„Geheimtipp“ für die kalten Tage:

Gewürz-Honig stärkt das Immunsystem

Immunsystem stärken mit Honig, Ingwer, Kurkuma und schwarzem Pfeffer

Immunsystem stärken mit Honig, Ingwer, Kurkuma und schwarzem Pfeffer

Haben Sie in den ersten Herbstwochen noch keine rote Nase und kein Kratzen im Hals gehabt? Glück gehabt – und so soll es auch bleiben! Die DZW-Redakteurin Joanna Cornelsen schwört auf ein altbewährtes Rezept aus der Naturheilkunde. Gewürz-Honig heißt das bernsteinfarbene Immunwunder, das dem Körper hilft, Viren und Bakterien abzuwehren.

Dass über die Nahrung die eigene Gesundheit erheblich beeinflusst werden kann, ist allgemein bekannt. Honig, Ingwer, Kurkuma und schwarzer Pfeffer: Auch die heilenden Eigenschaften der Gewürz-Honig-Zutaten gelten als erwiesen.

Wenn jeder krächzt, schnieft und hustet, kann Honig mit Ingwer, Pfeffer und Kurkuma helfen, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Honig, der einst als Speise der Götter galt, wird mittlerweile wegen seiner antibakteriellen, antimykotischen und antioxidativen Wirkung geschätzt. Ingwer ist inzwischen nicht nur als Gewürz, sondern auch als entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Heilmittel anerkannt. Die asiatische Knolle, die aus mehr als 160 Inhaltsstoffen wie Eisen, Kalzium und Vitamin C besteht, kann unter anderem gegen Erkältung, Bronchitis und Co. helfen. Eine weitere Zauberknolle – Kurkuma – soll vor der Alzheimer-Krankheit schützen, gegen Entzündungen helfen, Magen-Darm-Beschwerden lindern und sogar Krebs vorbeugen. Die Verwertbarkeit der exotischen Gelbwurzel wird allerdings erst durch Zugabe von schwarzem Pfeffer gesteigert. Denn: Schwarzer Pfeffer, oder besser gesagt der Wirkstoff Piperin, erhöht die Bioverfügbarkeit von Kurkuma im menschlichen Körper. Daher ist es ratsam, Speisen und Getränke mit beiden Gewürzen anzureichern, damit sie ihre präventive Wirkung optimal entfalten können.

Rezept

Man nehme

  • ein Glas Honig und gebe
  • zwei Teelöffel Kurkuma,
  • zwei Esslöffel geriebenen Ingwer und
  • zwei Messerspitzen schwarzen Pfeffer hinzu.

Nun alles kräftig umrühren und fertig ist die Heilmischung.

Es ist empfehlenswert, einen Teelöffel des Honigs täglich zu sich zu nehmen – man löse ihn in warmem (nicht heißem!) Wasser oder Tee auf oder streiche ihn (mit oder ohne Frischkäse) aufs Brot.