Chance Praxis - Das Fachmagazin für Praxisgründer

11. Januar 2012 |  Dentalmarkt

Nach zehnjähriger Verlobungszeit jetzt Hochzeit

3M Espe AG auf 3M Deutschland GmbH verschmolzen – 3M stärkt Health Care Geschäft –

 

Seit nunmehr zehn Jahren ist die frühere Espe Dental AG ein Tochterunternehmen von 3M. Zum damaligen Zeitpunkt war die zahnmedizinische Sparte des Multi-Technologiekonzerns mit dem Dentalprodukte-Spezialisten aus Seefeld in Oberbayern zur 3M Espe AG zusammengeführt worden. Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wurde diese nun auf die 3M Deutschland GmbH verschmolzen.

Von diesem Zeitpunkt an ist die 3M Deutschland GmbH Rechtsnachfolgerin der 3M Espe AG und tritt in deren Rechte und Pflichten ein. „Nach zehnjähriger Verlobungszeit feiern wir nun also die Hochzeit“, sagt Standortleiterin Dr. Petra Schneider. Als Site-Managerin ist sie die Ansprechpartnerin für die lokalen Belange des Standorts Seefeld.

„Mit der Verschmelzung vereinfacht unser Unternehmen seine Gesellschaftsstruktur und setzt gleichzeitig ein deutliches Signal, dass 3M Espe ein integraler Bestandteil von 3M ist und in der strategischen Ausrichtung eine wichtige Rolle spielt“, kommentiert Dr. Joerg Dederichs, als Mitglied der 3M Geschäftsleitung verantwortlich für das deutsche Health Care Business, diesen großen Schritt.

Nach der Verschmelzung bleiben Seefeld als Fertigungsstandort für pharmazeutische und Medizinprodukte im Dentalbereich sowie die derzeitige Organisationsstruktur nahezu unverändert. 3M setzt damit die jahrelange und erfolgreiche Geschäftstätigkeit von 3M Espe fort.

„Aufgrund der sehr hohen Kompetenz unserer rund 1.000 Mitarbeiter vor Ort und der exzellenten technischen Ausstattung gehört Seefeld zu den wichtigsten strategischen Standorten von 3M in Deutschland und Westeuropa“, betont Schneider, die seit 30 Jahren bei Espe arbeitet. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auch in der neuen gesellschaftsrechtlichen Konstellation die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden und Dienstleistern im Kreis Starnberg beziehungsweise München weiterführen werden.“ 

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