Chance Praxis - Das Fachmagazin für Praxisgründer

13. August 2010 |  Dentalmarkt

Wirkungsspektrum für die Parodontaltherapie

Osteora beschleunigt parodontale Regeneration und Osteoblasten-Aktivität –

 

Laut einer Produktinformation des Herstellers empfiehlt sich das auf einer öligen Calciumhydroxid-Suspension basierende Präparat Osteora, produziert von DFS-Diamon, Riedenburg, in der Parodontaltherapie und der Oralchirurgie zur Förderung der parodontalen Regeneration, etwa bei geschlossener oder bei offener Kürettage.

Osteora ist in einer gebrauchsfertigen Druckspritze mit biegsamen Applikationskanülen erhältlich.

Nachdem das Präparat durch primäre Deckung beziehungsweise dichtes Vernähen der Wunde fest eingeschlossen sei, entwickle es eine Barrierefunktion und verhindere so epitheliales Tiefenwachstum in den Defekt. Aufgrund der öligen Trägersubstanz werde das eingebundene Calciumhydroxid gleichmäßig an die Defektwand abgegeben. Nach wenigen Stunden soll sich im Knochendefekt der pH-Wert zwischen acht und neun stabilisieren und während der gesamten Resorptionszeit von sechs bis acht Wochen konstant bleiben. Das Präparat wirke entzündungshemmend, schwellungsreduzierend und schmerzstillend auf das Gewebe, was zu einer reduzierten Verabreichung von Schmerzmitteln und dank der dauerhaft bakteriostatischen Wirkung von Osteora zum teilweisen Ersatz der Antibiotika-Prophylaxe führe.

Nach der vollständigen Resorption und Substitution durch körpereigenes Gewebe soll bereits nach drei Monaten eine CAL-Zunahme röntgenologisch nachweisbar sein.

Neben diesen positiven Effekten auf den Wundheilungsprozess werde durch den Einsatz der Calciumhydroxid-Suspension auch das Wachstum der parodontalen Stammzellen sowie die Osteoblasten-Aktivität beschleunigt.

Osteora sei einfach in der Handhabung, da es direkt aus der gebrauchsfertigen Spritze in den noch leicht blutenden Defekt appliziert werden könne.

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