Panorama

Hautkrebsprävention

UV-Schutz-App: Wie lange noch bis zum Sonnenbrand?

Die UV-Check-App des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD) gibt Orientierungshilfe. Sie hilft, den Hauttyp zu bestimmen, und gibt an, wie lange die natürliche Eigenschutzzeit der Haut unter den jeweiligen Umgebungsbedingungen dort, wo man sich gerade aufhält, maximal reichen kann, schreibt der BVDD in einer Presseinformation.

Kind mit Sonnenbrille
vvvita/Shutterstock.com

Zuviel Sonne vermeiden ist das A und O beim Schutz vor Hautkrebs. Sonnenschutzcremes, Sonnenbrille und spezielle Kleidung verlängern die Zeit, die wir im Freien verbringen können, ohne dass unsere Haut Schaden nimmt.

Der Service ist weltweit verfügbar und zu jeder Jahreszeit sinnvoll. Ein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelter und patentgeschützter Algorithmus errechnet den aktuellen Tageswert. Dabei wird neben dem Sonnenstand und der Strahlungsintensität auch die Ozonverteilung in den obersten Schichten der Atmosphäre berücksichtigt.

Darüber hinaus kann der Nutzer weitere wichtige Einflussfaktoren eingeben. Auf der Grundlage dieser Daten gibt der UV-Check die persönliche Eigenschutzzeit für den Aufenthalt im Freien an, die an diesem Tag nicht überschritten werden sollte. So lässt sich auf einfache Art und Weise Hautkrebsprävention betreiben, ob man sich nun im Urlaub befindet, die Sonne genießen will oder sich notgedrungen – etwa als Gärtner oder Bauarbeiter – lange Zeit am Tag im Freien aufhält.

Die App für iPhones und Android-Smartphones wird von der LEO Pharma GmbH unterstützt und steht in den einschlägigen App-Stores kostenlos zur Verfügung.

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