22. Februar 2010 |  Wirtschaft aktuell

Solides Ergebnis in schwierigem Umfeld

Nobel Biocare hält Reingewinn und kann Profitabilität und Cashflow steigern –

 

Nobel Biocare (Zürich/Schweiz) erzielte im Geschäftsjahr 2009 in einem äußerst schwierigen Marktumfeld ein solides Ergebnis, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz belief sich auf 581,4 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal 2009 verzeichnete Nobel Biocare eine erneute Verbesserung und erreichte erstmals seit Mitte 2008 wieder ein Wachstum. Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich für das Jahr 2009 auf 128,6 Millionen Euro. Der ausgewiesene Reingewinn liegt für 2009 bei 105,8 Millionen Euro. Das entspricht lediglich einem leichten Rückgang des Gewinns pro Aktie (EPS) um 4,4 Prozent auf 0,86 Euro gegenüber 0,90 Euro im Vorjahr.

„Das Jahr 2009 war durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise geprägt, die zum ersten Mal auch zu einem Rückgang des Zahnimplantatmarkts führte“, so Domenico Scala, CEO von Nobel Biocare. „Nobel Biocare hat rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen und vermochte für 2009 ein positives Ergebnis zu erzielen. Wir konnten trotz niedrigerer Umsätze die Rentabilität steigern, einen rekordhohen Cashflow generieren und weisen eine solide Bilanz aus. Gleichzeitig investierten wir erheblich in unser Produktportfolio, wovon in erster Linie NobelActive und NobelProcera profitierten. Diese Investitionen bilden die Grundlage für künftiges Wachstum. Nobel Biocare ist gut positioniert, um von einer Erholung profitieren zu können. Erste Anzeichen dafür sind bereits in verschiedenen Regionen erkennbar.“

Das Ergebnis sei in einem der schwierigsten Jahre in der Geschichte der Zahnimplantatbranche erzielt worden, das erstmals einen Marktrückgang brachte. Nobel Biocare habe die sich abzeichnenden Herausforderungen frühzeitig erkannt und umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet. Seit 2008 hat Nobel Biocare rund 200 Millionen Euro in F&E, den Ausbau von NobelProcera sowie in die Übernahmen von Alpha-Bio Tec (Implantate), Medicim (digitale Zahnheilkunde) und BioCad (Herstellung von Stegen und NobelProcera-Software) investiert. Mit diesen Investitionen seien wichtige Marktrends wie die zunehmende Digitalisierung der Zahnmedizin, die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten durch neue Prothetiklösungen und verbesserte Behandlungskonzepte berücksichtigt worden.

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