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19. März 2010 |  Zahnmedizin kompakt

Symposium zu komplementären Verfahren in der Zahnmedizin

Dentista Club gewinnt Straumann als veranstaltenden Partner –

 

Nicht nur die Recherchen im Vorfeld eines Parodontitis-Schwerpunkts für die Märzausgabe der Dentista haben gezeigt, dass komplementäre, oft auch als ganzheitlich bezeichnete Verfahren als Ergänzung der schulmedizinischen Vorgehensweise eine enorme Rolle in den Praxen der Zahnärztinnen in Deutschland spielen: Implantologie und große Chirurgie unterstützt durch Akupunktur und Homöopathie, Berücksichtigung von Meridianen bei der Prothetik und der Einsatz von Nosoden in der Therapie chronischer Parodontitiden – die Sichtweise auf die Zahnmedizin ist erheblich mit der Betrachtungsweise des gesamten Systems Körper und Seele verbunden.

Der Dentista Club sieht hier eine Entwicklung, die – durch die steigende Zahl von Zahnärztinnen in der Versorgung der Bevölkerung ausgelöst – die praktizierte Zahnmedizin bereits erheblich mitgestaltet und daher auch bei Fortbildungen berücksichtigt werden sollte. Für ein erstes Symposium am 24. April 2010 in Frankfurt (Main) konnte der Dentista Club das Unternehmen Straumann als veranstaltenden Partner gewinnen. Das Seminar verbindet klassische und komplementäre Vorgehensweisen mit besonderem Blick auf invasive Parodontologie und Implantologie.

„Komplementärverfahren sind für uns ein relativ neues Gebiet“, sagt dazu Wolfgang Becker, Vice President Central Europe der Straumann AG. „Wir vermerken vor allem vonseiten der Zahnärztinnen einen Trend zur Einbeziehung komplementärmedizinischer Verfahren. Das hat unser Interesse geweckt, denn die Ansätze beeinflussen das Wohlbefinden der Patienten und erzielen äußerst positive Ergebnisse.“ Das Unternehmen hat die Thematik daher aufgegriffen und im ersten Straumann-Symposium in Kooperation mit dem Dentista Club realisiert. „Bei Straumann sind wir der Auffassung, dass es sich hier um einen spannenden Bereich handelt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Veranstaltung und sind gespannt auf die Vorträge“, so Becker weiter.

Der Dentista Club konnte noch ein weiteres Ziel seiner Arbeit realisieren: Die Referentenliste weist einen erfreulich hohen Anteil erfahrener Zahnärztinnen und Wissenschaftlerinnen auf, darunter auch Mitglieder des Dentista Clubs. Für den Einführungsvortrag „Komplementärmedizin – Forschung ist die Basis für eine Integration in die Regelversorgung“ konnte Prof. Claudia Witt gewonnen werden, die an der Charité/ Berlin in einer Stiftungsprofessur den bundesweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin leitet. Mit einem Vortrag zum Thema „Komplementärmedizin und Recht – ein Überblick zu Haftung, Aufklärung und Erstattung“ rundet Dentista-Beirätin RA Dr. Maike Erbsen das Tagungsprogramm ab.

Der Beirat Fortbildung der BZÄK und der DGZMK empfiehlt für diese Fortbildung eine Bewertung mit zehn Punkten. Die Teilnahmegebühr beträgt 98 Euro. Mitglieder zahlen 68 Euro.
Das Programm und weitere Infos finden Interessentinnen unter www.dentista-club.de. Anmelden kann man sich dort oder unter sabine.kopp@straumann.com.  

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