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Präventionskonzepte für Patienten 50 plus - Webinar am Tag der Zahngesundheit

Präventionskonzepte für Patienten 50Plus
Gesundheit - eigenverantwortlich - gestalten - helfen

In diesem Webinar zum Tag der Zahngesundheit am 25. September erfahren Praxisteams relevante Aspekte der Zahnmedizin des Alterns. Jeder Seminarteilnehmer erhält 2 CME und eine Philips Sonicare ExpertClean 7300 Elektrische Schallzahnbürste mit App. Melden Sie sich jetzt an

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dzw wissen: Frau Prof. Barbe, warum sollte sich jede Praxis mit dem Thema Alterszahnmedizin auseinandersetzen?

Prof. G. Barbe: Alterszahnmedizin ist eine vielseitige, spannende und interdisziplinäre Spezialisierung. Unabhängig davon: die Demographie bestimmt letztlich unsere Tätigkeit und welchen Altersgruppen wir uns widmen müssen. Jeder sieht, dass unsere Patienten altern und diese einer speziellen Betreuung bedürfen. Wir haben es nicht mehr mit den Patienten wie vor einigen Jahrzehnten zu tun, die zahnlos mit einer Vollprothese auch ohne Präventionskonzepte älter wurden. Ich meine, wenn wir die präventions-orientierte Versorgung in jüngeren Lebensaltern ernst meinen, muss diese lebenslang greifen. Jede Praxis muss aufgestellt sein, die präventions-orientierte Betreuung auch bei sich verändernden Gegebenheiten (chronische Erkrankungen, Versorgungssituation, etc.) auf Seiten der Patienten aufrecht erhalten zu können.

dzw wissen: Frau Prof. Barbe, Angehörige zu schulen und geeignete Hilfsmittel empfehlen – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Prof. G. Barbe: Letztlich gibt es nicht den einen richtigen Zeitpunkt. Aber ein geschultes und sensibilisiertes Praxisteam erkennt Warnhinweise und erste Anzeichen etwa für reduzierte Mundhygiene und reagiert darauf frühzeitig durch Anpassung der Hilfsmittel, möglicher Mundpflegeprodukte oder auch der Recallintervalle. Frühzeitiges Einbeziehen von Angehörigen zu einem Zeitpunkt, zu dem sowohl den Patienten wie auch dem Unterstützungsumfeld kommuniziert werden kann, was perspektivisch notwendige Anpassungen in der zahnmedizinischen Betreuung sein können, hilft, das Thema Mundhygiene und Mundgesundheit frühzeitig als wichtiges Thema zu platzieren. Hierfür ist es, wenn Pflegebedarf (und Karies, Parodontitis, Zahnverlust) bereits eingetreten sind, häufig zu spät. Praktisches Beispiel: beim Auftreten erster Verschlechterung der Mundhygiene auf ein komfortables Zahnpflege-System und entsprechende Produkte frühzeitig umstellen, das pflegende Familienmitglied miteinbeziehen und so allen die Gewöhnung überhaupt ermöglichen.

dzw wissen: Herr Professor Noack, seit Dekaden beschäftigen Sie sich in der wissenschaftlichen Arbeit mit geeigneten Technologien zur Plaque-Biofilm-Kontrolle. Was unterscheidet die eigene Zahnpflege von der Zahnpflege bei einem pflegebedürftigen Menschen.

Prof. M. Noack: Wir Profis kommen im Grunde mit jeder Zahnbürste zurecht. Aber bei pflegebedürftigen Menschen ist die Reinigung – oft mit Zahnersatz – eher komplizierter und gleichzeitig nehmen Geschick und Konzentration eher ab. Außerdem haben Studien gezeigt, dass das natürliche Putzmuster von uns allen nicht leicht zu ändern ist. Daher sollte auch bedarfsorientiert ein Bürstenkopfdesign empfohlen werden, der zum individuell etablierten Putzmuster passt.

dzw wissen: Glauben Sie auch / Gibt es Studien, die zeigen, dass Pflegebedürftige, deren Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste gereinigt werden, eine bessere Zahngesundheit haben?

Prof. M. Noack: In mehreren repräsentativen Untersuchungen in Deutschland waren Patienten in jeder Altersgruppe mund- und zahngesünder, wenn sie eine elektrische Zahnbürste über einen längeren Zeitraum benutzten. Selbstverständlich ist Zahngesundheit auch mit einer Handzahnbürste bei sorgfältiger Anwendung erreichbar. Aber Patienten und Pflegebedürftige, die es damit im Alltag nicht schaffen, können von einem Wechsel profitieren.

Prof. Dr. Dr. Barbe & Prof. Dr. Noack

Prof. Dr. Dr. Greta Barbe (links): Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie und Prof. Dr. Michael J. Noack (rechts): wissenschaftlicher Berater

dzw wissen: Frau Prof. Barbe, Herr Professor Noack, am Tag der Zahngesundheit 2023 werden Sie beide das Webinar „Präventionskonzepte für Patienten 50Plus Gesundheit - eigenverantwortlich - gestalten – helfen“ halten. Warum sollten Deutschlands Praxisteams daran teilnehmen und was werden Sie vermitteln?

Prof. G. Barbe: Wir werden thematisieren, wie sich eine Praxis auf den älteren Patienten einstellt. Welche Relevanz hat das medizinisch-zahnmedizinische Altern 50Plus für die Zahnmedizin. Es wird um das Erkennen von Risikofaktoren für defizitäre häusliche Mundhygiene gehen, es geht um Mundtrockenheit und um paktische Tipps und Tricks zur Erstellung individueller Mundhygienekonzepte.
Prof. M. Noack: Dann geht es um die Schulungen für Patienten, zu pflegende und deren Angehörige. Wir geben Tipps für Familienangehörigen zur häuslichen Mundpflege. Bei den Hilfsmittel sind manuell, elektrisch oder Dreikopf ein Thema. Und wir sprechen über Bürstenkopfdesign und die Interdentalraumpflege.

Alle Infos auf einen Blick

Melden Sie sich jetzt an.

    Thema: Präventionskonzepte für Patienten 50Plus
    Wann: 25. September 2023 von 18.00 bis 19.30 Uhr
    Seminargebühr: 99 Euro inkl. MwSt. und Eventgebühren
    Anmeldeschluss: 25. September 2023 (Nachbuchungen am selben Tag möglich)
    Referent: Prof. Dr. Dr. Greta Barbe & Prof. Dr. Michael J. Noack
    Moderation & Chat: Kai Klimek (Haranni Academie)
    Technik: via Zoom
    Anerkennung: Teilnahmezertifikat und 2 CME Punkte
    Gratis: Jeder Teilnehmer erhält eine Philips Sonicare ExpertClean 7300! (Versanddauer ca. 14 Tage)