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Foto-Shooting

Auf die Puschel, fertig, los!

Das Kreativteam der ZÄK Hamburg war beim Foto-Shooting mit Begeisterung bei der Sache.
Heitmann/ZÄK Hamburg

Das Kreativteam der ZÄK Hamburg war beim Foto-Shooting mit Begeisterung bei der Sache.

Was passiert, wenn ZFA für ihren Beruf brennen und diesen mit Leidenschaft und Spaß repräsentieren möchten? Nun, dann kann aus einer zündenden Idee eine lodernde Flamme werden, die in einem glühenden Shooting aufgeht.

Die Idee: Wer, wenn nicht hoch motivierte ZFA aller Couleur – von Auszubildenden bis zu Praxismanagerinnen – können den ZFA-Beruf ins rechte Licht rücken und ihre Kolleginnen auf Augenhöhe ansprechen? Wer, wenn nicht die Echten, können die Facetten des ZFA-Alltags und die Vielfältigkeit der Tätigkeiten authentisch darstellen? Wer strahlt am besten aus, wie unentbehrlich das Berufsbild ZFA ist? Dauerschleife-Models auf kommerziell zu erwerbenden Fotos, die wiederkehrend auf Flyern, Fortbildungsbroschüren und Rollups zu sehen sind? Mitnichten.

„Heute ist unser Tag!“

Die gebührende Wertschätzung für den ZFA-Beruf kann auf vielerlei Weise ausgedrückt werden. Warum nicht mal anders, zum Beispiel mit einem professionellen Shooting leibhaftiger ZFA? Die Idee ist doch so grandios wie einfach: Überlassen wir doch unseren unersetzbaren Mitarbeiterinnen die Bühne und lassen sie selbst wirken und leuchten.
Authentizität ist, wenn ambitionierte ZFA zeigen, wer sie sind und wie sie sind. Von dieser Idee war auch das Kreativteam der Zahnärztekammer Hamburg begeistert und machte mit beim Fotoshooting von ZFA für ZFA.

Die Umsetzung: An einem Samstag im September war es soweit. Scheinwerfer, Kabelrollen und Ventilatoren für das gewisse Wilde im Bilde hüllten eine Hamburger Zahnarztpraxis in ein neues Gewand. Sektchen und Häppchen für das leibliche Wohl aller Beteiligten standen bereit, das Prophylaxezimmer wurde zur „Maske“ umfunktioniert und der ausgeräumte Wartebereich wurde für die „Action-Fotos“ ausgeleuchtet. An der Garderobe hingen keine Mäntel oder Mützen, sondern fein gebügelte Outfits in unterschiedlichen Größen: Blusen, Poloshirts, OP-Kleidung – Berufsbekleidung eben.

Und dann kamen sie, unsere Models. Also diejenigen, die unseren Praxen Kontur und ein Gesicht geben. Strahlend, motiviert und energiegeladen. Alle anders, aber alle eins in der Sache: „Heute ist unser Tag! Wir für uns. Auf geht’s!“

Unter den eher leuchtenden als wachsamen Augen von Ausbildungsberaterin Bettina Heitmann und mir (wir beide haben seit gut einem halben Jahr an dieser Idee und deren Umsetzung gearbeitet) hieß es dann: „Action! Anja und Ines in die Maske! Tobias mit Dilin bitte in Zimmer 1. Die Kinder sind schon da, bitte nur leicht pudern. Erste Szene Intraoral-Scan!“

Modeln statt motzen

Während hier noch ein Kragen in Form gezupft wurde, da der Puderpinsel pausenlos über Nasenspitzen und glühende Wangen wedelte, die Fotografin Anna auf der Suche nach der besten Einstellung waghalsig auf der Arbeitsfläche jonglierte und die Outfits stilsicher mit Wäscheklammern auf Taille fixiert wurden, war die Stimmung unbeschreiblich! Spaß und Freude pur.

Das Ergebnis: Ein streng getakteter Timetable, im Vorfeld genau geplante Szenen und vor allem die unglaubliche Professionalität aller Beteiligten sorgten für einen reibungslosen Ablauf und Fotos, wie sie schöner nicht sein könnten. Die Belohnung dieses Events ist neben den tollen Bildern eine ganz besondere, eine sehr wertvolle: Das Gemeinschaftserlebnis, das alle Beteiligten, die ja weitere gemeinsame Aktivitäten vorhaben, verbindet. Und das Gefühl, mit „modeln statt motzen“ einen kleinen, aber kreativen Schritt in Richtung Bewerbung des ZFA-Berufsbilds gegangen zu sein.

Einen ganz herzlichen Dank an die Protagonisten Anja (ZFA), Julia (QMB), Ines (ZMV), Tobias (ZFA), Farzaneh (ZFA), Dilin (Auszubildende) und Jaqueline (Ausbildungsmentorin) mit ihren Kinder Emily und Sophia.

Falls Sie sich fragen, wo die Bilder zu sehen sein werden? Dort, wo sie wichtig sind: in Flyern, auf Rollups für Berufsmessen, in sozialen Medien und nicht zuletzt im „Fortbildungsheft“ 2/20 wird die Zahnärztekammer Hamburg stolz ihre „ZFA-Gesichter“ präsentieren.

Wir freuen uns alle auf die Veröffentlichung und die Resonanz auf die sehr individuellen, teils außergewöhnlichen Fotos in 2020 … oder haben Sie schon mal ZFA gesehen, die sich und ihren Beruf mit wedelnden Puscheln anfeuern?

Dr. Maryla Brehmer, Vorstand Zahnärztekammer Hamburg, Referat Praxismitarbeiterinnen

Dr. Maryla Brehmer

Dr. Maryla Brehmer, geb.1971, Approbation 1996, ist seit 1998 niedergelassene Zahnärztin in Hamburg. Als Zahnärztin und Ausbilderin engagiert sie sich für Ausbildungsqualität, Wertschätzung des ZFA-Berufsbildes und für ein zeitgemäßes Fort- und Weiterbildungsangebot für Praxismitarbeiterinnen und Auszubildende.

Dr. Brehmer ist ZFA-Prüferin in Hamburg, seit 2015 Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Hamburg (Referat Praxismitarbeiterinnen) und in verschiedenen Gremien aktiv. Sie ist Mitglied des Berufsbildungsausschusses, Vorsitzende des Praxismitarbeiterinnenausschusses, Initiatoren des Kreativteams, Mitglied im Schulvorstand der Hamburger Berufsschule BS15 sowie im Aus- und Weiterbildungsausschuss ZFA der Bundeszahnärztekammer.

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