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EU-Parlament stimmt für Internet-Reform

Der Umgang mit Online-Inhalten soll europaweit neu geregelt werden.
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Der Umgang mit Online-Inhalten soll europaweit neu geregelt werden.

Das EU-Parlament hat sich für eine Neuregelung des Internets ausgesprochen. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte am vergangenen Mittwoch für die beiden umstrittenen Artikel 11 (Leistungsschutzrecht für Presseverleger) und 13 (Upload-Filter). Damit wurde eine Reform des europaweiten Urheberrechts auf den Weg gebracht.

Konkret: Online-Plattformen wie Google, YouTube und Facebook sollen künftig für Verletzungen des Urheberrechts haftbar gemacht und verpflichtet werden, Autoren, Medien und Verlage zu vergüten, sobald sie deren Produktionen zum Hochladen im Internet anbieten.

Nach dem Votum können nun die Verhandlungen mit dem Rat der EU-Staaten beginnen. Über die endgültige Fassung stimmt dann der Trilog zwischen Kommission, Ministerrat und Parlament ab. Über diese muss dann das Plenum final abstimmen.

 

 

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