Hygiene

SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept

Sauberes Wasser ist das A und O

Dr. Frank Tolsdorf
BLUE SAFETY

SAFEWATER befreite 2010 die Zahnklinik Witten/Herdecke von einer Legionellenkontamination. Kaufmännischer Leiter Dr. Frank Tolsdorf ist vom Hygiene-Technologie-Konzept überzeugt.

Das Thema Wasserhygiene ist spätestens seit der IDS 2019 in der Dentalbranche angekommen – doch warum spielt sie für zahnmedizinische Einrichtungen eine so wichtige Rolle? Zahnarztpraxen und Kliniken sind infektiologische Hochrisikobereiche, die sich kompromisslos auf eine lückenlose Hygienekette verlassen können müssen. Der Rahmenhygieneplan der Bundeszahnärztekammer zeigt, Wasserhygiene ist hierbei ein integraler Bestandteil. Denn schnell konterkariert ein kontaminiertes Wassersystem jede aufwendige Sterilisation der Instrumente.

Eine Vielzahl an Normen und Richtlinien regeln die Qualität des Wassers in der Zahnarztpraxis. Für Praxisinhaber eine ernsthafte Herausforderung, den Überblick zu behalten, für den Infektionsschutz jedoch unerlässlich. Denn das Betriebswasser einer zahnmedizinischen Behandlungseinheit gehört zur Flüssigkeitskategorie fünf, der höchsten Einstufung, gemäß DIN EN 1717. Es ist damit als gefährlicher klassifiziert als radioaktive Substanzen: Gesundheitsgefährdung für Menschen durch die Anwesenheit von mikrobiellen oder viruellen Erregern. Folglich spielt die Keimbelastung des Wassers eine existenzielle Rolle für Behandler, Team und Patient.

Gefahr Biofilm

Leitungswasser hat in Deutschland Trinkwasserqualität. Das Wasserwerk garantiert dem Abnehmer diese aber nur bis zum Trinkwasserzähler. Innerhalb der Praxis ist dafür der Inhaber der Trinkwasserinstallation verantwortlich. Das ist gar nicht so einfach, denn wo Wasser zum Stillstand kommt, bildet sich aquatischer Biofilm, der Krankheitserregern wie Legionellen, E. coli und Pseudomonas aeruginosa einen optimalen Lebensraum bietet.

Materielle und bautechnische Gegebenheiten der Dentaleinheiten, aber auch das Nutzungsverhalten von Zahnarztpraxen fördern das Wachstum des Biofilms. Faktoren wie hohe Stagnationsraten, geringer Durchfluss oder temperiertes Wasser spielen hierbei eine Rolle. Schnell verstopft der Biofilm Instrumente und sorgt im schlimmsten Fall für hohe Reparaturkosten. Ohne sichere Desinfektionsverfahren droht zudem eine stetige Gesundheitsgefahr für Patient, Team und Zahnarzt.

Desinfektion! Aber wie?

Umso wichtiger, Biofilme aus den Wasser führenden Systemen zu entfernen und Risiken vorzubeugen. Für die Desinfektion gibt es verschiedene Herangehensweisen. Herkömmliche, einschlägige Methoden arbeiten dezentral, mit einem Dosiersystem an jeder Behandlungseinheit und basieren auf Wasserstoffperoxid. Hier muss in regelmäßigem Abstand Chemie nachgefüllt werden. Studien zeigen bereits seit den 1960ern, dass H2O2 nicht wirksam genug ist, um Biofilm dauerhaft zu entfernen. Statt bis in die Tiefen vorzudringen, stößt das Entkeimungsmittel nur auf die obere Schutzhülle des Biofilms, und die Keimbelastung sinkt lediglich kurzzeitig. Bereits nach wenigen Stunden ist die Belastung wieder am Ursprungswert. Gleichzeitig greift H2O2 die Bauteile der Dentaleinheiten zusätzlich an. Ungeplante, teure Reparaturen sind oft die Folge.

Auch rechtlich birgt die Verwendung von Mitteln mit H2O2 Gefahr. Denn gemäß DIN EN ISO 19458 müssen im Wasser enthaltene Desinfektionsmittel inaktiviert werden, damit dies nicht zu falsch-negativen Untersuchungsergebnissen führt. H2O2 lässt sich jedoch nicht neutralisieren, sodass die Werte über den wahren Zustand an der Einheit hinwegtäuschen können. Problematisch wird eine mangelnde akkreditierte Probenahme, wenn der Verdacht einer wasserassoziierten, nosokomialen Infektion besteht und der Behandler beweisen muss, dass eine vermeintliche Infektion nicht stattgefunden haben kann.

Rechtssichere Lösung

Eine Alternative stellt ein zentrales Desinfektionssystem dar, bei dem das Mittel direkt dem Trinkwasser der Praxis zudosiert wird, noch bevor es die Dentaleinheit erreicht. Hier hat der Praxisbetreiber nur ein System für sämtliche Behandlungszimmer. Ein Prinzip, auf das das SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept von BLUE SAFETY zurückgreift. Mithilfe hypochloriger Säure werden bestehende Biofilme in wenigen Wochen effektiv abgebaut und deren Neubildung dauerhaft verhindert.

Im Service enthalten ist, dass Anwender einen festen Ansprechpartner für sämtliche Belange rund ums Wasser haben. Nach einer individuellen Beratung und technischen Bestandsaufnahme installieren unternehmenseigene Servicetechniker. Jährliche Wartungen und akkreditierte Probenahmen sollen eine einwandfreie Funktion garantieren.

Auch Unikliniken unter den Anwendern

Mehr als 4.500 Behandlungseinheiten befreite BLUE SAFETY nach eigenen Angaben in der D-A-CH-Region mit SAFEWATER bereits von Wasserhygieneproblemen. Anwender berichten nicht nur von deutlich weniger Krankenzeiten, sondern sparen laut BLUE SAFETY auch bis zu 10.000 Euro pro Jahr durch weniger Reparaturkosten und Ausfallzeiten sowie den Verzicht auf herkömmliche Desinfektionsmittel. Gleichzeitig gewinnen sie Rechtssicherheit.

Zu den zufriedenen Langzeitanwendern gehören auch die Zahnklinik Witten/Herdecke und ihr Kaufmännischer Leiter Dr. Frank Tolsdorf. 2010 kämpfte er gegen eine Kontamination mit Legionellen, musste alle 32 Behandlungseinheiten schließen. Die Zahnklinik brachte verschiedene Entkeimungsmethoden zum Einsatz – erfolglos. „Ob Biofilmremovings, Impulsspülverfahren oder Filtersysteme, wir haben den gesamten Markt gescannt und alles probiert. Doch die Nachbeprobungen zeigten keine dauerhafte Verbesserung, die Mittel waren allesamt maximal temporär wirksam“, sagt Tolsdorf.

BLUE SAFETY half und garantierte den Erfolg. „Mit SAFEWATER haben wir eine funktionierende Lösung, um die man sich nicht mehr kümmern muss. Ich bin mir der Qualität unseres Wassers jederzeit sicher und muss mir keine Sorgen mehr machen“, so der Kaufmännische Leiter weiter. „Darüber hinaus spielt für uns als Zahnklinik die Rechtssicherheit eine wichtige Rolle. Wir sind juristisch nicht mehr angreifbar.“

Farina Heilen, Münster

Online oder per Telefon 00800 88 55 22 88 können Zahnarztpraxen einen Termin für eine kostenfreie Sprechstunde Wasserhygiene vereinbaren.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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