang übliche Sponsoring hinausgeht, sehe EMS die Möglichkeit, zahnärztliche Teams umfassend über die Prophylaxe und das darin liegende Potenzial aufklären zu können. „Wir haben die Aufgabe, gemeinsam mit unseren Partnern im Netzwerk der Kompetenzen das Verständnis der Prophylaxe weiter zu steigern. Für EMS liegt die große Chance darin, dass zwar viele von Prophylaxe sprechen, aber nur die wenigsten genau wissen, was darunter eigentlich zu verstehen ist.“

Wie groß dieses Informations- und Schulungsbedürfnis der Praxisteams in Sachen Prophylaxekonzepte sei, lasse sich deutlich am Erfolg der EMS-eigenen Fortbildungseinrichtung „Swiss Dental Academy“ ablesen. Bis 2010 seien im Rahmen der Swiss Dental Academy fast 1.000 Trainings durchgeführt und auf diese Weise zahlreiche Prophylaxeteams in der richtigen Konzeption und Handhabung von Prophylaxeleistungen ausgebildet worden. „Praxen, die den richtigen Ansatz erkannt haben und diesen konsequent umsetzen, sind damit äußerst erfolgreich“, so Fremerey. EMS sei zwar in erster Linie Hersteller hochwertigen Equipments für die Prophylaxe und biete seinen Anwendern einen umfassenden Support an, man verstehe sich aber darüber hinaus als System- und Konzeptpartner der Praxen. „Nicht umsonst geben wir den Praxen mit unserer Swiss Dental Academy die Möglichkeit, das Thema Prophylaxe in seiner ganzen Komplexität zu erkunden und das Team nicht nur in der Handhabung von Air-Flow oder Piezon Master auszubilden, sondern auch in allen konzeptionellen Belangen bis hin zur Ablaufplanung einer perfekten Prophylaxesitzung und zur wirtschaftlichen Gestaltung des Prophylaxeangebots zu schulen.“

An solchen Schulungen, wie sie EMS mit der Swiss Dental Academy anbietet, gibt es laut Fremerey enormen Bedarf, denn bislang könne man bei nur rund 15 Prozent der Praxen von einer „echten“ Prophylaxe sprechen, wie man sie bei EMS verstehe. Im Umkehrschluss bedeute dies, dass die restlichen 85 Prozent noch über ungenutztes wirtschaftliches Potenzial verfügen. „Rund 80 Prozent der deutschen Zahnarztpraxen besitzen Geräte von EMS, sind also bereits unsere Kunden, und diese möchten wir – auch mit unserem Engagement beim Deutschen Zahnärztetag – gezielt ansprechen.“   

Ein Interview mit EMS-Geschäftsführer Torsten Fremerey ist im Internet in der aktuellen Sendung DZW-tv Die Woche 31/10 unter www.dzw-tv.de zu sehen.

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