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Wasserhygiene: So halten Sie die RKI-Empfehlung ein

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Das Robert-Koch-Institut, kurz RKI, spricht für verschiedene Bereiche Empfehlungen aus. Diese Empfehlungen gibt es auch in der Zahnmedizin. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Anforderungen bezüglich der Wasserqualität in Ihrer Praxis einhalten.

Wasserqualität muss der Trinkwasserverordnung entsprechen

Nach Paragraf 3 der Trinkwasserverordnung gilt das Wasser, das bei Behandlungen in einer Zahnarztpraxis eingesetzt wird, als Trinkwasser und muss daher bestimmte Bedingungen erfüllen. Besonders die Qualität des Wassers muss beachtet werden. Denn die Verordnung besagt, dass sich im Trinkwasser keine Krankheitserreger in einer so hohen Zahl befinden dürfen, dass der Mensch davon gesundheitlichen Schaden nehmen könnte. Die Empfehlungen des RKIs gehen hierauf noch genauer ein.

RKI gibt konkrete Zahlen vor

Die Empfehlungen des RKI bauen auf der Trinkwasserverordnung auf, führen diese aber noch etwas konkreter aus. So gibt das RKI die Empfehlung, dass die Koloniezahl von 100/ml nicht überschritten werden sollte. Zudem sollte der Richtwert bei Legionellen von unter 1 KBE/ml ebenfalls nicht überschritten werden. Sollte bei Ihren Untersuchungen herauskommen, dass Sie die vom RKI empfohlenen Richtwerte überschreiten, sollten Sie unbedingt eine Desinfektionsmaßnahme durchführen.

Verschiedene Wege der Desinfektion

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, eine Desinfektion durchzuführen. So kann in regelmäßigen Abständen ein Desinfektionsmittel direkt an der Dentaleinheit eingegeben werden, eine einmalige Intensiventkeimung durchgeführt werden oder eine zentrale Desinfektionsanlage direkt an das Wassernetz angeschlossen werden.

Doch eine Desinfektion hat nicht immer einen guten Erfolg. So wurde in unterschiedlichen Studien nachgewiesen, dass ein Desinfektionsmittel auf H2O2-Basis nicht den erwünschten Erfolg bringt.

So schreibt zum Beispiel Neumann in seiner Dissertation an der Universität Greifswald: „Die bakterielle Kontamination aller Wasserproben erreichte schon zwei Tage nach Abschluss der Intensivdekontamination Werte von 220 bis 510 KBE/ml. Damit liegen die Koloniezahlen deutlich über dem vom RKI empfohlenen Richtwert.“

Kraut schreibt etwas Ähnliches: „Auch im Rahmen des Praxisversuchs an drei fabrikneuen Einheiten wurde deutlich, dass mit der geräteinternen Permanentdesinfektion auf H2O2-Basis […] keine ausreichende Keimreduktion möglich war. Es wurden häufig KBE/ml ermittelt, die den Grenzwert der Trinkwasserverordnung deutlich überschritten.“ Beide untersuchten die Wirksamkeit von H2O2 für ihre Dissertation und beide kamen zu dem Ergebnis, dass Wasserstoffperoxid die Keimanzahl nicht genug reduziert.


Literatur

Neumann, T. (2011): Der endständige Einweg-Membranfilter Germlyser ENT als Alternative zur chemischen Wasseraufbereitung in Dentaleinheiten. Eine vergleichende Untersuchung der Qualität des Betriebswassers zahnärztlicher Funktionseinheiten.

Kraut, W. (2006): Erprobung verschiedener Verfahren zur Reduktion der Keimzahl im Kühl- und Betriebswasser zahnärztlicher Behandlungseinheiten


Mit Safewater RKI-Empfehlung einhalten

Mit dem Safewater-Technologie-Konzept der Firma Blue Safety (Münster) können Sie alle Empfehlungen des RKI bezüglich der Wasserhygiene einhalten. Bei Safewater handelt es sich um eine zentrale Anlage, die direkt an die wasserführenden Leitungen der Praxis installiert wird. Die Technologie produziert mit Hilfe eines elektrochemischen Prozesses stetig neue hypochlorige Säure, die dem Wasser zugegeben wird. So wird nicht erst in der Dentaleinheit desinfiziert, sondern auch schon zuvor in den Leitungen.

Mit Safewater wird die Anzahl der Mikroorganismen deutlich gesenkt und entspricht den Vorgaben des RKI. Auch ein möglicher Biofilm wird vollständig entfernt und kann durch eine permanente Wasserdesinfektion nicht neu entstehen. Blue Safety gibt Ihnen hierfür eine hundertprozentige Erfolgsgarantie.

Weitere Empfehlungen, die mit Safewater eingehalten werden

Hinter Safewater steckt nicht ein einzelnes Produkt, sondern ein ganzes Konzept. Das heißt, dass sich Blue Safety nicht nur um die Technologie kümmert, sondern auch um den Service. Dieser beinhaltet zum Beispiel die jährliche Wasserprobenentnahme durch akkreditierte Probennehmer und die anschließende Analyse in einem akkreditierten Labor. Hierfür arbeitet das Unternehmen mit universitären Einrichtungen zusammen. So werden hier alle Empfehlungen des RKI eingehalten.

Hieraus entsteht für Praxen ein großer Vorteil, da Sie Rechtssicherheit erhalten. Denn mit dem Safewater-Technologie-Konzept kann einwandfrei nachgewiesen werden, dass das Wasser zu jedem Zeitpunkt medizinisch einwandfrei war.

Zudem kümmert sich Blue Safety auch noch nach der Installation der Anlage um die Praxis. So wird diese jährlich gewartet, um die Sicherheit zu gewährleisten, dass sie auch wirklich funktioniert. Sollte dennoch einmal ein Problem auftreten, kommt schnellstmöglich ein Experte der Firma vorbei und behebt dieses.

Sie wollen die RKI-Empfehlungen mit Hilfe des Safewater-Technologie-Konzepts einhalten? Dann rufen Sie gerne an und vereinbaren Sie ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch in Ihrer Praxis. Ein Wasserexperte der Firma berät Sie gern.

Blue Safety GmbH
Tel.: 00800 88 55 22 88
bluesafety.com

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.