Prof. Otmar Högling,  Josef Voglsam

Neue Studie: Rote Bete schützt vor Karies

Rübenart hemmt Wachstum von Bakterien Rote Bete hemmt das Wachstum von Kariesbakterien. Das ergab eine Studie der Fachhochschule Wels, Österreich. Der Grund: Das Gemüse enthält eine Vielzahl von Nitraten.

Diese werden laut der Wissenschaftler vom Speichel zu Nitrit umgewandelt, das die kariesverursachenden Bakterien direkt bekämpft und minimiert. Für die Studie verabreichten die Forscher nach eigenen Angaben 46 Probanden über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils nitratreichen Rote-Bete-Saft oder aber ein Placebo.

Noch 28 Tage nach Absetzen des nitrathaltigen Rote-Bete-Saft konnten die österreichischen Wissenschaftler seine Wirkung im Speichel der Probanden nachweisen. Hierfür sei in Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Unternehmen ein Speicheltest entwickelt worden, der die karieshemmende Wirkung der Rote Bete nachweise.

Die gängige Praxis, Karies zu verhindern, sei, den Zuckerkonsum einzuschränken. Zucker selbst jedoch, so widerlegen es zahlreiche Studien, greift die Zähne nicht an. Erst die Bakterien, die daraus Säure produzieren, schädigten den Zahn.

In Auftrag gegeben hat die Studie Josef Voglsam, Geschäftsführer des Biofruchtsaftherstellers Fitrabbit aus Österreich, der nach eignene Angaben seit einigen Jahren umfangreiche Forschungen zu den gesundheitlichen Vorteilen von Obst und Gemüse betreibt