
Wachstumsziel trotz verhaltenem Start erreicht
Carl Zeiss Meditec steigert operativen Cashflow – Starkes Vorjahresquartal umsatzseitig nicht erreicht –
Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec (Jena) hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 mit soliden Ergebnissen beendet und kann sich so in einem nach wie vor volatilen und schwierigen wirtschaftlichem Umfeld gut behaupten, wie das Unternehmen mitteilt. Getrieben werde diese stabile Entwicklung auch durch das Unternehmensprogramm Race 2010.
Carl Zeiss Meditec erzielte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2009/10 einen Umsatz in Höhe von 156,2 Millionen Euro. Der Rückgang in Höhe von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr sei vor allem auf das durch Sondereffekte bedingte Vorjahresquartal und negative Effekte durch Wechselkursveränderungen in Höhe von 8,3 Millionen Euro zurückzuführen. Die Bruttomarge konnte hingegen von 50,3 Prozent auf 50,7 Prozent gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 Prozent auf 18,7 Millionen Euro zurück. Die EBIT-Marge blieb dagegen trotz des Umsatzrückganges mit 12,0 Prozent nahezu stabil. Der operative Cashflow erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr und beläuft sich auf 7,7 Millionen Euro.
„Wir können mit der Umsatzentwicklung im ersten Quartal trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds kaum zufrieden sein. Unser Fokus auf Effizienz und gutes Kostenmanagement hat aber zu einer stabilen Ergebnisentwicklung geführt. Wir sehen uns deshalb gut gerüstet, bei sich weiter stabilisierenden und erholenden Märkten unseren Wachstumskurs des letzten Jahres mit entsprechenden Profitabilitätssteigerungen fortsetzen zu können“, so Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. Regional betrachtet erwirtschaftete die Region Europe, Middle East, Africa den größten Umsatzanteil mit 37,4 Prozent. Die Region „Americas“ wurde von stark negativen Währungsumrechnungseffekten beeinflusst.
Auf Ebene der strategischen Geschäftseinheiten konnte die „Chirurgische Ophthalmologie“ ihren Umsatz vor allem durch den Vertriebsausbau der innovativen Multifokallinsen weiter steigern. Der Umsatzanteil dieser Geschäftseinheit erhöhte sich damit auf 12,5 Prozent. Den größten Umsatzanteil steuerte im ersten Quartal 2009/10 mit 46,9 Prozent wiederum die strategische Geschäftseinheit „Ophthalmologische Systeme“ bei. Die Umsätze dieser Geschäftseinheit sowie die Umsätze der Einheit „Mikrochirurgie“ wurden jedoch von Wechselkursentwicklungen negativ beeinflusst.
„Mit einem Auftragsbestand in Höhe von 65,2 Millionen Euro zum Ende des ersten Quartals (+7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und einer Reihe von noch 2010 auf den Markt kommenden innovativen Produkten halten wir an unserem Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 fest. Wir erwarten derzeit trotz eines weiterhin äußerst volatilen Marktumfelds für 2010 ein Umsatzwachstum, das mindestens dem Wachstum der Märkte entspricht, für die wir je nach Segment und Region zwischen 0 Prozent und 5 Prozent erwarten,“ so Kaschke.
DZW im Abo
Jede Woche: Die
Zahnarztwoche im
Abonnement
DZW TV
Informationen aus
der Gesundheits- und
Berufspolitik, Neues
aus der Zahnmedizin,
Hinweise auf
interessante
Veranstaltungen,
Interviews u.v.m.



Eigenen Kommentar hinzufügen