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Stiftung Warentest

Zehn FFP2-Masken im Test

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Sie sind ein fester Bestandteil der Arbeit in der Zahnarztpraxis und wir tragen sie im Alltag. Grund genug für die Stiftung Warentest die Wirksamkeit von zehn FFP2-Masken zu testen. Die Filterwirkung war bei allen hoch. Allerdings schützten nicht alle Modelle gleich gut: Sie lagen teilweise nicht dicht genug am Gesicht an und ließen so Aerosole durch. Bei drei Masken bemängelten die Tester den geringen Atemkomfort, durch sie bekommt man vergleichsweise schlecht Luft. Rundum empfehlenswert ist die Maske 3M Aura 9320+.

Der Testsieger

Die 3M-Maske erfüllt als einzige ohne Einschränkung die wichtigsten Testkriterien: Sie sitzt gut, ist dicht und ermöglicht komfortables Atmen. Alle anderen auf ihre Pass­form geprüften Modelle erfüllen die Norm dagegen nicht. So ließ etwa die Lux-Maske von Obi bei fünf der zehn Prüf­personen zu viele Partikel durch, die Xique sogar bei sechs. Diese Masken empfiehlt die Stiftung Warentest nur einge­schränkt, da sie nur einigen Probanden passten.

Nur eingeschränkt oder wenig geeignet

Insgesamt sind laut Stiftung Warentest sechs Masken nur eingeschränkt empfehlenswert. Sie lassen sich nicht gut an unterschiedliche Gesichtsformen anpassen, liegen deshalb oft nicht dicht an und mindern so die Schutzwirkung.Um einen, bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, müssen Nutzerinnen und Nutzer bei ihnen unbedingt auf einen korrekten Sitz achten. Ein Anzeichen dafür, dass die Maske kein Leck hat: Beim Ausatmen bläht sie sich auf, beim Einatmen zieht sie sich zusammen. Passt die Maske nicht, sollte man besser ein anderes Modell kaufen.

Die Masken von Rossmann Altapharma, Hygisun und dm Mivolis sind wenig geeignet, weil sie zu sehr beim Atmen behindern.

Der Test FFP2-Masken ist kostenfrei online unter www.test.de/masken abrufbar.

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