
Curasan AG: Forschungs- und Produktionsstätte im ITF-West eröffnet
Die im General Standard der Deutschen Börse notierte Curasan AG (Kleinostheim) hat Ende 2010 einen neuen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort in Frankfurt am Main eröffnet. Das neue Werk befindet sich im Innovations- und Technologiezentrum Frankfurt-West (ITF-West). Es bietet den Mitarbeitern ideale Arbeitsbedingungen durch hochmoderne Technologie.
Nach einem Empfang begrüßten bei der Eröffnung namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft – darunter der Geschäftsführer der IHK Frankfurt Detlev Osterloh sowie Alexander Höptner, Executive Director der Deutschen Börse AG, – die Gäste. Der ehemalige Bundesminister Dr. Franz Josef Jung lobte die innovativen Leistungen des Unternehmens: „Curasan entwickelt, produziert und vertreibt Produkte aus dem zukunftsorientierten Bereich der Regenerativen Medizin und bietet damit Arbeitsplätze, die unser Land zum einen dringend braucht, die aber zum anderen durch die hochtechnischen Standards extrem wichtig sind, um die Technologieführerschaft zu erhalten.“
Die Hessische Landesregierung war durch Staatsminister Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten, vertreten. Boddenberg begrüßte die Entscheidung des Unternehmens, den neuen Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion in Frankfurt am Main zu eröffnen. „Diese Investitionsentscheidung bestätigt die gute Wirtschaftsentwicklung in Hessen. Gleichzeitig zeigt die Investition, dass die Lage in der Wirtschaft nicht nur in den jüngsten Umfragen, sondern auch durch konkretes unternehmerisches Handeln zum Ausdruck kommt“, so der Minister.
Der Vorstandsvorsitzende der Curasan AG Hans Dieter Rössler bot einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Unternehmens. Abschließend wurde den Teilnehmern ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Unter der Leitung von Dr. Fabian Peters, Technischer Leiter F&E und Produktion, fanden Führungen durch die neuen High-Tech-Räume statt. „Dank der uns zur Verfügung stehenden größeren Fläche können wir Waren und Personalströme effizienter leiten und trennen. Wir haben nun die Möglichkeit, viele unterschiedliche Produkte gleichzeitig nebeneinander herzustellen und bei Bedarf auch weitere Produktionsmethoden zu integrieren und das alles bei einer noch erweiterbaren Produktionsfläche“, erläuterte Peters. „Die Produktionskapazität wird dadurch vervielfacht und auf den künftigen Bedarf ausgerichtet. Ein Pluspunkt ist außerdem das umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgungskonzept. Künftig beziehen wir einen Teil der Energie aus einem mit Pellets betriebenen Blockheizkraftwerk.“
Rössler zog eine positive Bilanz: „Mit der Eröffnung der neuen Forschungs- und Produktionsstätte in Frankfurt am Main erreicht unsere seit Jahresbeginn 2010 intensiv umgesetzte neue Geschäftsausrichtung einen Höhepunkt.“ Die Offensivstrategie der Curasan AG zielt darauf ab, innerhalb von zwei Jahren zwölf neue Zulassungen für Produkte zu erhalten. Diese finden Verwendung in der Knochen- und Geweberegeneration, Gewebezüchtung, Wundheilung und Arthrosebehandlung. Erst vor wenigen Monaten führte man das neue synthetische Knochenaufbaumaterial Osbone ein, das beim Einsatz in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie für viele Indikationen verwendbar ist.
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