
„Innovationen – ‚das Salz in der Suppe‘ des zahnärztlichen Alltags“
Gewinner des Innovationspreises 2009 in der Offenbacher Pluradent-Zentrale ausgezeichnet –
Gewinner und Platzierte des Innovationspreises 2009 trafen sich am vergangenen Freitag in den Ausstellungsräumen der Pluradent-Zentrale in Offenbach zur feierlichen Übergabe der Preise. Zum dritten Mal hatten die Pluradent AG und Co. KG und die DZW – Die ZahnarztWoche den Innovationspreis in den Kategorien „Materialien und Instrumente“ und „Geräte und Einrichtungen“ im vergangenen IDS-Jahr 2009 ausgeschrieben und aus der Vielzahl der Bewerbungen durch eine unabhängige Fachjury jeweils zehn Produkte je Kategorie ausgewählt.
Diese insgesamt 20 Produkte gingen dann auf den Fachdentals und in der DZW per Stimmzettel ins Rennen um die Stimmen der Zahnärzte, die bei diesem Preis über die aus ihrer Sicht innovativsten Produkte entscheiden.
Rund 1.500 Zahnärztinnen und Zahnärzte nutzten die Gelegenheit, mit mehr als 5.000 abgegebenen Stimmen ihre Favoriten zu küren, die am Freitagnachmittag in Offenbach ihre Urkunden erhielten. Die Erstplatzierten in jeder Kategorie erhielten zudem je ein Zahnobjekt „Zahn der Zeit“ der Galerie „Zahnkönige“.
Uwe Jerathe, Vorstand der Pluradent AG und Gastgeber in Offenbach, betrachtete die besondere Bedeutung echter Innovationen aus der Forschung und Entwicklung der Dentalindustrie in einer schnelllebigen Zeit. „Echte Innovationen sind wichtig, deshalb auch dieser Preis.“ Es gehe darum, was positiv für den Zahnarzt und für „den eigentlichen Endkunden“, den Patienten, sei. „Innovationen sollen den Patienten helfen“, so Jerathe. „Bei diesem Preis sind alle Gewinner. Alle von der Fachjury ausgewählten 20 Produkte sind Sieger. Ich freue mich für Sie – und für uns als Dentalhandelshaus –, dass Sie als deutsche Dentalindustrie immer wieder mit Innovationen aufwarten, die von den Zahnärzten so begeistert aufgenommen werden.“
Als Festredner würdigte der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer und Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen, Dr. Michael Frank, die Bedeutung von Innovationen für die Zahnärztinnen und Zahnärzte und für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. „Innovation“, so Frank, „ist laut Definition ‚etwas neu Geschaffenes‘. Man muss aber genau abwägen, ob der Zusatznutzen auch beim Patienten, im Idealfall aber auch beim Anwender, ankommt.“ Insofern sei die Idee, die hinter dem Innovationspreis stecke, ausgesprochen sinnvoll: „Wer könnte den Nutzen eines neuen Produkts besser beurteilen als die Zahnärzte, die damit arbeiten?“ Es müsse allerdings gewährleistet sein, dass Innovationen ausreichend getestet werden, um gefahrlos angewendet werden zu können – eine Zulassung allein könne kein Kriterium sein.

- Alle Platzierten des Innovationspreises 2009 (v. l.): Jörg Fahrländer (KaVo), Markus Hoffmann (Sirona), Ralf Luhmann u. Philipp Lilburn (DMG), Dr. Christian Becker und Torsten Fremerey (EMS Deutschland), Frank Rosenbaum (GC Europe), Norbert Wild (Ivoclar Vivadent Deutschland)
Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI), freute sich, dass mit dem dritten Innovationspreis mittlerweile eine echte Tradition entstanden sei, die dem Praktiker ein wertvoller Kompass im immer schwerer zu überschauenden Dentalmarkt sei. „Der Gesundheitsmarkt als einer der herausragenden Wachstumsmärkte ist ein hochkompetitiver internationaler Markt. Wer sich hier behaupten will, muss innovativ sein.
Die Dentalindustrie in Deutschland gehört mit den Industrien in den USA und Japan zur Spitzengruppe, und unsere Industrie ist entschlossen, diesen Spitzenplatz zu verteidigen.“ Ein effektives Mittel dazu seien Innovationen, sie stellten „das Salz in der Suppe“ des Arbeitsalltags von Zahnärzten und Zahntechnikern dar. Letztlich aber müssten diese Anwender über ihre Akzeptanz von Innovationen entscheiden. „Der Patient ist unser gemeinsamer Maßstab. An seinem Wohlbefinden richten sich die Ziele und Bemühungen der gesamten Dentalfamilie aus“, so Heibach.
DZW-Chefredakteurin Dr. Marion Marschall bedankte sich bei den Vertretern der Industrie, dass sie die Herausforderung einer Teilnahme am Innovationspreis angenommen haben. „Die wieder deutlich gestiegenen Anmeldezahlen zeigen, dass Sie, die Dentalindustrie, unsere Idee angenommen haben und das Forum des Innovationspreises als Chance verstehen, sich Ihren Wettbewerbern und, was noch viel wichtiger ist, dem Urteil der Anwender, den Zahnärzten, zu stellen. Die große Akzeptanz unseres Innovationspreises lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass es ‚Wiederholungstäter‘ gibt, die schon mehrfach dabei waren, im Falle von GC Europe ist es sogar die dritte erfolgreiche Teilnahme.“
(Artikel gekürzt)
Den vollständigen Artikel - mit entsprechenden Angaben zu den jeweiligen Siegern des Innovationspreises 2009 – lesen Sie in der DZW 6/10 auf Seite 1.
Die Innovationspreisverleihung in bewegten Bildern sehen Sie selbstverständlich in den nächsten Ausgaben von www.dzw-tv.de.
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